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Dany28

Fortgeschrittener

1

Sonntag, 17. Oktober 2010, 12:58

Fuchsbandwurm / die nächste Jägerlüge / die Wahrheit verbreiten u. bitte Protestmail schicken

Bitte fleißig einen Kommentar zu dem dümmlichen, die Wahrheit verdrehenden Text schreiben:
http://www.wochenspiegelonline.de/conten…comments-135959

Angst einjagen ist das ständig genutzte Mittel, um die Bürger zu verdummen und für Verbrechen aller Art weich zu kochen, oder sie auch gegeneinander zu hetzen. Nicht nur die harmlosen Tauben werden diffamiert, jetzt wird den Menschen verstärkt Angst vor dem Fuchsbandwurm eingejagt, damit man als Jäger die unbeliebten Tiere widerstandslos ermorden kann. Die Menschen sollten aber exorbitant mehr Angst vor den Jägern haben, denn denen fallen jedes Jahr allein in D um die 40 Menschen zum Opfer, also tödlich. Die Bekanntschaft mit dem Fuchsbandwurm endet seltenst tödlich, nur, wenn die Infektion zu spät erkannt wurde.

Nur in einem von 10 Fällen führt die Infektion mit dem Fuchsbandwurm zur Krankheit, in 90% der Fälle kann der menschliche Organismus den Erreger abwehren. Im Falle der tatsächlichen Erkrankung ist diese -frühzeitig erkannt- inzwischen relativ gut behandelbar. Pro Jahr werden in Deutschland rund 20 Neuinfektionen registriert.
Dass man sich über Beeren und Pilze aus dem Wald mit dem Fuchsbandwurm infizieren kann, ist laut Molekularbiologe und Fuchsbandwurm-Experte Klaus Brehm von der Universität Würzburg ein Märchen.
"„Dass man sich von Beeren den Fuchsbandwurm holen kann, gehört ins Reich der Legenden. Es ist für keinen einzigen Patienten erwiesen, dass er sich so angesteckt hat.“
Auch Haustiere können den Fuchsbandwurm übertragen, und hauptsächlich sind sie die Überträger. 70% der an Fuchsbandwurm infizierten Menschen sind Hunde- oder Katzenbesitzer. Die Zahl der im Jahr in D Erkrankten schwankt zwischen 10 - 20.
Warum sollte man also den Fuchs ermorden? Dafür gibt es überhaupt keinen Grund! Nicht der Fuchs gehört ermordet, sondern ... Wieso ist es dem Jäger erlaubt, Tiermassenmord zu betreiben????



Fuchsbandwurm


Bitte um Protest an folgende Email R.Selzer@WochenspiegelOnline.de




Panikmache der Jäger


http://www.wochenspiegelonline.de/conten…comments-135959


Die VJS (Saarjäger) und ihr Vorstand versuchen jetzt durch Panikmache in der Bevölkerung ihr Recht den Fuchs nach wie vor bejagen zu können aufrecht zu erhalten.
Dabei ist es längst nachgewiesen, das die Jagd keinen regulierenden Einfluss auf Wildtiere hat. Weder beim Fuchs noch bei anderen Wildtierarten. Die Jäger halten die Bevölkerung für dumm und wollen durch den Artikel in der Woch weiterhin Panik gegen den Fuchs und damit das Vorhaben der neuen Landesregierung, den Fuchs mehr zu schützen, untergraben. Fuchsexperte Jenal zu dem Thema " Ich habe in den vergangenen 15 Jahren mehr als 500 Fuchse in meinen Händen gehabt und bis heute noch nie einen Antikörper im Blut festgestellt. Die Jäger sehen langsam ihre Felle davon schwimmen und versuchen jetzt die Medien für ihr Interesse auszunutzen. Landesjägermeister Schober interessiert es bestimmt nicht ob sein Nachbar den Fuchsbandwurm hat oder nicht, ihm geht es alleine nur darum den Fuchs weiterhin töten zu können".


Peter Kern (Uniklinikum Köln – hier befindet sich der deutsche Stützpunkt des Europäischen Echinokokkus - Registers) spricht von 20 bis 25 neuen Erkrankungsfällen jährlich.
Die Erkrankung an Echinokokkose ist meldepflichtig. Patienten werden nach bisherigen Wohnorten, beruflicher Tätigkeit und Haustieren befragt.
Die meisten Fälle kommen auf der Schwäbischen Alb, der Alb – Donau - Region, in Oberschwaben und im Allgäu vor.
Im übrigen Deutschland, auch in Berlin, „finden sich bis jetzt nur Einzelfälle im Abstand von mehreren Jahren,“ heißt es im „Epidemiologischen Bulletin“ Nr. 15/2006 des Robert – Koch - Institutes.
Zudem „gibt es keinen Beleg dafür, dass beim Verzehr von Waldbeeren ein Risiko besteht, sich mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren,“ schreibt Kern in der „Münchener
Medizinischen Fachzeitschrift“ von 2007, Nr. 29.


Mit freundlichem Gruß

Dr.O

Anfänger

Beiträge: 51

Wohnort: Bielefeld

2

Montag, 18. Oktober 2010, 05:32

Die völlig überzogenen, aggressiven und polemischen Formulierungen in der Mail bringen gar nichts, sondern lassen Tierschützer als radikale Randgruppe erscheinen. Wer in der Sache recht hat, muss sich, wenn er sich auf Fakten berufen kann, nicht einer solchen Sprache bedienen.