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Beiträge: 575

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Rentier

1

Montag, 1. April 2013, 16:48

Tierarzt Dr. Peter Hettling behandelte geflügelten Patienten / Erfahrungsaustausch

Hallo,

das vorbildliche Verhalten von Dr. Hettling nicht nur in diesem Fall möchte ich gern postiiv herausstellen. Es ist mittlerweile leider nicht selbstverständlich, dass die Bielefelder Tierärzte Wildtiere die verletzt wurden behandeln (bzw. nicht kostenlos für den Finder).

Haben Sie auch bereits Erfahrungen auf diesem Gebiet mit Tierärzten gemacht? Positive und nicht ganz so schöne Erlebnisse wären interessant.



Bielefelder
Feuerwehr rettet durchbohrte Ente


Vogel
mit Spezialfahrzeug zum Tierarzt transportiert



VON THOMAS KOPSIEKER








Ente
gut, alles gut | FOTO: ANDREAS FRÜCHT





Bielefeld.
Ein erschütternder Fall von Tierquälerei hat sich in Heepen ereignet. Bislang
unbekannte Täter haben mit Pfeil und Bogen eine der am Oldentruper Bach
lebenden Enten beschossen und lebensgefährlich verletzt. Aufmerksamen Anwohnern
und dem schnellen, sachkundigen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken,
dass die gequälte Kreatur gerade noch rechtzeitig in tierärztliche Behandlung
kam.




Gestern Morgen entdeckten Spaziergänger am Oldentruper Bach in Höhe des
Lübrasser Weges die männliche Stockente. Ihr Körper war von einem etwa 40
Zentimeter langen Pfeil durchbohrt. Die Bürger alarmierten die Feuerwehr. Die
ist für solche Fälle gut vorbereitet.








An der Hauptwache Am Stadtholz steht rund um die Uhr ein "Gerätewagen
Tier" bereit. "An Bord ist alles, was wir für Einsätze, bei denen es
um die Rettung von Tieren geht, benötigen", erläutert Feuerwehrmann Andreas
Gramberg, "Netze und Kescher, aber auch Schlingen, mit denen wir bissigere
Tiere gefahrlos einfangen können."



Mit diesem Spezialfahrzeug rückten Gramberg und sein Kollege Benjamin Peter
kurz nach 9 Uhr zur Einsatzstelle in Heepen aus. "Obwohl der Pfeil der
Länge nach in ihrem Hinterleib steckte, war die Ente noch recht guter
Dinge", berichtet Gramberg, "sie konnte sogar noch fliegen." Bei
dem Geschoss habe es sich um den Pfeil eines Sportbogens gehandelt, berichtet
der Tierretter, "der hatte eine scharfe Metallspitze, das war kein
Kinderspielzeug."



Die Ente hatte sich mit dem Pfeil in einem Ufergebüsch verhakt. So konnten die
Feuerwehrleute den Vogel einfangen. Behutsam setzten sie den verletzten Vogel
in einen Transportbehälter des "Gerätewagens Tier".



Mittlerweile hatte die Einsatzleitstelle mit Dr. Peter Hettling einen Tierarzt
ausfindig gemacht, der sich bereiterklärte, den geflügelten Patienten zu
behandeln. Zwar nicht mit Blaulicht und Martinshorn, aber doch so schnell wie
möglich transportierten Gramberg und Peter die Ente zu Hettlings Praxis in
Brackwede.



In einer Notoperation entfernte Hettling den Pfeil. Der Zustand der Wunde
deutete darauf hin, dass das Geschoss das Tier wahrscheinlich schon vor ein
paar Tagen getroffen hat. "Der Patient hat den Eingriff gut
überstanden", teilte Peter Hettling gestern Nachmittag mit und fügte
hinzu: "Die Ente frisst schon wieder mit großem Appetit."



Die Polizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
Polizeisprecher Martin Schultz: "Früher galt das Verletzen oder Töten von
Tieren als Sachbeschädigung, aber diese Zeiten sind vorbei." Nach
Paragraph 17 des Tierschutzgesetzes drohen Tätern, die ein Wirbeltier ohne
vernünftigen Grund töten oder ihm aus Rohheit erhebliche Schmerzen zufügen,
eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

2

Samstag, 6. April 2013, 20:38

positive wie negative Erfahrungen

Ich habe viele positive Erfahrungen mit unterschiedlichen Tierärzten gemacht, insb. aber auch mit meinem Tierarzt, denen ich verletzte Tiere gebracht habe und die sich unendgeldlich um die Tiere gekümmert haben.
Eigentlich habe ich nur positive Erfahrungen gemacht, nimmt man die Tierklinik Lüttgenau aus. Hier werden die Tiere nur gegen Geld behandelt. Das dem so ist habe ich nicht nur selbst erfahren müssen, ich hörte dies auch von vielen anderen Tierliebhabern, die bei Lüttgenau ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Etwas Positives hatte diese Verfahrensweise bei Lüttgenau allerdings in meinem Fall schon: im vergangenen Jahr brachte eine junge Frau einen kleinen, ca. vier Wochen alten roten Kater spät abends ins Tierheim, nachdem sie bei Lüttgenau weinend um Hilfe für den kleinen Kerl gebeten hatte, wo man sie allerdings, weil sie ihr Geld vergessen hatte, ans Tierheim verwiesen hatte.
Da der kleine Mann dem Tod näher war, als dem Leben kam ich mit der damals Nachtdienst habenden Mitarbeiterin des Tierheims überein, dass ich den kleinen Kerl noch zu Hettling bringe. Dort wurde er untersucht und behandelt. Trotzdem man mir sagte, der Kleine werde die Nacht vermutlich nicht überleben, nahm ich ihn mit nach Hause, wo es ihm - dank der Behandlung bei Hettling - stündlich besser ging. Ich habe mich dann zunächst dafür entschieden, den kleinen Kerl aufzuziehen, wenngleich mir vermutlich schon da klar war - zumindest im Unterbewußtsein - dass er mein tierisches Quintett zu einem Sextett erweitern würde. Heute heißt der kleine Mann "Romeo" und weiß nicht so recht, bin ich nun Mensch, Hund oder Katze oder eine Mischung aus allen, ist quietschvergnügt und hat mehr Blödsinn im Kopf als alles andere.
Einmal wieder hat sich bestätigt: In jedem Schlechten steckt auch etwas Gutes. (In unserem Fall etwas sehr Gutes!)
Und noch eine Anregung: Wer sich, wie ich, über die Verfahrensweise der Tierklinik Lüttgenau ärgert, sollte nicht nur hier seine Meinung kund tun. Jeder kann auch etwas tun. So habe ich zum Beispiel an den Fernsehsender VOX geschrieben, wo täglich eine Sendung mit dem Titel "Menschen, Tiere und Doktoren" ausgestrahlt wird und wo unter anderem auch die Bielefelder Tierklinik immer wieder auftaucht (was einer Werbung für die Klinik gleichkommt). Ich habe VOX gegenüber geschildert, welche Erfahrungen ich mit der Klinik sammeln musste und dass ich es begrüßenswert fände, würde man zukünftig in dem genannten Format auf die Bielefelder Tierklinik verzichten. Bislang ist leider nichts geschehen, aber ich befürchte, ich bin auch die Einzige, die sich an VOX gewandt hat.

3

Dienstag, 9. April 2013, 06:50

Hallo,



ich habe da in der Tierklinik ganz andere Erfahrungen gemacht. Die Sprechstundenhilfen sind dort nämlich sehr nett und haben für den Notfall auch eine kleine Tierschutzkasse. Also brauchte ich dort für ein Wildtier nicht bezahlen. Ich kann es aber verstehen wenn im Monat fast 100 Leute mit Wildtieren kommen, dass man diese nicht alle kostenlos behandeln kann und ich denke in einer kleineren Praxis kommen nicht soviele Wildtiere an da kann man dann schonmal kostenlos behandeln.



Manuela

4

Dienstag, 9. April 2013, 10:31

Zum Thema Wildtiere: Vor Jahren habe ich eine verletzte Rabenkrähe gefangen und in die Praxis von Dr. Koß gebracht. Eine seinerzeit (ca. 2005?) dort tätige, sehr junge Tierärztin (scheint leider nicht mehr dort zu sein) hat die Rabenkrähe nach eingehender Untersuchung dann eingeschläfert. Diese Tierärztin ging sehr fürsorglich mit der Rabenkrähe um, Kosten wurden mir, da es sich um ein Wildtier handelte, selbstverständlich nicht berechnet.

Was die Behandlung von Haustieren betrifft, kann ich persönlich nichts negatives über Lüttgenau sagen, weil meine Katzen dort immer eine sehr gute Behandlung erfahren haben.

Benny

Schüler

Beiträge: 147

Wohnort: Bielefeld

5

Samstag, 27. April 2013, 12:59

Ich habe im November 2000 einen zu kleinen Igel zu Dr. Schilling gebracht. Der hat ihn "entzeckt", entwurmt und untersucht und dann den Kontakt zu einer "Igelmutter" hergestellt, wo der kleine dann überwintert hat. Ich musste nix bezahlen. Im darauf folgenden Frühjahr habe ich den Igel dann wieder abgeholt und dort ausgesetzt, wo ich (bzw. mein damaliger Hund) ihn gefunden hatte.
In Köln habe ich mal eine aus dem Nest gefallene Taube zu einem Vogelspezialisten gebracht (sowas gibt´s in Köln :P ). Für die Ungezieferbeseitigung/ Entwurmung und Untersuchung musste ich auch dort nichts bezahlen. Nur das Futter, das ich dann bei ihm gekauft habe (ich habe die Taube mit nach hause genommen und auf dem zur Voliere zweckentfremdeten Balkon groß gezogen), musste ich bezahlen, was aber völlig in Ordnung ist.

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