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Claudia

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Wohnort: Bielefeld

Beruf: Industriekauffrau

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Mittwoch, 15. September 2010, 12:53

US-Army lässt Haustiere zurück

Zitat

10.09.10

US-Army lässt Haustiere zurück

In Kaiserslautern lassen Angehörige der US-Armee vermehrt ihre Tiere zurück, wenn sie aus Deutschland abgezogen werden. Durch die Verkleinerung der Truppenstärke ist dies zunehmend der Fall. Gespräche der Gemeinde und des Tierschutzvereins mit der US-Armee und auch dem rheinland-pfälzischen Innenministerium blieben bislang ohne Ergebnis. Das Tierheim vor Ort kann mittlerweile keine Hunde mehr aufnehmen. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Rheinland-Pfalz fordern den Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika zum Handeln auf.

„Vermehrt werden vor allem Hunde einfach in der ehemaligen Wohnung, die auch außerhalb der Kasernen gelegen sein kann, zurückgelassen, im Freien ausgesetzt oder direkt im örtlichen Tierheim des Tierschutzvereins Kaiserslautern abgegeben", beschreibt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes die Lage.

Grundsätzlich ist das Aussetzen oder Zurücklassen eines Tieres nach deutschem Tierschutzrecht verboten. Ein Verstoß kann mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden. „Selbstverständlich müssen sich auch amerikanische Staatsbürger, die hier leben, an deutsche Gesetze halten", so Apel weiter. „Die Stadt Kaiserslautern hat keine Möglichkeit Bußgeldbescheide zu vollstrecken. Daher fühlen sich die Tierhalter vor rechtlichen Folgen sicher. Der Schutz der Tiere aber leidet darunter und das Ansehen der US-Streitkräfte wird beschädigt", so Andreas Lindig, Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes. In einem Schreiben wendet sich der Verband an den Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika mit der Bitte, darauf einzuwirken, dass die in Deutschland geltenden Tierschutzvorschriften eingehalten werden.

Das lokale „dog shelter" der Armee in den Pulaski Barracks in Kaiserslautern wurde schon vor zwei Jahren geschlossen. Dies hat zur Folge, dass das örtliche Tierheim bis an seine Kapazitätsgrenzen belastet wurde und wird. Aktuell können keine Hunde mehr aufgenommen werden. Zudem ist bisher noch kein finanzieller Ausgleich der hohen Kosten, die im Rahmen der Aufnahme der Tiere von Angehörigen der US-Armee angefallen sind und noch immer anfallen, geflossen. Dies wurde ursprünglich bei Schließung des Shelter zugesagt.


http://www.tierschutzbund.de/4154.html
Liebe Grüße,
Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

und mit Roddy für immer im Herzen.