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Tammy

Profi

Beiträge: 543

Wohnort: NRW

1

Samstag, 23. Februar 2008, 12:52

Hundefreunde in Osnabrück brauchen Hilfe

Diese Mail bekam ich eben über den Verteiler:
Leinenpflicht im Schölerberg.

Da habe ich vor ein paar Tagen erfahren, das jetzt auch im Schölerberg, dem bisher einzigen noch übrig gebliebenen, abwechslungsreichsten Auslaufgebiet in Osnabrück, Leinenpflicht herrscht, und auch noch vorgegeben wird, das die Leinen nicht länger als 1,5 m sein dürfen!

Zum Einen finde ich es eine bodenlose Frechheit, das mittlerweile schon vorgeschrieben wird, wie lang die Leinen sein müssen, zum Anderen kann ich in keinster Weise verstehen, das ein Waldgebiet, das rundherum bebaut ist und als Naherholungsgebiet dienen soll, den Hundehaltern auf so eine Art abspenstig gemacht wird. Erholung bedeutet für Hundehalter völlig entspannt und mit glücklichen Hunden durch ein Waldgebiet gehen zu können, wo der Hund sich wohlfühlt und wo er Hund sein kann. Den Hund ständig an einer Leine halten zu müssen bedeutet für Hund, und auch für seinen Halter eine deutliche Begrenzung dieser Freiheit.

Bisher war der Schölerberg nicht nur das weitläufigste, sondern mit Abstand auch das abwechslungsreichste Gebiet für Mensch und Hund, wo beide Seiten die Seele so richtig baumeln lassen konnten. Die Hunde konnten schnüffeln, über die Hügel wetzen. Die Halter konnten mit den Hunden verstecken spielen, was die Bindung und die Unterordnung deutlich und erwiesenermaßen steigert, konnten nach Herzenslust mit Bällchen und Stöckchen werfen, dem Hund so Bewegung und jede Menge Spaß zukommen lassen, was für die Entwicklung eines Junghundes ebenso wichtig ist, wie für die Auslastung eines älteren Hundes.

Warum sind die Politiker der Stadt Osnabrück eigentlich nicht in der Lage, ein solches Waldgebiet deutlich von anderen Waldgebieten zu unterscheiden. Der Schölerberg ist rundherum bebaut, wird von Menschen zur Erholung, zum Spazieren genutzt. Es ist kein ausgewiesenes Jagdgebiet wo Wild geschossen werden darf. Es ist ein Ort, an den Menschen dem Alltag entfliehen können, einfach mal alles vergessen können. Warum soll das jetzt den Hundehaltern vorenthalten werden, indem sie gezwungen werden ihre Hunde an eine 1,5m lange Leine zu fesseln, wo sie keinerlei Möglichkeit haben eben dieses wunderbare Gelände in vollen Zügen genießen zu können, denn auch Hunde wollen und müssen dem Alltag mal entfliehen können. Und das können sie nur, wenn sie die Möglichkeit haben anderen Hunden, fremden Hunden begegnen zu können. Wo sie eine Möglichkeit haben Rudelstrukturen zu bilden, was das wichtigste in einem Hundeleben ist, wo sie die Möglichkeiten bekommen sich zu messen und durch die Begegnungen zu lernen und auch zu lehren. Warum soll den Hundehaltern die Möglichkeit genommen werden Kontakte zu anderen Hundehaltern zu knüpfen, weil eben viele Hunde an der Leine wesentlich gestresster reagieren, weil sie nicht ausweichen können. Das wiederum führt auch zu Stress beim Halter.

Jedes Jahr zahlen wir Unmengen an Hundesteuer. Diese Hundesteuer soll nach meinem Informationsstnd dazu dienen gemeinnützige Arbeit zu leisten, der Stadt zugute kommen. Ich bin gerne bereit die Steuer zu zahlen, kann es aber nicht befürworten, das wir Hundehalter zahlen und zahlen, und uns doch immer mehr Freiheit genommen wird unseren Hunden ein artgerechtes Leben zu bieten.

Mal ganz abgesehen vom Tierschutzgesetz, wo vorgeschrieben wird, wie ein artgerechtes Hundeleben mindestens auszusehen hat. Vielleicht sollten die Herren und Damen sich im Tierschutzgesetz mal einlesen, denn ein Leben an einer 1,5 m langen Leine ist mehr als Tierschutzrelevant.

Hunde brauchen Abwechslung, Hunde brauchen Kontakte zu anderen Hunden um Rudelstrukturen bilden zu können, brauchen freie Bewegung und die Möglichkeit mal wie die Wilden hinter einem Ball herjagen zu können. Sie brauchen Raum für Auseiandersetzungen und auch den Raum um diesen aus dem Weg gehen zu können. Sie brauchen klare soziale Strukturen, die man ihnen nur bieten kann, wenn sie die Freiheit haben diese zu suchen und sich an sie zu gliedern.

Auch Menschen brauchen Entspannung, Freiheit und die Möglichkeit entscheiden zu können, ob sie ihren Hund von der Leine lassen oder nicht. Nur leider wird uns diese Freiheit zu entscheiden entsagt, weil wir Hundehalter sind.

Ich werde dagegen kämpfen, im Sinne meiner Hunde und im Sinne aller Hundehalter, die dieses Interesse teilen.

Hier mal ein Auszug aus der Protestmail, die ich an den Bürgermeister der Stadt Osnabrück geschickt habe. Eine Freundin und ich wollen dagegen ankämpfen und haben schon viel Resonanz bekommen. Die Tatsache ist, das der Schölerberg bis jetzt das einzige Hundeauslaufgebiet in Osnabrück in der Form war. Mittlerweile herrshct im gesamten Stadtgebiet Leinenpflicht, nach meiner Information gibt es keinerlei ausgewisene Hundeauslaufgebiete mehr.

Viele haben sich an der Aktion schon beteiligt, aber wir brauchem mehr, die uns helfen, weil viele Hundehalter den Kampf nicht aufnehmen wollen, weil sie befürchten, sie hätten eh keine Chance.
Aber man kann den kampf ncht gewinnen, wenn wir nicht Menschen haben die hinter uns stehen. Wir haben jemanden beim ordnungsamt, der uns unterstützt, ein Beitrag bei der Osnabrücker Zeitung ist schon angemeldet, ob er gedruckt wird wissen wir Anfang nächster Woche. Ihr alle wisst selber, wie wichtig Auslauf für unsere Hunde ist, wie wichtig Konmtakte für unsere Hunde sind. Tutmir und unseren Hundefreunden den Gefallen und helft uns. Wenn ihr mögt, dann könnt ihr eine Mail an socke1999@osnanet.de schicken. Meine Freundin sammelt die Mails und gibt sie an den Bürgermeister von OS weiter. Eine Demo ist schon in Planung.
Ich bin die Schnellste :

Während andere noch stolpern - liege ich schon auf der Fresse .