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Benny

Schüler

Beiträge: 147

Wohnort: Bielefeld

1

Samstag, 13. Oktober 2007, 21:54

Hund nicht abgeben wegen Berufstätigkeit

Hallo,

ich muss mal eben meinem Ärger Luft machen, weil ich mal wieder ein wenig gesurft habe und auf einen Hund (Galgo) gestoßen bin, der nun völlig verstört ist, weil er wegen Berufstätigkeit abgegeben wurde. Angeblich ist er ein "Scheidungsopfer", beim Mann geblieben, der vollzeit berufstätig ist und den HUnd zunächst 8 Stunden allein gelassen hat. Unser Benny, der ja auch vom Bielefelder Tierheim war, war auch deswegen abgegeben worden. Mich ärgert sowas maßlos X(. Wir haben jetzt über 6 Jahre einen Hund und ich bin vollzeit berufstätig, mein Mann studiert noch, arbeitet aber auch immer mal wieder, so z.B. mal 6 Monate lang in Hannover, wo er dann auch gewohnt hat. Im Anschluss daran hat er dort noch 3 Mal die Woche gearbeitet. HAben wir deshalb unseren Hund abgegeben? NEIN! Wir haben uns einen Hundesitter organisiert! Also jemanden, der den Hund stundenweise bei sich aufnimmt und dann entsprechend Geld dafür kriegt. Hier gibt´s ja auch Tiersitting - Angebote. Ich denke, Berufstätigkeit ist kein Grund, einen Hund abzugeben. Man kann doch mal wenigstens versuchen, einen Hundesitter zu finden. Mich ärgert so was maßlos, da lassen die Leute ihre Hunde den ganzen Tag allein, merken, dass das Mist ist und dann? - ab ins Heim! Kinder werden ja auch nicht wegen Berufstätigkeit ins Heim gegeben, sondern - richtig.... in einen Kinderhort... sowas aber auch....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Benny« (13. Oktober 2007, 22:19)


Beiträge: 523

Wohnort: na, hier!

Beruf: Altenpflegerin

2

Sonntag, 14. Oktober 2007, 12:40

RE: Hund nicht abgeben wegen Berufstätigkeit

Ich kann mich da nur anschließen.

Ich wurde mal gefragt ob es einen Grund geben könnte, weswegen ich meinen Hund abgeben würde.
In der Tat, einen gibt es wirklich....wenn das Schicksal mich vor meinem Hund über die Regenbogenbrücke gehen läßt.
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

Mary

Fortgeschrittener

Beiträge: 287

Wohnort: Schloß Holte

Beruf: Tierarzthelferin

3

Sonntag, 14. Oktober 2007, 19:00

... richtig!
Für meinen Hund würde ich alles - wirklich alles - tun.
Niemals würde ich sie abgeben. Egal, was kommt!

Ich kann solche Leute auch absolut nicht verstehen, die ihren Hund/ ihr Tier einfach abgeben... Faulheit und purer Egoismus!
Animals are not ours to use for experiments!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mary« (14. Oktober 2007, 19:00)


APB

Fortgeschrittener

Beiträge: 219

Wohnort: Bielefeld

Beruf: azubi

4

Sonntag, 14. Oktober 2007, 19:05

oft sagen diese leute auch ''sie müssen ihren Hund aus Gesundheitlichen Gründen abgeben''
das kann ja auch sein aber wenn man mal so bei Anzeigen im Internet/Zeitung guckt dann steht das ja fast bei jeder zweiten Anzeige.
Na das will ich ja nicht glauben das die alle Gesundheitliche Probleme mit Hunden haben ;)
Ich hoffe das ich hier jetzt nix falsches hin geschrieben habe, ist ja nur meiner Ansicht nach

Mary

Fortgeschrittener

Beiträge: 287

Wohnort: Schloß Holte

Beruf: Tierarzthelferin

5

Sonntag, 14. Oktober 2007, 20:04

exakt!

wieso schafft man sich einen hund an obwohl man noch nieeeee was mit hunden zu tun hatte?
denn wenn man was mit hunden gemacht hätte, würde man merken, dass man ne allergie hat.

und naja. es gibt auch andere gesundheitliche probleme - aber deshalb sofort den hund abgeben! ? und dass das soooo viele menschen haben!?
Animals are not ours to use for experiments!

APB

Fortgeschrittener

Beiträge: 219

Wohnort: Bielefeld

Beruf: azubi

6

Sonntag, 14. Oktober 2007, 20:09

ja und vor alle dem ist das dann oft so das die Hunde noch sehr jung sind und/oder auch sehr sehr oft Anlagehunde sind.
das heißt das die ''Halter'' sich unüberlegt einen aufwändigeren Hund zugelegt haben ohne die Vorraussetzungen erfüllt zuhaben.
Und dann versuchen sie ganz schnell mit ausreden denn Hund wieder loszuwerden...
So was ist sehr Schrecklich... Voralledem für den Hund :cry:

Beiträge: 158

Wohnort: Lambsheim/Rheinland-Pfalz

Beruf: kaufm. Angestellte

7

Montag, 15. Oktober 2007, 11:29

Zitat

Original von APB
ja und vor alle dem ist das dann oft so das die Hunde noch sehr jung sind und/oder auch sehr sehr oft Anlagehunde sind.
das heißt das die ''Halter'' sich unüberlegt einen aufwändigeren Hund zugelegt haben ohne die Vorraussetzungen erfüllt zuhaben.
Und dann versuchen sie ganz schnell mit ausreden denn Hund wieder loszuwerden...
So was ist sehr Schrecklich... Voralledem für den Hund :cry:


So ist das! Kira ist ein Opfer eben genau dieser Einstellung geworden X(.

Immer wieder zeigt sie mir/uns, dass sie Mühe hat, Vertrauen in die neuen Menschen zu setzen. Aber sie WILL, das merkt man...

Sie leidet sicherlich immer noch unter dem Trauma der Abgabe; obwohl sie es jetzt eigentlich ja gut hat...

Allein daran kann man sehen, was Menschen Hunden antun, wenn sie sie einfach so "entsorgen". Dabei kann sie noch von "Glück" sagen, dass man sie nicht einfach im Wald angebunden sich selbst überlassen hat... :rolleyes:

Benny

Schüler

Beiträge: 147

Wohnort: Bielefeld

8

Montag, 15. Oktober 2007, 16:12

Noch mal; ich versteh´s nicht - es gibt so viele Leute, die sich etwas dazuverdienen wollen/ müssen - gerade in der heutigen Zeit, wo alles immer teurer wird und die Jobs immer knapper... Gerade Leute, die schon einen Hund haben, könnten mit einem "Hundesittinghund" doch leicht die Futterkosten des eigenen Hundes decken...So ist allen gedient - die Hunde haben einen Spielkameraden und Herrchen/ Frauchen kann beruhigt/ ohne schlechtes Gewissen arbeiten gehen und das andere Herrchen/ Frauchen kann sich mal öfters was schönes gönnen. Warum ist das so schwer? Nein, da werden die Hunde irgendwo im Wald angebunden oder ins Tierheim gebracht :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

Beiträge: 523

Wohnort: na, hier!

Beruf: Altenpflegerin

9

Montag, 15. Oktober 2007, 20:05

Meiner Meinung nach sind die meisten Gründe aus denen ein Tier abgegeben wird einfach nur Ausreden.

Viele schaffen sich einfach sehr unüberlegt ein Tier an. Entweder weil sie gerade mal "Zeit und Bock" darauf haben, weil´s gerade "in Mode" ist ein bestimmtes Tier zu haben (bestes Beispiel Collie Lassie), oder weil es Weinachten ist und ein Welpe so gut unter den Tannenbaum paßt.

Für solche Menschen sind Tiere entweder Deko-Artikel, etwas mit dem man sein Ego aufpolieren kann oder sonst was...aber bestimmt kein fühlendes Lebewesen mit ganz eigenen Bedürfnissen.

Natürlich gibt es auch ganz zwingende Gründe aus denen ein Tier abgeben werden muß, und da fließen dann wirklich Tränen.
Es kommt wirklich vor, das ein Mensch plötzlich allergisch auf Tierhaare wird. Da kann ein Zusammenleben mit dem geliebten Vierbeiner zur gesundheitlichen Qual werden. Ein allergischer Schock kann tödlich enden!
Oder aber der Tierhalter wird zum Pflegefall und das Tier kann nicht mit ins Heim oder auch Zuhause nicht mehr vernünftig versorgt werden.
Oder eben...der Besitzer stirbt.
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

MrsGoalkeeper

Fortgeschrittener

Beiträge: 178

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Bürotuse

10

Dienstag, 16. Oktober 2007, 11:14

Zitat

Original von Pesetas Frauchen
......
Natürlich gibt es auch ganz zwingende Gründe aus denen ein Tier abgeben werden muß, und da fließen dann wirklich Tränen.
Es kommt wirklich vor, das ein Mensch plötzlich allergisch auf Tierhaare wird. Da kann ein Zusammenleben mit dem geliebten Vierbeiner zur gesundheitlichen Qual werden. Ein allergischer Schock kann tödlich enden!
Oder aber der Tierhalter wird zum Pflegefall und das Tier kann nicht mit ins Heim oder auch Zuhause nicht mehr vernünftig versorgt werden.
Oder eben...der Besitzer stirbt.


ja, das sind Gründe die es leider gibt

und da gibt es meist einfach keine andere Lösung, ausser noch zu versuchen ein schönes udn gerechtes neues zuhause zu finden

über diese fadensheinigen ausreden rege ich mich auch jedes mal auf.
eine allergie hab ich auch..mehr aber gegen Katzen....ich hab tabletten und mein arzt meinte durch meinen Hund hat sich zumindest gegen ihr fell/Speichel die allergie neutralisiert oder wie man das nochmal nennt...

kind kommt...aber auch besonders "scheidungshund" ärgert mich...
ich hab auch eine Lösung gefunden, nach der trennung und scheidung...Job, arbeitslosigkeit , neuer Vollzeitjob...es geht...niemals würde ich Terry abgeben...(nich mal bei appe beine auch wenn das nun krass klingt), ich versuche die ihr am gerechtesten Lösung zu finden (komischer Satz ich weiss...find grad nicht die richtigen Worte)

udn auch ärgert es mich, wenn Leute sagen "na, dann schaff doch den hudn ab"..wenn ich mal sage es ist finanziell eng, oder ichkann nicht stundenlang ausgehen oder ich muss erstmal gucken ob ich nen Sitter finde...

das macht mich fast noch wütender

am meisten wenn es Leute sind die selber Tiere haben oder sagen "och ja so ein hund is was feines"...
wenn er sich nach meinem leben richtet udn wenn ich ihn abgegebn kann wnns mir mal passt


*schrei*
Ich bin Tierschützer und esse trotzdem Fleisch!

Mein Hund ist ein Jagdhund...da ich keinen Prinzen aufm Pferd haben möchte, sucht er nun den Vampir im Volvo für mich