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petrad

Schüler

Beiträge: 83

Wohnort: detmold

1

Donnerstag, 20. September 2007, 11:16

Vegetarische Hundeernährung

Vegetarische Hundeernährung

Hunde können entgegen der allgemeinen Meinung ohne negative gesundheitliche Folgen auch vegetarisch ernährt werden. Mit einer vegetarischen Ernährung des eigenen Hundes kann man die negativen Auswirkungen der Hundeernährung enorm reduzieren. Bei der herkömmlichen Ernährung werden grosse Mengen an ökologisch problematischen Dosen verbraucht, das Fleisch stammt aus Tierfabriken oder wird aus 3.-Welt-Ländern importiert, teilweise werden sogar für die Rinderweiden zur Futtermittelproduktion Urwälder/Regenwälder abgeholzt ...

Bei der vegetarischen Hundeernährung sollte auf dieselben Dinge geachtet werden wie bei einer fleischreichen Ernährung. Wenn man sich die Zusammensetzung einer Hundevollnahrung näher ansieht, bemerkt man, dass den «vollen Wert» nicht etwa das Fleisch alleine ausmacht, sondern die künstlichen Zusatzstoffe (Vitamine etc.), da eine reine Fleischkost von keinem Hund über längere Zeit vertragen wird.

Wenn man seinen Hund abwechslungsreich vegetarisch ernährt, ist es auch ohne künstliche Zusätze möglich, ihn gesund und vital zu halten.

Hier ein Beispiel für eine vollwertige vegetarische Hundemahlzeit:

* Hauptbestandteil (ca. die Hälfte): verschiedene Getreideflocken mit Gemüse
* 2–4 gehäufte EL Quark
* etwas Nährhefe und Meeralgen
* 1–2 EL kaltgepresstes Öl
* das Ganze wird mit Wasser oder (Soja-)Milch angerührt

Diesem Grundmenu fügt man immer auch noch etwas anderes bei, damit es nicht zu eintönig wird und der Hund nicht die Freude am Essen verliert. In Frage kommt unter anderem Folgendes:

Kartoffeln, Reis, diverse Essensreste (nicht zu stark gewürzt), Salat, fein geschnitten, Gemüse (gekocht), Obst, Birchermüesli, Dörrfrüchte, Bananen, Käse, Gurken, Hirse, Brot, Polenta, Sojagranulat (Sojaeiweiss), Karotten ...

Als Ersatz für Knochen wird auch sehr gerne ein Stück sehr hartes Vollkornbrot genommen.

Sie sehen, die Auswahl ist beinahe unbegrenzt. Ein Hund, der früh daran gewöhnt wurde, isst all diese Dinge mit ebensolcher Freude wie Dosenfleisch. Man sollte auch darauf achten, dem Hund die Freude am Essen nicht zu verderben.

Tipps zur Umstellung der Ernährung des eigenen Hundes:

Orientieren Sie sich im Zweifelsfalle bei der menschlichen (Kleinkind-)Ernährung. Zum Beispiel sollte nur jeweils ein neues Nahrungsmittel in den Ernährungsplan aufgenommen werden (wie bei Säuglingen). Man kann dann sehr gut selbst feststellen, was dem Hund guttut und was nicht. Wenn der Kot zu dünn wird, sollte man die Ernährungsumstellung rückgängig machen bzw. den Ernährungsfehler suchen. Oft liegt es aber nur an einem Zuviel eines Nahrungsmittels. Zu einem späteren Zeitpunkt kann man einen weiteren Versuch mit dem Nahrungsmittel machen. Grundsätzlich sollte der Hund natürlich immer völlig gesund sein, ein schönes Fell haben und viel Lebensfreude ausstrahlen. Ausserdem ist der Kot von vegetarisch ernährten Hunden viel geruchsneutraler als derjenige von fleischfressenden Hunden.

Was die Menge der Nahrung betrifft, kann man sich an gewöhnliche Hundebücher anlehnen (hängt sehr vom Alter und der Rasse ab).

Viele Hunde können schon von Geburt an vegetarisch ernährt werden. Ein Versuch lohnt sich auf jeden Fall (es gibt bereits viele Hunde, die noch nie in ihrem Leben Fleisch gegessen haben und sehr gesund sind).

Bei Einwänden gegen eine vegetarische Hundeernährung sollte Folgendes bedacht werden: Die Dosenfutter werden auch nur deshalb als Vollwertnahrung bezeichnet, weil ihnen alle wichtigen Stoffe, die ein Hund braucht, künstlich beigemischt werden. Es ist also nicht so, dass ein Hund nur mit Dosenfleisch ausgewogen und gesund ernährt werden kann. Auch in der Natur nehmen fast alle fleischfressenden Tiere auch pflanzliche Nahrung auf, um überhaupt überleben zu können (Stichwort: Katzengras, auch Hunde essen gewisse Gräser). Selbst Löwen fressen zuerst die Innereien mitsamt der noch (teilweise) unverdauten pflanzlichen Nahrung der von ihnen erlegten Tiere.

Sport-Freak

Schüler

Beiträge: 88

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Fitnesslehrer

2

Donnerstag, 20. September 2007, 11:34

Da stehst Du aber mit Deiner Meinug ziemlich alleine da!

Zitat

Ein Organismus braucht mindestens 10.000 Jahre, um sich auf eine totale Ernährungsveränderung umzustellen. Um sich auf Fertigfutter umzustellen, hatte der Hund etwa 60 Jahre. In diesen 60 Jahren hat sich der allgemeine Gesundheitszustand unserer Hunde drastisch verschlechtert. Das hängt UNBEDINGT mit der schlechten Ernährung zusammen.

Viele Tierärzte, Züchter und Hundebesitzer sind heute der Meinung, daß Fertigfutter einer der Hauptverursacher eines schlechten Gesundheitszustandes ist, und suchen Alternativen zu Fertigfutterprodukten. Eine dieser Alternativen, die mittlerweile Befürworter in der ganzen Welt hat, ist die sogenannte BARF-Ernährung.


In jedem Hund steckt zu98% noch immer der Wolf!
Versuch einem Wolf mal mit Heu, Gras und Getreide zu ernähren...... :rolleyes:

APB

Fortgeschrittener

Beiträge: 219

Wohnort: Bielefeld

Beruf: azubi

3

Donnerstag, 20. September 2007, 12:37

Ja und Sport-Freak hat nicht nur zu 98% recht sondern zu 100% meiner Meinung nach

Mary

Fortgeschrittener

Beiträge: 287

Wohnort: Schloß Holte

Beruf: Tierarzthelferin

4

Donnerstag, 20. September 2007, 19:03

..denke ich auch.
hunde brauchen das.
irgendwo ist das natürlich!
natürlich ist fertigfutter dreck. jedenfalls das meiste.
aber es gibt ja auch andere sachen, die man füttern kann. - man sollte nur daruaf achten, was man dem hund füttert.
das mit dem verschlechterten gesundheitszustand der hunde kann ich unterzeichnen.
mein papa hatte früher einen schäferhund, und die hat auch "nur" schlachtabfälle+kartoffeln bekommen... natürlich nicht den mist..sondern gute teile des fleischs.
der hund wurde recht alt und dass, obwohl sie auch 8 Welpen zur Welt gebracht hat.
Dieser Hund hatte nie irgendwelche Krankheiten und/ oder Beschwerdeerscheinungen.
Doch heutzutage haben leider soo viele Hunde etwas - was natürlich auch durch das Züchten kommt.... z.b. dass schäferhunde unten runtergehen sollen...aber das ist ja off topic
Animals are not ours to use for experiments!

nickie

Schüler

Beiträge: 57

Wohnort: Detmold

5

Donnerstag, 20. September 2007, 20:04

Hallo Hundefreunde,
ich habe mal gelesen,was so alles in Dosenfutter drin sein kann.
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse sind meistens für den Menschen ungeniesbare Schlachtabfälle,Augen,Krebsgeschwüre,Eiter usw.....
Uns so einen DRECK geben wir unseren Hunden.
Alternativ bieten manche Firmen wie IAMS besseres Futter an.Allerdings hält IAMS hierfür Hühner in Massentierhaltung .Ich finde das absolut unerträglich,wenn Tiere für die Ernährung unserer Haustiere gequält und umgebracht werden.Und viele von diesen Firmen führen Tierversuche durch.
Tierversuche für die Ernährung unserer Lieben?Nee danke.
Da ist doch schön,wenn es die möglichkeit der vegetarischen Hundeernährung gibt.Z.b. bietet Yarrah neben Biofleisch auch vegetarisches Hundefutter an.

greetings nickie

Mary

Fortgeschrittener

Beiträge: 287

Wohnort: Schloß Holte

Beruf: Tierarzthelferin

6

Donnerstag, 20. September 2007, 20:23

IAMS gutheißen ist das Letzte was ich tun würde! ! ! ! !
Das Futter enthält Schweinefleisch und das allergrößte Übel -
SIE FÜHREN TIERVERSUCHE DURCH!
Selbst wenn das Futter noch so gut ist - ich würde keine Futtermarke füttern, die TV durchführen.
Animals are not ours to use for experiments!

Charlie

Schüler

Beiträge: 84

Wohnort: Bielefeld

7

Freitag, 21. September 2007, 09:22

"Da stehst Du aber mit Deiner Meinug ziemlich alleine da!"

Nee, tut sie nicht! Ein Bekannter von mir hat einen Tschechoslowakischen Wolfshund, den er seit 10 Jahren vegetarisch ernährt, und dem Hund gehts prima :]
Da er selber Vegetarier ist, kam es für ihn auch nicht in Frage, seinen Hund mit toten Tieren zu füttern...
Ich bin froh, daß sich bei Kaninchen dieses Problem nicht stellt!

Tina

APB

Fortgeschrittener

Beiträge: 219

Wohnort: Bielefeld

Beruf: azubi

8

Freitag, 21. September 2007, 11:16

Zitat

Original von nickie
Hallo Hundefreunde,
ich habe mal gelesen,was so alles in Dosenfutter drin sein kann.
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse sind meistens für den Menschen ungeniesbare Schlachtabfälle,Augen,Krebsgeschwüre,Eiter usw.....
Uns so einen DRECK geben wir unseren Hunden.

greetings nickie


Du hast schon recht! Das mit den Abfällen stimmmt zum größten Teil!
Aber nicht immer sind Schlachtabfälle in Dosenfutter.
Ein Bekannter von mir achtet da total drauf das sein Hund keine Schlachtabfälle bekommt.
Der Eine oder der Andere Hundenahrungs-Hersteller hat in seinen Dosen das selbe Fleisch das wir auch auf dem Tisch haben ;)

MrsGoalkeeper

Fortgeschrittener

Beiträge: 178

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Bürotuse

9

Freitag, 21. September 2007, 11:49

es gibt viel fertigfutter (sg jetzt mal das Dosen"fleisch" das wirklich kaum Fleisch enthält, hat Pesetas Frauchen glaub ich im anderen Tread erwähnt

es gibt aber auch Dosenfutter hersteller, die rcihtig Gutes echtes Fleisch nehmen
kein Gammelfleisch was wir beim Döner bekommen *gg - bitte nich böse sein aber ohne ironie udn sarkasmus gehts hier im moment glaub ich nicht"

"verschiedene Getreideflocken mit Gemüse"

getreide ist für die meisten hunde ja ebend das problem,d ass sie juckreiz udn probleme mit dem magen bekommen soweit ich weiß

EDIT:

achja, meine Terry is ganz wild auf Kartoffelschalen udn Apfelstückchen...will sie mir vielleicht sagen, dass sie vegatrisch ernährt werdn möchte?
aber dann müsst ihr siemal sehen was los is wenn es frikadellen gibt
Ich bin Tierschützer und esse trotzdem Fleisch!

Mein Hund ist ein Jagdhund...da ich keinen Prinzen aufm Pferd haben möchte, sucht er nun den Vampir im Volvo für mich

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MrsGoalkeeper« (21. September 2007, 11:51)


juvia

Anfänger

Beiträge: 1

Wohnort: essen

10

Montag, 22. Oktober 2007, 12:47

also ich bin selber vegetarierein aber ich würde nie auf die idee kommen meinen hund vegetarisch zu ernähren das ist doch unnatürlich. sicher es ist unumstritten das in der meisten fertignahrung nur müll ist und das für unsere lieblinge auch nicht gerade das gelbe vom ei ist aber wie wärs denn mal mit selber kochen reis mit huhn oä