Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:53 UTC

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum des Bielefelder Tierheims. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

sfx2

Anfänger

Beiträge: 2

Wohnort: Bielefeld

1

Sonntag, 13. April 2008, 16:03

Hund wird ausgesperrt und bellt die Nachbarschaft zusammen

Hallo zusammen,

unsere Nachbarn schräg gegenüber haben seit einigen Monaten tierischen Nachwuchs - einen Hund.
Seitdem ist es mit der Ruhe in der Nachbarschaft vorbei, da der Hund früh Morgens, spät Abends und auch zwischendurch bellt, wie ihm die Schnauze gewachsen ist; kann man ihm ja nichtmal einen Vorwurf für machen. Ich würde das auch ohne zu murren tollerieren wenn mir nicht vor kurzem etwas aufgefallen wäre:

Und zwar bellt das Tier immer dann, wenn es 'ausgesperrt' wird. Soll heißen: jedesmal wenn der Hund bellt, und ich schaue, steht er im Garten vor der Gartentür und wartet, dass ihm jemand öffnet - da passiert aber nichts! Manchmal geht die Tür nach einiger Zeit auf, und gleich wieder zu - der Hund steht aber immer noch draußen und bellt lustig vor sich hin.

Ob es wirklich die Absicht der Besitzer ist, den Hund auszusperren, weiß ich nicht. Dass ich mir durch diesen Mist aber ständig das Gebell anhören muß, geht mir ehrlich gesagt ziemlich auf den Keks. Gerade deshalb, weil unser Schlafzimmerfenster (sollte eigentlich mal das Kinderzimmer werden!!!) direkt in deren Richtung zeigt.

Was kann man da machen?

Ich kenne die Leute nicht persönlich und möchte mich auch nicht mit denen unterhalten. Leute, die nicht merken, dass sie nicht allein auf weiter Flur leben und sich auch so benehmen, kotzen mich einfach nur an.

Fazit:
Der Hund der Nachbarn bellt den ganzen Tag (mit Pausen), und zwar nur deshalb, weil ihn niemand ins Haus lässt.
In diesem Fall sehe ich das als Ruhestörung an, da das Gebell ja quasi von den Besitzern provoziert wird - was kann man dagegen unternehmen, außer mit denen zu reden? Gibt es eine Institution, die sich für soetwas zuständig fühlt?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sfx2« (13. April 2008, 16:04)


Beiträge: 69

Wohnort: Herford

Beruf: Azubi

2

Sonntag, 13. April 2008, 17:41

RE: Hund wird ausgesperrt und bellt die Nachbarschaft zusammen

Das machen aber viele Hunde. Erst bellen sie im Haus, weil sie raus wollen. Dann dürfen sie raus, merken, dass es langweilig ist und wollen wieder rein, was sie durch Bellen zum Ausdruck bringen. Den Besitzern wird das wahrscheinlich zu blöd sein, ständig hin und her springen zu müssen, nur weil ihr Hund sich nicht entscheiden kann, was er nun will.
Dagegen könnten die was tun. Entweder sie gehen häufiger größere Runden, geben das Tier ab, oder versuchen es mal mit professioneller Beratung. Was sie sich davon aussuchen, bleibt ihnen überlassen.

Zitat

Original von sfx2
Ich kenne die Leute nicht persönlich und möchte mich auch nicht mit denen unterhalten. Leute, die nicht merken, dass sie nicht allein auf weiter Flur leben und sich auch so benehmen, kotzen mich einfach nur an.

Das finde ich albern. Da wird sich auch jede judikative und exekutive Instanz querstellen und erstmal nachhaken, warum du nicht mit denen reden wolltest, bevor du irgendwelche Behörden eingeschaltet hast.
Nimm dir einen Moment Zeit, komm zur Ruhe und versuche ruhig zu bleiben. Dann gehst du auf die Leute zu und sprichst sie darauf an. Egal wie sie reagieren, bleib ruhig. Sollten die nicht darauf eingehen, kannst du immer noch die Polizei hinzuziehen. Schließlich hast du es auf ruhige, nachbarschaftliche Art versucht, so dass man dir keinen Vorwurf machen kann.

Zitat

Original von sfx2
Fazit:
Der Hund der Nachbarn bellt den ganzen Tag (mit Pausen), und zwar nur deshalb, weil ihn niemand ins Haus lässt.
In diesem Fall sehe ich das als Ruhestörung an, da das Gebell ja quasi von den Besitzern provoziert wird - was kann man dagegen unternehmen, außer mit denen zu reden? Gibt es eine Institution, die sich für soetwas zuständig fühlt?

Um's Reden wirst du nicht herumkommen, denn es gibt für den Tierschutzbund keinen Grund, das Tier da wegzuholen. Und direkt die Polizei zu rufen, um die Leute wegen Ruhestörung zu belangen, finde ich - wie ich oben schon schrieb - übertrieben, da du es noch nicht selbst versucht hast. Immerhin kostet jeder Einsatz der Behörden Steuergelder. Wenn es sich also wie in diesem Fall vermeiden lässt, Dritte hinzuzuziehen, dann sollte man es wenigstens versuchen. Auch wenn es bedeutet, dass man über den eigenen Schatten springen muss.

sfx2

Anfänger

Beiträge: 2

Wohnort: Bielefeld

3

Sonntag, 13. April 2008, 18:01

Hallo Mario,

danke Dir für Deine Antwort.

Tagsüber stört es mich ehrlich gesagt auch nicht. Aber wenn ich von dem Tier jeden Morgen geweckt werde, geht das schon an die Nieren.

Naja, dann werde ich die Tage wohl mal rüberstampfen.

Beiträge: 523

Wohnort: na, hier!

Beruf: Altenpflegerin

4

Montag, 14. April 2008, 17:53

Ich meine auch, das du als erstes mit den Leuten reden mußt. Da führt kein Weg dran vorbei. Schließlich seit ihr doch Nachbarn, oder?

Erst wenn das nichts hilft, kann man einen Schritt weiter gehen.
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -