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Claudia

Moderatorin

Beiträge: 396

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Industriekauffrau

1

Montag, 10. Mai 2010, 19:38

Joschi - Gefangen im eigenen Fell

Zitat

Am Mittwoch den 28.4. wurde in Zuzenhausen im Allmendweg ein verwahrloster, kranker Hund aufgefunden. Ansässige hörten um ca. 6 Uhr ein lautes Gejaule und fanden anschließend diesen Hund auf der Straße liegend. Da er nicht in der Lage war zu laufen, wird vermutet, dass der Hund aus dem Auto geworfen wurde. Der Rüde hatte eine große, ältere Wunde am Oberschenkel und sein Schwanz war gebrochen. Das Fell war so verfilzt und verkotet, die Krallen so lang, dass der arme Hund nicht mehr aufstehen konnte. Als der Hund dann in Narkose geschoren wurde kamen hunderte von Maden aus seiner alten Wunde zum Vorschein. Die ganze Haut war entzündet und der Schwanz bereits nekrotisch. Der arme Rüde musste furchtbare Schmerzen über Wochen erdulden. Wir vermuten, dass er ein Puli (ungarischer Hütehund) war. Leider konnten wir ihm nicht mehr helfen, die Wunden waren zu groß und er konnte auch nicht mehr laufen, als er geschoren und die Krallen geschnitten waren. Außerdem hatte er verständlicherweise jegliches Vertrauen in Menschen verloren und ließ sich nicht anfassen. Wir durften ihn nicht länger leiden lassen und mussten ihn erlösen, was auch zum Tierschutz gehört. Bitte helfen sie uns, den Menschen, der diesem armen Geschöpf dies angetan hat, zu finden.

- Wer hat beobachtet wie am Mittwochmorgen der Hund in Zuzenhausen im Allmendweg ausgesetzt wurde?
- Wer weiß wer so einen Hund hatte? Vielleicht hatte jemand mal so einen Hund, der dann auf einmal nicht mehr zu sehen war. Das Alter des Hundes wird auf ca. 8-10 Jahre geschätzt.


Quelle: http://www.tierheim-sinsheim.de/
(unter "Aktuelles")

Video: http://www.youtube.com/watch?v=dH2nyx5pM…player_embedded

Hier geht's zur Petition - jede Unterschrift zählt!!!
http://www.meinepetition.ch/unterschreib…y88fbAr4ae9QX4z

Zitat

Gerechte Strafe für Joshi' Folterknecht
Wir , bitten um ihre Hilfe bei dieser Petition , um einen Tierquäler zu bestrafen . Dies ist kein Aufruf zum Lynchen sondern die Bitte um ihre Unterschrift um das Allgemeine Interesse ,daran das ein solcher ,, Mensch,, Lebenslängliches Tierhalteverbot durch die Behörden ausgesprochen bekommt,öffentlich zu machen.
Liebe Grüße,
Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

und mit Roddy für immer im Herzen.

Nici

Schüler

Beiträge: 119

Wohnort: Bielefeld

2

Donnerstag, 13. Mai 2010, 07:18

Anscheinend wurde der Halter ermittelt:
Tierhalteverbot für Joshi-Besitzer wird geprüft

Hoffentlich wird das Verbot auch verhängt und er kriegt nicht nur eine Geldstrafe...
LG von Nicole und dem Chaosclan :keks:

Tammy

Profi

Beiträge: 543

Wohnort: NRW

3

Dienstag, 18. Mai 2010, 19:35

Neues von ZERGportal
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Der abscheuliche Fall einer Tierquälerei, der Ende April in Zuzenhausen sein
Ende nahm, hat über die Region hinaus für Aufsehen gesorgt. Am Dienstag
teilte die Polizei mit, was viele gehofft hatten: Der Halter des
verwahrlosten ungarischen Hütehunds ist ermittelt.

Viele wussten schon lange vom Schicksal des Hundes Joshi

Zuzenhausen: Mit ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und Zivilcourage, aber
auch mit etwas mehr behördlichem Nachdruck wäre dem misshandelten Hütehund
'Joshi' sein schweres Schicksal womöglich erspart geblieben. Im Dorf war
nämlich die üble Hundehaltung des inzwischen ermittelten Tierquälers ein
offenes Geheimnis. Und der Fall war sogar aktenkundig.

Das Protokoll trägt die Nummer 109.91. Unter diesem Aktenzeichen meldeten
Anwohner am 22. August 2008 der Gemeindeverwaltung, dass mitten im Ort
Haustiere verwahrlosen. Ordnungsamtsleiter Rainer Ohlheiser verwahrt sich
aber gegen den Vorwurf, nichts unternommen zu haben: „Wir haben den Vorgang
sofort an das Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises weiter geleitet”. Das
schickte Dr. Sabine Burgermeister vor Ort, monierte nicht nur die Hunde-,
sondern auch die mehrdutzendfache Katzenhaltung in dem Haus und gab
Anweisung, den stark heruntergekommenen Hunderüden scheren zu lassen und ihn
besser zu ernähren. Es folgten Ermahnungen innerhalb eines umfangreicheren
Schriftwechsels, ein weiterer Besuch im März - dann war der Fall offenbar
erledigt. „Bei dem Personalmangel im Amt können wir kein Überwachungsnetz
gewährleisten”, sagt Behördenleiter Dr. Lutz Michael.

Die Ziegelhausener Tierärztin Isabel Höpfer, die 'Joshi' nach seinem
Auffinden auf der Straße noch zu retten versuchte und schließlich
einschläfern musste, ist sich sicher, dass der Hund nicht nur einige Monate
an der Verwahrlosung litt. Eineinhalb bis zwei Jahre, so schätzt sie, habe
sich niemand um den Hund gekümmert. „Man muss über eine bessere Koordination
zwischen örtlichen Ordnungsämtern und Veterinäramt diskutieren”, fordert
Tierärztin Höpfer als Konsequenz aus dem Fall.

Aber auch zwischen Tierheim und Polizei scheint die Zusammenarbeit durchaus
verbesserungsfähig zu sein. Laut Polizeisprecher Harald Kurzer waren
Polizeikräfte zwar beim Abtransport des Hunde vom Allmendweg dabei, aber
erst durch den RNZ-Artikel wurde man auf die Hintergründe des
Hundeschicksals aufmerksam und leitete die Ermittlungen ein. Einen
Fahndungsaufruf wiederum hielt die Polizei für nicht geboten, weil die
Ermittlungen schnell auf den Zuzenhausener Tierhalter zugelaufen seien.
Dennoch dauerte es bis Dienstag, ehe ein Durchsuchungsbefehl vorlag. Das
Tierheim kommentierte die Polizeiarbeit auf ihrer Internet-Seite mit leicht
süffisantem Unterton: „Der öffentliche Druck beflügelte die Polizeiarbeit.”

Der frühere Hundehalter hat in der 2000-Einwohner-Gemeinde erwartungsgemäß
keinen leichten Stand und wird von vielen geschnitten. Die juristischen
Folgen indes dürften für ihn überschaubar sein: Der Mann hat wohl eine
Geldbuße per Strafbefehl zu erwarten, weitere Familienangehörige könnten
wegen Beihilfe belangt werden. Einen Strafprozess wird es vermutlich nicht
geben.

Quelle RNZ:
http://www.rnz.de/RNZ_Kraichgau/00_20100…ksal_des_Hu.php

Lesen Sie weiter:

Tierquäler-Fall: Polizei beobachtet Selbstjustiz-Kommentare

.. Unterdessen bleibt die Anteilnahme im Internet auf den Tierquäler-Fall
riesig groß – geht nun aber teilweise in eine gefährliche Richtung: Selbst
Vorschläge zu Selbstjustiz finden sich online. „Wir beobachten das sehr
genau“, sagt Harald Kurzer auf Anfrage von stimme.de.

Kurzer spricht von einem „wilden Internet-Ballyhoo“. Einige Beiträge wurden
sogar von Forenbetreibern selbst entfernt. Es sei teilweise sehr
grenzwertig, allerdings geht die Polizei davon aus, dass es bei verbalen
Wutausbrüchen bleibt. „Im Klartext“, so Harald Kurzer: Es sei kein
Personenschutz für den Hundehalter veranlasst worden...

http://www.myheimat.de/garbsen/blaulicht…re-d528184.html




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Ich bin die Schnellste :

Während andere noch stolpern - liege ich schon auf der Fresse .

Tammy

Profi

Beiträge: 543

Wohnort: NRW

4

Dienstag, 18. Mai 2010, 19:37

Von: Christel Helfgen [mailto:christel@helfgen.de]
Gesendet: Sonntag, 16. Mai 2010 18:02
An: Couch gesucht ; Corry Ladda
Betreff: unter "Aktuelles" lesen

http://www.tierheim-sinsheim.de/

LG Christel

www.helfgen.de

www.tiere-kennen-keine-grenzen.com
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