Montag, 22. Januar 2018, 10:22 UTC

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum des Bielefelder Tierheims. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Beiträge: 574

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Rentier

1

Montag, 24. Januar 2011, 23:17

Tagung des Sozialausschusses der Stadt Bielefeld mit dem Thema (u.a.) "Einführung der Kastrationspflicht" leider nein stattdessen: Aktionsprogramm zur Kastration herrenloser Katzen in bielefeld

Hallo,

morgen um 17.00 (Nowgorod-Raum -Großer Konferenzsaal - Altes Rathaus) tagt wieder der zuständige Ausschuss. Unter TOP 2.2. erklärt vermutlich Dr. Jostmeyer sein "Aktionsprogramm" zur Kastration herrenloser Katzen in Bielefeld ......

Wichtiger aus unserer Sicht ist die Kastration aller Freigänger-Katzen - auch die, die eben nicht herrenlos sind. Dazu ist der Stadt aber wohl nichts besseres eingefallen.

Wir haben unsere Antwort in Form eines Schreibens an die Mitglieder des Ausschusses verfasst und verschickt. Wen das Schreiben interessiert, der kann sich gern mit PN bei mir melden. Ich schicke es gern als Mailanhang.

Näheres auch im Beitrag der Lokalzeit OWL vom 24.01.2011 : http://www.wdr.de/mediathek/html/regiona…kalzeit_owl.xml

Seit mehr als 25 Jahren machen wir das, was sich für 6 Wochen das Veterinäramt auf die Fahnen schreiben will. Allein der Verein und allein auf seine Kosten!!!
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

Beiträge: 574

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Rentier

2

Donnerstag, 27. Januar 2011, 20:34

Betreff: Katzenschutz - heutiger NW-Artikel

Betreff: Katzenschutz - heutiger NW-Artikel
Der heutige Artikel zur Fang/Kastrationsaktion der Stadt ist – wie der
WDR-Beitrag vom 24.01. – unsere Ausrichtung (Einführung Katzenschutz-Verordnung) wird unterstrichen. Er steht sowohl in der Druckausgabe als auch online:

http://www.nw-news.de/lokale_news/bielef…zenfaenger.html

Jetzt ist wichtig, dass die Bevölkerung sich zu Wort meldet. In der politischen Diskussion der Stadt steht noch immer unser Anliegen: Einführung einer Kastrations- und
Kennzeichnungspflicht nach dem „Paderborner Modell“ – das braucht weiterhin jede Unterstützung.

Nachstehend ein paar Gedankensplitter:
Die Stadtpolitiker müssen wahrnehmen, dass Katzenschutz auch bei den Bürgern ernst genommen wird und vor allem zu einem kommunalen Finanzproblem werden kann, wenn es nicht ernst genommen wird. Die Städte sind nämlich per Gesetz verpflichtet, dem Tierschutz nachzukommen und tierschutzwidrige Situationen (z. B. durch Überbevölkerung der Katzen) zu verhindern.

-Katzenfang bedarf Erfahrung und Ausdauer (z.B. gern Einzelfallschilderung mitteilen)
-Was kommt nach dem Starter-Futterpaket?
Die Betreuung tatsächlich herrenloser Streunerkatzen betrifft einen langen Zeitraum.
-Aktion ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Was kommt nach den Wochen?
-Bei zu erwartenden neuen Aufnahmestopps des Tierheims schwierige finanzielle Situation für das Tierheim, ggf. in absehbarer Zeit finanziell für Tierschutzverein
nicht mehr tragbar. Wichtig, Stadt Bielefeld muss dann finanzieren (sog. Garant nach rechtlicher Verpflichtung)

-Betonung, Stadt Bielefeld wurde durch die Tier- und speziell Katzenschutzarbeit des Tierschutz-Vereins bislang nie finanziell behelligt. Zur Eigenleistung des TSV BI
gehört z.B. Neubau Katzenhaus 2008, Katzenfang gehört zur laufenden Tätigkeit

-Richtiger Ansatz ist: Verpflichtung zur Kastration aller männlichen und weiblichen Freigänger-Katzen. Paderborn ist mustergültiger Vorreiter seit 2008, gute Erfahrungen
und Perspektiven in dieser Region liegen vor. Wichtig: diese sog. Katzenschutzverordnung ist nicht rechtswidrig.
-Appel ans freiwilliges Kastrieren reicht einfach nicht – jahrzehntelange Arbeit der Tierschützer (bundesweit) zeigt dies doch offensichtlich.

- Leider auch Zunahme des Problems durch Katzenhalter mit Migrationshintergrund.

-Bei Nichttätigkeit drohen Zustände wie in Belgien (drastische Maßnahmen)

- Außerordentlich schwierig für die jetzige Stadt-Aktion: in vielen Fällen sind
Hauskatzen mit Freigang und Verwilderte kaum zu unterscheiden.
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer