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Donnerstag, 26. September 2013, 11:35

SCHRECKLICH!!! Rumänien erlaubt die Tötung von Straßenhunden

Verfassungsgericht erlaubt Tötung von Straßenhunden


Rumänische Kommunen dürfen Straßenhunde künftig
einsammeln und töten. Das Verfassungsgericht erlaubt ein entsprechendes
Gesetz, das der Präsident noch unterzeichnen muss.



25. September 2013
14:28 Uhr
54 Kommentare




<img title="Das rumänische Verfassungsgericht hat die Tötung von Straßenhunden erlaubt
" alt="Das rumänische Verfassungsgericht hat die Tötung von Straßenhunden erlaubt
" src="http://images.zeit.de/gesellschaft/2013-09/hunde-rumaenien/hunde-rumaenien-540x304.jpg" />Das rumänische Verfassungsgericht hat die Tötung von Straßenhunden erlaubt
| © Bogdan Cristel/Reuters


In Rumänien
dürfen Straßenhunde künftig getötet werden. Das Verfassungsgericht des
Landes wies eine Klage gegen ein kurz zuvor vom Parlament
verabschiedetes Gesetz ab. Nun fehlt nur noch die Unterschrift von Staatspräsident Traian Băsescu,
damit das von Tierschützern kritisierte Gesetz in Kraft treten kann.
Das Parlament hatte mit der Neuregelung auf einen tragischen
Zwischenfall reagiert, bei dem ein vierjähriges Kind nach Angaben der
Staatsanwaltschaft von einem Straßenhund totgebissen worden war.

Das vom Verfassungsgericht genehmigte Gesetz sieht vor, dass die
Kommunen die eingefangenen Hunde lediglich 14 Tage lang in Tierheimen
versorgen müssen und sie anschließend einschläfern dürfen. Eine
Verpflichtung zum Töten dieser Tiere besteht nicht, die Kommunen dürfen
sie über diesen Termin hinaus weiter versorgen, falls deren Tierheime
dafür Kapazitäten haben. Vorgesehen ist zudem, dass die Hunde nur mit
Methoden getötet werden dürfen, die diesen keine Qual verursachen.



Rumäniens Parlament habe mit dem neuen Gesetz Beanstandungen
berücksichtigt, die das Verfassungsgericht im Jahr 2012 gegen ein
anderes Gesetz zum Umgang mit Straßenhunden formuliert hatte, sagte der
Vorsitzende Verfassungsrichter Augustin Zegrean. Das betreffende Gesetz war damals vom Verfassungsgericht gekippt worden.

Solange das neue Gesetz nicht in Kraft ist, gilt wie bisher, dass die
herrenlosen Tiere nur dann eingeschläfert werden dürfen, wenn sie
nachweislich unheilbar krank oder aggressiv sind. Allein in Bukarest
sollen etwa 65.000 Straßenhunde leben. Jährlich werden Tausende Menschen
von Tieren gebissen.





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