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Tammy

Profi

Beiträge: 543

Wohnort: NRW

1

Montag, 14. August 2006, 06:57

Zwei Rottweiler verletzen 58-jährigen lebensgefährlich

Hüllhorst. Nur dank des berherzten Eingreifens von Achim Hemeier (46) ist ein 58jähriger Löhner gestern morgen mit dem Leben davon gekommen. Der Angestellte eines Landschafts-und Gartenbaubetriebes in Hüllhorst wurde von zwei Wachhunden des Betriebes angefallen,als er das Gelände für den sonntäglichen Schautag der Gartenausstellung öffnete.
Auf dem Bürgersteig,auf dem das Opfer notärztlich erstversorgt wurde,geben dunkle Flecken Aufkunft über die Schwere der Verletzungen,die der 58jährige davontrug.
Der Mann hatte zusammen mit zwei Kollegen um kurz vor zehn das Betriebstor aufgeschlossen und wollte die Hunde,die nachts und am Wochenende frei auf dem Gelände laufen,wie üblich in den Zwinger sperren. Unvermittelt fielen die Tiere über ihn her und verbissen sich in Hals und Arme.
Die Kollegen des 58jährigen Angestellten retteten sich nach Polizeiangaben vom Gelände und hielten auf der angrenzenden Hauptverkehrsstr. mehrere Autos und den ebenfalls in Löhne wohnenden Achim Hemeier auf seinem Motorrad an. ''Ich habe alles probiert,mit Steinen geworfen,und wußte mir dann nicht anders zu helfen,als auf die Hunde einzuschlagen'',sagt der Lebensretter. Er nahm ein ihm hingehaltenes Warndreieck und schlug damit auf die Hunde ein (''so stark ich nur konnte''), so dass sich das Opfer selbst in Sicherheit bringen konnte. Nach Angaben der Polizei hat sich der Retter dabei selbst in akute Lebensgefahr begeben,blieb aber unversehrt.
Das 58jährige Opfer wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Mindener Klinikum gebracht. Während des Rettungseinsatzes mußte die Löhner Straße für rund 40 Minuten in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Der zwischenzeitlich zu Hilfe gerufene Firmeninhaber und Hundehalter bändigte seine Rottweiler und sperrte sie in den Zwinger auf dem Grundstück. Über ihr Schicksal entscheide jetzt das Ordnungsamt,so die Polizei. Ein Fehlverhalten des Hundehalters sei nicht erkennbar.

Quelle: Neue Westfälische,14.08.06

:cry:Es will einfach kein Ende nehmen. Zur Zeit jagt wieder eine Horrormeldung die nächste. :cry:
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Schnuffelnase

unregistriert

2

Montag, 14. August 2006, 15:56

Letzte Woche wurde doch ein vierjähriger Junge vom Rottweiler in Gütersloh gebissen. Sowas finde ich total schockierend! Was machen die Hundehalter bloß mit diesen Tieren? Ich habe mittlerweile schon soviele Berichte gelesen, dass ich mittlerweile ein flaues Magengefühl bekomme in Gegenwart vom Rottweiler, obwohl mir noch nie einer unfreundlich war. Die Medien haben Rottweiler aber auch ganz schön schlecht gemacht-schade! Ich finde die Hundehalter sollten ne ordentliche Strafe und ein lebenlanges Hundeverbot kriegen. :motz:

missy979

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3

Montag, 14. August 2006, 17:18

also ein flauegefühl bekomme ich nicht neben einem rotti, ich habe selber einen rotti zur pflege gehabt, und das war eine superliebe, nur hab ich jetzt mal gehört das das gehirn bei rottis mit etwa 6 jahren nochmal wachsen soll und die hunde dann oft ein an der klatsche bekommen!
ob es stimm weiß ich leider nicht, wie gesagt hab es auch nur gehört!

Beiträge: 616

Wohnort: aus timbuktu

4

Montag, 14. August 2006, 18:54

die vorfälle sind schlimm,das auf jeden fall,
aber ich finde es noch schlimmer,das nur immer vorfälle mit rotties
oder listenhunden bekannt gemacht werden von den medien.
denn dadurch werden die fellnasen auch nicht beliebter :cry:
denn beißgeschichten mit z.b. dackeln,schäferhunden oder anderen werden schön verschwiegen....
und ich denke den besitzer trifft schon irgenwo ne mitschuld
wie seht ihr das? ?(
hunde haben herrchen
katzen haben angestellte ;)

Tammy

Profi

Beiträge: 543

Wohnort: NRW

5

Montag, 14. August 2006, 20:18

Hier das neueste in dem Fall. Boah,bin ich sauer X( X( X( X( X( X( X( X(


Rottweiler nach Attacke auf Menschen erschossen (14.08.2006)

-----------------------------------------------------------
Köln / Hüllhorst (aho) - Einer der beiden Rottweiler, die gestern in
Hüllhorst einen Mann schwer verletzt haben, ist von seinem Besitzer
erschossen worden. Wie der WDR berichtet, soll der andere Rottweiler
im Zwinger gehalten werden. Der Angestellte eines Gartencenters
war gestern von den beiden Hunden angefallen worden, als er das Tor
zum Betrieb aufschloss. Der schwer verletzte Mann konnte sich erst
retten, als ihm ein Motorradfahrer zu Hilfe kam. [1]

http://ticker-kleintiere.animal-health-online.de/
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MrsGoalkeeper

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Wohnort: Bielefeld

Beruf: Bürotuse

6

Montag, 14. August 2006, 21:40

:motz: waaasß müsste der denn jetzt nicht auche ien Strafe bekommen? auch wenne s für den Rottweiler zu spät ist?

also habe letztens mit jemande geredet udn da kamen wir auf das Thema und statistisch gesehen beissen kleien Hunde udn Schäferhunde öfters als Rottis udn "kampfhunde"
ich meine, wenn diese Rottis Wachhunde waren, war es richtig, dass dieser mann dann da einfach rein ging ob er zur firma gehörte oder nicht...

ich weiß nicht.

oh man
Ich bin Tierschützer und esse trotzdem Fleisch!

Mein Hund ist ein Jagdhund...da ich keinen Prinzen aufm Pferd haben möchte, sucht er nun den Vampir im Volvo für mich

Tammy

Profi

Beiträge: 543

Wohnort: NRW

7

Dienstag, 15. August 2006, 08:26

Das stand heute dazu in der Zeitung:

Hüllhorst/Minden.
Das Gartencenter Grätz an der Löhner Straße in Hüllhorst: Einen Tag nach dem Angriff des Rottweiler-Rüden Dino (14 Monate) auf einen 58jährigen Beschäftigten sind die Mitarbeiter ratlos,wie es zu der blutigen Attacke kommen konnte.
Ihrem Kollegen geht es besser,berichten sie erleichtert.Er habe schwere Verletzungen am linken Arm und eine leichtere Wunde im Gesicht erlitten und liege im Mindener Klinikum. Er habe nichtwie zunächst vermutet,in Lebensgefahr geschwebt,sagen sie nach einem Gespräch mit der Tochter des Opfers.
Vom Krankenbett aus hat sich das Opfer sogar dafür eingesetzt,das der zweite Rottweilerrüde,der elfjährige Karl nicht getötet wird.Das Tier soll bei dem Angriff sogar versucht haben,'Dino' davon abzuhalten,so das Opfer. Karl saß gestern morgen in seinem Zwinger und wurde von zwei Mitarbeitern gefüttert und gekrault.
Das Areal,das die Rottweiler-die nicht zu Wachhunden ausgebildet waren- nachts bewachten,umfasst die Fläche von vier Fussballfeldern. Das Opfer sowie seine Kollegen kennen die Tiere seit Jahren. Der 58jährige habe schon mit Dino gespielt und geschmust,als der noch ein Welpe war. Umso mehr rätseln sie über den Grund der Attacke.
''Natürlich bin ich betroffen''kommentierte Manfred Herrmann,Geschäftsführer des in Minden ansässigen Allgemeinen Deutschen Rottweiler-Klubs die beiden jüngsten Rottweiler Angriffe in OWL. Wie berichtet war am Mittwoch vergangener Woche auch ein 4jähriger Junge auf dem Gelände einer Autowerkstatt in Gütersloh-Avenwedde durch Bisse eines Rottweilers schwer verletzt worden. Herrmann ist aber sicher: ''Der Rottweiler ist nicht böser als andere Hunde''.Er sei jedoch ''kein weicher Hund'',er braucht eine Aufgabe;und man müsse ihm als Halter Grenzen aufzeigen. Ein Restrisiko allerdings bleibe,wie auch bei allen sogenannten lieben Rassen. Herrmann erinnert daran, das es 10 000 Halter von Rottweilern in NRW gebe. ''Da sind viele Familien dabei. Das geht konfliktfrei'',so Herrmann. ''Wir hätten doch nur zerfetzte Körper rumliegen'',wenn das anders wäre.
''Großrahmige Hunde bedürfen einer konsequenten Erziehung'',sagt Günter Bonke,Ausbildungsleiter beim Institut für Aus-und Fortbildung im Diensthundewesen der Polizei in Schloß Holte-Stukenbrock. Er bezeichnet die jüngsten Rottweiler-Attacken als ''gravierend und drastisch''. Bei Hunden die solche Angriffe ausgeführt hätten,''kann man nur sagen: ,Den Hund lasse ich einschläfern'. Da darf es kein zweites Mal geben.''
Bonke regt an,über einen ''Hundeführerschein'' nachzudenken,mit dem Halter grosser Hunde nachweisen sollten,dass das Tier sich gehorsam verhält. Bei der Haltung solcher Tiere müssen Erziehung,Konsequenz und liebevolles Verhalten Hand in Hand gehen. Bonke:''Ich sehe nicht in erster Linie ein Rasseproblem.
Quelle: Neue Westfälische 15.08.06
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missy979

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8

Dienstag, 15. August 2006, 09:55

@ poldi_82


ja ich stimme dir voll und ganz zu!
gerade die kleinen sind echt fieß!
nur ist da wahrscheinlich die auswirkung nicht so stark wie bei anderen
großen hunden! deshalb wir es wohl auch nicht so publik gemacht!
aber mich würde echt mal so ne statistik interessieren!
denn da bin ich schon fest überzeugt das da echt die kleinen in der mehrheit sind und nicht die angeblichen "kampfhunde" !!!
nur leider wird da ja nie gezeigt oder gesagt wie oft so kleine hunde mal zubeisen oder in beiserein verwickelt sind!!!


:motz:

find ich echt zum kotzen das immer alles dann nur auf die sogenannten " kampfhunde" abgewelst wird!!!!!

Schnuffelnase

unregistriert

9

Dienstag, 15. August 2006, 14:43

Ich hatte mal ne Statistik gelesen über Berlin(?), glaube ich, und da standen die Terrier und Schäferhunde ziemlich weit oben. Gestaunt habe ich als ich den Collie darauf fand! Wenn ich die Seite nochmal finde stelle ich sie rein.

http://www.deutsche-doggen.de/beisstatistik.htm

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schnuffelnase« (15. August 2006, 15:16)


missy979

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10

Dienstag, 15. August 2006, 15:29

@ schnuffelhase

oh ja das wäre echt super wenn du dann reinstellen könntest
wennn du sie finden solltest!!

Schnuffelnase

unregistriert

11

Dienstag, 22. August 2006, 13:54

Hab ich zum Glück gefunden, aber habe erst jetzt gesehen, dass die Statistik vom Jahr 2000 ist. Naja, etwas alt, aber immerhin...

Gruß, Schnuffelnase

Beiträge: 523

Wohnort: na, hier!

Beruf: Altenpflegerin

12

Dienstag, 22. August 2006, 19:40

Hallo,

es ist sehr traurig, das der junge Rottweiler erschossen worden ist.

Aber mal ganz ehrlich: was für eine Zukunft hätte dieser Hund jetzt noch gehabt, nachdem er einen Menschen angefallen hatte? Keine! Denn er hätte den ganzen Rest seines Lebens hinter Zwingergittern verbracht. Leben heißt nicht nur einfach leben, es muß auch Qualität haben. Die einfache Existenz reicht nicht.
Dieser Hund wäre nach dieser Attacke immer unberechenbar geblieben. Die Tatssache das es sich um einen Rottweiler handelt hat nichts damit zu tun. Das hätte auch mit einem Dackel passieren können. Nur beißen dieeben nicht so kräftig zu.

Schlimm ist, das jetzt mal wieder eine ganze Hunderasse in Verruf gerät.

Gruß, Elke
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pesetas Frauchen« (22. August 2006, 19:41)


missy979

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Wohnort: bielefeld

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13

Dienstag, 22. August 2006, 20:41

hallo!!!

ja das finde ich auch, daß es jetzt wieder heißt die bösen rotti´s!!!

aber das ist ja mein sagen , bei den kleinen wird es nur nicht so
publik gemacht, weil sie einfach nicht so eine große beiskraft haben , wie halt die großen Hunde!!

schade, daß manche rassen durch solche vorfälle, leioder immer ganz betroffen sind!!!

:motz: