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Cecile

Fortgeschrittener

Beiträge: 185

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Hundesitterin

1

Sonntag, 21. September 2008, 15:23

Hundewunsch und Finanzfragen

Hallo!

Ich habe einen Hundewunsch. Aber in den nächsten Jahren wird da erstmal nichts draus. Das ist jetzt nicht sonderlich schlimm- passt sogar gut ins Konzept. Ich mache die nächsten drei Jahre mein Abitur nach, habe noch meine beiden Katzen, meine Mäuse und meine Aquarien. Da passt ein Hund definitiv nicht hinein.

Ich habe vor mir ein Tiersparkonto einzurichten, wo ich jeden Monat einen gewissen Betrag einzahle. Über die Jahre will ich dort nur die Impfungen und Arztrechnungen für die Katzen abheben- der Rest soll für den Hund später gespart werden.

Der Grund warum ich hier nun poste ist, dass ich gerne wüsste, wieviel man für eine vernünftige Hundehaltung pro Jahr in etwa einrechnen muss. Da gibt es jetzt schon viel worüber ich mir Gedanken mache und worüber ich Klarheit haben möchte:

Ich möchte mit dem Hund in die Hundeschule gehen, Hundesport betreiben und ihn zum "Pat-Dog" ausbilden.

Ich möchte einen größeren Hund (Golden Retriever oder belgischer Schäferhund)- doch für die muss man doch auch Hundesteuer entrichten, oder? Wie hoch ist da der Betrag?

Was ist mit Hundehaftpflichtversicherungen? Taugen die Versicherungen etwas, bei denen man im Monat 3,50€ bezahlt?

Was taugen Krankenversicherungen? Sind sie eine gute Sache oder eine Masche um Tierhaltern Geld aus der Tasche zu ziehen?

Das nächste ist die Futterfrage. Ich persönlich halte Trockenfutter für etwas das für Menschen und nicht für Tiere entwickelt wurde- soviel Getreide, wie darin enthalten ist nicht kein Candide zu sich- und wenn er eine Kuh gerissen hat! :rolleyes: (*räusper* zuviel schon drüber aufgeregt). Aber ein größerer Hund muss ja nun dann auch relativ viel Fleisch bekommen- wieviel muss man dafür so im Monat einplanen?

Und diese ganzen Utensilien um den Hund herum- gilt dabei: Das Teuerste ist das Beste?

Ich hoffe, mir kann jemand die eine oder andere Frage aus diesem Berg beantworten.

Danke fürs Lesen und ein schönes Restwochenende!

Cecile
Das Leben sollte NICHT eine Reise ins Grab sein mit dem Ziel möglichst wohlbehalten und mit einem attraktiven Körper anzukommen, sondern eher seitwärts hineinzuschlittern, Chardonnay in einer Hand, Barbiepuppen und Erdbeeren in der anderen. Den Körper total verbraucht und abgenutzt und dabei jubelnd: "WOH WOH!!! Was für ein Ritt!!!

Beiträge: 523

Wohnort: na, hier!

Beruf: Altenpflegerin

2

Montag, 22. September 2008, 20:35

Hallo,
das sind ja schon ne menge Fragen. Ich versuche mal auzulisten was ich zahle für einen Hund von 55 cm Größe.

Hundesteuer kostet in Bielefeld 96 € im Jahr,
Hundeversicherung ca. 90 € pro Jahr,
Impfungen ca. 150 € pro Jahr (komplette Kombi-Impfung + Borreliose-Impfung + Zwingerhusten-Impfung)
Futterkosten ca. 360 € pro Jahr (wird bei einem größeren Hund höher sein)

Ich bin ebenfalls kein Freund von Trockenfutter und nehme sehr hochwertiges Dosenfutter welches man im Handel nicht kaufen kann, der Fleischanteil liegt bei 80 %, eine 800g Dose kostet ca 3 €

Bin ich bei 696 € pro Jahr.
Hinzu kommen noch die Kosten für vielleicht mal ein Zecken und Flohmittel, neue Halsbänder, Leinen, Körbchen usw.

Futterkosten kann man reduzieren wenn man selber was kocht, mach ich auch zwischendurch.

An der Versicherung sollte man nicht sparen. Bei diesen "Sonderangeboten" muß man sehr vorsichtig sein. Oft zahlt man da nur, hat dann aber überhaupt keinen Versicherungsschutz.

Eine Krankenversicherung zahlt auch nicht immer wenn der Hund behandelt werden muß. Da muß man sich schon gut informieren was in den Leistungen enthalten ist. Oft sind die Beiträge dann so hoch, das man die Tierarztrechnungen auch gleich selber zahlen kann.
Wird ein Hund aber mal richtig krank, verletzt sich und muß gar operiert werden, dann können die Tierarztkosten in astronomische Höhen schnellen. Da sollte man ein finanzielles Pölsterchen auf dem Konto haben.

Vielleicht konnte ich dir damit einen kleinen Einblick geben.
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

Cecile

Fortgeschrittener

Beiträge: 185

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Hundesitterin

3

Dienstag, 23. September 2008, 16:07

Danke schön für den Einblick!

Das ist ja wirklich der Wahnsinn was da alles zusammen kommt. :shock:

Aber gut- das ist wohl bei jedem Tier so.

Jetzt weiß ich ja auf jeden Fall, was ich so pi mal Daumen planen muss.

:danke: nochmal!

Cecile
Das Leben sollte NICHT eine Reise ins Grab sein mit dem Ziel möglichst wohlbehalten und mit einem attraktiven Körper anzukommen, sondern eher seitwärts hineinzuschlittern, Chardonnay in einer Hand, Barbiepuppen und Erdbeeren in der anderen. Den Körper total verbraucht und abgenutzt und dabei jubelnd: "WOH WOH!!! Was für ein Ritt!!!

Benny

Schüler

Beiträge: 147

Wohnort: Bielefeld

4

Freitag, 26. September 2008, 19:56

Hallo,

ich kann noch ergänzen, dass auf jeden Fall eine Operationskostenversicherung sinnvoll ist. Unser Benny, der mittlerweile über den Regenbogen gegangen ist, hat innerhalb von 2,5 Jahren 3 Op´s á ca. 1000 Euro gehabt. Die letzte war die Entfernung eines Milztumors, der leider dann doch gestreut hatte. Die Kosten dafür, jeweils der Tag vorher (also alle Untersuchungen, die erforderlich sind, auch Untersuchungen mit dem Computertomographen, die schon allein 500 Euro kosten) und 10 Tage nach der OP (Klinikaufenthalt, alle Medikamente etc., werden von der Versicherung übernommen. Das einzige, was wir selber bezahlen mußten, war die Schonkost, weil der Hund ohnehin fressen würde - operiert oder nicht. Die Versicherung kostet ca. 120 Euro im Jahr - wenig Geld, wenn man bedenkt, was passieren kann....

5

Sonntag, 7. Dezember 2008, 16:51

Hallo Cecile,

wenn Du in einen Hundesportverein eintreten möchtest, hast Du meistens einen Jahresbeitrag von ca. 50 Euro, damit ist aber meistens verbunden das Du Ehrenamtlich Stunden leisten musst, in unserem Verein sind das 2 Stunden im Monat! Du hast dann auch die Möglichkeit den Hund über den Verein zu Versichern, ich habe meine 3 Hunde für 35 Euro im Jahr Versichert, habe aber im Falle dessen eine Selbstbeteiligung von 100 Euro!

Bei der Krankenversicherungen lohnt sicht der Beitrag meistens nicht, ca. 25 Euro und mehr im Monat, da ist es günstiger das Geld an die Seite zu legen! Ich habe für meine 3 eine OP Versicherung bei Fressnapf-Agila für 9,...Euro, im Monat die hat sich schon bezahlt gemacht, leider! Die Übernehmen aber nur bis 1500 € im Jahr, meine Hündin hat zwei Magenumdrehungen in diesem Jahr gehabt, da lag ich dann bei über 3000€, ich habe aber zumindest die hälfte der Kosten wieder rausbekommen! Bei meinem Rüden ist ein Zahn gezogen worden und die Hüfte ist nocheinmal überprüft worden da lag ich bei 320 Euro auch die sind erstattet worden!

Deine Einstellung mit dem Futter finde ich vernünftig, ich fütter zwar auch einen Teil Trofu aber nur aus Zeitmangel! Bei den Schlachtern hier in der Umgebung habe ich die Erfahrung gemacht, erstmal günstig und als sie entdeckt haben das man damit ja Geld verdiehnen kann wurde es teuer, da habe ich für mich beschlossen ich bestelle Fleisch über das Internet oder in BS im Fressnapf gibt es auch noch eine Auswahl an Tiefkühlfleisch!

Leinen und diverses ist aus meiner Sicht am günstigsten bei Ebay!



LG Michaela

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