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Sascha

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Beiträge: 599

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Angestellter

1

Freitag, 3. Februar 2006, 17:41

Waschbären werden zur Plage

Streifenwagenbesatzungen staunen nicht schlecht, wenn Waschbären als totgefahrenes Wild auf der Fahrbahn liegen oder Anrufer die maskierten Bären als Tyrannen melden. Man vermutet die possierlichen Tiere nur in Nordamerika und Kanada . Doch vor Jahren wurden Waschbären-Paare am Edersee in Hessen ausgesetzt. Ohne natürliche Feinde vermehrten sie sich explosionsartig.

In OWL tyrannisieren sie mittlerweile Hausbesitzer und Gartenfreunde. Am Ostwestfalendamm hat sich eine Kolonie in den Kreidefelsen eingenistet und schwärmt von dort Nacht für Nacht aus. Dabei räumen die gefräßigen Tiere nicht nur Vogelnester aus. Sie graben in den Hausgärten nach Wespen-Nestern im Boden und lauern am Gartenteich auf unbedarfte Kois.

Vorsicht beim Füttern auf der Terrasse. Sie werden innerhalb weniger Tage handzahm, bringen dann aber ihre ganze Familie mit. Äußerst dickfällige Gäste, die man nur mit größter Mühe wieder los wird. Sie nehmen Gartenhaus oder Dachboden in Besitz und machen die Nacht zum Tage. Einstieglöcher finden sie unter den Dachpfannen, wobei sie sich auch durch Dämmmaterial nicht aufhalten lassen. Sie haben scharfe Zähne und Krallen!

In Jagdgeschäften wird ein Ölkonzentrat verkauft, das kostet 18 €, aber es wirkt und vertreibt. Jedenfalls erstmal.

Quelle : Polizei-Bielefeld
... man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche bleibt für das Auge unsichtbar ... :)
aus "der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry

Beiträge: 523

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Beruf: Altenpflegerin

2

Samstag, 4. Februar 2006, 16:44

RE: Waschbären werden zur Plage

Hallo,

da kann die Stadt Kassel schon seit Jahrzehnten ein Lied von singen.
Die Waschbärkolonien dort verwüsten Häuser und Gärten und richten fatale Schäden unter der heimischen Tierwelt an.

Hausbesitzer klagen über regelrecht zerlegte Dachböden. Die Waschbären machen sogar vor den Dachbalken nicht halt, graben die Dachpfannen aus und machen dazu in der Nacht einen ziemlichen Lärm.

So possierlich wie die Tiere auch aussehen mögen, sie können auch durchaus gefährlich werden und so manchen Hausbesitzer in den Wahnsinn und in den Ruin treiben.

Gruß, Elke
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -