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1

Mittwoch, 27. Februar 2008, 13:42

warum dürfen manche Leute einen Hund halten - kann man nichts dagegen tun??

Hallo! Seit einiger Zeit sehe ich ab und an eine Frau mit ihrem Irish Setter Hund bei uns "spazierengehen". Sie wirkt sehr kalt, der Hund hat nichts zu Lachen bei ihr. Sie hält ihn immer ganz kurz an der Leine und zieht ihn oft einfach zurück obwohl das eine fast gar nicht befahrene Landstraße ist. Dann habe ich heute morgen beobachtet dass sie den Hund geschlagen hat, als er einen Nachbarn von uns anspringen wollte. Sie scheint ihr Herrischsein total an dem Hund auszulassen. Eigentlich sollte ich mir nichts dabei denken, im Grunde bekommt er ja offensichtlich Futter und sieht gepflegt aus. Aber er wirkt nicht wirklich glücklich. Ich finde das diese Person dem Tier überhaupt keine Liebe zeigt und sie fast genervt mit dem armen Hund regelrecht durch die Gegend hetzt. Mein Freund ist nicht soooo der Wahnsinns-Tierliebhaber, obwohl er unsere Katzen auch mag. Aber sogar er sagt, dass die Frau spinnt. Kann man gegen so etwas nicht mal angehen? Ich werde diese Frau auf jeden Fall bei nächster Gelegenheit ansprechen und fragen, warum sie überhaupt einen Hund hat, wenn sie nicht damit umgehen kann. Ich ägere mich wahnsinnig über solche "Gestalten."

jacqueline

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2

Mittwoch, 27. Februar 2008, 18:43

ja das ist schon heftig!! kenne auch leute hier bei uns in der gegend!
die hat jedoch nicht nur was gegen ihren hund (staff mix)
sonder auch gegen die menschen die sie darauf ansprechen warum sie ihrem hund mit der flexi leine (3-8) also eine große, schlägt obwohl er nicht mal was macht!?
die einzige antwort die man bekommt ist ob man wüsste wie es ist so einen hund zu halten! und das es ja schließlich ein "KAMPFHUND" wäre!!! naja man kannn nur relativ wenig dagegen tun und schon garnicht wenn der hund so in guter vefassung ist!

also LG Jacqueline
Lg Jacqui Liti und Kleintierbande
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Hope

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3

Mittwoch, 27. Februar 2008, 21:29

Vorweg, ich bin natürlich generell auch für gewaltfreie und liebevolle Erziehung, ABER gerade bei Kampfhunden muß das Herrchen/Frauchen einfach durchgreifen und wenn sich derjenige auskennt und die Situation einschätzen kann, dann muß man den Hund auch mal mit körperlichen Maßnahmen zurechtweisen. Es geht einfach nicht, dass einem so ein Hund auf der Nase rumtanzt, dann passieren nämlich solche Attaken, die bis vor einigen Jahren noch wöchentlich in der Presse waren (Kampfhund --> Kind).

Steffime, ich weiß nicht, ob es Sinn macht die Frau anzusprechen, Du kannst doch nicht durch ab und zu bem Gassi-gehen sehen, beurteilen wie "glücklich" der Hund ist. Nicht jeder Hund springt freudig um´s Herrchen/Frauchen drumherum. Manche Hunde sind auch alt oder krank.

Solange der Hund nicht öffentlich wegen Nichtigkeiten geschlagen o.ä. wird, er nicht ungepflegt, unterernährt, total verstört/ängstlich aussieht, sollte man das Herrchen/Frauchen selbst beurteilen lassen, ob die Erziehung/Haltung in Ordnung ist. Unter solchen Umständen wird sich auch kein Amt dafür interessieren.

4

Donnerstag, 28. Februar 2008, 10:27

Ist ein Irish Setter ein Kampfhund?? Also, Ich weiß dass der Hund sehr jung ist, ca. 1 Jahr. Habe gestern auch den Nachbarn gesehen und angesprochen, der die Frau kennt. Er hat mir leider nicht ihren Namen gesagt, nur dass der Hund sehr lebhaft sei und die Leute sogar einen Hundetrainer haben. Es handelt sich hier NICHT um einen Kampfhund, sondern um einen jungen Irish-Setter Hund, der den Eindruck macht, dass er sich nie richtig austoben darf. Ich denke dass er deswegen auch so lebhaft ist, weil seine Aktivität unterdrückt wird. Und ich finde es nicht richtig, einen Hund zu schlagen, wenn er jemanden freudig anspringen will.

Hope

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5

Donnerstag, 28. Februar 2008, 10:36

steffime, das mit dem Kampfhund war auf "jacqueline" bezogen, sie hat von einem Kampfhund erzählt, erst der Abschnitt in dem ich Dich angesprochen habe, war an Dich gerichtet.

Ist es nicht genug, einen Hundetrainer zu haben? Ich denke, das zeigt doch, dass sie sich Gedanken um den Hund macht. Und ein so junger Hund (meiner ist selbst auch erst 1 Jahr alt) sprüht nun mal vor Energie über und manchmal muß man das eben konsequent unterbinden, beim Leinentraining z.B.. Es geht nicht, dass Dir der Hund zwischen den Beinen rumhüpft, während Du ihm "Beifuß" o.ä. beibringen willst. Weißt Du, wie oft sie dafür als Ausgleich auf irgendwelche Wiesen/Felder gehen, wo der Hund rumtoben darf?

Schlagen ist nicht richtig, das stimmt absolut! Aber als Außenstehender kann man die Situation nie richtig einordnen... und man sollte sich auch nicht in sowas einmischen, wenn es, - wie gesagt - keinen offensichtlichen Grund gibt!

6

Donnerstag, 28. Februar 2008, 11:03

Bei uns sind Wiesen und Felder - endlos und so gut wie keine Autos, die ideale Möglichkeit einen Hund mal frei laufen zu lassen. Viele Leute machen das dort. Aber das macht diese Frau nicht. Ich finde es auch klasse, wenn ein Hund gut erzogen ist, aber ich habe ihn noch nie nie bei uns auf den Feldern laufen sehen. Er muss immer bei Fuß eng an der Leine gehen. Ja ich weiß es ist schlecht zu beschreiben und zu verstehen, wenn man die Situation nicht selbst gesehen hat. Ich weiß auch dass ich nichts dagegen machen kann. Aber mich würde es nicht wundern, wenn das Tier irgendwann mal im TH abgegeben wird und total verhaltensgestört ist. Der Nachbar sagte gestern selbst "der arme Hund" und er kennt diese Dame ja schließlich besser als ich.

Nici

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7

Donnerstag, 28. Februar 2008, 14:49

Zitat

Original von Hope
Vorweg, ich bin natürlich generell auch für gewaltfreie und liebevolle Erziehung, ABER gerade bei Kampfhunden muß das Herrchen/Frauchen einfach durchgreifen und wenn sich derjenige auskennt und die Situation einschätzen kann, dann muß man den Hund auch mal mit körperlichen Maßnahmen zurechtweisen.[...]


Sry aber bei solchen Aussagen krieg ich die Kriese. Hört sich so schön nach der "Blöd" an.
JEDER Hund braucht Erziehung, egal ob Chiwauwa, Dackel, Schäferhund oder Staff! Doch meiner Meinung nach ist keine Rasse bzw "Gruppenzugehörigkeit" eine Erlaubniss dafür den Hund wegen nichts zu schlagen!! Oder würdest du einem Staff ne Flexi aufen Kopp donnern der friedlich schnuppernt neben/vor dir hertrottet nur weil er ein sogenannter Kampfhund ist?! ?(
Klar muss mein bei Rasselistenhunden besonders aufpassen und besonders auf die Erziehung achten, nämlich um den Ruf der Rassen nicht noch mehr zu schaden!
LG von Nicole und dem Chaosclan :keks:

Hope

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8

Donnerstag, 28. Februar 2008, 16:28

Zitat

Original von Nici
Sry aber bei solchen Aussagen krieg ich die Kriese. Hört sich so schön nach der "Blöd" an.
JEDER Hund braucht Erziehung, egal ob Chiwauwa, Dackel, Schäferhund oder Staff! Doch meiner Meinung nach ist keine Rasse bzw "Gruppenzugehörigkeit" eine Erlaubniss dafür den Hund wegen nichts zu schlagen!! Oder würdest du einem Staff ne Flexi aufen Kopp donnern der friedlich schnuppernt neben/vor dir hertrottet nur weil er ein sogenannter Kampfhund ist?! ?(
Klar muss mein bei Rasselistenhunden besonders aufpassen und besonders auf die Erziehung achten, nämlich um den Ruf der Rassen nicht noch mehr zu schaden!


"nach der "Blöd" an" - was bedeutet das??

Ich glaube nicht dass wildes ruminterpretieren und falsche Unterstellungen in so eine Diskussion gehören. Wo habe ich gesagt (zitiere mich da bitte!) dass man einen Kampfhund grundlos schlagen soll? Das wüsste ich aber...

Ich habe nur gesagt, dass ein Herrchen oder Frauchen, das eine Situation richtig einschätzen kann, gerade einen Kampfhund schnell und direkt zurechtweisen muß. Wenn der Hund knurrt, weil er sage er soll seinen Knochen "Aus!" geben und er widersetzt sich mir, habe ich das definitiv zu unterbinden. Das gilt natürlich genauso für einen Chihuahua (was die richtige Schreibweise wär), nur dass dieser im Endeffekt weniger Schaden anrichten wird als ein 50kg-was-weiß-ich Hund steht ja wohl außer Frage, oder?

Das hat nix mit Ruf zu tun, sondern einfach mit Charaktereigenschaft und Stärke/Größe/Gewicht. Wie sich Kampfhunde pauschalisiert von 'anderen Hund' in der Reaktion unterscheiden, dürfte bekannt sein.

pixi

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Beruf: Jahrespraktikum im Tierheim Gütersloh

9

Donnerstag, 28. Februar 2008, 17:33

was meinst du denn dann mir körperlich zurecht weisen?Auch ich habe das so verstanden das du es in bestimmten situationen okay finden würdest eine SOKA zu schlagen. Und da bin ich voll und ganz nicis Meinung. KEIN hund egal wie groß ode klein keiner sollte geschlagen werden, denn wenn sich dann(nur mal angenommen) der Hund zur wehr setzten würde und zuschnappen würde würde der Hund der jenige sein der Schuld wäre, denn dann ist ganuz alleine das Tier Schuld. Wenn z.b die Dame mit dem Hund von der hier eigentlich geredet wird den Hund schon von Welpen an hat, dann ist meiner meinung nach auch Schuld des Besitzers das der Hund noch immer so schlecht erzogen hat, denn so junge Hunde lernen verdammt schnell und wenn man ihnen dann natürlich nicht das bietet was sie eigentlich brauchen dann tanzen sie einem auch mal auf der Nase rum. All das kann ich natürlich schlecht beurteilen weil ich di Dame nicht kenne und zu dem Hundtrainer: Es gibt auch schlechte Hundetrainer, für die Erziehung auch mit körperlicher Gewalt zu tun hat. Vielleicht können die, die die Dame kennen sich ja mal versuchen zu erkundigen was für ein Hundetrainer das ist und wie der so ist.

jacqueline

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10

Donnerstag, 28. Februar 2008, 17:45

danke nici!! du sprichst das aus was ich denke! finde es unmöglich von der fr4au! der hund läuft vernünftig neben ihr her und... X( X( X( X(
es macht mich sauer und traurig zugleich!
naja...
anscheinend ist es für manche leute auch hier im forum okay wenbn man seinen hund schlägt!? :cry:
traurig traurig und sowas nennt man tierfreund...!?
Lg Jacqui Liti und Kleintierbande
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Nici

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11

Donnerstag, 28. Februar 2008, 18:17

@Hope- Deine Aussage

Zitat

ann muß man den Hund auch mal mit körperlichen Maßnahmen zurechtweisen.
in deinem ersten Post habe ich in Bezug auf das Eingangspost eben genau damit verknüpft.

"Nach der "Blöd" an", damit meine ich das die Aussage von dir einen Hauch von Bild hat...
Bitte schere nicht alle Sokas über einen Kamm.
Es kommt auf die Erziehung und das Umfeld an in dem der Hund aufgewachsen ist um sagen zu können wie der Hund reagiert.

Wird ein Hund öfters geschlagen oder bekommt Gewalt gegenüber seiner Bezugsperson mit(damit meine ich jetzt nicht mal ne Ohrfeige sondern über lange Zeit), so kann es meiner Meinung nach ehr passieren das der Hund beißt.
Erzieht man den Hund gewaltfrei(also ohne Schläge oder mal allgemein gesagt ohne körperliche Strafen)und wächst er in einem guten Umfeld auf in dem er "alles im Leben" kennenlernt(vorallem lernt damit umzugehen) so ist es wieder was anderes wie der Hund in bestimmten Situationen reagiert.

Klar richtet ein ein 50kg Hund mehr Schaden an als ein 5kg Hund.
Und natürlich hat man man es zu unterbinden wenn der Hund knurrt wenn man ihm einen Knochen mit dem Befehl "aus" wegnehmen will. Allerdings auch bei jeder Rasse.
Und damit nicht meine Aussage "ohne körperliche Strafe" falsch verstanden wird, Schnauze zu halten oder mal ein LEICHTER Klaps auf die Schnute oder mit dem Fuß wegschieben weil der Hund im Weg steht zähle ich nicht dazu;)
LG von Nicole und dem Chaosclan :keks:

Hope

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12

Donnerstag, 28. Februar 2008, 18:24

Da stellt sch mir die Frage, wie viele Hunde ihr in eurem Alter schon erzogen habt!?

Um es ein drittes mal klarzustellen: Ich habe nie behauptet, dass man einen Hund schlagen sollte und schon gar nicht grundlos. ABER, bevor ich mir von einem Rottweiler inne Hand beißen lasse (oder schlimmer), gibt´s eine geklatscht, ganz klar. Wenn mich mein Hund angreift oder sich mir, als Frauchen und Rudelführer, in solch wichtigen Dingen widersetzt, muß ich durchgreifen.

In entscheidenden Situation hilft bei manchen Hunden einfach kein "Nein!" o.ä. Kommando mehr, sicherlich ist das oft auch auf die bisherige Erziehung zurückzuführen, habe ich nicht anders behauptet!

Aber wieso maßt ihr euch an, darüber zu entscheiden, wie richtig/falsch eine euch völlig fremde Frau einen euch völlig fremden Hund erzogen hat? Wir könnten hier so viel spekulieren - ob die Frau hier, ob der Trainer, hat der Hund oder hat er nicht...? Eure verallgemeinernde Haltung ist unangebracht und verantwortungslos!

Ihr in erwachsener Form seid dann diejenigen, die einen grundlos beim Spazieren gehen anpöbeln, warum man mit seinem Hund nicht dies oder das oder jenes macht. Glaubt mir, solche Leute kennt jeder Hundehalter und jeder Hundehalt ist ab einem gewissen Punkte von diesen "keine-Ahnung aber alles-besser-wissen-müssen"-Leute irgendwann nur noch genervt.

Auch hier noch mal zur Klarstellung: Wenn ein Hund offensichtlich misshandelt wird, verwahrlost und unterernährt aussieht, wäre ich ebenfalls eine der Ersten, die das Herrchen/Frauchen darauf ansprechen würde und ggf. entsprechende Maßnahmen einleiten würde.

Aber nur, weil der Hund - den man alle paar Tage/Wochen mal vorbeilaufen sieht - "unglücklich" aussieht und "Fuß!" neben Frauchen herlaufen muß, so´n Wind zu machen, ist absolut unangebracht.

Hope

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13

Donnerstag, 28. Februar 2008, 18:28

Zitat

Original von Nici
"Nach der "Blöd" an", damit meine ich das die Aussage von dir einen Hauch von Bild hat...


Verstehe ich immernoch nicht, sorry.



Zitat

Original von Nici
Bitte schere nicht alle Sokas über einen Kamm.
Es kommt auf die Erziehung und das Umfeld an in dem der Hund aufgewachsen ist um sagen zu können wie der Hund reagiert.


Ich schere niemanden über einen Kamm, aber dass Kampfhunde eine andere Veranlagung bzw. Hemmschwelle haben, ist Tatsache. Informier Dich mal, die Kampfhunde, die Kindern das Gesicht zerfleischt haben, waren nicht immer nur klischeemäßig Kampfhunde aus Penner-Alkoholiker-Schläger Verhältnissen.

Alles andere findest Du in meinem oberen Posting.


Noch ein Nachtrag, ich würde meinen Hund auf einer Landstraße auch nicht frei laufen lassen. Mein Hund ist ebenfalls 1 Jahr alt, hört gut, aber es gibt leider immernoch Situationen, in der irgendwas (z.B. ein Vogel -> Stichwort: Jagdtrieb) so viel interessanter ist, dass ein rufendes und lockendes Frauchen erstmal in den Hintergrund fällt... und wenn dann auf einer Landstraße ein Auto (selbst wenn´s das einzige am Tag sein sollte, weil die Landstraße so wenig befahren ist - könnt ihr das überhaupt beurteilen? Ohne Führerschein und Fahrerfahrung?) mit über 100 km/h ankommt... nein, dann nehme ich meinen Hund lieber "Fuß", auch wenn er dann "unglücklich" aussieht.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hope« (28. Februar 2008, 18:32)


Nici

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14

Donnerstag, 28. Februar 2008, 18:51

Die Bild hetzt oft gegen Sokas. "Die Bild" bringt oft und gerne negative Berichte,verbreitet Ammenmärchen etc über Listenhunde.
(Was jetzt nicht heißt das du hetzt oder so, sondern deine von mir zuerst Zitierte Aussage hörte mich so an wie aus der Bild. Gelesen-geglaubt.)

Ich kenne viele Listenhunde. Alle kommen aus gutem Umfeld und haben eine Erziehung genoßen und ihre Besitzer passen auf.Die Hunde aus Tierheimen oder allgemein aus dem Tierschutz haben (solange sie keine schlimme Vergangenheit hatten) keinerlei Maken und leben zum großen Teil mit (kleineren) Kindern zusammen...

Bei den Beißvorfällen hat zum Teil auch der Faktor Gewöhnung eine Rolle gespielt. Als Beispiel, wächst ein Hund unter Kindern auf, die von Natur aus mal wild und aufgedreht sind,dann wieder ruhig sind oder kleine Kinder haben schon mal den Hang dazu Hunde zu ärgern, dann lernt der Hund damit umzugehen und wird nicht so schnell ausrasten. Aufjedenfall sagt das MEINE Erfahrung!

Listenhunden haben übrigens ursprünglich eine hohe Hemmschwelle, die aber runtergesetzt werden kann...Was ich rein gar nicht widerspreche!
LG von Nicole und dem Chaosclan :keks:

Hope

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15

Donnerstag, 28. Februar 2008, 19:00

Aaaah, jetzt verstehe ich "Blöd" und "Bild"! :)

Nein, ich sehe Kampfhunde nicht generell als irgendwelchen Bestien oder so, aber ich habe Respekt vor ihnen und ich bin der Meinung, dass sie mindestens genauso gut wie andere (größere) Hunde erzogen werden müssen, vielleicht auch noch konsequenter. Damit meine ich beim besten Willen nicht, dass "Konsequenz" mit "Schlägen" gleichzusetzen ist!

Andererseits kann ich meinen Hund auch nicht an alles und jeden gewöhnen, nur damit er im entscheidenden Moment nicht beißt... mein Hund hat (leider) auch kaum Erfahrung mit Kindern, aber ich kann trotzdem garantieren, dass er nie auf die Idee kommen würde, ein ihn ärgerndes Kind zu beißen. Und das war meine Aufgabe bei meiner Erziehung. Er weiß, dass beißen absolut tabu ist und das ein widersetzen Folgen hat.

Richtig, Kampfhunde (Listenhunde) haben eine höhere Hemmschwelle als andere Hunde, ob und wie die runtergesetzt wird, weiß ich nicht. Tut auch nix zur Sache, denn auch die hohe Hemmschwelle kann irgendwann überschritten werden und dann geht´s ab und zwar anders als bei 'Nicht-Listenhunden'.

Nici

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16

Donnerstag, 28. Februar 2008, 19:16

Ah wir komm auf einen Zweig hab ich das Gefühl :D
Bei meisten in deinem letzten Post Stimme stimme ich dir zu!
Respekt ist immer gut;)

Allerdings würd mich mal wirklich rein aus Interesse wissen wie du

Zitat

dann geht´s ab und zwar anders als bei 'Nicht-Listenhunden'
genau meinst? Was ist denn anders genau wenn dich eine Dogge beist oder ein Staff? außer jetzt evt. die Kraft des Bisses? Und das jetzt rein aus Interesse und nicht um die zu provozieren oder so ;)
LG von Nicole und dem Chaosclan :keks:

jacqueline

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17

Donnerstag, 28. Februar 2008, 19:20

weißt du was ich solangsam glaubne!?
ich glaube eher das du
1, definitiv was gegen "KAMPFHUNDE" hast
2, das du uns alle für kleine dumme kinder hälst!!!!!
und
3, das du meinst wir hätte alle noch keine hund erzogen bzw haben null ahnung von hunde!


doch da hast du dich wohl eher getäuscht!!
ich deneke mal das wir langsam mehr erfahrungen mit hunden gesammelt haben als du!
ich kümmere mich nun seit 7 jahren um die TH hunde ähnlich wie nici und pixi auch!!
ich glaube kaum das du über unser wissen beurteilen kannst!


mir tun alle hunde nur leid und man kann ´leider nichts dagegen machen!!

dies wird erstmal der letzte beitrag sein den ich zu diesem thread schreiben werde da mir das hier langsam echt zu doof wird!

ich lasse mich hier nicht als kleinen dummen trottel abstempeln!
und schon garnicht wenn andere die situation nichtmals beurteiolen können!

LG unbd schönen abend anm die anderen

Jacqueline
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Nici

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18

Donnerstag, 28. Februar 2008, 19:27

Jaqueline jetzt muss ich aber echt Partei für Hope ergreifen.
Nirgendswo kam durch das sie uns für "kleine dumme Kinder hält" und auch das wir noch keinen Hund erzogen haben oder Null Ahnung von Hunden haben, konnte ich nirgendswo rauslesen...

Ob sie was gegen Listis hat weiß ich nicht. Ich glaube jedoch das sie vlt noch nicht oft Kontakt zu Listis hat oder so. Sie sagt Respekt ist vorhanden und das finde ich durchaus gut muss ich sagen. Bei manchen kommen halt die Lügen der Medien beim Thema Listi hoch .(Was jetzt nicht negativ gemeint ist,den Medien[Zeitung,Nachrichten ] beeinflussen den Menschen halt! Ertapp ich mich bei manchen Themen wo ich nicht so vertraut mit bin, doch manchmal selbst dabei!)...
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Hope

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19

Donnerstag, 28. Februar 2008, 19:29

Zitat

Original von Nici
Was ist denn anders genau wenn dich eine Dogge beist oder ein Staff? außer jetzt evt. die Kraft des Bisses? Und das jetzt rein aus Interesse und nicht um die zu provozieren oder so ;)


Naja, Kampfhunde wurden darauf getrimmt und entsprechend gezüchtet, dass sie sich (nach Überschreitung der hohen Hemmschwelle) in ihrer Beute festbeißen und diese nicht loslassen... dementsprechend fallen 'Unfälle' mit diesen Tieren im Vergleich oft schlimmer aus, da reicht manchmal kein hauen, treten (und ja! In den Fällen bin ich eindeutig für körperliche Gewalt!) o.ä. mehr...

Man kann das durch Erziehung versuchen, zu unterbinden, aber der Trieb und die Veranlagung liegt nun mal oft noch irgendwo "schlafend" in den Genen. Das heißt nicht, dass dieser Trieb auch 'ausbrechen' muß!

jacqueline, dass Du so pampig und angreifend wirst, ist albern, wahrscheinlich ist es wirklich besser, wenn Du Dich aus diesem Thema zurückziehst.

Noch was:
Ich sage mit Sicherheit nicht, dass ihr kleine dumme Kinder seid. Nur mit dem Alter gewinnt man an Erfahrung dazu, ich bezweifel aber auch nicht, dass ihr durch die Tierheimarbeit Erfahrung habt.

Aber einerseits denke ich, dass euch die "harten Fälle" nicht zum Gassi gehen gegeben werden (ich würde mir auch nicht zutrauen, mit eben diesen spazieren zu gehen!) und andererseits ist es eben nun doch ein Unterschied, ob man einen Hund alleine und eigenständig vom Welpenalter an erziehen muß oder eben mit Tierheimhunden Gassi geht, Zeit verbringt, ab und zu trainiert.

Und auch hier nochmal, um auszuschließen, dass sich jemand angegriffen fühlt: Ich spreche niemandem seine Erfahrung, sein Wissen o.ä. ab! Ich finde nur diese "Hunde sind alle gleich und soooo lieb"-Haltung verantwortungslos.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hope« (28. Februar 2008, 19:41)


Nici

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20

Donnerstag, 28. Februar 2008, 19:42

Also beim Beisvorfall finde ich treten und schlagen um den Hund "loszuwerden" auch ok!

Einige Staffs haben haben einen hohen Trieb-,Beutetrieb(Malinois allerdings z.B. ebenfalls). Da stimme ich dir zu.
Ich hab nicht so die Ahnung von Sokas die abgerichtet sind daher weiß ich nicht auf was es beim Hundekampf ankommt. Ob nun auf mehrmaliges Schnelles beißen mit "Haut raus reißen" oder einmal und dafür fester...
Ich glaub da fehlt uns auch die Erfahrung um darüber zu reden..

Also ich für meinen Teil hab zu unserem Thema alles gesagt,für mich sind unsere "Unklarheiten" geklärt oder?
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