Donnerstag, 18. Januar 2018, 01:45 UTC

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum des Bielefelder Tierheims. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Dany28

Fortgeschrittener

1

Samstag, 30. Mai 2009, 16:58

ES EILT!EU-Ministerrart behandelt EU-Tierversuchsrichtlinie!

Voraussichtlich am 7. Juni wird im EU-Ministerrat der von der Mehrheit der EU-ParlamentarierInnen angenommene Text zu einer Richtlinie zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere behandelt.



Appellieren auch Sie an den österreichischen Landwirtschaftsminister der vorliegenden Fassung nicht zuzustimmen.



Adresse: Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Stubenring 1, 1012 Wien. E-Mail: office@lebensministerium.at, Tel.: 01/ 711 00-0, Fax: 01/713 54 13.

Anbei ein Mustertext:

Sehr geehrter Herr Bundesminister,



in Kürze wird die neu überarbeitete EU-Tierversuchsrichtlinie im EU-Ministerrat behandelt.
Die EU-ParlamentarierInnen haben nicht die Chance genützt, den Vorschlagstext der EU-Kommission weiter zu verbessern. Im Gegenteil: auf weite Strecken wurde der Kommissionsvorschlag aufgeweicht oder Bestimmungen wie etwas das Verbot der Verwendung von Affen aus der freien Wildbahn gleich gestrichen.
Besonders befremdet uns die Tatsache, dass sich die ParlamentarierInnen nicht für einen zumindest schrittweisen Ausstieg der Tierversuche an Primaten stark gemacht haben. Denn noch vor zwei Jahren haben sie mit großer Mehrheit mittels einer Schriftlichen Erklärung (Nr. 0040/2007) die EU-Kommission aufgefordert, im Zuge der Revision den Ausstieg aus den Primatenexperimenten mit aufzunehmen.
Da der vorliegende Richtlinientext nicht das Potential hat, eine wesentliche Änderung der Situation der Versuchstiere herbeizuführen, geschweige denn eine Verringerung der Anzahl der Tierversuche zu bewirken, appellieren wir an Sie, sehr geehrter Herr Minister, im EU-Ministerrat dem nun vorliegenden Text nicht ihre Zustimmung so geben, sondern wesentliche Punkte hinein zu reklamieren:

• Alle Tierversuche sind behördlich zu genehmigen und einer ethischen und retrospektiven Bewertung zu unterziehen.
• Ein - zumindest schrittweiser - Ausstieg aus allen Primatenversuchen ist festzuschreiben.
• Sofortiges Verbot der Versuche an Affen aus Wildfängen.
• Ausnahmsloses Verbot von Versuchen an wild lebenden Tieren.
• Keine öffentliche Förderung von Tierversuchen.
• Erstellung einer öffentlich zugänglichen Datenbank, die lückenlos alle Tierversuche, vor allem auch die mit den unerwünschten Ergebnissen/nicht erreichten Zielen, dokumentiert, um Doppel- und Mehrfachversuche zu unterbinden (Einrichtung eines Studienregisters).
• Experimente, die immenses Leiden und extreme Schmerzen verursachen, sind nicht zu genehmigen und ein Negativkatalog von nicht mehr zulässigen Tierversuchen soll erstellt werden (selbst wenn der Erkenntnisgewinn als sehr hoch eingestuft werden sollte).

Mit freundlichen Grüßen