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nickie

Schüler

Beiträge: 57

Wohnort: Detmold

1

Montag, 21. Januar 2008, 09:07

Heim-Tier- Messe in Berlin: Tierquälerei zu Dumpingpreisen

PM: Heim-Tier- Messe in Berlin: Tierquälerei zu Dumpingpreisen - Anzeige gegen ZZF Präsidenten
Untertitel: PETA-Deutschland e.V. deckt grausame Zustände in deutschen Zootierhandlungen auf
Liebe Kolleginnen & Kollegen,
anlässlich der Messe Heim-Tier & Pflanze vom 18. bis 27. 01. in Berlin, die vom Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) veranstaltet wird, weist die Tierrechtsorganisation PETA-Deutschland e.V. darauf hin, dass sie Anzeige gegen den Präsidenten des ZZF und seine Vizepräsidentin erstatten wird wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Dies auch, weil der Verband keine (personellen) Konsequenzen aus diesen Missständen gezogen hat.
PETA-Deutschland e.V. hatte in ihrer jüngsten Recherche die erschreckenden Zustände in deutschen Zootierfachhandlungen aufdeckt, darunter auch in den Betrieben der beiden ZZF-Präsidenten. Über zwei Jahre lang wurde verdeckt ermittelt und die erst vor Kurzem im ARD-Verbund veröffentlichten Bilder zeigen die erschreckende Normalität hinter der sauberen Fassade des Zootierfachhandels: Unter den Augen der zuständigen Veterinärämter gehören tote Reptilien, verkrüppelte Tiere, völlig artfremd gehaltene Wildtiere, gewaltsam getötete Kaninchen, die als Frostfutter im Internet angeboten werden, und völlig inkompetente Mitarbeiter zum Alltag vieler Zoofachgeschäfte. PETA fordert ein generelles Verbot für den Verkauf von Tieren über den Zootierfachhandel sowie ein Heimtierschutzgesetz (aufgeschrieben 1998 in der Koalitionsvereinbarung zwischen Rot-Grün), das die Haltung von Tieren in Privathaushalten regelt. Ein Verbot für den Verkauf von Wildtieren ist
ohnehin längst überfällig. Tierfreunden rät PETA, keine Zoohandlung zu betreten, die Lebendtiere anbietet.
ýJährlich befinden sich Millionen Lebewesen in einem quasi rechtsfreien Raum. Die Tiere sind der Willkür und der Profitmaximierung geschäftstüchtiger Menschen unterworfen, die sie als ýStücký anpreisen. Selbst in den Läden des Präsidenten und der Vizepräsidentin des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe fand man überfüllte Käfige, tote oder verhaltensgestörte Tiereý, so Dr. Haferbeck, wissenschaftlicher Berater bei PETA.
Die fehlende Transparenz über die Herkunft der Tiere lässt vermuten, dass die angebotenen Tiere aus üblen Massenzuchtanlagen z.B. in Osteuropa kommen. Der Tropenfisch im Wohnzimmer wird dagegen aus dem Meer, vielfach unter Einsatz von Gift, das die Tiere lähmt, gefangen. Laut dem Berliner Tierschutzbeauftragten sterben 90% der importierten Fische, so PETA.
Ein besonderes Schicksal erfahren laut PETA die ýLadenhüterý: Als ýFrostfutterý für Schlangen & Reptilien landen sie zu Schnäppchenpreisen bei Spezialanbietern. Eine veterinärärztliche Untersuchung bestellter ýFrosttiereý bestätigte den Verdacht, dass sie auf strafrechtlich relevante Weise getötet wurden.
Aufgrund der zunehmenden Tieraussetzung von nunmehr auch exotischen Tieren wie z.B. Schlangen reagierte das Land Hessen mit einer Gesetzesinitiative, die das Halten exotischer Tiere stark reglementieren soll. Das Geschäft mit der ýWare Tierý ist ein lukratives. 23,2 Millionen Heimtiere (ohne Zierfische und Terrarientiere) leben in deutschen Haushalten, davon ca. 7,8 Millionen Katzen, 5,3 Millionen Hunde und 6,3 Millionen Kleintiere. Damit liegt Deutschland in Europa an 5. Stelle. Der Gesamtumsatz der Heimtierbranche beträgt ca. 3,2 Milliarden Euro ý allein in Deutschland. Die Tiere bleiben in dieser auf Gewinn orientierten Branche auf der Strecke.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.peta.de/zoohandel.
Die PM finden Sie auch als PDF-Datei im Anhang. Wir freuen uns über redaktionelle Berichterstattung.

Kontakt: Carola Schmitt, 07156-1782824, 0162-257-8504

Albert

Profi

Beiträge: 574

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Rentier

2

Dienstag, 22. Januar 2008, 20:37

Die folgenden Passagen zum Thema habe ich aus einem anderen Forum entnommen - nur mal so zum Thema - und zum Thema Zoohandlungen.

es ist generell verboten Wirbeltiere lebend zu verfüttern!
Hängt direkt mit dem §1 zusammen: Leid, Schmerzen......
(Schlangen sind davon nicht ausgeschlossen, Schlangenhalter sind laut Gesetz keine Sachkundigen)
Nur Sachkundige sind befugt laut § 5 od. 6 Wirbeltiere zu töten.
(Ärzte (sowiso), Schlachtbetriebe etc.)
Selbst wenn ein Tier erlöst werden muss und der Tierarzt nicht erreichbar ist, gibt es gewisse Richtlinie (CO2-Gas.........)

Das mit den Babymäusen steht in den Tiertransportgesetzen drin.
D. H. jeder Tierladen der lebende Baby-Mäuse verkauft ohne Muttertier macht sich strafbar und verstößt gegen dieses Gesetz.

Selbst bei den Frosttieren darf nicht irgend Jemand die Tiere töten, sondern nur Sachkundige.
Was streng überwacht wird.

Da gibt es noch viel mehr Gesetze die hier greifen, aber das wird dann doch zu umfangreich.

Ich denke mal, das ist auch ein Grund das es die Sachkundeprüfung für den Normalverbraucher geben wird, um diese Gesetzeslücke zu schließen!
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer