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21

Samstag, 19. September 2009, 21:31

...auch mal das Positive erwähnen

Möchte hier einfach nur mal erwähnen, dass es auch Mitarbeiterinnen gibt, die ein tolles Gespür für das zusammenpassen von Mensch und Tier haben und mich nochmal für meinen kleinen Lausekopp bedanken.Er entpuppt sich als Glücksgriff ;-)
gibt es ein größeres geschenk
als die liebe einer katze?
(charles dickens)

MrsGoalkeeper

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22

Samstag, 3. Oktober 2009, 18:36

@Mince



hi Mince, das verstehe ich nun nicht ganz, was meinst Du mit gleiches Recht für alle?


Das einige sehr oft kommen können und auch meistens mit dem selben Hudn
gehen - meist weil sie ja Pate sind - ist normal, und die die ebend oft
da sind können die Tierheimangestellten schon mal entlasten wenn sie
das ein oder andere erklären, udn ich hoffe, dass dies nicht zu
ärgernissen führt (hab ich schonmal erlebt, aber ds sollte nun
abgehaarkt sein)



ebend wegen diesem Gedrängel welches IlkaCorinna anspricht fände ich es
nur recht, sich anzustellen, woanders geht das ja auch. man könnte auch
zwei Reihen machen, eine für die die regelmässig da sind, wo man
vielleicht auchs chon weiss, welchen hudn diese bekommen etc udn ebend
"neu"kunden

durch besagtes Gezicke udn gemecker kann ich inzwischen hin udn wieder verstehen, wenn das Personal auch angenervt wirkt



zu den Helfern die mit den Hunden auf dem Gelände sitzen...einige gehen
auch nicht mit dem ersten schwung mit...der Hund ist erstmal aus de,m
Zwinger, bekommt Kontakte durch Mensch udn wenn es klappt auch anderen
Fellnasen quasi "weit" ab des Zwingers

wenn ich die Zeit hatte oft ins TH zu gehen habe ich dies auch gemacht
(egal jetzt ob ich sofort mit dem Hudn ging und mich dann hinsetzte
oder umgekehrt)
Ich bin Tierschützer und esse trotzdem Fleisch!

Mein Hund ist ein Jagdhund...da ich keinen Prinzen aufm Pferd haben möchte, sucht er nun den Vampir im Volvo für mich

Mince

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23

Sonntag, 4. Oktober 2009, 11:37

ich wollte mich gar nicht zu negativ gegen die äußern, die regelmäßig
komen, aber ich habe es nun mal ein paar mal erlebt, das gerade die die
oft kommen und wissen welchen Hund sie nehmen, die neuen einfach
erschrecken, weil (und das ist ein Erfahrungsbericht, was mir und
meinem Freund und Freundin mit der ich dann zusammen da bin öfters
passiert ist) gerade diese dann völlig drängeln und genervt sind, wenn
man als neuer ein paar fragen mehr hat.

Und das mit dem Sitzen mit den Hunden finde ich auch erst mal okay,
wenn man den Hund unterkontrolle hat, aber wenn man als Besucher gleich
von drei Seiten von Hunden angebelt wird kann das schon sehr
beängstigend sein. Ich gehe gerne mit Hunden spazieren, aber ich habe
auch totalen respekt vor Hunden und finde so einen "Hundeempfang" am
eingang nicht besonders einladent. Aber das ist meine Meinung und
meine Erfahrung

24

Sonntag, 11. Oktober 2009, 16:32

Unfreundlichkeit

Hallihallo,

ich habe schon immer mal nach einer Möglichkeit gesucht, meinen Ärger mal zu formulieren und wo ich das hier alles so lese, mach ich das an dieser Stelle auch mal. Ich bin ab und zu, auch mal regelmäßiger, mit den Tierheimhunden spazieren gegangen. Es gab eine Zeit, da war ich fast jeden Tag da. Gegrüßt wurde ich höchst selten. Mir ist auch aufgefallen, dass die Ständig-Gassigeher sich tatsächlich an einem vorbeidrängeln und als wäre es das normalste der Welt, dann aber doch noch 5 Minuten für die Hundeauswahl beanspruchen, während man selbst schön brav dahinter steht und wartet. Bei den Damen, die dort am Tresen stehen und die Hunde zum Gassi vergeben, fühle ich mich persönlich immer wie ein Bittsteller. Wenn ich nach einem Hund zum rausgehen frage, fühle ich mich niemals wohl. Ich habe nicht mal einen bestimmten Hund; nein, ich nehme das Tier, was noch Auslauf braucht. Ich dachte, man wäre dort vielleicht froh, wenn man den Tieren durch den Auslauf und die Zuwendung etwas Gutes tut. Ich denke auch nicht, dass ich eine negative Ausstrahlung habe und ich mache auch ein freundliches Gesicht. Die Unfreundlichkeit kann also nicht die Reaktion auf mein eigenes Auftreten sein. Ich finde es echt schade.

Inzwischen haben wir zwei Katzen und unseren eigenen Hund zu Hause. Nicht aus dem Tierheim Bielefeld. Als wir uns nach zwei Katzen erkundigt haben, konnte man uns aus über 100 Katzen keine nennen, die miteinander als Pärchen ihr Leben verbringen können. Als ich nach einem Hund gefragt habe und erwähnte, dass ich berufstätig bin, wurde sofort abgewunken. Nun haben wir einen Hund aus dem Tierschutz aus Griechenland aufgenommen. Wenn wir arbeiten sind, wird die Maus vollzeit betreut und hat dort auch einen Hundekumpel, mit dem sie den ganzen Tag toben darf. Ich behaupte, dass sie ein glücklicher Hund ist. Vielleicht hätte man im Tierheim erstmal nachfragen sollen, wie die Betreuung des Tieres gewährleistet werden soll, ehe man ablehnt.

Man trifft mit eigenem Hund ja viele Hundehalter und man unterhält sich auch über dies und das. Das Tierheim Bielefeld glänzt nicht gerade mit einem guten Ruf. Und auch die Unfreundlichkeit der Mitarbeiter ist vielen bekannt. Natürlich ist es zwingend erforderlich, dass die Mitarbeiter im Tierheim darauf achten, in welche Haltung ein Tier vermittelt wird und das ist auch nicht der Punkt. Der Ton macht einfach die Musik.Wenn die Tierheimleitung liest, dass sich die Leute nicht so nett behandelt fühlen, reagiert sie auch darauf? Wie viel mehr Tiere könnten vielleicht vermittelt werden, wenn die Interessenten, die dort hinkommen, sich einfach etwas wohler fühlen? Wie viel mehr Helfer könnten vielleicht gewonnen werden? Ich würde persönlich gerne ein-, zweimal die Woche helfen kommen; noch neben dem Job und meinen Katzen und meinem Hund. Irgendwas. Füttern, saubermachen, bespaßen. Einfach weil ich gern den Tieren helfen möchte, die kein zu Hause haben. Aber ich möchte mich dabei auch wohl fühlen. Aus diesem Grund habe ich mich dafür noch nicht angeboten. Aber für das Training der Problemhunde habe ich mich angeboten. Als ich deshalb da war und nach Frau Thenhausen fragte, hat mich die Dame am Tresen dermaßen angepampt, dass ich nicht wusste, was ich sagen sollte. Ich war platt. Bisher hat sich deshalb auch leider keiner mehr bei mir gemeldet.

25

Sonntag, 11. Oktober 2009, 17:13

Noch was Positives hinterher

Mir ist da grad noch was eingefallen. Und zwar was positives. Man soll ja nicht nur meckern...
Das Tierheim bietet jeden Samstag Tierbedarf an. Zu wahnsinnig günstigen Preisen. Das ist ja schon an sich super und auch nicht selbstverständlich. Aber die Damen und der Herr, die das ganze betreiben, sind klasse!!! Die sind so lieb. Total toll. Und die Beratung ist super. Man kann sich stundenlang die Sachen anschauen und rumprobieren und wenn man Hilfe braucht, sind sie ausgiebig für einen da. Und mein Mann mag die Würstchen, die Samstags immer gebraten werden. Na, wenn das mal nix ist...:-)

meike

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26

Montag, 12. Oktober 2009, 07:43

Hallo HabTierlieb,

das hast du sehr gut formuliert, finde ich, so erging es mir auch. Das ist schon nicht schön für Menschen, die sich beteiligen möchten oder eben ein Tier adoptieren. Ich habe mich inzwischen (genau wie Bekannte von mir) anders orientiert.

Es wäre ganz toll, wenn die Leitung diese Berichte ('sich nicht wohl fühlen im TH wegen der unfreundlichen MA) mal ernst nehmen würde. Ich finde das nämlich ein sehr ernstes Problem beim TH, das ich seit ca. 10 Jahren so empfinde.
... liebe Grüße, Meike, Mascha, Kasi und MauMau ^^
www.vier-pfoten.de
www.baerenwald-mueritz.de
www.animalsasia.org

27

Montag, 12. Oktober 2009, 19:55

wie kann was geändert werden?

Hallo alle zusammen, schade, dass es so viel negative Kritik gibt- es wäre schön, wenn man das ändern könnte.

(Ich habe bisher nur positive Erfahrungen im Tierheim gemacht möchte ich dazu mal anmerken, war aber auch noch nicht soooo oft im Tierheim, aber das soll sich ändern)

Habe auch das Gewusel noch nicht mitgemacht, wenn die ganzen "Hundebespasser" (ist nicht negativ gemeint) anreisen und jeder so schnell wie möglich mit seinem Liebling raus möchte.

Hätte aber ein paar Tipps, wie das Leben für alle Beteiligten einfacher werden könnte. Vielleicht sollte man dafür aber einen neuen Thread aufmachen- was meint der Admin?

Liebe Grüße

Antje und die Lauseköppe
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als die liebe einer katze?
(charles dickens)

Sascha

Admin

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Wohnort: Bielefeld

Beruf: Angestellter

28

Montag, 12. Oktober 2009, 20:35

Tipps

Hätte aber ein paar Tipps, wie das Leben für alle Beteiligten einfacher werden könnte. Vielleicht sollte man dafür aber einen neuen Thread aufmachen- was meint der Admin?


Ja, würde ich sagen. Denn dann würde "Beschwerde" nicht passen ...

Gruß,
Sascha
... man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche bleibt für das Auge unsichtbar ... :)
aus "der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry

29

Montag, 12. Oktober 2009, 21:02

neuer Thread

Hallo Sascha,

dann öffne doch bitte mal ein neues Thema, mir fällt keins ein :-)

Schöne Grüße

Antje
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meike

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30

Dienstag, 13. Oktober 2009, 08:13

Hallo Antje,

macht das mal ruhig. Solange Verantwortliche / Hauptamtliche das Thema vermeiden, sehe ich es allerdings als etwas paradox an. Viele Freiwillige arbeiten ja schon drumherum mit den hier gelobten Ständen etc.
Solange sich aber die Crew, die hinter dem Tresen steht, nicht mit verantwortlich fühlt für den Menschen, die sagen, sie fühlen sich im TH nicht wohl, wird man nichts erreichen können.

Kundenorientierung würde letztlich wohl allen zu Gute kommen ....
... liebe Grüße, Meike, Mascha, Kasi und MauMau ^^
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MrsGoalkeeper

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31

Dienstag, 13. Oktober 2009, 13:17

also einigen der negativ punkte kann ich ja zustimmen, auch wenn es um die Vermittlung geht....es gibt schliesslich Leute die den Interessenten quasi prüfen (also die Wohnung zB) , es sollte einem Vollzeitarbeitenden auf keinen Fall verwehrt erden, einen Hudn zu haben, das habe icha uch schon erlebt...bei der Frage wielange der Hudn alleine bleiben muss, ich denke aber wenn sich jemand in Vollzeit (war ich auch) einen Hudn holt, dazu noch aus dem Tierheim (Züchter fragen das nämlich nur sehr selten!) dann hat man sich darüber vorher Gedanken gemacht, über die Betreuung etc.
klar macht nicht jeder leider aber dazu sollten ebend Gespräche vorher geführt werden.
Aber kein Interessent sollte den Gedanken bekommen "hm wollen die die Hunde gar nicht vermitteln?"
Habe zB mitbekommen wie einie dame im Rollstuhl sich nach einem kleinen Hund erkundigte....sie war mit Mann udn 2 Töchtern da. Es war ein groser Garten vorhanden, nach der schule war es selbstverständlich das die Tochter eine Runde gehen würde abends der Mann..aber dann kam von jemandem ausm Tierheim "ja aber SIE können mit dem Hudn nicht gehen"..das war nicht nett udn die Dame war auch sehr traurig darüber. (ich weiss nicht den weiteren Ausgang, wie gesagt habe nur dieses Erstgespräch mitbekommen)

Die Tierheimverantwortlichen lesen hier bestimmt oder bekommen Dinge erzählt...was sie daraus machen...nun ist ja eigentlich ihre Sache


Aber wir können doch aber hier sammeln, Vorschläge und nach einer Weile kann man diese doch einfach mal der Tierheimleitung ausgedruckt vorlegen.

Natürlich sind die Leute die dort arbeiten erfahren abersie sollten auchfür "aussenstehende" ein Ohr haben udn Dinge annehmen :huh: :)
Ich bin Tierschützer und esse trotzdem Fleisch!

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32

Dienstag, 13. Oktober 2009, 18:02

Kundenorientierung oder doch lieber Gastgeber

Kundenorientierung würde letztlich wohl allen zu Gute kommen ....


Ic möchte hier niemandem zu nahe treten( wie gesagt, dazu war ich bisher zu selten im Tierheim, um das beurteiken zu können) aber ich denke, wenn es Probleme gibt, sollte man miteinander reden, nur dann können Missverständnisse aus der Welt geräumt werden.

Wie wäre es denn, wenn nicht von Kunden und Angestellten geredet würde, bzw sich so verhalten würde, sondern von Gastgebern und Gästen?

Wenn jeder, der das Tierheim besucht, sich benimmt, wie ein Gast und jeder Mitarbeiter ( egal ob ehrenamtlich oder angestellt) wie ein Gastgeber, sähe es bestimmt anders aus. (Ich bin überzeugt, dass viele Tierheimmitarbeiter sich auch so verhalten)

Diese Idee soll nur ein Gedankenanstoss sein, aber überlegt einfach mal, wie ihr euch als Gast/Gastgeber geben würdet? Da möchte man doch eine positive Stimmung schaffen und wenn sich alle bemühen- Gäste und Gastgeber- dann wird es eine gelungene Party....

Liebe Grüße

Antje
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Albert

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33

Dienstag, 13. Oktober 2009, 23:34

Gast und Gastgeber / Kunde und Mitarbeiter

Hallo und ich fange mal mit leider an:

Leider ist es nicht so einfach, wie das der eine oder andere Kritiker (Kritiker im positiven Sinne) denkt .... und ich werde gern auch noch später ausführlicher darauf eingehen.

Denn - zumindest für meine Person sehe ich gerade diesen Teil des Forums als eine große Chance auf Dauer eben doch die eine oder andere Veränderung herbeizuführen. Sachliche Kritik gibt uns dazu die Möglichkeit. Bemerkenswerte Kritiken trage ich auch in die Vorstandssitzungen oder gebe sie von Fall zu Fall an die Tierheimleitung weiter.

Dem Forumbesucher, der direkt nicht "betroffen" ist auch einmal zur Klarstellung: Im Jahre 2008 wurden 612 Hunde, 898 Katzen und 586 Kleintiere aufgenommen. Mal abgesehen von 198 Tieren die vom Eigentümer wieder abgeholt wurden und abgesehen von einer Bestandserhöhung bei den Katzen wurden alle diese Tiere (ca. 2000) an neue Tierhalter vermittelt. Die Mehrzahl davon war und ist zufrieden, teilweise sehr zufrieden. Auch dass kann man in Gesprächen mit Menschen erfahren, wenn man es denn hören will. PS: Und wenn es uns gelungen wäre, noch mehr Tiere zu vermitteln, dann wäre das Tierheim jetzt fast leer. Das das nicht so ist, dafür gibt es verschiedene Gründe.

Dennoch entstehen bei der Tiervermittlung Konflikte, die zu Recht oder auch zu Unrecht nicht immer für die Beteiligten zufriedenstellend zu lösen sind. Wenn wir Hunde nicht an Vollberufstätige vermitteln möchten, wenn wir Wohnungskatzen nur paarweise vermitteln, wenn wir Freigänger-Katzen nicht an stark befahrenen Straßen vermitteln, dann haben wir gute Gründe dafür. Denn wir sind eben nicht nur der "Verkäufer" eines Tieres, sondern bei uns werden die Fälle "abgeladen", wo es dann nicht so wie gedacht funktioniert hat.

Auch zu uns kommen Interessenten, die in anderen Tierheimen aus diesem oder jenem Grunde nicht "zum Zuge" gekommen sind, denen dort etwas nicht gefallen hat.

Also der Begriff "Kundenorientierung" passt nicht so richtig zu unserem Tierheim. Freundliche und kompetente Beratung, dass wünschen wir uns und streben das auch an.

Und wenn etwas hakt, dann formuliert eure Kritik und schickt mir möglichst zugleich ein PN mit dem Namen, über den ihr euch ärgert. "Die Damen hinter dem Tresen ????" Damit kann ich nicht ganz viel anfangen.

Und gelobt werden darf hier auch. Aber wir Menschen tadeln schneller, als das wir loben.

Herzlichst
euer Albert
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

34

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 00:41

Zitat

"Und gelobt werden darf hier auch. Aber wir Menschen tadeln schneller, als das wir loben.



Herzlichst

euer Albert
"


tja lieber albert, dan werd ich dich mal schnell lügen strafen ;)

ich muss sagen, in meinem fall hat sich die ganze situation sehr entspannt :D
wenn man nett gegrüsst wird, schaut die welt schon gleich ganz anders aus *g*
ich für meinen teil komm mittlerweile (wieder) wirklich gerne ins TH...

meike

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35

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 06:12

Hallo Albert,

ich schrob Crew hinter dem Tresen, die 'Damen' hast du dazu getan.

Was du machst ist im Prinzip genau, was ich meine: einige schreiben, sie fühlen sich unwohl und werden evtl. unfreundlich behandelt (inkl. Beispiele) und von dir kommt als Gegengewicht, was alles gut läuft im TH.

Ich selber war schon einfache Besucherin, Gassigängerin, Patin und hätte mich auch gerne noch mehr eingebracht. Dieses war nicht sehr willkommen, schwierig.
Es ist leicht, dann jedes mal (ich kenne schon noch ein paar Leute, denen es auch so geht) zu sagen, es läge an den Anderen.






OK, ich habe genug dazu gesagt :)
... liebe Grüße, Meike, Mascha, Kasi und MauMau ^^
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36

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 19:32

Stellungnahme von Albert

Zunächst einmal ist es sehr lobenswert, dass sich Albert, als Mitglied des Vorstands, vor die Mitarbeiter stellt und auch ein Verständnis für die Mitarbeiter einfordert. Es geht ja hier auch nicht darum, auf die Mitarbeiter einzuhacken. Ich für meinen Teil habe nur meine Empfindungen als Besucher, Interessent und Helfwillige geschildert. Wenn nur ich allein diese Eindrücke hätte, müsste ich einzig mein eigenes Auftreten überdenken. Da aber der Eindruck bei mehreren entstanden ist, muss doch das Ein oder Andere dran sein. Die "Wahrheit" liegt in der Mitte, denke ich. Es ist ja nicht so, dass die Leute, die kritisieren, ihre Augen und Ohren vor dem Positiven verschließen und es nicht sehen wollen. Ich stelle z.B. gar nicht in Abrede, dass viele Leute, denen das Tierheim ein Tier vermitteln konnte, zufrieden mit dem TH und den Mitarbeitern sind. Um diesen Punkt geht es aber gar nicht. Es geht um eine gewisse Anzahl von Helfern und Interessenten,die mit dem Auftreten der Tierheimmitarbeiter nicht zufrieden sind. Und es kann dem Tierheim eigentlich nur helfen, wenn es sich dieser Kritik stellt und sich damit auseinandersetzt. Ich glaube, es möchten doch alle, dass den Tieren bestmöglich geholfen werden kann.

Wenn es darum geht, einen Hund nicht an Vollzeitberufstätige zu vermitteln, dann ist die Einstellung grundsätzlich richtig. Hätten wir keine Betreuung für die Kleine gefunden, hätten wir uns unseren Hund nicht angeschafft. Wir haben uns diese Gedanken aber von vornherein gemacht und ich persönlich finde es nicht gut, wenn man pauschal eine "Ablehnung" ausspricht, ohne sich diese Gedanken einmal anzuhören und sich damit auseinanderzusetzen. Wir haben unsere Kleine aus dem Tierschutz in Griechenland. Bevor wir sie bekommen haben, mussten wir ein fast einstündiges telefonisches "Bewerbungsgespräch" über uns ergehen lassen. Es wurde wirklich ALLES abgefragt. Dazu natürlich noch 2 Vorkontrollen, wo vor Ort noch einmal ausführlich befragt wurde. Das soll auch alles so sein. Nichts ist schlimmer, als ein Tier in eine nicht artgerechte Haltung oder ein liebloses zu Hause zu vermitteln. In diesen Gesprächen hat aber die Tierschutzorganisation den Eindruck gewonnen, dass wir und unsere Lebensbedingungen, auch als Vollzeit-Berufstätige, die Hundehaltung nicht ausschließen und der Vierbeiner es gut bei uns haben würde. Die Vorkontrollen wurden an unterschiedlichen Tagen von zwei verschiedenen, voneinander unabhängigen Tierschutzmitarbeiterinnen durchgeführt. Eine davon war fest angestellte Tierheimmitarbeiterin (nicht aus Bielefeld). Natürlich kommt man ins Gespräch und auch das Thema Tierheim Bielefeld kam irgendwie zur Sprache. Eine Tierschutzbeauftragte war aus persönlicher Erfahrung gar nicht gut auf das TH Bielefeld zu sprechen. Die TH-Mitarbeiterin des anderen Tierheims hat ebenfalls kein gutes Haar am TH Bielefeld gelassen. Und beide Male war Unfreundlichkeit im TH Bielefeld ein großes Ärgernis. Ich schreibe das nicht, um das TH Bielefeld bloßzustellen. Aber sollte das nicht ein Anstoß zum nachdenken und handeln sein?

Nun noch zu den aktuellen Entwicklungen. Nach meiner Mail am 11.10.09 bekam ich sofort eine Mail von einem Mitarbeiter des Tierheims. Er schrieb, dass meine Hilfe beim Training mit den TH-"Problemhunden" sehr gern in Anspruch genommen werden würde. Er bat mich um meine Kontaktdaten und die hat er auch nochmal bekommen. Heute hat dann eine Tierheimmitarbeiterin mehrmals versucht, mich anzurufen. Gegen späteren Nachmittag hat sie mich dann erreicht. Es ging ihr um die Hundeschule für die Tierheim-"Problemhunde". Sie war total freundlich und wir hatten ein sehr angenehmes Gespräch. Ich hatte diesmal das Gefühl, dass meine Hilfe wirklich willkommen ist. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir uns im TH treffen und mal schauen, bei welchem Vierbeiner die Chemie stimmt, damit das Hundetraining für das Tier auch ein Erfolg wird. Es soll ja möglichst schnell ein tolles neues zu Hause finden! Ich muss das Tierheim Bielefeld dafür megamäßig loben, weil sie mich, trotz meiner Kritik, angerufen haben und meine Hilfe in Anspruch nehmen möchten.

37

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 19:45

Lob/Beschwerde usw

Also ich werd am Samstag mal die Freundlichkeit testen wenn ich wen abgebe*grinst mal ganz verschmitzt

Liebe Grüße

Antje und die Lauseköppe
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(charles dickens)

38

Samstag, 17. Oktober 2009, 19:24

Mein Tierheim-Besuch am Samstag

Heute möchte ich nochmal von den Dingen berichten, die mir inzwischen wiederfahren sind. Am Donnerstag war ich am späten Nachmittag mit Frau Snelting aus dem TH Bielefeld verabredet. Wir wollten uns ja die Hunde anschauen, die Bedarf an einer Hundeschulausbildung haben. Ich erzählte mein Vorhaben am Vormittag im Büro und prompt fand sich auch eine Kollegin, die sich ebenfalls für solch ein Trainung zur Verfügung stellen wollte. Also gingen wir gemeinsam ins Tierheim. Frau Snelting stellte uns ganz nett und freundlich zwei Kandidaten vor, die ein Training nötig hätten. Sie schlug uns vor, bei einem Spaziergang zu testen, ob es zwischen Mensch und Tier passt. Nach dem Spaziergang waren wir uns einig: Mensch und Tier passen zusammen und einer gemeinsamen Arbeit steht nichts im Wege. Frau Snelting bat darum, dass man sich mindestens 1-2 mal die Woche noch neben der Hundeschule mit dem Hund beschäftigt, damit er eine Bindung aufbauen kann. Das Training sollte somit auch erst in 1-2 Wochen beginnen, damit wir in der Zwischenzeit einfach ein bißchen Zeit mit dem Hund verbringen können, um etwas sein Vertrauen zu gewinnen. Das finde ich auch sinnvoll und dem wollten wir auch gerne Folge leisten.

Heute waren wir wieder im TH, um jeder mit seinem "Problemhund" eine Runde zu drehen.

Ich nahm meinen Tierheimbewohner in Empfang und ging langsam über den Hof und dann in den Wald. Ein Herr, den ich schon öfter gesehen, mit dem ich aber nie ein Wort gewechselt hatte, war immer ein paar Meter hinter mir. Irgendwann später nach einigen hundert Metern drehte ich mich zufällig einmal um und da stand er in weiter Ferne und schaute in meine Richtung. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mir dabei nichts gedacht.
Als ich meinen Hund abgeben wollte, nahm ihn besagter Herr entgegen, um ihn in seinen Zwinger zu bringen. Er meinte zu mir, der Hund müsse ja auchmal zur Hundeschule, ob mir das bewusst sei. Diese Frage fand ich schon komisch, aber ich erklärte ihm kurz, dass das genau der Plan sei und das wir uns zur Zeit ein bißchen aneinander gewöhnen wollen. Daraufhin meinte er, ich müsste das ja nicht gleich ins Forum schreiben. Wir gingen dann von dannen. Als wir vorne am Tresen standen, kam dieser Mann nocheinmal vorbei und ich fragte ihn, ob er Tierheimmitarbeiter sei. Er meinte, er wäre ehrenamtlich tätig und auch das muss ich ja nicht ins Forum schreiben. Daraufhin fragte ich ihn, was er denn für ein Problem habe. Ach, meinte er, er fände nicht gut, was ich hier in das Forum geschrieben hätte. Ich sagte zu ihm, dass das Forum dazu da ist, seine Eindrücke zu schildern. Wenn so etwas nicht erwünscht wäre, gäbe es ein Forum nicht. Dann fing er an zu diskutieren. Ich sagte ihm, dass ich nicht diskutieren wolle. Inzwischen mischte sich auch meine Kollegin ein, weil der besagte Herr einen sehr reizbaren und ich muss auch sagen, provokativen Ton an sich hatte. Der Hund mit dem ich draußen war, wäre überhaupt kein Problemhund, meinte der Herr. Ich erklärte ihm, dass das stimme, das Tier aber laut Tierheimmitarbeiter trotzdem die Hundeschule besuchen soll, da er noch jung und unerzogen ist. Scheinbar haben also die Tierheimmitarbeiter und zumindest dieser ehrenamtlich tätige Herr unterschiedliche Auffassungen, was die Notwendigkeit der Hundeschule bei den Tierheimbewohnern angeht. Er fragte mich dann, was ich überhaupt für eine Qualifikation hätte und wie ich denn überhaupt dazu käme, mich für das Problemhundetraining als qualifiziert zu betrachten. Ich erklärte ihm, dass ich keinerlei Qualifikationen für die Hundeausbildung besitze. Ich leite ja auch den Kurs nicht. Ich nehme nur daran teil, wie ein ganz normaler Mensch an einer Hundeschule teilnimmt, nur eben nicht mit dem eigenen Hund, sondern mit einem Tierheimbewohner. Außerdem hätte er mich eine ganze halbe Stunde gezielt beobachtet, was ich mit dem Hund anstelle, erzählte er. Hatte ich mich also doch nicht getäuscht, dass da jemand immer in meiner Nähe war. Das fand ich nun nicht mehr ganz so nett. An diesem Punkt hatte ich auch keine Lust mehr, mich mit ihm zu unterhalten. Ich sagte ihm, er könne seine Meinung ja ins Forum schreiben und dass ich ihm noch einen schönen Tag wünsche. Er zu mir: "Ich Ihnen nicht!"

Ich möchte abschließend dazu sagen: ich hatte heute im Tierheim durchweg einen positiven Eindruck. Die Mitarbeiter waren alle nett und ich wäre mit einem guten Gefühl und zufrieden nach Hause gegangen, wenn nicht dieser ehrenamtlicher Herr gemeint hätte, mir für meine Eindrücke mal ordentlich auf die Füße treten zu müssen. Ich werde meinem Beobachter auch am Montag einen schönen Tag wünschen, sofern ich ihn sehe.

Albert

Profi

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Beruf: Rentier

39

Sonntag, 25. Oktober 2009, 20:45

Anzahl der Hundeausführer

und ich denke mal das hier nun schon eigentlich alles gesagt worden is,von "Kunden" Seite und von der "Tierheim" Seite.
Hallo,

da bin auch der Meinung, dass es zu diesem Punkt reicht. Allerdings möchte ich noch eine interessante Information los werden.

An einem der letzten Samstage haben wir mal gezählt: Als um 14 Uhr das Tor geöffnet wurde, strömten 74 (in Worten vierundsiebzig) Leute herein, die alle mit einem Hund spazieren gehen wollten. Alle konnten garnicht sofort mit einem Hund versorgt werden, da wir so einen Bestand nicht haben. Aber toll für die Hunde, die alle ausreichend Auslauf erhalten. Für unser Personal Streß pur. Alle möglichst zufrieden zu stellen.
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

meike

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Beruf: Sozialpädagogin, Tierheilpraktikerin

40

Montag, 26. Oktober 2009, 05:55

Hallo Albert,

da ja hier bereits viel Verständnis für das gestresste Personal und Ideensuche zur Verbesserung kam - überlegen die MA denn auch, wie man die Massen etwas steuern könnte? Eine schwierige 'Stress pur' - Situation könnte man ja auch verändern....
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