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Claudia

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1

Dienstag, 5. Oktober 2010, 18:30

"Sonja Zietlow wurde Opfer von angeblicher Tierschützerin"

Zitat

Verlorener Glaube!

Mittwoch, 29. September 2010

Sonja Zietlow wurde Opfer von angeblicher Tierschützerin

Wenn falsch verstandene Tierliebe zum Albtraum von Tier und Mensch wird.

„Man kann es Gutgläubigkeit nennen, denn hätte ich bereits vor einem Jahr all die schrecklichen Dinge gewusst, die seit einer Woche ans Tageslicht dringen, hätte ich dieses wunderschöne Anwesen in der Vulkaneifel sicherlich nicht gekauft.

Weil eine bekannte Tierschützerin einen Begegnungshof aufmachen wollte und dafür ein geeignetes Anwesen in der Eifel gefunden hatte, wendete sie sich vertrauensvoll an mich, wir hatten uns zuvor bei Dreharbeiten kennen gelernt.

Frau K. hatte mich gebeten, ihr ein Darlehen von 200.000€ zu gewähren, damit sie sich endlich ihr eigenes Anwesen kaufen könne, wo sie mit ihren eigenen 20 Hunden leben wollte.

Meinem Mann, meiner Bankberaterin und meinem Steuerberater habe ich es zu verdanken, dass ich auf diese Bitte NICHT eingegangen bin. Wie auf ein krankes Pferd haben sie auf mich eingeredet, dass ich statt dessen das Anwesen lieber kaufen solle, weil so wenigstens MEIN Name in den Papieren eingetragen werde, falls mal „etwas passieren“ sollte.

Obwohl ich eigentlich keinen Hof in der Vulkaneifel kaufen wollte, konnte ich es nicht übers Herz bringen, Frau K. diesen Lebenstraum zu zerstören.

Ich kaufte den Hof im August 2009!

Ab Oktober 2009, konnte ich Frau K. dann leider nicht mehr erreichen. Sie reagierte weder auf meine Briefe noch auf meine E-Mails. Selbst einen Mietvertrag hat sie nie unterschrieben.

Natürlich haben mir all meine Freunde und Berater gesagt, ich solle Frau K. raus schmeissen. Da ich aber wusste, dass sie dann nicht wissen würde, wo sie hin soll, habe ich auch das mal wieder nicht übers Herz gebracht.

Selbst mein Anwalt sagte damals:“Das wird kein gutes Ende nehmen mit dieser Frau!“

All diese Dinge wollte ich nicht hören von all den Unken, die ja immer nur das schlechte in den Menschen sehen.

Im Dezember 2009 habe ich dann besagten Anwalt eingeschaltet. Ich glaube ab Februar 2010 gingen erste Zahlungen seitens Frau K. auf dem Anwaltskonto ein.

Die erste Mahnung des Energieversorgers RWE flatterte mir im Juni 2010 in Höhe von 1.350€ ins Haus. Daraufhin versuchte ich abermals Frau K. zu erreichen, ihr diverse Mails zu senden, mit der Bitte, die Energieversorgung doch um zu melden. Auch ein Brief des Anwalts, dass im Falle eines „Nichtummeldens“ die Energieversorgung abgeschaltet würde, fruchtete nicht.

Am 22.09.2010, den Tag werde ich so schnell nicht mehr vergessen, erhielt ich, über die info@-Adresse meiner Organisation BESCHÜTZERinstinkte, eine Email einer ehemaligen Freundin von Frau K., die nicht mehr wusste, an wen sie sich noch wenden sollte. Sie konnte mir glaubhaft versichern, dass sie Frau K. helfen wolle, Frau K. dies aber nicht zu lasse.

Durch meine Arbeit mit Tierfreunden kenne ich die Hetzereien, die es unter den Tierschützern gibt, deswegen war ich erst skeptisch und konnte nicht glauben, was sich bei Frau K. alles abspielen soll.

Mittlerweile habe ich durch Zeugenaussagen in schriftlicher Form unglaublich viele Informationen erhalten, die schrecklich klingen, ich selbst allerdings nicht bestätigen kann, da sie eben nur auf Aussagen beruhen.

Ich möchte ab hier versuchen, nur Fakten zu nennen, um die Emotionen, die ich mit dieser Angelegenheit, bezogen auf mein Eigentum und besonders in Bezug auf die Hunde, heraus zu halten und hinten an zu stellen.[...]


http://www.sonjazietlow.com/ (da unter "News" und dann "Verlorener Glaube")
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Liebe Grüße,
Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

und mit Roddy für immer im Herzen.

Claudia

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2

Dienstag, 5. Oktober 2010, 18:33

Fortsetzung:

Zitat

[...]
22.September 2010

Anruf meines Anwalts bei Frau K.:

Aussage Frau K:
Alles sei in Ordnung. Der Amtsveterinär war erst gestern vor Ort. Die Aussagen würden sich aus einer üblen Hetzkampagne ergeben. Außerdem, wäre es so schlimm, wie beschrieben, dann könnte ja schließlich VOX dort nicht drehen.

Mein Anwalt schilderte Frau K. als sehr „aufgeräumt“ und klar!

Weitere Zeugenaussagen gingen telefonisch und schriftlich im Büro von BESCHÜTZERinstinkte ein.


23.September 2010

Anruf von mir persönlich beim zuständigen Veterinäramt in Daun:

Herr T., der zuständige Amtsveterinär, sei am 21.September 2010 bei Frau K. gewesen. Zu diesem Zeitpunkt seien 37 Hunde in der Obhut von Frau K.! Er habe ihr eine Auflage von maximal 20 Hunden gemacht. Diese Zahl solle bis Mitte Oktober erreicht werden.

Man müsse ihr ja eines zu Gute halten: Sie hat in einem schlimmen Fall von Animal Hoarding in der Nähe geholfen und Hunde aufgenommen. Leider wisse man nämlich in der Eifel nicht, wohin mit den ganzen Hunden, man sei ja auf die Mithilfe von Tierschutzvereinen angewiesen.

Telefonische Anmeldung eines Besuchs eines Beauftragten der Vermieterin bei Frau K.!

Weitere Zeugenaussagen gingen telefonisch und schriftlich im Büro von BESCHÜTZERinstinkte ein.


24.September 2010

5 Anrufe seitens Frau K. im Büro von BESCHÜTZERinstinkte, mit der Bitte, den angekündigten Besuch doch zu verschieben aus 5 verschiedenen Erklärungen, warum sie verhindert sei.

Mitteilung per Mail und Telefon seitens des Amtsveterinärs. Er habe sich Zutritt zum Hausinneren verschafft und sei geschockt. Die Sachlage stelle sich als dramatischer heraus, als ursprünglich angenommen. Eine erneute Kontrolle bei Frau K. wurde für den 27.09.2010 angekündigt. Bis dahin müsste sich die Zahl der Hunde bereits verringert haben.

Ein von der Vermieterin beauftragter Freund hat den angekündigten Besuch bei Frau K. mit Video-Kamera durch geführt. Dieser Beauftragte ist Hundetrainer. Zusammen mit einem befreundeten Kollegen hat er die Begehung durch geführt. Anbei der Bericht:

Hundehaltung in der Eifel bei Frau K.

Heute, am 24.09.2010 besuchten wir Frau K. um 16 Uhr. Frau K. und zwei weitere Freunde (ein Paar) waren vor Ort. Frau K. war freundlich und zuvorkommend. Ich übergab Frau K. den Brief von Sonja Zietlow, den sie las und nur zustimmend nickte. Wir besprachen, dass wir draußen an einem Pavillonzelt alle Hunde sehen möchten und die dazu gehörigen Impfpässe.

Frau K. stimmte zu und führte uns einen Hund nach dem anderen vor, den wir dann kurz abfilmten und auf der List „abhakten“.

Der Zustand der Hunde war im Allgemeinen gut, sie sahen wohl ernährt aus, keiner war übergewichtig, keiner war untergewichtig (zumindest auf den ersten Eindruck). Die Dogge Lilly (Welpenmutter) hatte eine tiefe und frische Bissverletzung (ca. 1 cm Durchmesser, ca. 1 cm tief) am Rücken. Die Dogge Feli (weiß, taub, blind) hatte ein Geschwür an der hinteren linken Flanke. Sie war sehr nervös und orientierungslos.

Es trafen immer mehr Freunde und Helfer von Frau K. ein, die eher ihr Unverständnis ausdrückten, wovon wir uns jedoch nicht beeindrucken ließen. Die Hunde liefen ansonsten frei auf dem Gelände herum oder kamen aus dem Haus gelaufen.

Offenes Hills Diätfutter (3 Säcke) lagen in unserer unmittelbaren Umgebung unter den Holzbänken des Pavillonzeltes. Ein Bordercollie mit heftiger Futteraggression verteitigte dieses Futter gegen jeden, der zu nahe kam. Sein Stresspegel schien enorm zu sein. Alle Bordercollies machten einen sehr unausgelasteten und gestressten Eindruck. Der Geräuschpegel war sehr laut, teilweise war eine ruhige Unterhaltung nicht möglich. Frau K. führte Hunde vor, die allesamt aus schlechter Haltung stammten.

Nachdem alle Hunde gefilmt und „vorgeführt“ wurden und Frau K. zu allen Hunden den passenden Namen und auch ihre Herkunft kannte (bzw. ihre Geschichte erzählte) gingen wir auf das Gelände. Durch den anhaltenden Regen war das Außengelände sehr matschig. Ansonsten war es in einem „normalen“ Zustand, mit Bäumen bewachsen und äußerlich ok. Zunächst schauten wir uns den hinteren Bereich des Geländes an, auf dem eine Art Schuppen steht, an dem 3 halbrunde „Kennels“ (Ausläufe mit Gitter überzogen) angebaut sind. Im vorderen Kennel stand ein Hund, dessen Name Frau K. zunächst nicht wusste. Am Ende war jedoch klar, dass es sich dabei um „Meda“ handelt.

Die hinteren beiden Kennel waren leer. Vom Schuppen aus ist es möglich, die Kennel zu schließen und somit auch Hunde zu separieren, was in dem Fall der großen Hundegruppe sinnvoll erschien. Einige Hunde bissen sich ständig und es bestand sichtbar ein ständiger Kampf um Aufmerksamkeit, Zuwendung und Futter. Ein Border lief ständig drohend, jedoch mit eingezogener Rute durch die Hundegruppe. Er schien eine Art Mobbingopfer der Gruppe zu sein, er wurde ständig bedrängt, sein Stresslevel konnte ich schon fast als unerträglich bezeichnen.

Der Schuppen war in einem schmutzigen Zustand. In den Kennels lagen Reste von Knochen, undefinierbar, ob von der BARF Fütterung oder ob es Exkremente waren. Es gab jedoch keine Hinweise von verstorbenen oder veraasten Hundekörpern.

Hinter dem Schuppen gelangt man auf eine Wiese, auf der 5 Schafe lagen und aßen. Sie schienen auf Distanz gesehen ok zu sein. Ein Schaf, so sagte Frau K., sei von ihrer Dogge (Hanni?) getötet worden.

Das Haus:
Frau K. ließ uns auf Nachfrage in „ihr“ Haus. Ich ging vor. Ich stieg die Treppe hinauf, von wo aus man in die Küche gelangt. Da ich das Haus vom Welttierschutztag letztes Jahr kannte, erwartet ich ähnliche saubere (bzw. fast saubere) Zustände. Was ich dort sah, traf uns beide wie ein Schlag. Das Haus schien unbewohnt. Der gesamte Boden war mit einer Kot-, Dreck- und Müllschicht überdeckt. Die Wände kotverschmiert. Frau K. sagte, dass sie nicht mehr hier wohne. Sie halte sich bei ihrem Freund in Koblenz auf. Sie gebe ja zu, dass es so ist.

Im Haus waren kaum noch Möbel, bis auf ein zerfetztes Bett, einige Klamotten in den Schränken, ein paar Stühle, ein alter Monitor auf einem alten Schreibtisch. Es stank bestialisch nach Hundekot und Dreck. Jeder Zentimeter war in diesem Zustand. Die Hunde schiene das Regime total übernommen zu haben. Im Wohnzimmer stand noch eine alte zerfetzte Ledercouch. Wir fanden es absolut schlimm. Das Haus schien abrissreif. Ich filmte alles. Wir ließen uns noch den Keller zeigen. Der FI Schalter des Stromhaushaltes solle ständig rausfliegen, so Frau K.. Ihre eigene Wahrnehmung und der tatsächliche Zustand liefen Meilen auseinander. Sie schien die Realität und eine gesunde Sicht auf den Zustand ihres Lebens dort verloren zu haben. Der einzige Raum, der etwas besser aussah, war das Bad im EG. Dort ließ sie auch keinen Hund hinein.

Wir hatten alles gesehen.

Anschließend warfen wir noch einen Blick in die Impfausweise und filmten diese ab.

Zusammenfassend stellten wir folgendes fest:

Wir sahen 43 Hunde.

Sie händigte uns 31 Impfausweise aus.

Nach ihren Angaben seien 3 Doggen im Jahr 2010 gestorben (Oliver, Koks, Zar) und 1 Border (Merlin).

Die 3 Stinktiere seien bei Fam. H. Insgesamt zählten wir weitere 10 Hunde, die angeblich dort aufgenommen werden sollen. Fam. H. soll aber noch 4 eigene Hunde haben. Die Katzen seien in einer unbekannten Pflegestelle.

Zusammenfassende Einschätzung/Prognose:
Frau K. scheint fern ab von jeder reellen Einschätzung zum Thema Tierschutz und artgerechte Haltung zu sein. Sie scheint völlig überfordert und überlastet zu sein. Die Helfer vor Ort wollten die Situation nicht wahrnehmen oder teilen die Problematik von Frau K.. Die Hundehaltung und die Situation vor Ort ist nicht weiter art- und Tierschutz gerecht und durch die Verschmutzungen im Haus ist mit Gesundheitsgefährdungen für Mensch und Hund zu rechnen. Das Stressverhalten der Hunde in dem Rudel scheint unerträglich, dass sich dort Hunde evtl. zu Tode beißen, scheint auch realistisch und nur eine Frage von wenigen Tagen. Nach unserer Einschätzung besteht dringender Handlungsbedarf seitens der zuständigen Behörden.


25.- 26. September 2010

Verschiedene Tierschützer stellen eine Liste mit Pflegestellenangeboten für die Hunde zusammen, um in erster Linie den Hunden zu helfen. Insgesamt stehen 40 Plätze zur Verfügung.

Veterinäramt hat geschlossen!

Weitere Zeugenaussagen gingen telefonisch und schriftlich im Büro von BESCHÜTZERinstinkte ein.[...]


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Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

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Claudia

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3

Dienstag, 5. Oktober 2010, 18:35

Fortsetzung:

Zitat

[...]

27.September 2010

Die Liste mit den angebotenen Pflegestellenangeboten geht an den zuständigen Amtsveterinär Herr T.!

Telefonat zwischen Vermieterin und Amtsveterinär. Herr T. bestätigt gegenüber der Vermieterin, das Gesundheitsamt, das Ordnungsamt und die Polizei informiert zu haben, um noch am selben Tag alle Hunde zu beschlagnahmen und das Haus zu sichern, wegen Infektionsgefahr.

Vorerst möchte er alle Hunde an einen noch zu prüfenden Hof bringen, um sie von dort aus auf die angebotenen Pflegestellen zu verteilen.

Als Herr T. und die Polizei, ohne Ordnungsamt und ohne Gesundheitsamt, am Hof ankommt, ist dieses bereits geräumt. Keine Hunde und keine Mieterin sind vorhanden. Haus wurde geräumt, Unrat, Abfall, persönliche Gegenstände, kaputte Möbel wurden einfach auf das Gelände geschmissen. Das Haus wurde vom Kot und Dreck zu einem großen Teil befreit.

Kein weiteres Eingreifen durch die Polizei oder des Amtsveterinärs, obwohl alle Fenster und Türen der Immobilie sperrangelweit offen standen.

Informationen wurden BESCHÜTZERinstinkte zugespielt, wo sich Frau K. und alle verbliebenen aufhalten sollen. Diese Informationen wurden dem Herr T. weiter gegeben. Kein Handeln von seiner Seite aus.

Polizei in 2 verschiedenen Orten in Hessen wurde informiert. Diese bestätigte den Aufenthaltsort von 5 Doggen und 2 Border Collies. Desweiteren wurde ein Hundeanhänger mit unzulässiger Versicherung festgesetzt. Die darin befindlichen Hunde befanden sich in einem unbedenklichen Zustand, auch die Chips wurden ordnungsgemäß kontrolliert und als richtig befunden. Polizei hat zur Kenntnis genommen, dass Hunde ins Ausland geschafft werden. Weil Herr T., der zuständige Amtsveterinär, keine tierquälerische Haltung bestätigen wird, darf Polizei nicht weiter handeln.

Weitere Zeugenaussagen gingen telefonisch und schriftlich im Büro von BESCHÜTZERinstinkte ein.


28.September 2010

Aussage des Veterinäramtes in Daun: Zur Zeit kann keine Tierquälerei fest gestellt werden. Beweise wurden entfernt, Tiere und Personen befinden sich nicht mehr im zuständigen Bereich. Deswegen wird kein weiteres Eingreifen erforderlich. Bericht wird geschrieben, Sache erledigt!

Fristlose Kündigung an Frau K. durch Anwalt der Vermieterin.

Begehung des Hofes durch Beauftragte der Vermieterin zusammen mit örtlicher Polizei. Bestätigung seitens Polizei, dass der Hof von der Mieterin aufgegeben wurde. Es befinden sich keine Namensschilder mehr am Briefkasten und am Tor. Desweiteren bestätigte der anwesende Polizist, dass er persönlich bereits im Sommer des öfteren Anzeigen gegen Frau K. entgegen genommen hätte. Nicht nur wegen Tierquälerei.

Beauftragte der Vermieterin dokumentiert anhand von Fotos den aktuellen Zustand des Hofes.

Sie muss die Besichtigung unterbrechen, weil sie den immer noch beißenden und entsetzlichen Gestank nicht ertragen kann.

Sie war beruflich schon oft in einem Schweinestall, doch dieser würde nicht annähernd so verheerend stinken, wie das Hausinnere nach der oberflächlichen Reinigung.

Wegen „Gefahr in Verzug“ werden Schlösser des Hofes, im Namen der Besitzerin und unter Beaufsichtigung der Polizei, ausgetauscht.

Weitere Zeugenaussagen gingen telefonisch und schriftlich im Büro von BESCHÜTZERinstinkte ein.


29.September 2010

Polizei informiert das Büro von BESCHÜTZERinstinstinkte, dass sie auf Anordnung des Amtsveterinärs die sichergestellten Hunde frei geben müssen. Sie dürfen wieder von Frau K. abgeholt werden.

_____________________________________________


Jeder darf sich nun über diese Bilder und über den von mir geschriebenen Bericht selbst eine Meinung bilden.

Ich habe mir meine Meinung gebildet und bin zu folgendem Schluss gekommen:

Ich möchte mich ab sofort nicht mehr als Tierschützerin bezeichnen.

Ich bin eine Tierfreundin!!!

Denn wenn sogenannte Tierschützer, eine solche Hundehaltung normal finden, wenn mir Tierschützer allen ernstes sagen, das dies doch normale Gebrauchsspuren seien, und wenn Tierschützer andere Tierschützer decken, obwohl sie die Umstände kennen, dann möchte ich nicht zu dieser Menschengruppe gehören!!!!

Außerdem zweifle ich an der Unbefangenheit des zuständigen Amtsveterinärs.

Hätte er sich nicht schon früher Zutritt zum Haus verschaffen müssen?

Muss ein Amtstierarzt seine Besuche, trotz mehrerer Anzeigen immer ankündigen, um so dem vermeintlichen Täter die Möglichkeit zu geben, Beweismittel zu entfernen?

Kann man tierquälerische Haltung nur aufgrund des Zustandes der Hunde beweisen?

Hat eine Gemeinde nicht dafür Sorge zu tragen, Hunde aus schlechter Haltung in ordnungsgemäßer „Aufbewahrung“ unter zu bringen sind?

Hat er sich mit schuldig gemacht, indem er Hunde aus einem anderen Animal Hoarding Fall zu Frau K. gegeben hat?

Fragen über Fragen!!!!

Ich bin in der glücklichen Lage, dass die Sanierung des Hauses mich nicht in den Ruin treibt. Nicht aus zu denken, wäre es ein anderer gutgläubiger Vermieter gewesen.

Wie viele Hunde haben den Aufenthalt in dieser Hölle nicht überlebt?

Und vor allem:

Wie vielen Hunden und Vermietern wird Frau K. in Zukunft wieder das Leben zur Hölle machen?

Ich für meinen Teil, werde nicht die Augen verschließen. Vielleicht habe ich hiermit einigen Tierfreunden die Augen geöffnet!

Sonja Zietlow


Nachtrag:

Dieser Bericht handelt ausschließlich von der o.g. Immobilie. Ich hatte Frau K., als sie noch im Norden wohnte, 2 Hunde aus Mallorca anvertraut. Ein Border Collie MIx und eine alte hutzelige Hundeomi, die sie behalten wollte. Der Border Collie Mix wurde von Frau K. vermittelt, die Hutzelomi musste zu uns zurück und lebt seither für immer in ihrer Pflegefamilie.


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Liebe Grüße,
Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

und mit Roddy für immer im Herzen.

Tammy

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4

Samstag, 9. Oktober 2010, 16:54

Bei RTL wurde darüber berichtet. Sonja Zietlow war selber vor Ort um sich ein Bild zu machen.

http://rtl-now.rtl.de/explosiv.php?player=1&play_last=1
Ich bin die Schnellste :

Während andere noch stolpern - liege ich schon auf der Fresse .

Celina-angel

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5

Sonntag, 10. Oktober 2010, 22:00

ja.. habe das ja von anfang an verfolgt... Habe es schon gehört, da war es noch garnicht öffentlich.. :( Bin einfach zu tieeefst enttäuscht über sie.. Ich habe dort eine Patenschaft für einen HUnd bezahlt, wo ich nciht mal mehr weiß ob sie noch lebt..:( Viele Hunde sind dort gestorben.. und sie war eine super ängstliche und bestimmt in der rangordnung ganz weit unten.. :( So gerne hätte ich sie zu mir geholt..:( und nun ist es zuspät..

ich kann einfach nicht glauben, was sie getan hat.. Und besonders, dass sie es weiter macht?!! wieso kann man das nicht Stoppen... Sie hat die Hunde alle versteckt und sich nun in Österreich wieder geholt.. :(

Ich weiß schon garnicht mehr was ich dazu sagen soll.. Mir fehlen einfach die worte.. Gesa war für mich immer ein Vorbild, weil ich immer gedacht habe.. " wow, wie schafft sie es nur, immer für alle da zu sein und zu helfen" ja.. und nun weiß ich es.. IN dem sie ienfach aufnimmt und den hunden sich selbst überlässt.. WIESO hat keiner was gesagt? es waren jawohl genug leute da.. Seminare, Wichteln, Hunde anschaun, Hunde abgegeben bzw. übernommen.. Wieso haben all die leute die bei ihr waren es nicht gemerkt oder nichts gesagt..? Ich verstehe es einfach nicht.. :(



Traurige Grüße Celina
[u][/u]

Celina-angel

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6

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 12:48

es kam ja nun auch schon öfter im TV..

hier das aktuellste.. als ich das sah kamen mir die tränen.. soviele leichen:'(
ab 2:30min
http://www.voxnow.de/prominent.php?conta…ayer=1&season=0
[u][/u]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Celina-angel« (20. Oktober 2010, 12:54)


Claudia

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7

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 09:40

Hier das ganze schreckliche Drama, mit Zeugenaussagen, Bildern, Videos... http://www.der-zarenhof.info/


@Celina: Bei den Zeugenaussagen Teil VI steht etwas über eine ängstliche Hündin names "Fly" - ist das DIE Flychen? (http://www.der-zarenhof.info/zeugenberichte/teil-vi/)
Liebe Grüße,
Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

und mit Roddy für immer im Herzen.

Celina-angel

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8

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 10:27

Jaa.. sie ist es.. es kann nur sie sein.. Oh gott sie leeebt.. :ganzdolllieb: ich habe nicht mehr dran geglaubt.. nur WOO ist sie nun? ?( *sowasvonglücklich*
[u][/u]

Claudia

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9

Freitag, 22. Oktober 2010, 11:10

http://www.volksfreund.de/nachrichten/re…art8068,2574180
Letzer Absatz:

Zitat

Die Tiere sind laut Polizei mittlerweile in Heimen in Hessen, in Bonn und im Siebengebirge untergebracht. Während Haas von 67 Hunden sprach, die in Nollenbach zeitweise alleine hausten, nannte Dauns Polizeichef Theil eine geringere Anzahl. Er sagte: "Allen 43 Hunden sowie zwei Stinktieren und einigen Schafen, die aus Nollenbach mitgenommen wurden, geht es gut."


Aber...mh... ?(
Liebe Grüße,
Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

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Claudia

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10

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 09:15

Zitat

Update Gesa K.

Liebe Hundefreunde und Besucher der Zarenhofseite,

immer wieder werden wir gefragt, ob denn überhaupt noch irgendetwas geschieht.

Es ist so: die meisten Zeugenaussagen wurden gemacht. Die meisten von Frau K's ehemaligen Helfern haben sich gemeldet, möchten dies aber nicht veröffentlichen. Diesem Wunsch kommen wir selbstverständlich nach.

Auch haben wir alle Hunde gefunden, die Ende September noch auf dem Zarenhof waren. Wir hoffen, auch die Hunde, die noch noch gesucht werden, bald zu finden.

Die Informationen, die wir nun zu den Hunden aktualisiert haben, basieren auf den vielen Zeugenaussagen, die uns zugegangen sind. Diese Menge an Beweisen bildet eine Beweiskette, womit wir das Puzzle zusammenfügen konnten. Das bedeutet, dass wir nicht mehr vermuten, sondern "WISSSEN"!

Der eine hat die Infos von Gesa K. persönlcih erzählt bekommen, der andere hat den Hund in seinem Zwinger gesehen, und wieder jemand anderes kannte dann den Namen des Hundes. Und so weiter!

Wir kennen den genauen Aufenthaltsort von Gesa K. und ihre Wohnsituation aus erster Hand. Deswegen sind wir auch darüber informiert, welche Hunde bei ihr sind und ob sie noch Anspruch auf Hunde erhebt oder nicht.

Sie selbst hat sich zu den Vorfällen lediglich bei der Polizei geäußert. Es gibt auch keinen Anwalt, mit dem wir in Kontakt treten könnten.

Man hat ihr ganz einfach aus dem Grund, die bei ihr befindlichen Hunde, noch nicht entzogen, weil ihre Schuld von einem Gericht noch nicht bewiesen wurde. Erst muss ein Urteil gefällt werden, bevor man weitere Schritte gehen kann.

Oder man kann beweisen, dass die bei ihr befindlichen Hunde tierquälerisch gehalten werden.

Dies ist nicht zu beweisen, da uns und der Polizei, für die angemessene (dieses Wort lässt eine große Bandbreite zu) Hundehaltung Zeugenaussagen vorliegen.

Sie versorgt die Tiere nicht alleine, so ist zumindest noch eine Kontrollinstanz gegeben.

Die Staatsanwaltschaft wartet noch auf das Gutachten des Hauses, danach wird Anklage erhoben, das ist sicher. Auch wegen Tierquälerei.

Damit sich jeder, auch gerne Frau Gesa K., ein Bild darüber machen kann, welche tierquälerischen Straftaten vorliegen, ist hier die Auflistung der Vergehen an den Tieren:

Tierquälerei

d.h. wenn einem Tier erhebliche Schmerzen oder Leiden zugefügt bzw. das Wohlbefinden des Tieres massiv beeinträchtigt wird.

Eine quälerische Misshandlung im Sinne von § 17 Nr. 2b TierSchG liegt vor, wenn der Täter einem Tier länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.

Folgende tierquälerische Handlungen liegen im Fall Gesa K. vor:

Dackel AIDA: ist seit Juni 2010 schwer krebskrank. Frau K. lässt Hund AIDA trotz der Anordnung von Amtstierartz Thelen nicht einschläfern.
3 eidesstattliche Zeugen

Border Collie ARRAX: wurde in einwandfreiem Zustand bei Gesa K. abgegeben. Nach 2 Monaten Zarenhof war er abgemagert, resigniert, hatte einen langen unbehandelten Riss in der Oberlippe, Bisswunden am ganzen Körper
4 eidesstattliche Zeugen

Doggenwelpe BAXTER: Er wurde als zurückhaltender, verhaltenunauffälliger Junghund bei Frau K. zur Weitervermittlung abgegeben. Nach den 4 Wochen Zarenhof-Aufenthalt zeigte er starke emotionale Verhaltensstörungen, war bei der Übergabe höchst ungepflegt und litt unter starkem Parasitenbefall (u.a. Giardien).
3 eidesstattliche Zeugen, + 1 Attest des Tierarztes

BO/JOJO: war nur neun Tage bei Frau K. und verlor in diesen neun Tagen ein Drittel ihres Körpergewichts, und wurde mit blutigen Füßen, Giardienbefall, blutigem Durchfall, Flöhen und mit Würmern vermittelt!
2 eidesstattliche Zeugen

BOYD: Frau K. ließ durch Unachtsamkeit das Halsband einwachsen. Sie ging nicht zum Arzt, sondern behandelte den Hund notdürftig selbst.
1 eidesstattlicher Zeuge

Welpe DOTTI: wurde auf dem Zarenhof durch mangelnde Geschlechtertrennung seitens Frau K. geboren. Mit 8 Wochen wurde sie vernachlässigt, abgemagert, verhaltensgestört, mit Fieber und schwerem Würmbefall vermittelt
1 eidesstattlicher Zeuge

Border Collie FLY: musste ausschließlich im Haus leben und wurde mehrfach gedeckt. Sie kam NIE an die frische Luft und musste ihre Notdurft im Haus verrichten.
Heute lebt sie ein fast normales Hundeleben.
6 eidesstattliche Zeugen

FUNNY: wurde am 26.09. bei der großen Räumungsaktion vermittelt. Sie war voll mit Flöhen, hatte eine schwere Ohrenentzündung in beiden Ohren, war total abgemagert, und hatte eine eingerissene Wolfskralle die blutete.
1 eidesstattlicher Zeuge

GAVIN: ist in seinem Zwinger bei Frau K. verhungert!
1 eidesstattlicher Zeuge

GLEN: wurde, während einer Beisserei in Frau K.`s Auto, das halbe Ohr abgebissen. Frau K. ließ die Wunde nicht behandeln.
3 eidesstattliche Zeugen

KEN: lebte mehrere Jahre angepflockt bei Frau K., in den ersten Jahren durfte er manchmal bei schlechtem Wetter im Haus in einer Box wohnen. Heute lebt er glücklich bei seiner Familie.
10 eidesstattliche Zeugen

KENZIE: war nur 6 Tage auf dem Zarenhof. Bei der Vermittlung war sie bereits abgemagert, verhaltensgestört, hatte Durchfall, erbrach sich häufig, hatte jede Menge Parasiten,
2 eidesstattliche Zeugen

MADOX: hatte eine unbehandelte blutige Nase, und ist alleine im Zwinger gestorben.
1 eidesstattlicher Zeuge

PONGO: lebte schwer krank eingeschlossen im Gäste-WC, bis ihn Frau K. einfach einschläferte.
2 eidesstattliche Zeugen

SAM: lebte 9 Jahre bei Frau K. in einer Hundebox
10 eidesstattliche Zeugen

SCHAFE: Über Jahre hielt Frau K. mehrere Schafe. Sie wurden getreten, schlecht versorgt, bei Hitze nicht getränkt, und von vielen Hunden bis zu 8 Stunden über die Weide gehetzt. Des weiteren wurden mindestens 3 Schafe und 3 Lämmer von den Hunden von Frau K. getötet. Die Kadaver wurden nicht fach- und seuchengerecht entsorgt.
16 eidesstattliche Zeugen

SOUCHY: Frau K. konnte den Hund nicht leiden. Ließ sie in einem zugewachsenen Zwinger bis auf diie Knochen abmagern. Sie wurde am 26.09. mit einer abgerissenen Kette am Halsband mehr tot als lebendig gefunden. Daraufhin hat Frau K. sie eingeschläfert / einschläfern lassen
3 eidesstattliche Zeugen

SPEED: war wochenlang angepflockt, war dadurch völlig unterfordert und verstört und biss sich immer wieder in die Rute bis sie blutete:
2 eidesstattliche Zeugen

TAO: wurde wie folgt vermittelt: mit derber, unbehandelter Ohrenentzündung, mit katastrophalen Nierenwerten. Der Tierarzt vermutete starken Wassermangel über einen längeren Zeitraum. Tao hatte am ganzen Körper kleine Wunden und war verwurmt "bis in die Ohrenspitzen".
1 eidesstattlicher Zeuge

3 STINKTIERE: Eine Produktionsfirma hat Frau Ku. für Filmaufnahmen für einen Fernsehsender, 3 Stinktierbabys zur Aufzucht gegeben. Frau K. handelte fahrlässig, dadurch sind die Babys qualvoll in der Badewanne ertrunken. Daraufhin wurden Frau K. 3 neue Stinktierbabys überlassen, von denen nur eins überlebte.
2 eidesstattliche Zeugen

Etliche HUNDE wurden immer wieder und über einen langen Zeitraum, teilweise im Wohnhaus, teilweise im Garten, ohne geeignete Schutzhütten sich selbst überlassen.
Außerdem mussten eine Vielzahl von Hunden über einen sehr langen Zeitraum in völlig verunreinigten Haus, mit Kot und Exkrementen beschmutzen Böden und Wänden leben.
13 eidesstattliche Zeugen

Frau K. nahm mehrfach TIERÄRZTLICHE EINGRIFFE an verschiedenen Hunden vor, unter anderem Sedierung, Wunden klammern, Mikro-Chips entfernen
3 eidesstattliche Zeugen

Ein studierter Tierarzt hat Frau K. mit verschreibungspflichtigen Medikamenten versorgt, Hunde geimpft, tierärztlich behandelt, am Telefon beraten:
2 eidesstattliche Zeugen

Frau K. hatte einen voll ausgestatteten MEDIKAMENTENSCHRANK inkl. Betäubungsmittel und verschreibungspflichtige Medikamenten.
6 eidesstattliche Zeugen

mehrere Hunde wurden auf dem Zarenhof TOTGEBISSEN:
3 eidesstattliche Zeugen

Innerhalb von knapp einem Jahr starben auf dem Zarenhof 17 Hunde, nicht an Altersschwäche oder Krankheit, sondern aufgrund Vernachlässigung und mangelnder Fürsorge

http://www.derzarenhofinfo.com/2010/12/18/update-gesa-k/
Liebe Grüße,
Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

und mit Roddy für immer im Herzen.

Claudia

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11

Donnerstag, 24. März 2011, 19:55

Zitat

Gesa K. ist angeklagt!

Auszug aus dem Anklageschreiben der Staatsanwaltschaft Trier an das

Amtsgericht Daun
Berliner Straße
54550 Daun

"Gesa K. wird angeklagt, vom 01.09.2009 bis 27.09. 2010 in Üxheim-Nollenbach

durch 2 rechtlich selbstständige Handlungen

1. durch die selbe Handlung

durch Unterlassen

a) rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört zu haben,

b) in mindestens 7 tateinheitlichen Fällen ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund getötet und in mindestens 16 tateinheitlichen Fällen einem Wirbeltier länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zugefügt zu haben,


2. in der Absicht sich oder einen Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt zu haben, dass sie durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregte oder unterhielt.
.....

Vergehen, strafbar gemäß §§ 263 Abs.1, 303 Abs. 1, 303c Abs. 1, 13, 52, 53 StGB, § 17 Nr. 1, Nr. 2b TierSchG"




Liebe Leser,

lange hat es gedauert. Endlich ist es so weit:
die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Trier gegen Gesa K. sind abgeschlossen.

BItte denken Sie nicht, ich hätte mich nicht weiter gekümmert, dem ist nicht so. Ich musste es eben nur etwas "zurückgezogener" tun, da ich dachte, mir würde die Luft ausgehen, wenn ich zusätzlich noch die Befindlichkeiten anderer Menschen in der Öffentlichkeit berücksichtigen muss.

Einige können sich sicherlich vorstellen, dass es mehr als zermürbend sein kann, wenn nichts, aber auch absolut gar nichts passiert, obwohl die Fakten doch augenscheinlich ein Vergehen bezeugen.

Deswegen bin ich um so erleichteter, dass die Staatsanwaltschaft Trier eine Eröffnung des Hauptverfahrens - vor einem Strafrichter - beantragt hat!

Ich danke allen, die geholfen haben, die Beweiskette zu vervollständigen. Mein besonderer Dank geht in erster Linie an Melanie Triebel. Außerdem danke ich dem Büro von BESCHÜTZERinstinkte, namentlich Barbara Seché, Carolin Sperk und Sebastian Frommherz.
Natürlich möchte ich mich auch bei allen Menschen bedanken, die mich bis hierher unterstützt und Verständnis aufgebracht haben.

Es wird noch lange dauern, bis wirklich etwas erreicht und entschieden wird. Ich halte durch, ich hoffe, Ihr tut es auch.

DANKE!

Sonja Zietlow


Quelle: http://www.derzarenhofinfo.com/2011/02/2…k-ist-angeklagt
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Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

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12

Montag, 28. März 2011, 09:49

Das ist ja schrecklich. :( Ich versteh so ein Handeln einfach nicht

Claudia

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13

Freitag, 10. Juni 2011, 18:26

Zitat

Gesa K. wurde "heimlich" verurteilt!

Was soll ich schreiben? Ich habe nun über eine Woche warten müssen, um nach Worten zu ringen. Habe ich sie gefunden? Nicht wirklich.

Erfahren habe ich von der Gerichtsverhandlung gegen Gesa K., wegen Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, von der Presse.
Nein, weder die Polizei, noch die Staatsanwaltschaft, noch irgendwer hielt es für nötig, einfach nur bescheid zu geben, dass am 20.4.2011 um 11h im Amtsgericht Daun das Strafverfahren gegen Gesa K. stattfinden sollte.
Ich hielt es vorerst noch für einen schlechten Scherz, denn das konnte nicht sein.
Nach meinem Anruf beim Amtsgericht, bei dem ich KEINE AUSKUNFT erhielt, habe ich lediglich durch mehrere Reporter erfahren, dass es stimmt. Man stellt diese Frau vor Gericht und versucht es so klammheimlich wie möglich zu machen!
Meine Anwältin hat es mir dann noch mal erklärt, warum ich NULL Anspruch auf irgendetwas habe, was in diesem Strafverfahren verhandelt wird. Weder auf Informationen, noch auf den Ausgang. Ich kann weder als Nebenklägerin auftauchen, noch bin ich die Geschädigte. So ist unser Rechtssystem: Die Staatsanwaltschaft vertritt die Rechte der Öffentlichkeit und klagt in unserem Namen an. Im Namen des Volkes. Im Namen der Tiere.

Herrje, ich könnte so viel schreiben, weiß gar nicht, wo ich anfangen und aufhören soll.

Ich möchte deswegen nur so viel sagen:

Hätten nicht ich, mein Team und so viele Zeugen und Helfer dazu beigetragen, Informationen zu sammeln, Fakten ran zu schaffen und Frau K's Taten zu dokumentieren, dann hätte die Staatsanwaltschaft nicht mal einen Krümel in der Hand gehabt. Es hätte sie noch nicht mal interessiert!
Gegen neun dick gefüllte Ordner konnte man aber nicht immun sein, also musste es wenigstens zur Anklage gegen Frau K. kommen. Natürlich hat man, wie zu erwarten war, den Amtsveterinär Thelen vollkommen von Schuld befreit.

Gesa Kuhn ist also zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten auf Bewährung und 120 Stunden gemeinnützigen Dienstes verurteilt worden. Wir alle hoffen, dieser Dienst wird nicht in einem Tierheim stattfinden.

Der Richter hat ein Hundehaltungsverbot abgelehnt mit der Begründung:

„Ein Verbot der Hundehaltung sei nur unter bestimmten Voraussetzungen wie einer Wiederholungsgefahr möglich, hatte Richter Hans Schrot zuvor der dpa erklärt. Diese sei hier nicht anzunehmen, da die Frau unter Bewährung stehe. Zudem habe sich auch die berufliche Situation der früheren Tierbetreuerin völlig verändert.“

Was wird von mir erwartet, was ich dazu sage?

Juristisch ist dieses Urteil ein Sieg und eine hohe Strafe. Fakt ist, Frau K. kann unbehelligt weiterleben, als wäre nie etwas passiert. Und von einer Wiederholungstat kann nur gesprochen werden, wenn die Tat vor Gericht bewiesen wurde. Weil der Fall Brokeloh von vielen Beteiligten unter den Tisch gekehrt wurde, Frau K. von ihren Jüngern gedeckt wurde und sich selbst der Vermieter geduckt hat, kam es nicht zur Anklage und nicht zu einer Verurteilung....ergo...Frau Gesa K. ist keine Wiederholungstäterin!!!! Punkt!!!

Das ist das Gesetz.

Bleibt nun noch das Gerichtsverfahren beim Landesgericht Wiesbaden am 18.05.2011, wegen Sachbeschädigung und Schadensersatz.
Natürlich werde ich keinen Cent sehen. Natürlich hat Frau K. ihr Erbe verschafft, ihre Hunde umgeschrieben und die Hand gehoben.
Dennoch: Es wird kein Tag im Leben einer Gesa K. vergehen werden, ohne dass sie an mich und das Geschehene denken muss. Sie wird keinen einzigen Cent mehr verdienen können, ohne rechnen zu müssen, ab welchem Einkommen sie der Zietlow das Geld abtreten muss.
Und...ich bin mir sicher: sie wird niemals mehr mit Tieren zu tun haben können, denn sie hat gestanden:

Ich habe in mindestens 7 tateinheitlichen Fällen ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund getötet und in mindestens 16 tateinheitlichen Fällen einem Wirbeltier länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zugefügt!



Sie ist verurteilt als Tierquälerin! Ich möchte dies in Erinnerung behalten. Wir haben das geschafft, was sonst keiner geschafft hat, und geschafft hätte:

Wir haben bewiesen, dass diese Frau Tiere quält!

Und ich wurde oft von meinen Anwälten gefragt, warum ich so viel Zeit und Geld investiere, werde ich doch unter dem Strich nichts erreichen! Viele...sehr viele...hätten den Kopf viel früher in den Sand gesteckt. Hätten sich von den Kommentaren, der bissigen Meute, den Drohungen und den Anfeindungen abschrecken lassen.

Deswegen bin ich auf das, was wir alle erreicht haben, stolz und dankbar!

Ich möchte nicht weiter meine wertvolle Zeit in diese Person stecken, ich habe getan, was ich konnte. Nun kann ich nicht mehr.

Ich habe vielmehr beschlossen, aus dem wunderschönen Zarenhof, einen BESCHÜTZERhof zu machen. Einen Hof, auf dem Menschen und Hunde zueinander finden, lernen, beschützt werden und Frieden finden. Einen Hof, der als Mahnmal und als Wiedergutmachung gilt, für das, was geschehen ist!
Ich kann die Vergangenheit nicht ändern...nur die Zukunft ein kleines bißchen besser machen!
♡lichst

Sonja Zietlow


Quelle: http://www.derzarenhofinfo.com/2011/04/2…ich-verurteilt/
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Claudia

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14

Donnerstag, 23. Juni 2011, 20:32

Zitat

Hier kommt der BESCHÜTZERhof!

"Ich habe beschlossen, aus dem wunderschönen Zarenhof, einen BESCHÜTZERhof zu machen. Einen Hof, auf dem Menschen und Hunde zueinander finden, lernen, beschützt werden und Frieden finden. Einen Hof, der als Mahnmal und als Wiedergutmachung gilt, für das, was geschehen ist!

Ich kann die Vergangenheit nicht ändern...
nur die Zukunft ein kleines bißchen besser machen
Eure Sonja Zietlow"


Quelle: http://www.derzarenhofinfo.com/blog-1/

Der Link zum Beschützerhof: http://www.beschuetzerhof.de/

:)
Liebe Grüße,
Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

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