Dienstag, 23. Januar 2018, 21:52 UTC

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum des Bielefelder Tierheims. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Labi Lina

Schüler

Beiträge: 64

Wohnort: Thüringen

1

Montag, 2. Oktober 2006, 09:19

Was machen, wenn Hunde vor etwas Angst haben?

Hi
Ich hab da mal ne Frage, vielleicht könnt ihr mir da ja helfen.
mein Hund (Lina) hat furchtbare Angst vor Gewitter. Wenn ich zu Hause bin, legt sie sich dann meistens auf meinen Schoß, vergräbt ihren kopf im Dunkeln und wartet, bis alles vorbei ist. Doch was soll ich machen, wenn ich nicht da bin und es Gewittert? Da nimmt sie alles auseinander und wenn ich nach hause komme liegt sie in irgendeiner Ecke und weicht mir dann für den Rest des Tages nicht mehr von der Seite. Und die Wohnung sieht neben bei auch aus wie ein Saustall. Habt ihr da irgend ne Idee, wie man das ein Wenig bessern kann?
LG maria

Pepes Frauchen

Fortgeschrittener

Beiträge: 388

Wohnort: Leopoldshöhe

2

Montag, 2. Oktober 2006, 09:34

RE: Was machen, wenn Hunde vor etwas Angst haben?

Hmm, also prinzipiell sollte man einen Hund in seiner Angst nicht bestätigen, denn sonst denkt er, die Angst wäre ok. Man müßte der Lina also eigentlich vermitteln, daß so ein Gewitter gar nichts Schlimmes ist, indem man sich, wenn's denn knallt, ganz normal verhält, herumläuft, telefoniert etc. und sie auch auf keinen Fall extra betüddelt oder abschirmt, damit sie merkt,daß Frauchen die Sache im Griff hat und es keinen Grund für Angst gibt. Das wird gewiss eine ganze Zeit dauern und es fällt natürlich auch schwer, einen zitternden Hund nicht in den Arm zu nehmen und zu streicheln und beruhigend auf ihn einzureden, aber ich habe mit der Methode auf Dauer eigentlich die besten Ergebnisse gehabt. Vielleicht fragst Du auch beim Tierarzt mal nach der Bachblütentherapie für Hunde, die kann Wunder bewirken in Streßsituationen.

Lieben Gruß, Hanne ;)
"Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt."
Christian Morgenstern

Pepes Frauchen

Fortgeschrittener

Beiträge: 388

Wohnort: Leopoldshöhe

3

Montag, 2. Oktober 2006, 09:57

RE: Was machen, wenn Hunde vor etwas Angst haben?

Und eine Tasse Kaffee und drei Überlegungen später :rolleyes:: Macht sie den Unfug ausschließlich, wenn sie bei Gewitter alleine ist, oder auch sonst, wenn sie alleine ist ? Denn Sachen zu zerlegen klingt schon eher nach Wut oder Langeweile als nach Angst, oder sie dreht dann wirklich so durch, daß sie auf alles mögliche losgeht. Da kämen zB wirklich Bachblüten-Notfalltropfen in Frage, die man prophylaktisch gibt, wenn's die Wettervorhersage ankündigt. Die hat mir meine Tierärztin auch empfohlen für Pepe, der total ausrastet, wenn er in der Praxis auf den Untersuchungstisch muß, da helfen keine Leckerchen oder ähnliches, warum auch immer er so eine Panik hat, in die Praxis rein rennt er noch superfreudig, aber wehe, er soll auf den Tisch. Mit den Tropfen ist er in den Situationen mittlerweile total ausgeglichen.
"Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt."
Christian Morgenstern

Labi Lina

Schüler

Beiträge: 64

Wohnort: Thüringen

4

Montag, 2. Oktober 2006, 10:52

Hi Hanne.
Also sie macht das NUR wenn sie allein ist UND es gewittert. Ich weiß nicht, villeicht hat sie damit irgendwann schlechte Erfahrungen gemacht, ich habe sie ja auch nicht seit Welpen.
Was du meintest von wegen nicht in der Angst bestehtigen, so hab ich sie auch meist behandelt, nur kommt dazu, das ich Gewitter nicht so einfach ignorieren kann. Zusammen zucken ect. tuh ich ja auch. Sie hat sich ja in der Zeit, die sie hier ist schon sehr verbessert. Sie hatte ja vor so gut wie allem Angst und das hat gut geholfen das mehr oder weniger zu ignorieren. Aber vielleicht versuch ich es ja wirklich mal mit Bachblüten. :] danke dir erstmal
Ps.: Lina hatte auch mal angst vorm Arzt. Ich hab sie dann einfach immer mit genommen, wenn ich mit anderen Tieren da war, so, dass sie irgendwann gemerkt hat, dass sie nicht immer die jenige ist die auf den Tisch muss und inzwischen hat sie sich wohl von unserem Nachbarhund anstecken lassen und ist total entspannt wenn es zum Dr. geht und sie auf den Tisch muss. ;) ja die Liebe kann Wunder bewirken :D
Lg Maria

Pepes Frauchen

Fortgeschrittener

Beiträge: 388

Wohnort: Leopoldshöhe

5

Montag, 2. Oktober 2006, 11:08

Äh, meine beiden anderen Tiere sind Zwergkaninchen, und wenn die auf dem Untersuchungstisch sind, täte Pepe auch alles dafür, endlich da rauf zu kommen... :shock: :rolleyes: Aber guter Tipp, vielleicht frage ich mal im Wald herum, ob uns die anderen Hundebesitzer mal mitnehmen, wenn ihre Wauzis zum Doc müssen.
Aber wenn die Nichtbestätigungsmethode bei Lina bisher schon so viel bewirkt hat, bin ich auch zuversichtlich, daß das bei Gewitter helfen wird. Ist halt doof, daß man das Training da nicht so planen kann. Tja, und wenn Du bei Gewitter selbst erschrickst, ist es natürlich schwierig, über Körpersprache Ruhe zu vermitteln, vielleicht hältst Du Dich dann etwas weiter weg auf oder drehst ihr den Rücken zu...
Hast Du denn mal ein Foto von Lina ? Woher kommt sie denn ? :)
"Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt."
Christian Morgenstern

Claudia

Moderatorin

Beiträge: 396

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Industriekauffrau

6

Dienstag, 3. Oktober 2006, 07:37

Zitat

Original von Pepes Frauchen
Äh, meine beiden anderen Tiere sind Zwergkaninchen, und wenn die auf dem Untersuchungstisch sind, täte Pepe auch alles dafür, endlich da rauf zu kommen... :shock: :rolleyes:

Hanne, das ist dann mal ne ganz neue Therapiemethode gegen Arzt-Angst :D

Maria, ich würd's genauso mache wie von Hanne vorgeschlagen: Die Angst einfach ignorieren. Aber wenn du selber zuckst, musst du vielleicht auch selber lernen, ruhig zu werden ;)
Zerstört sie denn richtig, wenn sie beim Gewitter alleine ist, oder richtet sie "nur" ein Chaos an? Ansonsten: Sobald das Gewitter anfängt - schnell nach Hause... was natürlich je nach Arbeit schwierig ist...
Aber vielleicht helfen ja die Bachblüten.
Gibst du uns nach dem nächsten Gewitter bescheid, wie's gelaufen ist?
Liebe Grüße,
Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

und mit Roddy für immer im Herzen.

Labi Lina

Schüler

Beiträge: 64

Wohnort: Thüringen

7

Dienstag, 3. Oktober 2006, 16:29

Damke für die liebe Hilfe. :]
also sie richtet "nur" Kaos an. Sie versucht sich ein Versteck zu graben, glaube ich, so sieht es zumindest aus. Bei einem Fußboden aus Parkett oder Teppich, ist das aber etwas schwierig. ;) wir haben mal versuchtr ihr eine art Höle zu bauen, aber da hat sie sich dann irgendwie auch nicht rein getraut, sie muss sich ihr Versteck ja auch unbedingt selber basteln. :rolleyes:
eigentlich funktioniert das ja mit dem Ignorieren sehr gut. solang es Tag ist und ich auch da bin. Das Problem ist eben grad wenn ich nicht da bin und da kann ich sie auch schlecht ignorieren :D
Aber trozdem schon mal danke und ich halt euch auf dem Laufenden, wenn es wieder Gewittert.
LG Mia