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Sascha

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1

Montag, 14. November 2005, 12:35

Abschlachten von Haushunden in China

Abschlachten von Haushunden in China

Besitzer nicht registrierter Hunde in panischer Angst, weil ihre Tiere beschlagnahmt und brutal getötet werden!


Mit unbeschreiblichem Entsetzen erhielt Animals Asia vor kurzem die verängstigten Briefe verzweifelter Tierliebhaber in China, die wegen einer neuen, strengen Vorgehensweise einiger Behörden gegenüber nicht registrierten Haustierhunden in panischer Angst sind. Die Hunde werden brutal beschlagnahmt und in einigen Fällen vor den Augen ihrer Besitzer zu Tode geprügelt oder sie werden in staatliche Tierasyle gebracht und dort auf grausame Art getötet.

Insbesondere in Guangzhou (eine der größten Städte Chinas und nördlich von Hongkong gelegen) beträgt die Registrierungspauschale für Hunde als Haustiere exorbitante RMB 10.000 (US$ 1.235) für das erste Jahr und RMB 6.000 (US$ 741) für jedes weitere Jahr. Natürlich liegt dieser Betrag außerhalb der Möglichkeiten der meisten Haustierbesitzer und daher leben sie nun in Angst und Schrecken, dass ihr Hund konfisziert und auf brutale Weise getötet wird.

Ungeheuerlicherweise stiften die Behörden dazu an, solche Nachbarn zu melden, die nicht registrierte Hunde als Haustiere halten. Dafür bieten sie 10 Prozent des für dieses Vergehen verhängten Strafgeldes als Belohnung an. Teams mit dem Auftrag zur Tötung der Hunde patrouillieren in den Städten und halten Ausschau nach nicht registrierten Hunden. Außerdem haben wir erfahren, dass es ein offizielles „Dog Extinction Movement“ gibt, eine offizielle Truppe zum „Auslöschen“ der Hunde.

In völligem Gegensatz dazu hat Animals Asia vergangenen Sonntag, am 25. September, in Zusammenarbeit mit ParknShop unsere Kampagne für mehr Bewusstsein gegenüber Begleittieren gestartet. Die Initiative wirbt für verantwortliches Verhalten der Haustierbesitzer. Dabei wird das Konzept von Hunden als Therapeuten im Rahmen unseres „Dr. Hund“-Programms vorgestellt, das die Menschen dazu anregt, Hunde als unsere Freunde und Helfer anzuerkennen, die unsere Liebe und unseren Respekt brachen. Gleichzeitig wird nachdrücklich betont, dass sie niemals als Nahrungsmittel angesehen werden sollten.

Bitte schreiben Sie einen Brief an die chinesischen Behörden in Guangzhou (die Hauptstadt der Provinz Guangdung), in dem Sie Ihre Empörung über diese brutale Kampagne zur Ausrottung der Hunde zum Ausdruck bringen. Persönliche Briefe sind immer am wirkungsvollsten, dennoch können Sie auch den nachfolgenden Musterbrief (dem Sie jederzeit Ihre eigenen Kommentare beifügen können) an die folgende E-Mail-Adresse senden:

Volkskongress von Guangzhou: rdxf@rd.gz.cn

www.animalsasia.de
... man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche bleibt für das Auge unsichtbar ... :)
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2

Montag, 14. November 2005, 16:51

RE: Abschlachten von Haushunden in China

Hallo, Leute!

Bedauerlicher Weise sind solche Nachrichten aus China oder auch aus anderen asiatischen Ländern nichts Neues. Sie werden nur leider auch immer drastischer.

Da spricht man von der uralten ach so tollen asiatischen Kultur. Die Chinesen habe das Schießpulver erfunden, das Porzellan usw. Nur den Respekt vor dem tierischen Leben haben sie nicht in ihrem "Kulturbeutel".

Da werden die Tiger und "Elfenbeinträger abgeschlachtet, weil der asiatische Aberglaube meint, bestimmte Körperteile dieser Tiere wären potenzsteigernd. Da werden die Meere leergeräumt, weil der asiatische Speiseplan meint, immer mehr ungewöhnliche Delikatessen anbieten zu müssen, die sich auch in Asien kein normaler Mensch leisten kann.

Tolle asiatische Kultur, die die Tiere außen vor läßt.

Meine Hochachtung an die chinesischen Tierschützer, die ja wirklich einen fast aussichtslosen Kampf kämpfen.
Und ich fühle mit den Menschen in China, die ihre Tiere wirklich lieben und denen sie mit so einer unverständlichen Brutalität entrissen werden.
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -