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Tammy

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Freitag, 25. September 2009, 16:31

Unterschriften für die Höchststrafe

Tierschützer befürchten zu milde Bestrafung für Tierquälerei am Doberg

VON HENDRIK STEFFENS

Kreis Herford. Im Mai 2002 nahm Deutschland als erstes Land der EU den Tierschutz ins Grundgesetz auf. Mit diesem Schritt sollten alle Tiere vor nicht artgemäßer Haltung und vermeidbaren Leiden geschützt werden. Trotzdem befürchten Bünder Tierschützer jetzt, dass im Fall der ermordeten Schäferhündin am Doberg seitens der Staatsanwaltschaft zu wenig unternommen wird.

"Vieles hängt vom Ermessen der zuständigen Bielefelder Behörden ab: Das Verfahren gegen den Mann könnte sogar eingestellt werden, bevor der Sachverhalt vor Gericht behandelt wurde", sagt Uschi Kersten vom Tierheim Bünde-Ahle. Das möchte sie unbedingt verhindern. Um öffentliches Aufsehen zu erregen und den Fall letztendlich vor Gericht zu bringen, legten Kersten und andere Tierschützer des Kreises Unterschriften-Listen in Bünder Geschäften und Veranstaltungsräumen aus. In den Räumlichkeiten des Bünder Kaufhauses, verschiedener Tierhandlungen und Fitnessstudios kann nun jeder die Forderung nach einer angemessenen Bestrafung für den 23-jährigen mutmaßlichen Tierquäler unterzeichnen.

Die Aktion schlägt auch bundesweit Wellen: "Listen wurden in anderen Städten angefordert, wir haben schon jetzt einige tausend Unterschriften aus ganz Deutschland", sagt Kersten. Die Anteilnahme sei überwältigend. Viele hätten das Bedürfnis, mit ihrem Namen für die Forderung nach einer gerechten Strafe einzustehen. Sogar die Vereinigung Peta, die weltweit größte Tierschutzorganisation, hat sich eingeschaltet und berichtete auf ihrem Web-Blog von der Bünder Tragödie.

"Wir wandten uns kürzlich schriftlich an die Bielefelder Staatsanwaltschaft", erklärt Peta-Mitarbeiterin Nadja Kutscher. In diesem Schreiben habe man die höchstmögliche Strafe für den Tierquäler gefordert, der aufgrund anderer Delikte bereits mehrfach vorbestraft sei.

"Die erfolgreiche Unterschriftenaktion macht nun deutlich", sagt Kersten, dass nicht nur ihr die milden Urteile in Fällen der Tierquälerei unverständlich sind. Um auch anderen Tierfreunden die Möglichkeit zu bieten, sich für eine angemessenen Urteilsfindung im Bünder Fall der Erdrosselung einer Hündin einzusetzen, finde sich online ein Vordruck der Liste unter: www.tierrettung-herford.de.

http://www.nw-news.de/lokale_news/enger_…chststrafe.html
Ich bin die Schnellste :

Während andere noch stolpern - liege ich schon auf der Fresse .