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petrad

Schüler

Beiträge: 83

Wohnort: detmold

1

Samstag, 15. September 2007, 06:40

Hilferuf für Skylla

Spendenaufruf
Hamburg, 13. September 2007

Liebe Leute,



wir wenden uns mit einem dringenden Anliegen an Euch: Wir möchten Euch
bitten, uns mit einer Geldspende zu unterstützen. Eure Mithilfe ist
dringend notwendig, um die medizinische Versorgung für die schwer kranke
Hündin Skylla zu gewährleisten, deren Leben möglicherweise gerettet
werden kann (Näheres s.u.). Die Frau, mit der Skylla zusammenlebt, ihr
Freundes- und Bekanntenkreis sowie die Gruppe Tierrechts-Aktion-Nord
(TAN) tun alles in ihrer Macht Stehende, um das Geld für Skylla
aufzubringen. Da aber die Kosten für Operation(en), Untersuchungen,
Chemo- und Physiotherapie etc. horrend gestiegen sind und weiterhin
steigen, können wir es aus eigener Kraft nicht schaffen, Skyllas
ärztliche Behandlung zu finanzieren.



Bitte verbreitet diesen Aufruf weiter!

Bitte helft Skylla mit einer Geldspende (Bankverbindung s.u.)!



Skyllas Krankenbericht



Am 18. Juni 2007 wurde bei Skylla (elf Jahre) am rechten Vorderbein ein
Osteosarkom (Knochenkrebs) festgestellt.

Nach diesem Befund wurde der Frau, die Skyllas Bezugsperson ist und bei
der die Hündin lebt, mitgeteilt, diese Diagnose sei so schwerwiegend,
dass für Skylla keinerlei Hoffnung mehr bestehen würde, die Krankheit zu
überleben. Nach derzeitigem Forschungsstand der Medizin, so die
Begründung, gäbe es keine Behandlungsmöglichkeiten. Diese „Expertise“
wurde dann von zwei weiteren Tierärzten bestätigt. Und ohne auch nur
eine Biopsie oder andere Untersuchungen (!) durchgeführt zu haben, kamen
die Tierärzte zu dem Schluss: Es sei weder sinnvoll, das Bein der Hündin
zu amputieren noch, den Krebs mit einer Chemotherapie oder Bestrahlung
zu bekämpfen.

Das bedeutete – zumindest zunächst – das Todesurteil für Skylla.
Verbleibende Lebenszeit laut Tierärzte: drei bis maximal sechs Monate!
Außerdem wurde Skyllas Bezugsperson nahe gelegt, „doch im Sinne des
Tieres zu handeln“ und irgendwann die „Einschläferungsspritze“ einsetzen
zu lassen.

Durch einen glücklichen Zufall kam die Frau mit Dr. Hach, einem
Spezialisten aus Frankfurt, in Kontakt. Dr. Hach bestätigte zwar die
Diagnose, Osteosarkom, doch er schätzte Skyllas Situation keineswegs als
hoffnungslos ein. Er bot an, die Hündin zu operieren. In diesem
Zusammenhang ist wichtig zu erwähnen, dass Dr. Hach der einzige Chirurg
in Deutschland – mit diesen speziellen Eingriffen weltweit – ist, der
derartige Knochenkrebsoperationen durchführt. Für Skylla bedeutete das:
Die erste und einzige Hoffnung auf Leben!

Zum Knochenkrebs muss angemerkt werden, dass diese Art des Krebses
äußerst aggressiv ist. Den Kampf gegen diese Krankheit aufzunehmen zu
wollen, bedeutet immer einen unerbittlichen Wettlauf mit der Zeit. Zudem
ist die Entfernung eines osteolytischen Herdes nur möglich, wenn noch
keine Metastasenbildung in der Lunge stattgefunden hat.

Nachdem alle Risiken und Möglichkeiten erörtert worden waren, wurde
Skylla rund 14 Tage später in der Tierklinik in Frankfurt operiert. Die
OP dauerte vier Stunden. Der befallene Knochen wurde entfernt und durch
einen künstlichen mitsamt Gelenk ersetzt. Während der Operation traten
keine Komplikationen auf. Von einem verbrieften Erfolg (auch aus
medizinischer Sicht) kann freilich erst dann die Rede sein, wenn Skylla
ein Jahr krebsfrei ist und wenn sie ihr „neues Bein“ benutzen kann.

Inzwischen hat sie den dritten von insgesamt sechs
Chemotherapie-Schritten – die notwendig sind, um die Bildung von
Micrometastasen zu verhindern – überstanden. Trotz der enormen Strapazen
ist Skyllas Verfassung den Umständen entsprechend gut, und wir sind
optimistisch, dass sie irgendwann wieder auf vier Beinen durch die
Gegend humpeln kann und krebsfrei bleibt!!



Dr. med. vet. Volker Hach ist uns finanziell (menschlich sowieso!) sehr
entgegengekommen. Dennoch sind die für die medizinische Versorgung der
Hündin entstandenen Kosten sehr hoch. Für Skyllas Bezugsperson – die
aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation keine Rücklagen für Notfälle
bilden konnte – und ihre Freunde bedeuten sie eine Last, die nicht ohne
Hilfe von außen zu bewältigen ist: Die bislang angefallenen Kosten
betragen rund 3700 Euro. Da Skylla weiterhin Medikamente benötigt,
Nachuntersuchungen anstehen und sie in physiotherapeutischer Behandlung
bleiben muss, ist davon auszugehen, dass sich die Kosten – sofern keine
größeren Komplikationen auftreten – schließlich auf mindestens 4500 Euro
belaufen werden.



Für nähere Informationen und Fragen stehen wir zur Verfügung



Liebe Grüße



Tierrechts-Aktion-Nord (TAN)





Spenden bitte an:



Tierrechts-Aktion-Nord (TAN), HypoVereinsbank, BLZ 200 300 00, Kto-Nr.:
360 34 38, Stichwort „Skylla“