Dienstag, 23. Januar 2018, 04:19 UTC

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum des Bielefelder Tierheims. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Helmut

Profi

Beiträge: 574

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Rentier

1

Mittwoch, 28. Dezember 2016, 15:03

Pressemeldung: Tierschutzverein fordert die Bielefelder auf, ihre Katzen kastrieren zu lassen

http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/m…-zu-lassen.html

Tierschutzverein fordert die Bielefelder auf, ihre Katzen kastrieren zu lassen
Dabei werden sozial schwache Katzenhalter von Tierärzten unterstützt





Bielefeld. Der Bielefelder
Tierschutzverein und etliche Tierärzte unterstützen auch 2017 wieder
sozial schwache Bielefelder Katzenhalter, die sich eine Kastration ihres
Tieres nicht leisten können.

Die Kosten für eine Kastration liegen für weibliche
Tiere bei 160 Euro, für Kater werden fast 100 Euro fällig. Der
Tierschutzverein trägt auch 2017 wieder einen Teil der Kosten und die
Tierärzte kommen Verein und Tierhalter entgegen. So belaufen sich die
Kosten dann auf 100 Euro für eine weibliche Katze und 60 Euro für Kater.

„Jedes Jahr müssen zahlreiche 'überzählige' Katzen im
Tierheim untergebracht und versorgt werden. Unsere räumlichen und
finanziellen Kapazitäten reichen oft nicht aus, um die Flut an
Jungtieren aufzunehmen", sagt Helmut Tiekötter Vorsitzender des
Tierschutzvereins Bielefeld.

Gleichzeitig berichten die Tierschützer von frei
lebenden Katzen, die unter Mangelernährung und Krankheiten leiden, wenn
sie nicht von Menschen an betreuten Futterstellen versorgt werden. „Nur
durch Kastration der Freigängerkatzen aus Privathaushalten sowie der
frei lebenden Katzen lassen

sich diese Probleme in den Griff bekommen" sagt Helmut Tiekötter.





Information

Weitere Informationen zur
Kastrationsaktion gibt es bei Jutta Möhrke, Tel. (05 21) 33 01 34, im
Tierheim, Tel. (0 52 05) 9 84 30 und Helmut Tiekötter, Tel. (01 63) 6 32
95 22


"Daher sollten Katzenbesitzer
verantwortungsvoll handeln und ihre Tiere, egal ob weibliche Katze oder
Kater, kastrieren lassen." Durch Kennzeichnung und Registrierung ließen
sich die Tiere zudem, sollten sie einmal entlaufen, schnell zu ihren
Besitzern zurückvermitteln.

"Kastration schützt vor Katzenelend und der
Verbreitung ansteckender Krankheiten. Frei lebende Katzen leben meist
versteckt, in Hinterhöfen, auf Brachflächen oder in öffentlichen Parks",
so Tiekötter. Sie stammten ursprünglich von in Privathaushalten
lebenden, unkastrierten Freigängern

oder unkastrierten ausgesetzten Tieren aus Privathaushalten ab.

"Als domestizierte Haustiere sind diese Katzen nicht
mehr in der Lage, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu
versorgen. Da sie durch den Menschen sozialisiert sind und nicht in ein
neues Zuhause vermittelt werden können, müssen Tierschützer sie an
Futterstellen versorgen."

Rund 130.000 Katzen nehmen die deutschen Tierheime
jährlich in ihre Obhut. "Und dies bei immer stärker steigenden Kosten
und einer längeren Verweildauer der Tiere. Viele der aufgenommenen
Katzen sind krank, wenn sie ins Tierheim kommen. Sie haben sich bei
anderen Freigängern infiziert."

Der Tierschutzverein Bielefeld appelliert daher an alle

Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen.
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer