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Beiträge: 523

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Beruf: Altenpflegerin

1

Samstag, 16. Dezember 2006, 19:10

Red Bull unterstützt Tierversuche

Red Bull unterstützt Tierversuche




Die Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche" macht auf einen besonderen Missstand aufmerksam. Die Organisation fand heraus: Getränkehersteller Red Bull finanzierte Tierversuche, bei denen Ratten ertränkt werden.
Eigenen Angaben zufolge unterstützt die Firma regelmässig
Tierversuchsprojekte und ist sogar stolz darauf.
Recherchen der Organisation Ärzte gegen Tierversuche zufolge
fördert Red Bull qualvolle Tierversuche. An der Universitätsklinik
in Wien wurden Rattenbabys ertränkt. Andere Rattenjunge wurden
20 Minuten lang unter Wasser gedrückt, um die Spätfolgen eines
Sauerstoffmangels zu studieren. "Solche Versuche sind grausam und
unnötig", meint Dr. med. vet. Corina Gericke, Sprecherin der Ärzte
gegen Tierversuche, " Die Ursachen des Atemstillstands beim neu-
geborenen Menschen, der hier simuliert werden soll, sind vielfältig
und vor allem ganz anders als im Tierversuch. Auch sind die Folgen
längst bekannt."
Eigenen Angaben zufolge sponsert Red Bull darüber hinaus regel-
mässig Tierversuchsprojekte im Rahmen der Alzheimer- und Parkinson-
Forschung. "Gerade diese Bereiche sind ein Paradebeispiel für die
Erfolglosigkeit der tierexperimentell ausgerichteten Forschung",
erklärt Gericke weiter. So musste eine Studie mit einer Alzheimer-
Impfung gestoppt werden, nachdem zahlreiche Patienten an einer
gefährlichen Hirnhautentzündung erkrankt waren.* Diese schwer-
wiegenden Nebenwirkungen waren in den vorangegangenen Tierversuchen nicht erkannt worden. Andere im Tierversuch erfolgreiche Pharmaprodukte gegen Alzheimer, so genannte Acetylcholinesterase- Hemmer, erwiesen sich beim Menschen als weitgehend wirkungslos, dafür aber nebenwirkungsträchtig.

"Selbstverständlich ist medizinischer Fortschritt wichtig, doch
Tierversuche sind der falsche Weg", resümiert Tierärztin Gericke.
"Erschreckend dass selbst ein Getränkehersteller Geld in qualvolle
und erfolglose Tierversuche investiert, statt eine sinnvolle,
tierversuchsfreie Forschung zu unterstützen". Die Ärztevereinigung
ruft zu Protesten gegen Red Bull auf und fordert von der Firma die
Einstellung der Finanzierung von Tierversuchen.


Wenn Sie mit Red Bull in Kontakt treten möchten:

Red Bull GmbH
Am Brunnen 1
A-5330 Fuschl am See
Fax: +43-662-6582-7010

Hier können Sie ein Kontaktformular ausfüllen:
http://www.redbull.at/extras/contact.jsp

Rattenbabys wurden unmittelbar vor der Geburt ertränkt. Hielt man sie 22 Minuten unter Wasser, starben alle, bei 21 Minuten 90% von ihnen. Schließlich wurde für die eigentlichen Versuche eine Zeit von 20 Minuten gewählt, weil so eine genügend große Anzahl von Tieren überlebte. Im Alter von zwei Jahren wurden die überlebenden Tiere Verhaltenstests unterzogen und anschließend getötet. In einem anderen Versuch wurden die Ratten im Alter von zwei Jahren getötet, um ihre Gehirne zu untersuchen.

Versuch 1

Trächtige Ratten werden kurz vor der Niederkunft durch Genickbruch getötet. Die Gebärmutter wird herausgenommen. Bei einigen Tieren werden die Rattenjungen sofort aus der Gebärmutter herausgenommen und zur Aufzucht zu »Leihmüttern« gesetzt. Bei anderen Ratten soll eine mangelnde Sauerstoffversorgung unter der Geburt simuliert werden. Dazu wird die Gebärmutter mit den Jungen darin 20 Minuten lang unter Wasser gedrückt. Anschließend werden die Jungen herausgenommen und wiederbelebt. Auch sie werden von »Leihmüttern« aufgezogen. In vorhergehenden Versuchen wurde dieses »Modell« etabliert. Dabei stellte sich heraus, dass die Tiere mit Sauerstoffmangel einen lebenslangen Schaden davon tragen. Sie leiden an Bewusstseinstrübung und Verhaltensstörungen. In dieser Arbeit geht es nicht um die Symptome der Tiere, sondern um Veränderungen im Gehirn. Die Ratten werden im Alter von 24 Monaten durch Genickbruch getötet. Ihre Gehirne werden untersucht.
Die Arbeit wurde durch die Firma Red Bull(!!), Salzburg, Österreich »großzügig« finanziell unterstützt!

Versuch 2


Trächtige Ratten werden kurz vor der Niederkunft durch Genickbruch getötet. Die Gebärmutter wird herausgenommen. Bei einigen Tieren werden die Rattenjungen sofort aus der Gebärmutter herausgenommen und zur Aufzucht zu »Leihmüttern« gesetzt. Bei anderen Ratten soll eine mangelnde Sauerstoffversorgung unter der Geburt simuliert werden. Dazu wird die Gebärmutter mit den Jungen darin 20 Minuten lang unter Wasser gedrückt. Anschließend werden die Jungen herausgenommen und wiederbelebt. Auch sie werden von »Leihmüttern« aufgezogen. In vorhergehenden Versuchen wurde getestet, wie lange die Rattenbabys unter Wasser gehalten werden können, damit noch genügend Tiere überleben. Bei 21 Minuten sterben 90% der Tiere, bei 22 Minuten alle. Im Alter von zwei Jahren werden verschiedene Verhaltenstests durchgeführt:

1. Eine Ratte wird in ein »offenes Feld«, eine Art große Box, gesetzt. Ihr Verhalten wird beobachtet.

2. Eine Ratte wird in die Mitte eines »Irrgartens« gesetzt, der aus vier Armen besteht. Am Ende eines Arms befindet sich eine kleine Box. Es wird beobachtet wie lange die Ratte braucht, bis sie die schützende Box aufsucht.
3. Eine Ratte wird mit einer anderen, ihr unbekannten Ratte zusammengesetzt. Das Sozialverhalten wird beobachtet.

Es stellt sich heraus, dass die mangelhaft mit Sauerstoff versorgten Ratten ängstlicher und sozialer sind als die anderen Tiere.
Außerdem werden bei einigen Ratten Untersuchungen des Gehirns mit bildgebenden Verfahren (Magnetresonanz-Imaging) vorgenommen. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.
Die Arbeit wurde durch die Firma Red Bull(!!), Salzburg, Österreich »großzügig« finanziell unterstützt!

Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren hundert
Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen
und medizinischen Gründen ablehnen.
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 Muenchen,
Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127,
info@aerzte-gegen-tierversuche.de,
www.aerzte-gegen-tierversuche.de


Quellen:
Neurochemical Research 2004: 29(9), 1767-1777 und Gerontology 2004:
50, 200-205
* Die Zeit 07/2002 und Ärzte-Zeitung 13.01.2005
** Der Spiegel 33/2004 und Die Welt 10.08.2004

Nun endlich geschafft


Red Bull stellt Unterstuetzung von Ertraenkungs-Tierversuchen ein
Erfolg fuer die Aerzte gegen Tierversuche

Die Proteste der Aerzte gegen Tierversuche sowie zahlloser Tier-
rechtler zeigen Wirkung. Getraenkehersteller Red Bull verzichtet
nach eigenen Angaben in Zukunft auf die finanzielle Unterstuetzung
von an der Universitaet Wien durchgefuehrten Tierversuchen, bei
denen Rattenbabys ertraenkt worden waren. Aerzte gegen Tierversuche
verbuchen den Sinneswandel der Firma als wichtigen Erfolg.

Getraenkehersteller Red Bull Oesterreich hatte tierexperimentelle
Forschungsarbeiten unterstuetzt, bei denen Rattenjunge 20 Minuten
und laenger unter Wasser gedrueckt wurden. Viele ertranken qualvoll.
Die Ueberlebenden litten lebenslang an Verhaltensstoerungen.

Darueber, ob derzeit weitere tierexperimentelle Forschungsvorhaben
von Red Bull unterstuetzt werden, schweigt sich der Konzern aus.
In einem Schreiben der Firma war von Forschungsfoerderung im Bereich
der Alzheimer- und Parkinson-Forschung die Rede. "Red Bull waere gut
beraten, auch in diesen Bereichen auf innovative, tierversuchsfreie
Forschung zu setzen, statt grausame und irrelevante Tierexperimente
zu unterstuetzen", sagt Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin
der Aerzte gegen Tierversuche. "Selbstverstaendlich ist Forschung in
diesen Bereichen wichtig", so Gericke weiter, "doch Tierversuche
sind weder wissenschaftlich noch ethisch zu rechtfertigen." Der
Verein fordert Red Bull erneut auf, die Foerderung von Tierversuchen
ganz einzustellen.
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

missy979

Fortgeschrittener

Beiträge: 276

Wohnort: bielefeld

Beruf: im verkauf

2

Sonntag, 17. Dezember 2006, 01:41

also ich bin gerade sprachlos!!!

das kann doch nicht wahr sein!!!!!!!!!!!!
also ich weiß nicht was ich dazu sagen soll, nun ja aber eins weiß ich ,redbull werd ich nie mehr kaufen das is das allerletzte , die armen ratten!!!

aber nun weiß ich ja auch was ich ja jetzt als nächtes machen werde , die e-mail addi is ja auch hier aufgelistet , und ich werd mal ne mail dahin schicken!!!

denn sowas is nun wirglich das allerletzte!!!!!!!!!!!!!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »missy979« (17. Dezember 2006, 01:42)


Pepes Frauchen

Fortgeschrittener

Beiträge: 388

Wohnort: Leopoldshöhe

3

Montag, 18. Dezember 2006, 05:50

Krank. Einfach nur krank. Und das auch noch für Produkte, die Fitness vorgaukeln für Leute, die xxxmal wöchentlich ins Fitnesstudio rennen, zum Brötchenholen aber den Wagen anwerfen und einmal im Jahr fair gehandelten Kaffee kaufen, darüber aber drei Jahre lang reden.
"Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt."
Christian Morgenstern

Mary

Fortgeschrittener

Beiträge: 287

Wohnort: Schloß Holte

Beruf: Tierarzthelferin

4

Montag, 18. Dezember 2006, 18:22

voll schlimm.... und ich mag red bull so gern ....

aber die haben doch das Unterstuetzen der Rattentoetung eingestellt?
also sollte man denen doch jetzt mails schicken, wie abartig es ist, dass dieser konzern solche versuche unterstuetzt hat. man sollte aber auch hinzufuegen, dass es sehr lobenswert ist, dass diese versuche nun nicht mehr von Redbull unterstuetzt werden.

denn DAS wollen wir doch unterstuetzen....
oder hab ich irgendwas falsch gelesen?
Animals are not ours to use for experiments!