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Sascha

Admin

Beiträge: 599

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Angestellter

1

Samstag, 11. Juni 2011, 20:31

Australiens Beitrag zum Klimaschutz: Tötung von 1,2 Millionen Kamelen

10.06.2011 Der Klimawandel ist ein hochaktuelles Thema. So auch in Australien.
Dort hat man zur Lösung der Probleme jetzt eine Idee, die ihresgleichen sucht und Tierschützer auf die Barrikaden treiben dürfte. Weil die Kamele Methan ausstoßen (was Kühe auch tun), an Wasserstellen ihren Durst stillen und in der Vegetation Nahrung suchen, mit dem Menschen also um die gleichen Ressourcen kämpfen, sollen jetzt 1,2 Millionen Kamele getötet werden. Australien sieht die Tiere als eine "fürchterliche Bedrohung", so der zuständige Staatssekretär Marc Dreyfus.Noch absonderlicher ist die Idee, mit dem Abschlachten der Kamele gleichzeitig CO2-Emissionszertikate zu verkaufen. Die würden pro getötetem Tier 70 australische Dollar bringen. Die Idee stammt von dem Unternehmer Timm Moore, der stolz in Spiegel Online verkündet: "Wir sind eine Nation von Erfindern und reagieren mit innovativen Lösungen auf unsere Herausforderungen. Das ist ein klassisches Beispiel dafür."
Der Gesetzesentwurf scheint die Zustimmung aller Parteien zu haben und dürfte nächste Woche verabschiedet werden. Wenn er ratifiziert wird, könnte Ende des Jahres ein riesiges Kamelabschlachten in Australien beginnen.
TASSO fordert alle Tierhalter auf, gegen das Vorhaben von Australien zu protestieren. "Es kann keine Lösung sein, Australiens hausgemachtes Problem der Vermehrung der bewusst durch die Bevölkerung im 19. Jahrhundert angesiedelten Kamele mit solchen Radikal-Maßnahmen zu begegnen", empört sich Philip McCreight von TASSO. "Zusätzlich noch Profit durch Einführung von CO2-Zertifikaten aus dem Tod der Kamele schlagen zu wollen ist ein Unding!“
Protestieren Sie mit Ihrer Stimme unter: www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Kameltotung
... man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche bleibt für das Auge unsichtbar ... :)
aus "der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry

lyn

Anfänger

Beiträge: 31

Wohnort: Bielefeld

2

Mittwoch, 15. Juni 2011, 18:07

Ich habe das auch gelesen und zwar im Tasso-Newsletter.
Ich war sehr empört, ich weiß, dass die Australier auch sehr tierlieb sind und deshalb hat mich diese Nachricht schockiert.
Ich habe letzten Sonntag mit meiner Tante darüber gesprochen (sie lebt seit fast 50 Jahren in Australien), ich habe ihr den Link weiter geleitet und sie wird sich mit den dortigen Behörden in Verbindung setzten. Meine Tante ist der Meinung, dass die Information nicht korrekt ist, sie hat mir gesagt es gibt in dem angegebenen Gebiet nur einen Bruchteil der Anzahl der Kamele wie hier behauptet wird.
Ich werde mit meinem Protest noch warten, ich warte auf Antworten von diesem Kontinent.
Ehrlich gesagt, ich weiß im Moment nicht so genau was ich glauben soll - einerseits hat Tasso erstklassige Informationen, andererseits glaube ich auch meiner Tante, die selber zeit ihres Lebens Tiere in ihrem Haushalt hat und diese auch als Familienmitglieder ansieht und genau so liebt. Meine Tante tritt auch für fremde Tiere ein, wenn sie der Meinung ist, dass es den Tieren nicht gut geht
Ich wollte das hier nur mal so rein stellen, genaues weiß ich leider auch noch nicht.
LG
Evelyn