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Aninia1

Anfänger

Beiträge: 31

Wohnort: Halle (Westf.)

1

Sonntag, 2. Oktober 2005, 14:34

Problem mit einem Hund

Hm, ich weiss nicht genau, an wen ich mich wenden muss, weshalb ich hier mal um Tips bitten möchte.

Vor etwa zwei bis drei Jahren hat ein Bekannter auf Drängen der Kinder [jetzt 13 und 15] einen Hund für die Familie gekauft, der Happy getauft wurde. [Nach seiner Information ist es ein Pyrenäen-Berghund, aber nach meiner Recherche vorhin bin ich mir nicht mehr sicher, weil der Hund nicht so "rund" aussieht, sondern eher einen spitzeren, wölfischen Kopf hat.]

Der Bekannte war einmal mit Happy zu Besuch, weshalb ich das Vergnügen hatte, mit ihm spazierengehen zu können. Ein wahrlich sehr, sehr lieber Kerl, dem es aber an Erziehung mangelte. So wusste er beispielsweise nicht, dass er seine Kraft zügeln muss und zog doch recht anstrengend an der Leine.

Zu dem Zeitpunkt dieses Besuches, hatte sich die Frau schon von dem Bekannten getrennt und war mit den Kindern ausgezogen. Es entbrannte eine Schlammschlacht. *seufz'*
Der Bekannte konnte sich alleine nicht ausreichend um den Hund kümmern und gab ihn in eine Pflegefamilie in Dortmund. Diese Familie hatte sich sogar an den Hütehundverein gewandt, um dem Hund auch ein artgerechtes Zuhause bieten zu können. Happy schien es dort sehr gut zu gehen. Die 13-jährige Tochter des Bekannten hat diese Pflegefamilie regelrecht tyrannisiert; permanent angerufen, nach dem Hund gefragt und sogar behauptet, der Hund sei von ihnen entführt worden.
Nach ein paar Wochen holte die Exfrau des Bekannten Happy zurück. Aber so richtig schien sich niemand um ihn kümmern zu wollen, denn er wurde auf einem Bauernhof in einem Zwinger untergebracht und nur gelegentlich ausgeführt.

Aus Erzählungen weiss ich, dass Happy mittlerweile sehr aggressiv geworden ist. [Kein Wunder bei dem Theater, welches der arme Kerl mitmachen musste.] Er knurrt Fremde an und jagt Radfahrerinnen/Radfahrern hinterher. Vor Kurzem hat er nun leider eine alte Dame auf einem Fahrrad angefallen und verletzt.
Die Dame sieht zwar von einer Anzeige ab, aber es ist fraglich, was dort nun passiert.
Bis zum nächsten Ereignis dieser Art ist's nur eine Frage der Zeit, denn an der Haltung wurde nichts geändert.


Nun habe ich Angst, dass vielleicht bald angeordnet wird, den armen Kerl einschläfern zu lassen. Immerhin ist er ja ein grosser kräftiger Hund, der durchaus eine massive Gefahr darstellt.

Wie schon geschrieben, ist er eigentlich ein sehr, sehr lieber Kerl, der einfach nur ein richtiges Zuhause braucht, wo er Liebe und eine vernünftige Erziehung erhält.

Wäre es mir möglich, hätte ich Happy schon hier aufgenommen, aber unsere Wohnung bietet einem solch' grossen Hund nicht genügend Platz und ausreichende Bewegung kann ich ihm auch nicht bieten. Mit seiner Kraft und Schnelligkeit ist er mir krankheitsbedingt leider enorm überlegen, weshalb ich das einfach nicht schaffen kann.


Was kann ich stattdessen tun?
Wo kann ich das melden?
Wie kann ich handeln?
Wer kann Happy helfen?
^v^ ^v^ ^v^ ^v^ Das Leben ist kurz - stirb langsam. =:O)> ^v^ ^v^ ^v^ ^v^

Aninia1

Anfänger

Beiträge: 31

Wohnort: Halle (Westf.)

2

Donnerstag, 3. November 2005, 20:21

Happy ist tot.
Er lag tot in seinem "Verschlag" [anders ist die schäbige Unterkunft nicht zu bezeichnen].

Vermutlich wurde er von dem Paar [die Exfrau des o.g. Mannes und ihr dubioser neuer Partner] vergiftet.
Oder er war krank und sie haben sich nicht ausreichend gekümmert?

Warum sollte sonst ein junges und an sich gesundes Tier plötzlich tot da liegen?


Ich hab' solch' eine Wut im Bauch.
Anstatt den Hund bei der ersten Pflegefamilie zu lassen, holen sie ihn sich zurück und waren rettungslos überfordert und wollten ihn nicht wirklich. Anstatt ihn dann nochmal zu vermitteln, killen sie ihn.
Diese Vermutung liegt einfach nahe, da sie dem o.g. Mann andauernd in den Ohren lagen, er solle 'was tun, der Hund müsse weg. Ja, nun ist er ja "weg"....
^v^ ^v^ ^v^ ^v^ Das Leben ist kurz - stirb langsam. =:O)> ^v^ ^v^ ^v^ ^v^

Tammy

Profi

Beiträge: 543

Wohnort: NRW

3

Donnerstag, 3. November 2005, 20:32

Hallo,
das tut mir leid. Was sind das für Menschen??? Es ist schade,das sich niemand gefunden hat,der ihn hätte nehmen können. Andersrum frage ich mich: Wenn ihnen der Hund so lästig war und sie damit so überfordert,warum haben sie ihn dann nicht ins Tierheim gegeben? Das wäre für ihn allemal besser gewesen, als das was jetzt passiert ist. Ich hoffe nur,das diese Menschen sich nie wieder einen Hund anschaffen.
Traurige Grüße von
Tammy
Ich bin die Schnellste :

Während andere noch stolpern - liege ich schon auf der Fresse .

Nici

Schüler

Beiträge: 119

Wohnort: Bielefeld

4

Donnerstag, 3. November 2005, 22:20

X( :cry: :motz: :O ?( ;( Das alles spielt sich grade Gefühlsmäßig bei mir ab....
Ich bin sauer und wütend und kann nicht verstehen wie die Leute sowas machen können/konnten.Auf Wunsch der Kinder wurde ein hund angeschafft X(... der arme Happy....
Zugleich schäme ich mich das der Mensch angeblich das "Intelligenste Geschöpf auf Erden" seien soll.... :O

Gute Reise zur RBB Happy.Nun kannst du in Ruhe und Frieden leben....

PS:Zudem wie ein "gesundes"Tier auf einmal tot da liegen kann, sage ich nur seelische verkümmerung...
LG von Nicole und dem Chaosclan :keks:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nici« (3. November 2005, 22:22)


Aninia1

Anfänger

Beiträge: 31

Wohnort: Halle (Westf.)

5

Freitag, 4. November 2005, 00:03

Danke, dass wenigstens jemand mitfühlt. Macht es etwas leichter.

Trotzdem fühle ich einfach, wie ohnmächtig ich war, weil ich nichts machen konnte. Hätte ich von diesen Absichten VORHER erfahren, hätte ich den Hund einfach "gestohlen" und ins Tierheim gebracht, bzw. den Tierschutz dort hingebeten und überwacht, wie er mitgenommen wird.

Noch schlimmer fühlt sich der Mann, der Arbeitskollege meiner Mutter, weil er selber nichts tun konnte und sich im wahrsten Sinne des Wortes "hundeelend" fühlt.

Diese Denke des dubiosen neuen Partners der Frau, den Hund als Statussymbol bei seinen dunklen Machenschaften mitzuführen und der Egoismus des einen Kindes, doch gelegentlich mal den Hund zu wollen, hat wohl verhindert, dass er doch nochmal abgegeben wird.
Dann ist Killen ja einfacher, ne? ....


Ich danke Euch beiden, dass Ihr mir Gehör geschenkt habt.
^v^ ^v^ ^v^ ^v^ Das Leben ist kurz - stirb langsam. =:O)> ^v^ ^v^ ^v^ ^v^

Sascha

Admin

Beiträge: 599

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Angestellter

6

Samstag, 5. November 2005, 09:26

RE: Problem mit einem Hund

Hallo,

das mit Happy ist natürlich tragisch. Das dumme ist natürlich, das wenn die Besitzer nicht mitziehen, dann kann man auch kein neues zuhause für den Hund finden. Wenn es ihm wirklich schlecht geht, dann sollte man die Behöreden informieren. Natürlich ist dies keine Garantie dafür das dem Hund geholfen wird. Aber es ist leider der einzig Legale Weg einem Hund " in Not " zu helfen.

Gruß Sascha
... man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche bleibt für das Auge unsichtbar ... :)
aus "der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry

Aninia1

Anfänger

Beiträge: 31

Wohnort: Halle (Westf.)

7

Sonntag, 6. November 2005, 12:32

Zumindest seinem leblosen Körper wird's wohl verschachert unter der Erde schlechtgehen; erst recht der Natur um ihn herum.

Sobald ich die genaue Adresse habe, kann ich vielleicht wenigstens deshalb noch 'was tun.
^v^ ^v^ ^v^ ^v^ Das Leben ist kurz - stirb langsam. =:O)> ^v^ ^v^ ^v^ ^v^