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Benny

Schüler

Beiträge: 147

Wohnort: Bielefeld

1

Donnerstag, 20. März 2008, 23:30

Wer putzt seinem Hund die Zähne?

Hallo,

ich habe neulich in der Zeitschrift "Der Hund" einen Artikel über Zahnkrankheiten und deren Vorbeugung/ Vermeidung gelesen. Daraufhin habe ich eine Zahnbürste und Hundezahnpasta gekauft. Dann wurde in der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" das "Hundezahnbuch" vorgestellt, das ich mir auch gekauft habe. Unsere Ronja kann wahrscheinlich die Hundezahnpasta nicht vertragen (sie hat eine Futtermittelallergie und bekommt Durchfälle). In dem Buch wurde eine elektrische Zahnbürste vorgestellt, die ich mir gekauft habe, da ich mir davon einen größeren Effekt als nur mit der Handzahnbürste verspreche (ich nehme ja keine Zahnpasta mehr, sondern nur Wasser). Ich muss sagen, Ronja gewöhnt sich gut an die elektrische Zahnbürste und wenn man anschließend über die Zähne streicht, sind sie wirklich glatt und schön sauber. Ich wollte mal eine Umfrage starten, wie ernst das Thema Zahnpflege genommen wird. Also - wer putzt seinem Hund regelmäßig die Zähne? Und wer nicht und warum nicht?

jacqueline

Schüler

Beiträge: 159

Wohnort: Bielefeld

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2

Freitag, 21. März 2008, 06:34

also meinem eigenen Hund putze ich nur indirekt die Zähne!
wir haben ein mittel gekauft das gegen den zahnstein wirkt!
hilft auch, nur auf lang oder kurz muss ihm der zahnstein dann entfernt werden da er sich schon extrem abgesetzt hat vorallem auf den backenzähnen!
mein pflegehund da das schon hinter sich!
seitdem werden ihm regelmäßig die zähne geputzt , damit wird die zahnsteinneubildung verhindert!
ich muss sagen das klappt sehr gut!
soviel von mir dazu!

LG Jacqueline
Lg Jacqui Liti und Kleintierbande
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Hope

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3

Samstag, 22. März 2008, 17:41

Putze meiner nicht die Zähne, sie bekommt Trockenfutter und ab und zu ein Dentastick, bisher kann ich keinerlei Veränderung an ihren strahlend weißen Zähnen entdecken. :)

Beiträge: 523

Wohnort: na, hier!

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4

Montag, 24. März 2008, 18:31

Auch Peseta hat mit ihren nun fast neun Jahren noch ein super gutes Gebiß und ich hab nie die Zähne geputzt.
Sie knabbert aber gerne an Holz und bekommt ab und zu was Hartes zum Kauen wie Knochen oder Denta-Stix.
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

jacqueline

Schüler

Beiträge: 159

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5

Montag, 24. März 2008, 19:44

ja das hat er auch bekommen aber trotzdem bildet sich immer wieder der zahnstein...
naja seit dem ihm die ähne geputzt werden ist es aber wesentlich besser geworden
aber es machen viele nicht und wozu auch wenns auch ohne geht!?
für den hund ist das die bessere lösung!
Lg Jacqui Liti und Kleintierbande
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Rudel

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6

Dienstag, 25. März 2008, 10:16

Hallo!! Habe Cassy auch erst immer die Zähne geputzt,...aber irgendwie fühlte sich Cassy nicht sehr wohl bei der Sache!Auch wenn sie es über sich ergehen ließ!

Allerdings haben wir am meisten damit erreicht,das wir ihr regelmäßig Fleischknochen geben,dadurch bleibe die Zähne top in Form!

Liebe Grüße,
LAura!
Liebe Grüße von Cessy,Elena &Paulchen!
Und natürlich von mir!

Benny

Schüler

Beiträge: 147

Wohnort: Bielefeld

7

Dienstag, 25. März 2008, 11:12

Hallo,

finde einige Antworten sehr interessant. Das Problem ist ja, dass man immer erst hinterher weiß, ob´s auch ohne Zähneputzen klappt. Wenn der Hund erst mal geschädigte Zähne, Zahnfleischtaschen, Entzündungen in der Mundhöhle usw. hat, ist es auch zu spät, mit dem Zähneputzen anzufangen. Viele Hunde haben Zahnprobleme und auch Schmerzen, ohne dass ihre Halter etwas davon merken. Wenn ein Hund vor Schmerzen nicht mehr frißt, ist die Erkrankung in der Regel schon sehr weit fortgeschritten und der Hund hat dann auch massive Schmerzen. Tiere haben ja generell eine höhere Schmerztoleranz; auch Pferde z. B. laufen/ humpeln oft trotz großer Schmerzen im Bein noch weiter, weil der Erhaltungstrieb einfach enorm groß ist. Dann zu sagen, "guck mal, der läuft doch noch richtig mit, soooo schlecht kann es dem also nicht gehen" - halte ich für unverantwortliche Tierquälerei. Ich bin der Meinung, wenn man die Zähne seines Hundes nicht selber regelmäßig putzt und damit auch kontrolliert, so sollte man wenigstens von einem erfahrenen Tierarzt einmal im Jahr die Zähne gründlich untersuchen lassen, einfach, um dem Hund Leid zu ersparen. Der kann ja nicht sagen "also, wenn ich da auf was draufbeisse, tut das weh!"
Gleiches gilt im übrigen für Katzen und Pferde.

Beiträge: 523

Wohnort: na, hier!

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8

Donnerstag, 27. März 2008, 13:30

Dem kann ich mich nur anschließen.

Mit Peseta bin ich, wenn nix Akutes dazwischen kommt, alle halbe Jahr beim Tierarzt. Manchmal muß ich auch nur Wurmkuren holen. Aber jedesmal lasse ich die Zähne nachsehen und die sind bei ihr eben noch top.

Zahnsteinbildung hat auch was mit dem Speichel zu tun. Egal ob bei Hund oder auch Mensch, beim einen bildet sich mehr Zahnstein als beim anderen. Auch hat das was mit der Ernährung zu tun.

Fakt ist...in der Wildnis gibt es keine Zahnbürsten mit der Wolf, Fuchs und Co. sich die Beißerchen reinigen könnten. Also, je artgerechter die Ernährung eines Hundes ist, desto besser.
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

Benny

Schüler

Beiträge: 147

Wohnort: Bielefeld

9

Donnerstag, 27. März 2008, 14:21

Tja - das ist das häufigste Argument "in der Wildnis putzt den Tieren keiner die Zähne". Auch Wildtiere haben Zahnprobleme - die einen mehr, die anderen weniger. Wer nicht klarkommt mit seinen Beißerchen wird von der Natur gnadenlos aussortiert. Ein gebrochener, eiternder Zahn etwa ist in der Natur das Todesurteil. Zahntaschen, die eitern, kann der Körper bis zu einem gewissen Grad abkapseln und das Tier kann weiterhin fressen ud damit auch weiterleben. Wer Pech hat, kann das nicht - wer nicht frißt - stirbt - so einfach ist das in der Natur. Aber ich denke, diese harte Selektion wollen wir nicht für unsere Fiffis, oder?

Mary

Fortgeschrittener

Beiträge: 287

Wohnort: Schloß Holte

Beruf: Tierarzthelferin

10

Montag, 31. März 2008, 12:16

Hab auch letztens in der "Partner Hund" den Bericht ueber die Zahnpflege gelesen.
Daraufhin wollte ich auch Amy die Zaehne putzen, aber es kam, wie ich es erwartet hatte...
Kontrollieren kann ich ihre Zaehne gerade so, aber auch nicht gerade leicht.
Aber die Zaehne putzen geht gar nicht. Amy haelt leider nicht still und laesst mich nicht an ihre Zaehne.
Aber sie bekommt auch Denta Sticks und an Stoeckern knabbert sie auch rum.
Wuerd trotzdem gern ihre Zaehne putzen, vielleicht klappt es ja bald - nach mehrmaligen Versuchen ;)
Animals are not ours to use for experiments!

missy979

Fortgeschrittener

Beiträge: 276

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Beruf: im verkauf

11

Montag, 31. März 2008, 13:22

also ich putze meiner kira garnicht die zähne!
aber trotzdem sind ihre zähne ok, denn sie bekommt nur trockenfutter,
dann hat sie auch einen kauknochen , an dem sie täglich dran ist und draußen hat sie dann aucxh immer stöckchen zum kauen!
ja und jetzt ist sie 2 jahre alt und hat top zähne!

jacqueline

Schüler

Beiträge: 159

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Schülerin

12

Montag, 31. März 2008, 16:42

ja klar man kann immer glück haben und es ist nichts! aber es ist auch von hund zu hund verschieden denke ich!
naja aber ich denkedas ist auch thema bei dem sich die meinungen spalten!
der eine sagt ja der andere nein!
also ich finde es sollte jedem selbst überlassen sein ob er seinem hund die zähne putzut oder nicht!
also wie schon gesagt ich denke das es eigentlich sinnvoll ist, was aber jedem selbst überlassen bleiben sollte
Lg Jacqui Liti und Kleintierbande
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Hope

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13

Dienstag, 1. April 2008, 12:49

Beim Stöckchen-Knabbern passe ich persönlich lieber auf, meine Kleine versucht nämlich auch, alles aus Holz möglichst klein zu zerfetzen... da kann sich schnell mal ein Holzspan in der Luftröhre verhaken :shock: Von daher versuche ich das nach Möglichkeit zu unterbinden...

meike

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Beruf: Sozialpädagogin, Tierheilpraktikerin

14

Mittwoch, 30. Juli 2008, 12:27

Hallo,

bei Hunden, auch mit extremem Gebiss wie Boxer o. ä., hilft sehr gut Pansen und allgemein eine artgerechte, rohe Fütterung. Selbst bereits bestehender Zahnstein wird abgelöst, wie ich bei einer 12 jährigen Pudel-Dame schon beobachten konnte.
... liebe Grüße, Meike, Mascha, Kasi und MauMau ^^
www.vier-pfoten.de
www.baerenwald-mueritz.de
www.animalsasia.org