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Helmut

Profi

Beiträge: 574

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Rentier

1

Donnerstag, 21. Mai 2015, 18:16

Tauben wurden obdachlos - Vergrämungsmaßnahme unter einer Eisenbahnbrücke (Arndtstraße) bescherte dem Verein 85 Jungtauben und viel Arbeit ......

Pressemitteilung

Tierschutzverein Bielefeld und

Umgebung e.V.

<img src="file:///C:\Users\HELMUT~1\AppData\Local\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image002.gif" alt="Textfeld:

Tierschutzverein Bielefeld und Umgebung e. V.
Kampstr. 132
33659 Bielefeld
www.tierheim-bielefeld.de
Tel.: 0 52 05 – 98 43 0
eMail:
info@tierheim-bielefeld.de

Ansprechpartner:
Helmut Tiekötter
1. Vorsitzende
Tel.: 0521 – 20 71 09





































" align="left" />21.05.2015





[font='&quot']Tauben [/font]wurden obdachlos – Tierschutzverein drängt auf Taubenschlag





Von Montag bis
Donnerstag dieser Woche hat
[font='&quot'] die Deutsche Bahn die Eisenbahnbrücke
an der Arndtstraße[/font]
[font='&quot']durch
ein beauftragtes Unternehmen reinigen, alle Taubennester und Jungvögel
entfernen und Vergrämungsmaßnahmen durchführen[/font]

lassen
. Das Veterinäramt und der Tierschutzverein Bielefeld waren[font='&quot'] zugegen. [/font]Unter Aufbringung aller Kräfte hat der Tierschutzverein 90
(!) Nestlinge und Jungvögel entgegengenommen.
[font='&quot']Der Tierschutzverein
beklagt, dass die Maßnahme [/font]
zur Hauptbrutzeit
und
viel zu kurzfristig erfolgt
sei
, ein Ausweichquartier für die Tauben fehle und das
Problem mit den Tauben nur verlagert werde.






[font='&quot']„Wir bemühen
uns um die Notversorgung der Nestlinge und Jungvögel. Das ist schon eine enorme
Herausforderung, da unser Tierheim darauf nicht eingestellt ist[/font]. Nicht mal eine
Hand voll Ehrenamtlicher gibt jetzt alles, um die Küken zu versorgen. [font='&quot']Wir suchen händeringend Menschen, die [/font]unterstützen[font='&quot']“, so Helmut Tiekötter, Vorsitzender
des Tierschutzvereins. Vor allem werden Taubenschläge gesucht, in denen
einzelne Tauben, sobald sie eigenständig fressen können, untergebracht werden
können. Gebraucht werden aber auch helfende Hände, die Jungtauben aufziehen,
d.h. nach [/font]fachkundiger [font='&quot']Einweisung
[/font]dreimal
täglichfüttern oder
einmal täglich bei einer fachkundigen Ehrenamtlichen – die in der Nähe des
Städtischen Krankhauses wohnt und das Gros der Tiere pflegt – mithelfen.





[font='&quot']Die jetzige
Maßnahme der Bahn löst das Problem mit den Tauben jedoch nicht, sind sich die
Tierschützer und Dr. Hans-Helmut Jostmeyer vom Veterinäramt einig. Denn
Stadttauben sind von ihrer Genetik her Felsenbrüter und standorttreu. Sie
ziehen nicht einfach weiter und lassen sich schon gar nicht in Wälder
vertreiben. Das heißt: Die ca. 200 unten den beiden Brücken (Jöllenbeckerstr.
und Arndtstr.) ansässigen Tauben werden auf Nachbargebäude ausweichen müssen. [/font]





[font='&quot']„Effektiv
wäre gewesen, erst wäre ein entsprechend großer Taubenschlag als
Ausweichquartier errichtet worden, und dann die Maßnahme durch die Bahn
durchgeführt worden. Wir fordern nun von der Stadt, alles zur schnellsten
Errichtung eines Taubenschlages zu tun, ggf. mit Unterstützung der
Kaufmannschaft, da die Tauben sicher bald wieder vermehrt auch in der
Bahnhofstraße herumlaufen“, betont Tiekötter.[/font]





[font='&quot']Bisher ist
die Situation wie folgt:

Seit Jahren sind die Beschwerden über Stadttauben und ihre Hinterlassenschaften
in der Bahnhofstraße/Bahnhofsgegend verschwunden. Denn seit 11 Jahren existiert
auf dem Parkhaus an der Jöllenbecker Str. ein Taubenschlag – ein Verbundprojekt
der Stadt und des Tierschutzvereins. Die Stadt bezahlte damals den Schlag, der
Tierschutzverein trägt seither die Futterkosten und betreut den Schlag dank ehrenamtlich
Engagierter. Das Projekt ist einfach erklärt: Bindung
der Stadttauben an den Taubenschlag durch Futter- und Nistplatzangebot.
Austausch der frischen Gelege durch Ei-Attrappen, um die Vermehrung der Tauben
einzudämmen. Und es wird der Verschmutzung durch Taubenkot entgegengewirkt, da
sich die Tauben einen Großteil des Tages sowie nachts im Schlag aufhalten und
dort auch ihre allseits ungeliebten Hinterlassenschaften lassen. Bundesweit
wenden bereits über 60 Städte dieses Konzept als „Mittel der Wahl“ an.
[/font]





Der
Taubenschlag ist jedoch in die Jahre gekommen; marode und viel zu klein. Und: Der
neue Parkhausbesitzer, die VA-Fonds Verwaltung GmbH, hat noch nicht zugestimmt,
auch zukünftig den Standort zur Verfügung zu stellen. Er signalisierte
gegenüber der Stadt und dem Tierschutzverein bislang Gesprächsbereitschaft und
Lösungsorientiertheit. Das Veterinäramt und der Immobilienservice der Stadt
sind überdies dabei, Ausweichstandorte zu eruieren, was jedoch nicht einfach
ist.





„Für
die vertriebenen Stadttauben dürfte das Parkhaus jedoch ein ideales
Ausweichobjekt sein, da es immens viele Nischen für Sitz- und Nistplätze
bietet. So hoffen wir innständig mit der
VA-Fonds Verwaltung GmbH kooperieren und auch zukünftig auf dem Parkhausdeck
mit einem adäquaten Schlag die Tauben „ziehen“ zu können“, betont Tiekötter.





Der
Verein betont ebenfalls, dass der Tierschutz seit 2002 im Grundgesetz verankert
sei und dass die Stadt wie alle staatlichen Organe den Tieren gegenüber in der
besonderen Schutzpflicht des Grundgesetzes, Artikel 20a stehe. Das bedeute
u.a., dass das drohende Taubenproblem kein Grund für eine Tötung der Tiere
darstelle, nach der viele Bürger gern schnell verlangen. Es gelte „Miteinander
– im Sinne von Tier und Mensch“ zu handeln.



Weitere Information:

Helmut Tiekötter, Vorsitzender Tierschutzverein, Tel.: [font='&quot']0521 – 20 71 09[/font]Stephanie
Elsner, Mitglied Tierschutzverein und Fachreferentin Stadttaubenprojekt, Tel.
05237 – 89 81 99

allgemeine Infos und Film Stadttauben-Konzept: www.stadttauben.de
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer