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Mary

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81

Donnerstag, 17. Januar 2008, 20:21

ich sag ja nix.
ich versuche auch keinen, zum vegetarier werden zu zwingen, war nie meine absicht.
denn ich weiß sehr wohl, dass es menschen gibt, die fleisch essen, und sich auch nicht davon abbringen lassen, und es gibt menschen, die keines essen.
es muss nunmal jeder mit sich selbst ausmachen. denn zwingen kann ich niemanden.
@Madman- Maniac, wer sagt denn, dass wir nix gegen "sinnfreie Gewalt gegen Tiere" tun? Ich kann über mich sagen, dass ich mich in allen möglichen Bereichen des Tierschutzes einsetzte.

Ich möchte hier keinen Streit entfachen, da ich weiß, dass es sinnlos ist.

In diesem Sinne: Live and let live.

(Falls ich es noch hinbekomme, werde ich die Fotos entfernen... Stimmt, hier kommen auch Minderjährige rein.
Zwar zeigen die Bilder nur die Wahrheit, aber ich will ja keinen Streit.)
Animals are not ours to use for experiments!

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82

Donnerstag, 17. Januar 2008, 20:42

@Sport-Freak: Amen und Halleluja!

@Mary: Fein, du bist eine Vegetarierin, wie sie sein sollte: Tolerant! Das finde ich sehr gut.
Ich habe prinzipiell nichts gegen Bilder dieser Art, nur ist das im Internet immer so ne Sache. Erstens natürlich das Copyright. Dann das Publikum, dem man die Bilder präsentiert. Und noch einiges anderes. Gerade bei solchen Bildern wäre ich, was die Reaktionen darauf angeht, vorsichtig, speziell, weil es vorher keinen Hinweis darauf gab.
Was den Tierschutz angeht, warst du nicht persönlich gemeint. Es war eher allgemein, weil hier doch einige sind, die versuchen uns Fleischesser umzuerziehen und zwar gegen unseren Willen. Das hat noch nie wirklich funktioniert. Darum frage ich mich einfach, warum dafür so viel Energie verschwendet wird, die man in andere Projekte investieren könnte, die wesentlich schneller zum Erfolg führen würden.

@all: Wie hieß es im Film Matrix so treffend? Der Mensch ist ein Virus!
Aber wie gut, dass er sich früher oder später selbst ausrotten wird. Dann kann dieser Planet in Ruhe von vorne beginnen mit der Evolution und allem :)

petrad

Schüler

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83

Freitag, 18. Januar 2008, 09:11

ich musses noch mal sagen.ihr schreibt unglaublichen schwachsinn.
ich sachreibe es jetzt ein weiteres mal(für die ganz blöden):wenn die menschen aufhören würden tiere zu züchten,dann gibt es bald keine massentierhaltung mehr.von selber vermehren sich die tiere nicht so stark.ausserdem habe ich ja auch schon geschrieben,dass nicht alle menschen tierfreundlich leben wollen und können.
also wenn die nachfrage nach fleisch zurückgeht,wird demnächst weniger gezüchtet.weniger tiere bedeutet,weniger tierleid.
"sogenanntes schlachtvieh wird human getötet"
ich war bei einigen schlachtungen dabei und ich kann dir versichern,dass die tiere unendliches leid erfahren müssen.bei der haltung,transport und bei der ermordung.

arbeitsplätze gehen und kommen.wenn in der tiermordindustrie arbeitsplätze wergfallen,entstehen irgendwo neue,z.b. dort wo pflanzliche frischeprodukte produziert werden.ich freue mich über jeden arbeitslosen schlachter,pelztierzüchter und alle menschen die am tierleid profitiert haben.

"Ein gesunder Mensch braucht aber auch tierisches Eiweiß!"
das ist auch wieder so ein schwachsinn.das gegenteil ist der fall.zuviel tierisches eiweiss macht die menschen krank. http://www.datenbank-tierversuche.de/mag…chundmilch.php4

Beiträge: 69

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84

Freitag, 18. Januar 2008, 10:11

Ja, zu viel Eiweiß ist ungesund... Aber man kann auch von zu viel Blumenkohl krank werden. Oder zu viel Hirse. Zu viel Bananen............................
Egal, was man zu sich nimmt: Isst man zu viel, wird man krank. Man wird genauso krank, wenn man von bestimmten Dingen zu wenig isst. Das ist nun einmal so.

Es gibt viele Menschen, die in Armut leben und in Häusern (wenn man das so nennen kann) wohnen, die von Schimmel durchzogen sind. Aufgrund der schlechten Regierung herrscht bei denen viel Krieg und damit viel Leid. Darum scheint ihr euch nicht zu kümmern, hauptsache, den Tieren geht's gut.

Ich bitte dich noch einmal und diesmal zum letzten Mal darum, hier niemanden mehr zu beleidigen! du hast bei der Registrierung den Foren-Regeln zugestimmt, in denen es auch heißt, dass man friedlich miteinander umgehen soll. Uns Fleischesser als dumm zu bezeichnen finde ich weder friedlich noch freundlich.

Mag ja stimmen, dass du sehr brutalen Schlachtungen beigewohnt hast, aber es gibt auch andere Seiten. Das kann man doch nicht so verallgemeinern.

Darf ich fragen, welcher Religion du angehörst, petrad? Das würde mich jetzt mal brennend interessieren. Ich würde ja auf Buddhismus tippen, aber dafür bist du zu aggressiv. Ist es Scientology? Oder gar die Zeugen?

Ach, wo wir gerade bei dem Thema sind: Schonmal die Bibel gelesen? Da werden Tiere geopfert. Ist auch ne brutale Sache. In der Bibel steht auch, dass der Mensch sich die Welt mit allem, was Gott darauf geschaffen hat, Untertan machen solle. Dazu gehört dann wohl auch, dass er sich das Recht nehmen kann, Tiere zu seinem Verzehr zu töten.
OK, in der Bibel steht weiter, dass Gott dem Menschen die Samen der Pflanzen und die Früchte der Bäume als Nahrung gab, aber auch, dass das "Grünzeug" den Tieren überlassen werden solle. Es steht also nirgendwo, dass der Mensch keine Tiere essen darf. Wohl aber, dass er den Tieren das Grünfutter nicht wegessen darf. Aus religiöser Sicht müssten wir alle Frutarier sein!
Falls jetzt wer auf die Idee kommen sollte, mit dem Gebot "du sollst nicht töten" zu argumentieren: Gott gab den Menschen die 10 Gebote, weil er mit dem Zusammenleben der Menschen unzufrieden war, nicht mit dem Leben zwischen Mensch und Tier. Es bezieht sich also einzig und allein auf das Töten von Menschen (was viele Christen in der Vergangenheit häufig 'in Gottes Namen' trotzdem getan haben)...

Vegetarier haben also kein Recht darauf, anderen Menschen (Fleischessern) den Geschmack am Fleisch zu verderben, genauso wie Fleischesser kein Recht darauf haben, andere Menschen dazu zu bringen, Fleisch zu essen.
Mary sagte sehr treffend, dass das jeder mit seinem Gewissen selbst ausmachen muss. Und das können die meisten Fleischesser nunmal.

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85

Freitag, 18. Januar 2008, 10:14

Guten Morgen@alll,
ich geb dan auch mal meine "senf" dazu ;)
ich bin überzeugter Vegetariere,weil ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren kann,kein Fleisch,keine Wurst,kein Fisch und keine Eier...
Ich denk wenn die Massenzuchten eingestellt werden würden,und die Leute sich alle mehr Gedanken um die Herkunft Ihres Steaks machen würden,wäre das ein erster Schritt.
Und wenn dann das Fleisch etwas teurer wäre, würden die,die es essen,es vielleicht auch mehr zu schätzen wissen.
Ich denk,einer allein kann die Welt nicht verändern,aber man kanns versuchen,anstatt nur zuzugucken....
In meinem Freundes-/Bekanntenkreis essen auch viele Fleisch,und es wird auch von beiden Seiten mal gefrozelt,aber das is dann halt so..
und wenn ich dann sehe,das die sich mittlerweile auch Gedanken machen und statt "gut und billig" massenware ausm Dengel biofleisch holen,oder von sonst wo,dann freut mich das schon!
Ich kann und will nicht alle "umpolen" die Leute müssen es selber wollen!
und ich denke das das auf jeden Fall ein interessantes Diskussionsthema und ist und jeder die Ansicht des anderen tolerieren sollte....
hunde haben herrchen
katzen haben angestellte ;)

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86

Freitag, 18. Januar 2008, 10:16

ach ja,ich bin trotzdem gesund :D
und bevor ichs vergesse,om Oktober ist ja immer anlässlich des Welttierschutztages Basar im Tierheim,wo es dann Brötchen mit Käse gibt,Pommes und was weiß ich...
Ihr glaubt nicht wie viele Leute da rummeckern weils keine Bratwurst gibt :shock:
das ärgert mich dann schon....
hunde haben herrchen
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87

Freitag, 18. Januar 2008, 10:20

@madman-maniac:
hier ist ein Tierschutzforum,und da geht es um das wohl der Tiere,nicht wer in welchen Häusern wohnt...
es geht auch vielen Kindern schlecht,ist auch nicht unsere Baustelle,da gibts den Kinderschutzbund ;)
ich kann ja vieles von dem was Du schreibst nachvollziehen,aber lass uns bei den Tieren bleiben,is nicht böse gemeint,also bitte nicht falsch verstehen ;)
hunde haben herrchen
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88

Freitag, 18. Januar 2008, 10:30

Es würde ja schon reichen, wenn man es durchgesetzt bekäme, dass es wie früher nicht jeden Tag Fleisch gibt. Das Dumme daran ist nur, dass so viel produziert wird und dann auch noch mit der Haltbarkeit alles so gut funktioniert, dass man problemlos auf Vorrat kaufen kann.
Ich meine: Es muss ja nicht jeden Tag Schnitzel, Braten, Rouladen, Filet und dergleichen geben. Zwei, drei fleischlose Tage in der Woche sind vollkommen in Ordnung. Bloß ganz drauf verzichten möchte ich wie gesagt einfach nicht. Es schmeckt mir einfach zu gut, auch wenn ich fast immer irgendwelche Bilder von Schlachthäusern etc. im Hinterkopf habe. Aber ich denke, die Politiker wissen darum bescheid und könnten etwas dagegen unternehmen. Stattdessen kümmern die sich lieber um irgendwelche Kinkerlitzchen, deren Bearbeitung eigentlich überhaupt keine Priorität haben. Na ja...

@poldi_82: Sehr schön, noch eine einsichtige/tolerante Vegetarierin. Warum können nicht alle so sein?


Gibt es hier eigentlich auch strikte Veganer? Wie sieht es da mit Mangelerscheinungen aus? ich meine, denen fehlt doch z.B. das Calcium aus der Milch, wo bekommen die das her?
Und wie sieht es aus mit Pescetariern? Warum ist Fischessen ok, andere Tiere aber nicht?

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89

Freitag, 18. Januar 2008, 10:47

Zitat

Original von poldi_82
@madman-maniac:
hier ist ein Tierschutzforum,und da geht es um das wohl der Tiere,nicht wer in welchen Häusern wohnt...
es geht auch vielen Kindern schlecht,ist auch nicht unsere Baustelle,da gibts den Kinderschutzbund ;)
ich kann ja vieles von dem was Du schreibst nachvollziehen,aber lass uns bei den Tieren bleiben,is nicht böse gemeint,also bitte nicht falsch verstehen ;)

Nö, ist es nicht. Das Forum ist vom Tierheim. Und der Bereich (Pflanzenfresser vs. Fleischfresser), in dem sich dieses Thema (Fleischverzehr "Warum?") befindet, gehört zur Kategorie "Ernährung", nicht zum Tierschutz; das steht sogar oben in der Leiste. Aus dem Grund kann hier jeder passende Argumente vorbringen. Die müssen nicht zwangsläufig nur mit Tierschutz zu tun haben, auch wenn das das Hauptargument vieler Vegetarier ist.

Mary

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90

Freitag, 18. Januar 2008, 11:14

ja hier im forum gibt es auch veganer;) aber die haben sich noch nitn zu wort gemeldet...
ich weiß aber nicht, ob petrad veganer ist....;)
ich kenne auch eine menge veganer, und denen geht es wirklich gut.
die haben keinerlei mangelerscheinungen - im gegenteil. das muss ich ganz ehrlich so sagen.
sie nehmen auch keine tabletten, nahrungsrgänzungsstoffe oder sonst etwas.
und piscetarier (oder pescetarier.. naja, lat.: pisces= fisch) sind auch seltsam, wie ich finde - vor allem, wenn sie dann auch noch sagen, dass sie aus liebe zu den tieren kein fleisch essen ?(
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petrad

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91

Freitag, 18. Januar 2008, 13:03

Zitat

Original von Madman-Maniac

Ach, wo wir gerade bei dem Thema sind: Schonmal die Bibel gelesen? Da werden Tiere geopfert. Ist auch ne brutale Sache. In der Bibel steht auch, dass der Mensch sich die Welt mit allem, was Gott darauf geschaffen hat, Untertan machen solle. Dazu gehört dann wohl auch, dass er sich das Recht nehmen kann, Tiere zu seinem Verzehr zu töten.
OK, in der Bibel steht weiter, dass Gott dem Menschen die Samen der Pflanzen und die Früchte der Bäume als Nahrung gab, aber auch, dass das "Grünzeug" den Tieren überlassen werden solle. Es steht also nirgendwo, dass der Mensch keine Tiere essen darf. Wohl aber, dass er den Tieren das Grünfutter nicht wegessen darf. Aus religiöser Sicht müssten wir alle Frutarier sein!
Falls jetzt wer auf die Idee kommen sollte, mit dem Gebot "du sollst nicht töten" zu argumentieren: Gott gab den Menschen die 10 Gebote, weil er mit dem Zusammenleben der Menschen unzufrieden war, nicht mit dem Leben zwischen Mensch und Tier. Es bezieht sich also einzig und allein auf das Töten von Menschen (was viele Christen in der Vergangenheit häufig 'in Gottes Namen' trotzdem getan haben)...

Christentum, Bibel und Vegetarismus
Johannes der Täufer

In Matthäus 3.4 ist noch immer nachzulesen, dass sich Johannes der Täufer von Heuschrecken ernährt haben soll, obwohl seit Langem bekannt ist, dass mit den «Heuschrecken» eigentlich die Früchte des Heuschreckenbaumes gemeint waren. Übrigens werden diese Früchte deshalb bis heute «Johannisbrot» genannt! Ursprünglich war dies wohl ein Übersetzungsfehler, der jedoch trotz neueren Erkenntnissen gerne beibehalten wird, damit man ein weiteres «Argument» gegen den Vegetarismus hat.
Das Paschalamm (Osterlamm)

Das Paschamahl wurde von Jesus und seinen Jüngern mit grosser Wahrscheinlichkeit im Hause eines Vegetariers abgehalten. Dies geht aus Markus 14,13f hervor (Lutherübersetzung):

«Da schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in die Stadt; dort wird euch ein Mann begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Folgt ihm, [...]. Der Hausherr wird euch einen grossen Raum im Obergeschoss zeigen, der schon für das Festmahl vorbereitet ist. Dort bereitet alles für uns vor.»

Damals gingen ausschliesslich Frauen Wasser holen. Die einzige Ausnahme bildeten die Essener; der Mann mit dem Wasserkrug muss also ein Essener gewesen sein. Das letzte Abendmahl wurde somit im Hause eines Esseners abgehalten. Die Essener waren aber schon damals bekannt als strenge Vegetarier! Die Essener hätten, nach allem, was man von ihnen auch heute noch weiss, nie erlaubt, dass man ein Lamm in einem ihrer Häuser essen würde.

Das griechische Wort «to pas-cha» wurde von Luther dennoch mit «Osterlamm» wiedergegeben und von fast allen nachfolgenden Ausgaben übernommen. Die ursprüngliche und damals alleinige Bedeutung dieses Wortes war aber «Ostermahl», was aus Zwiebeln (oder Tomaten), Brot und (ungegorenem) Wein bestand. Also wurde das letzte Abendmahl entgegen vielen Behauptungen rein vegetarisch, ohne getötetes Lamm und ohne Alkohol abgehalten.

Da dies mittlerweile auch der katholischen Kirche aufgefallen ist, wurde die «Heilige Schrift» angepasst und in den neuen Bibelübersetzungen das Wort Mann einfach durch das Wort Mensch ersetzt.

Der Papst Benedict XVI hat am Donnerstag vor Ostern (5. April 2007) zum ersten mal in der Geschichte der katholischen Kirche eingestanden, dass Jesus beim Ostermahl vermutlich doch kein Lamm verspeist hat. [1] Langsam scheint sich die Wahrheit also doch durchzusetzen.
Fleischessen eine christliche Tradition?

Obiges geschieht, obwohl praktisch alle frühen Christen strikte Vegetarier waren. Zwei Zitate mögen die Einstellung der ersten Christen zum Fleischkonsum verdeutlichen:

«Der Leib, der mit Fleischspeisen beschwert wird, wird von Krankheiten heimgesucht, eine mässige Lebensweise macht ihn gesünder und stärker und schneidet dem Übel die Wurzel ab. Die Dünste der Fleischspeisen verdunkeln das Licht des Geistes. Man kann schwerlich die Tugend lieben, wenn man sich an Fleischgerichten und Festmahlen erfreut. Unser Tisch muss zum Denkmal der Tafel wahrer Christen dienen.»
Basilius der Grosse (329–379), Kirchenvater und Erzbischof von Cäsarea

«Der Gebrauch des Weines hat mit dem Fleischessen angefangen nach der Sintflut. Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt – aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die übelriechenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft, wie man in der Wüste dem murrenden, sinnlichen Volke Wachteln zuwarf. Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang [Genesis 1:29] verknüpft, sodass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen ...»
Heiliger Hieronymus von Bethlehem (331–420), Kirchenvater

Erst beim ersten Vatikanischen Konzil in Nicäa (325 n. Chr.) kam der Fleischverzehr (und Alkoholkonsum) durch den damaligen römischen Kaiser in das Christentum und in die Bibel (damals wurden sogenannte Correctores eingesetzt, die die Bibel dem Glaubensverständnis des römischen Kaisers anpassen mussten; als Gegenleistung wurden die Christen im Römischen Reich nicht weiter verfolgt).

Wie sehr die wahren Christen, die sich noch an die ursprüngliche Lehre hielten, unter dieser «neuen» Religion gelitten haben, zeigt folgende Begebenheit:

«Durch die Bischofsversammlung in Glosar im Jahre 1051 wurden mehrere als Ketzer zum Tode verurteilt, weil sie sich geweigert hatten, Hühner zu töten: denn es entspräche den Anschauungen der Katharer, keine Tiere zu töten. Ja selbst das Aussehen der Angeschuldigten genüge, sie als Ketzer zu verurteilen, weil ihre Blässe zurückzuführen sei auf den der Lebensführung der Katharer entsprechenden ausschliesslichen Genuss von Pflanzennahrung.» [2]

So wie diesen Katharern (das wörtlich übersetzt «die Reinen» heisst, das Wort Ketzer wurde später vom Wort Katharer abgeleitet) erging es auch allen anderen urchristlichen Glaubensgruppierungen, die an der vegetarischen Lebensweise festhielten. Dieser Kampf der katholischen Kirche dauert noch heute an, wie man dem kath. Katechismus von 1993 auf Seite 609 entnehmen kann:

«... Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen.»
Der vegetarische Prophet Daniel

Glücklicherweise haben die Correctores nicht alle Stellen aus der Bibel gestrichen, die für eine vegetarische Lebensweise sprechen. Vor allem im Alten Testament finden sich noch einige positive Textstellen, wie zum Beispiel im ersten Kapitel des Buches Daniel:

«Daniel war entschlossen, sich nicht mit den Speisen und dem Wein der königlichen Tafel unrein zu machen, und er bat den Oberkämmerer darum, sich nicht unrein machen zu müssen. [...] Der Oberkämmerer sagte aber zu Daniel: Ich fürchte mich vor meinem Herrn, dem König, der euch die Speisen und Getränke zugewiesen hat; er könnte finden, dass ihr schlechter ausseht als die anderen jungen Leute eures Alters [...]. Da sagte Daniel zu dem Mann, den der Oberkämmerer als Aufseher für ihn selbst sowie für Hananja, Mischaél und Asarja eingesetzt hatte: Versuch es doch einmal zehn Tage lang mit deinen Knechten! Lass uns nur pflanzliche Nahrung zu essen und Wasser zu trinken geben! Dann vergleiche unser Aussehen mit dem der jungen Leute, die von den Speisen des Königs essen. Je nachdem, was du dann siehst, verfahr weiter mit deinen Knechten! Der Aufseher nahm ihren Vorschlag an und machte mit ihnen eine zehntägige Probe. Am Ende der zehn Tage sahen sie besser und wohlgenährter aus als all die jungen Leute, die von den Speisen des Königs assen. Da liess der Aufseher ihre Speisen und auch den Wein, den sie trinken sollten, beiseite und gab ihnen Pflanzenkost.»
Altes Testament, Daniel 1,8-16

Gottes Ernährungsempfehlung

«Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.»
Genesis 1,29
ote]

Sport-Freak

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Beruf: Fitnesslehrer

92

Freitag, 18. Januar 2008, 13:21

Auf einen Nenner werden wir hier nie kommen!

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93

Freitag, 18. Januar 2008, 13:58

Zitat

Original von Sport-Freak
Auf einen Nenner werden wir hier nie kommen!

Natürlich nicht. Wie denn auch? Jeder Mensch hat eine eigene Meinung, die ihm rechtmäßig zusteht ;)

Gut, dass ich nicht gläubig bin ^^ In den Religionen gibt es mir zu viele Verbote und Vorschriften, die alle einzuhalten unmöglich ist. Zudem ist das meiste ohnehin veraltet und bedarf einer Modernisierung, um es an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. In der Bibel steht nämlich zum Beispiel, dass Menschen mit Augenkrankheiten die Kirche nicht betreten dürfen. Somit wären schonmal alle Brillenträger ausgeschlossen. Heutzutage untragbar.

Wie hieß es in dem Film "Prom Queen - Einer wie keiner" so treffend? "Gott liebt mich, aber nicht so wie ich bin?"

Was sollen eigentlich die Menschen in Afrika machen? Da gibt es nicht wirklich viele Anbaugebiete. Denen bleibt quasi nichts anderes übrig, als Fleisch zu essen. Von dem bisschen Grünzeugs, was da wächst, würden die doch alle Skorbut bekommen. In Asien wiederum ist es genau umgekehrt: Die können viele verschiedene Pflanzen anbauen, haben aber kaum Weideflächen. Darum gibt's bei denen nur wenig Fleisch.
In Europa ist das sehr ausgewogen. Da ist beides möglich.

Bevor die Bibel geschrieben wurde und noch bevor sich die darin enthaltenen Erzählungen/Geschichten ereignet haben - lange davor -, waren die Menschen unterteilt in Jäger und Sammler. Die waren auch nicht gerade freundlich zu den Tieren.
Die amerikanischen Ureinwohner haben auch Tiere gejagt und gegessen.
Ebenso die Aborigines in Australien.
Und die Inuit in Grönland (die können gar keine Pflanzen anbauen).

In der Geschichte dieses Planeten hat es immer Fleischesser gegeben.
Carnivoren und Vegetarier haben sich früher aus den örtlichen Gegebenheiten heraus entwickelt. Mittlerweile ist es eine reine Entscheidungssache, da man alles importieren kann. Warum es also ändern?

Dieses Thema hier heit "Fleischverzehr "Warum?"". Ich frage: Warum nicht? Was ist falsch daran?
Es geht mir bei der Frage wirklich nur um den Verzehr! Dass bei der Produktion vielerorts Fehler gemacht werden, ist unumstritten.

nickie

Schüler

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94

Freitag, 18. Januar 2008, 15:22

"Gibt es hier eigentlich auch strikte Veganer? Wie sieht es da mit Mangelerscheinungen aus? ich meine, denen fehlt doch z.B. das Calcium aus der Milch, wo bekommen die das her?
Und wie sieht es aus mit Pescetariern? Warum ist Fischessen ok, andere Tiere aber nicht?"

Also ich lebe seit 1991 vegetarisch und seit 1998 vegan.Ich habe noch nie Nahrungsergäzung oder Vitamintabletten zu mir genommen.Mein Arzt bestätigt mir immer wieder,dass ich TOPFIT bin.

Topfit in die Zukunft - Der aktuelle Stand der Forschung auf den Punkt gebracht
Seit der Drucklegung der VEBU-Broschüre „topfit, steinalt, kerngesund - Studien mit VegetarierInnen“ geht die wissenschaftliche Forschung weiter, und das mit sehr erfreulichen Ergebnissen: Der gesundheitsfördernde Effekt einer vegetarischen Lebensweise bestätigt sich auch weiterhin in jeder Hinsicht.

Breite Anerkennung für vegetarischen Lebensstil
Ein echter Meilenstein in der Anerkennung des vegetarischen Lebensstils ist das gemeinsame Positionspapier der American Dietetic Association (ADA) und der Dietitians of Canada (DC), den beiden größten nordamerikanischen Vereinigungen qualifizierter Ernährungsexpertinnen und -experten. Zum ersten Mal werden hier von zwei weltweit anerkannten Fachverbänden nicht nur Studienergebnisse zu einzelnen Vorteilen der vegetarischen Ernährung aufgezählt, sondern es wird auch ausdrücklich positiv Stellung bezogen: "Die American Dietetic Association und die Dietitians of Canada vertreten die Position, dass eine entsprechend geplante vegetarische Ernährung gesund ist, eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen gewährleistet und bei der Vorbeugung und Behandlung bestimmter Krankheiten gesundheitliche Vorteile bringt." 1

Gleichzeitig meldet das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in einem Zwischenbericht über seine Langzeit-studie nach 21 Jahren Beobachtungszeit, dass bei vegetarisch lebenden Menschen das Sterblichkeitsrisiko drastisch verringert ist. Von 100 in der Altersgruppe der Studienteilnehmer zu erwartenden Todesfällen traten bei den Vegetarierinnen und Vegetariern nur 59 ein. Die anderen 41 lebten länger, als statistisch zu erwarten gewesen wäre. Bei den männlichen Studienteilnehmern war der positive Effekt mit nur 52 tatsächlichen Todesfällen sogar noch ausgeprägter. 2

Pflanzliches Powerfood
Dass die vegetarische Ernährung nicht nur gesund ist, sondern Vegetarierinnen und Vegetarier auch länger leben und gesund bleiben, gilt also inzwischen als wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis. In den letzten Jahren hat man sich deshalb verstärkt der Frage zugewandt, woran dies liegen könnte. Man forschte also weniger über das OB als über das WIE. Dabei stellte man fest, dass pflanzliche Nahrungsmittel im Gegensatz zu denen tierischen Ursprungs Stoffe enthalten, die im menschlichen Organismus direkt gesundheitsfördernd wirken. Zu diesen Stoffen gehören z.B. die Antioxidantien, auch Radikalenfänger genannt, die gefährdete Zellen vor den berüchtigten freien Radikalen schützen. Bekannte Antioxidantien sind z.B. die Vitamine C und E. Darüber hinaus enthalten vegetabile Lebensmittel "bioaktive" Pflanzenstoffe, die man so nennt, weil sie im Stoffwechsel aktiv sind und ihn dadurch beeinflussen. Die Pflanzen produzieren diese Substanzen, um damit ihre eigenen Stoffwechselprozesse zu steuern, sich vor Schädlingen zu schützen oder ihr Wachstum zu regulieren. Auch im menschlichen Organismus entfalten viele dieser Stoffe eine gesundheitliche Schutzfunktion, senken z.B. Blutdruck und Cholesterin, Krebsrisiko und Infektionsgefahr.

Gut geschützt gegen den Krebs
Wie viele dieser Stoffe es insgesamt gibt, ist noch unbekannt. Ihre "antikanzerogene" (also gegen Krebserkrankungen wirkende) Funktion ist inzwischen so unumstritten, dass man sie bereits in zwei Kategorien unterteilt: Die "Blocking Agents", die die Krebsentstehung blockieren, und die "Suppressing Agents", die das Wachstum von Krebszellen unterdrücken und damit die Entartung der Zellen mit bereits geschädigter DNA verhindern. Für zahlreiche Krebsarten ist der schützende Effekt eines hohen Obst- und Gemüseverzehrs schon nachgewiesen: z.B. für Mund-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs, Magen-, Lungen- und Darmkrebs, Blasen-, Brust-, Gebärmutter- und Prostatakrebs.3 Die Umstellung auf eine überwiegend pflanzliche Kost gilt neben dem Verzicht auf das Rauchen als Maßnahme mit dem größten präventiven Effekt. Würde die von US-amerikanischen Gesundheitsorganisationen unter Führung der American Heart Association stammende Empfehlung, mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen ("Five a day!"), eingehalten, ließe sich die Zahl der Krebserkrankungen weltweit um 23 % senken.4

Auch eine Auswertung von über 250 wissenschaftlichen Studien zum Thema ergab eine eindeutige krebsschützende Wirkung pflanzlicher Lebensmittel. Dabei tun sich bestimmte Gemüsesorten besonders hervor: Verschiedene Kohlsorten z.B. senken das Risiko für Dickdarm- und Blasenkrebs, Karotten das für Lungenkarzinom. Brokkoli und Weißkohl reduzieren die Gefahr für Eierstocktumoren und Blasenkrebs, Sojaprodukte und gekochte Tomaten schützen vor Brust- und Prostatakrebs.5 Die Liste solcher Einzelergebnisse ließe sich beliebig fortsetzen. Erwähnenswert ist vielleicht noch dieser Aspekt: Laut einer britischen Studie verringert ein hoher Obstverzehr in der Kindheit das Risiko, als Erwachsener an Krebs zu erkranken.6 Um die Schutzfunktion pflanzlicher Lebensmittel optimal zu nutzen, kann man also auf keinen Fall zu früh mit einer vollwertigen, überwiegend vegetabilen Ernährung beginnen!

Vegetarierherzen schlagen besser
Was für Krebs gilt, trifft in ähnlicher Weise auch auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu. In einer zusammenfassenden Analyse von fünf großen Studien mit über 76.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Sterblichkeit durch diese Erkrankungen bei den Vegetarierinnen und Vegetariern um 24% niedriger als bei vergleichbaren Gleichaltrigen.7 Auch hier geht die Schutzwirkung offenbar von bioaktiven Inhaltsstoffen pflanzlicher Lebensmittel aus. In zwei großen US-amerikanischen Langzeitstudien, der Nurse's Health Study mit über 75.000 Frauen und der Health Professionals Follow-up Study mit über 38.000 Männern, war das Risiko bei den Personen, die am meisten Gemüse und Obst verzehrten, am geringsten.8 Eine besondere Schutzwirkung zeigten Kreuzblütler wie Brokkoli, Blumen-, Weiß- und Rosenkohl, grüne Blattgemüse, Zitrusfrüchte und deren Saft.

Ein zu hoher Cholesterinspiegel ist bekanntlich ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wie eine Studie der University of Toronto ergab, lässt sich der Cholesterinspiegel mit einer an Obst, Gemüse, Sojaprodukten und Mandeln reichen Ernährung um bis zu 33 Prozent ebenso effektiv senken wie mit entsprechenden Medikamenten. Allein der regelmäßige Verzehr von Soja, Mandeln, Hafer und Gerste brachte eine Senkung von etwa sieben Prozent.9 Neben den bioaktiven Pflanzenstoffen sind offenbar die günstigeren ungesättigten Fettsäuren in der pflanzlichen Kost für den Schutzeffekt verantwortlich. Avocados, Olivenöl und andere wertvolle Pflanzenöle, wegen der schützenden Omega-3-Fettsäure vor allem auch Leinöl, ergänzen eine herzgesunde Ernährung.

Interessant ist, dass Obst und Gemüse auch die sonst in dem für seine arterienschützenden Eigenschaften bekannten Arzneimittels Aspirin vorkommende Salicylsäure enthalten. Eine schottische Studie zeigte, dass Vegetarierinnen und Vegetarier - auch ohne Aspirin einzunehmen - einen relativ hohen Salicylsäurespiegel im Blut haben und auf diese Weise von der entzündungshemmenden, vor Erkrankungen des Herzens und der Gefäße schützenden Wirkung dieser Säure profitieren.10 Eine weitere interessante Beobachtung zu diesem Thema: Noch nie ist in einem Land in Friedenszeiten die Sterberate durch ischämische Herzkrankheiten in so kurzer Zeit so stark gefallen wie zwischen 1991 und 1994 in Polen. Britische und polnische Wissenschaftler ermittelten als Grund, dass seit 1990 in Polen immer weniger tierische und immer mehr pflanzliche Fette gegessen werden. Auch gibt es seit der Wende viel mehr frisches Obst und Gemüse.11 Eine Umstellung von Ernährungsgewohnheiten kann also im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettend sein.



Alles in allem gilt also weiterhin: Topfit, steinalt, kerngesund mit vegetarischer Ernährung!
Stand: 1/05, Autorin: Irmela Erckenbrecht

1) Journal of the American Dietetic Association, 2003; 103: 748-765.
2) Vegetarierstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Zwischenergebnis 2003, vorgestellt auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im März 2003 in Potsdam.
http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitte…z_pm_05_26.php.
3) Siehe z.B. La Veccia, C. et al.: Vegetable, fruit, antioxidants and cancer: a review of Italien studies. In: European Journal of Nutrition, 6/40, 261-267, 2001.
4) Lioba Hofmann, Obst und Gemüse zur Krebsprävention. Eine Auswertung epidemiologischer Studien. Ernährung im Fokus, 3-04/03, S. 99-105.
5) Medical Tribune Online, August 2000. www.medical-tribune.de.
6) Journal of Epidemiology and Community Health. Zitiert nach: Ernährung im Fokus 3-05/03, S. 155.
7 ) T.J. Key et al.: Mortality in vegetarians and nonvegetarians: detailed findings from a collaborative analysis of 5 prospective studies. Amer. J. Clin. Nutr. 70
8) Joshipura, K.J. et al.: Fruit and vegetable intake in relation to risk of ischemic stroke. In: Journal of the American Medical Association (13) 282, S. 1233-1239, 1999
9) D.J.A. Jenkins et al.: Dose Response of Almonds on Coronary Heart Disease Risk Factors: Blood Lipids, Oxidized Low-Density Lipoproteins, Lipoprotein(a), Homocysteine, and Pulmonary Nitric Oxide: A Randomized, Controlled, Crossover Trial. Circulation 2002 106: 1327-1332.
10) C.J. Blacklock et al.: Salicylic acid in the serum of subjects not taking aspirin. Comparison of salicylic acid concentrations in t

nickie

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Freitag, 18. Januar 2008, 15:29

"Was sollen eigentlich die Menschen in Afrika machen? Da gibt es nicht wirklich viele Anbaugebiete. Denen bleibt quasi nichts anderes übrig, als Fleisch zu essen. Von dem bisschen Grünzeugs, was da wächst, würden die doch alle Skorbut bekommen. In Asien wiederum ist es genau umgekehrt: Die können viele verschiedene Pflanzen anbauen, haben aber kaum Weideflächen. Darum gibt's bei denen nur wenig Fleisch.
In Europa ist das sehr ausgewogen. Da ist beides möglich."

In Europa wird ca 80 % des Futtergetreides aus Asien und Lateinamerika importiert.Und in diesen Ländern verhungern täglich Menschen.
Wir verfüttern das dort benötigte Getreide an unsere Tiere.Und dazu noch einmal die Zahlen.Für ein kilo Fleisch werden 7-15 kg Getreide benötigt.

Es erstaunt daher nicht, dass Nahrung für einen Veganer auf weniger als 700 m² Land produziert werden kann, während man über 13.000m² Land benötigt, um die Nahrung für einen Fleischesser zu erzeugen. Wenn man all das kultivierbare Land auf der Erde gleichmäßig aufteilen würde, würde jeder Mensch 2.700 m² erhalten - mehr als genug, um sich vegetarisch zu ernähren, aber nicht annähernd genug zum Erhalt eines Fleischessers.

Dr. W. Bello, Direktor des Institute for Food and Development Policy, stimmt zu, dass das Züchten von Tieren für Fleisch eine Ressourcenverschwendung ist: "… Fast-Food Ernährung und die Gewohnheit des Fleischverzehrs unter den Reichen auf dem Planeten unterstützen ein globales Nahrungssystem, das Nahrungsmittelressourcen von den Hungernden abzieht." Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger, die sich mit dem Problem des Welthungers näher befasst haben, sind sich einig, dass wir über reichlich Ressourcen zur Ernährung von Veganern verfügen, aber nicht annährend genug, um unsere Fleischsucht zu befriedigen

nickie

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Samstag, 19. Januar 2008, 09:01

@ sportfreak:zur info


Der vegane Weltmeister
Alexander Dargatz, 28, ist Arzt und Tierrechtler. Jetzt ist er auch Weltmeister im Bodybuilding.
Im Interview erklärt er, wie man auf gesunde Weise Sieger werden kann.

Steckbrief:
Name: Alexander Dargatz
Beruf: Arzt
Alter: 28 (Geburtstag: Mai 1977)
Interessen: Ernährung. Sport. Fantasy (Romanleser, Warhammerspieler und Hobby-Autor).


Hallo Herr Dargatz, Sie sind Weltmeister im Body-Building - hierzu herzlichen Glückwunsch.
Wann haben Sie denn Ihre Begeisterung für das Body-Building entdeckt?

A.D: Angefangen hat das mit abendlichen Liegestützen und Sit-ups. Ich wollte mehr Kraft für den Schulsport. Nach und nach hat sich dieses Training erweitert, und mit 18 habe ich mich dann in einem Fitnessstudio angemeldet. Seitdem habe ich durchgängig trainiert, lediglich eine Verletzung hat mir ein kurze Pause aufgezwungen.

Hatten Sie damals schon daran gedacht, Weltmeister zu werden?

A.D: Nein, nie. Darum ging es auch nie, geht es auch jetzt nicht.
Bodybuilding ist ein Sport, in dem jeder unglaubliche Leistung vollbringen kann. Jeder, der Muskeln auf- und Fett abbaut und dabei stärker wird, ist ein Gewinner, egal auf welchem Niveau das geschieht.

Freie Gewichte statt Maschinen

Wie sieht Ihr Trainingsplan aus?

A.D: Sehr individuell und nach Trainingsphasen auch sehr verschieden. Grundlegend kann man sagen, dass ich freie Gewichte benutze und keine Maschinen und dass ich nie länger als 2 Monate das gleiche Programm mache.
Auf Training und Ernährung für vegane Bodybuilder gehe ich auf der Seite www.veganbodybuilding.com genauer ein, momentan noch im Forum, aber bald stellen wir Artikel auf die Hauptseite. Jeder vegane Sportler ist willkommen, dort mit uns Erfahrungen auszutauschen.

Für den Aufbau von Muskeln benötigt der Körper eine spezielle, eiweissreiche Ernährung. Setzt sich Ihr Speiseplan aus Spritzen, Pillen, Kuhmilch und Eiern zusammen?

Weltmeister in der Fitness-Klasse

A.D: (lacht) Wo haben Sie denn diese Vorstellung her?
Da weiß ich ja gar nicht, wo ich anfangen soll....
Zunächst mal, es stimmt, dass man Protein braucht, um Muskeln aufzubauen. Allerdings glaube ich nicht an eine übertrieben hohe Proteinzufuhr, wie es viele Kraftsportler betreiben. Mehr als 2g/kg Körpergewicht ist meines Wissens nach wissenschaftlich nicht von nachgewiesenem Nutzen. Auf diese Menge kann man ohne große Probleme auch vegan kommen, wenn man proteinreiche Nahrungsmittel wählt.
Spritzen und Pillen sind im Bodybuilding schon verbreitet. Allerdings nehmen sie niemandem das Training ab. Ich bin Weltmeister in der Fitness-Klasse geworden, dass ist sozusagen das "Fliegengewicht". Diese Leistung kann man auch natural, also dopingfrei erreichen. Ich bin auch deutscher Vize-Meister in der GNBF, das ist die German Natural Bodybuilding Federation. Dieser Verband führt strenge Dopingkontrollen durch.

Ausgewogen und frisch ernähren

Wielange leben Sie denn schon vegan? Wie sorgen Sie gegen gesundheitliche Störungen vor?

A.D: So, wie Sie das sagen, klingt das, als müsste man als Veganer auf "gesundheitliche Störungen" vorbereitet sein, dabei ist die vegane Ernährung sehr gesund. Sicher kann man sich auch vegan fehlernähren, aber wenn man ein wenig auf ausgewogene Auswahl und frische Nahrungsmittel achtet, ist Veganismus gesünder als omnivore Durchschnittskost.
Ich achte sehr auf gesunde Ernährung, das heißt für mich: wenig Gebäck, Vollkorn statt geschältes Korn, frisches Obst und Gemüse (nicht aus der Dose), keine Fertigprodukte, viel Wasser trinken usw.
Ich nehme eine Multivitamintablette täglich, das war's dann auch schon mit Nahrungsmittelergänzungen. Das ist wenig im Vergleich mit anderen Bodybuildern, das können Sie mir glauben. Außerdem habe ich schon bevor ich vegan wurde Vitamine genommen, als Vorbeugung gegen einen Mangel.
Ich bin übrigens seit Mitte 2000 vegan.

Sind Sie ein radikaler Tierschützer oder tolerieren Sie andere Meinungen?

A.D: Ich bin kein Tierschützer, ich bin Tierrechtler. Tierschutz billigt Tieren Interessen zu, die allerdings menschlichen untergeordnet werden. Im Prinzip geht es beim Tierschutz um verbesserte Haltungsbedingungen für Tiere, nicht um die Abschaffung der Tierausbeutung per se.
Radikal - im ursprünglichen Sinne des Wortes, von "radix - Wurzel", ja, ich gehe die Probleme an der Wurzel an. Ich bin nicht militant, falls Sie das meinten.
Ich toleriere jede Meinung, in dem Sinne, dass ich jedem eine eigene Meinung zugestehe, allerdings heißt das nicht, dass ich jede Meinung gutheißen muss oder gar die Konsequenzen und Handlungen die aus diesen Meinungen entstehen.
Auch denke ich, dass viele sogenannte Meinungen lediglich aus Unwissenheit entstehen oder Nachgeplappertes sind.

Was für Kommentare hören Sie, bezogen auf Ihre Lebensweise?

A.D: Einige. Wahrscheinlich dieselben, wie sie alle Veganer und sogar Vegetarier kennen. Die Vorurteile der Mangelerscheinungen werden mir immer wieder vorgetragen. Unverständnis, wie man eine solche Lebensweise nur wählen kann. Fragen, was man denn noch essen kann und die Vorstellung, veganes Essen sei fad und langweilig. Lauter Vorurteile, die weit von der Wahrheit entfernt sind.
Aber es gibt auch positive Kommentare. Viele bewundern die Entscheidung und wissen, dass diese Art zu leben auch gesund ist. Allerdings ist bei diesen Leuten die Vorstellung vom Verzicht meist ausgeprägt, als sei Veganismus eine Art Askese.

Sie sagten, dass die vegane Lebensweise grosse Vorteile für die Umwelt brächte - können Sie ein paar Beispiele nennen?

A.D: Die Abermillionen von Tieren in Massentierhaltungen produzieren eine riesige Menge an Gülle und Methan, welche die Umwelt belasten. Das gilt für jede Form der Massentierhaltung, ob Kühe, Hühner oder "Pelztiere".
Regenwald wird abgeholzt, um Weidefläche für Rinder zu schaffen. Nach wenigen Jahren ist der Boden völlig ausgelaugt.
Tierhaltung ist eine unglaubliche Ressourcenverschwendung.

Setzen Sie sich in Ihrer Freizeit auch für den Schutz der Tiere und der Umwelt ein?

A.D: Ja, zum Teil.
Am wichtigsten erachte ich das Beispiel, das man als Veganer für seine Umwelt ist. Ich verbringe nicht meine gesamte Freizeit mit Aktivismus. Aber ich bin in der Tierrechtsinitiative Rhein-Main (TIRM) aktiv und Mitglied bei den "Ärzten gegen Tierversuche e.V.".

Industrienahrung vermeiden

Können Sie als Profi anderen Menschen ein paar Tipps für gesunde und sportliche Ernährung geben?

A.D: Ich bin kein Profi im eigentlichen Sinne ;)
Ernährung ist etwas individuelles. Jeder sollte auf seinen/ihren eigenen Körper hören. Wenn man oft Verdauungsprobleme hat und sich unwohl fühlt, stimmt etwas nicht.
Generell gilt für Sportler dasselbe wie für Nicht-Sportler. Gesundes Essen bedeutet für mich, maßvoll, in ausreichender aber nicht übertriebener Menge Nahrungsmittel aus verschiedenen Gruppen zu wählen, das heißt, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse, Obst, Gemüse, Samen und Keimlinge. Möglichst frische Lebensmittel wählen, täglich Rohkost verzehren, viel trinken. Kleine Mahlzeiten werden besser verdaut als große. Als Sportler sollte man den Anteil an energiereichen Lebensmitteln erhöhen.
Ich persönlich meide Industrienahrung und Fertigprodukte, sowie alle Produkte mit Zusatzstoffen wie Aroma-, Farb-, Konservierungsstoffe, Feuchthaltemittel, gehärteten Fetten, modifizierter Stärke, Geschmacksverstärker etc.

Herr Dargatz, ich Danke Ihnen für das Gespräch!

Das Interview führte Kilian Dreißig vom Internetportal www.umwelt.cc

Weiterführende Links:
http://www.veganbodybuilding.com
Englischsprachige Website rund ums Bodybuilding und vegane Ernährung

http://www.tirm.de
Website der Tierrechtsinitiative Rhein/Main

http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Website der Ärzte gegen Tierversuch

nickie

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Samstag, 19. Januar 2008, 09:09

Der bekannte Sportarzt Dr. Hans Hoske bestätigt:
« Es ist ein in Laienkreisen weitverbreiteter Irrglaube, daß Fleisch- und Eierspeisen
für die Muskelarbeit besonders vorteilhaft seien. “
Prof. Dr. Wilhelm Halden, Universität Graz, und Prof. Dr. med. Ludwig Prokop,
Institut für Leibeserziehung der Universität Wien, geben jedenfalls ohne weiteres zu :
Zur Versorgung mit biologisch hochwertigem Eiweiß muß nicht unbedingt Fleisch dienen"
Gerade die vegane Ernährung ist ideal für Sportler, da sie einen hohen Anteil
an Kohlehydraten aufweißt. Das notwendige Eiweiß wird ebenfalls durch die vegane Kost
gewährleistet ebenso wie alle anderen Mineralstoffe,
Spurenelemente und Vitamine.
Der Zweck dieser Auflistung berühmter Veganer/Vegetarier / Innen, ist zu zeigen,
wie weitverbreitet Veganismus / Vegetarismus im Sport weltweit ist. Diese grosse Anzahl macht
sichtbar, wie viele Spitzensportler bereits realisiert haben, dass es sich dabei um einen sensiblen
Weg zu leben handelt. Nicht nur um es den "Berühmten" nachzumachen sollte man vegan / vegetarisch leben. Man braucht wahrlich kein Fleisch um sportlich ,,SPITZE " zu sein !

Berühmte vegan/vegetarische Sportler

Bill Pearl (Bodybuilder, Mr. Universum) Bild1Bild 2

Al Beckles (Body Builder)

Chris Campbell (Wrestler - Weltmeister 1980)A

Andreas Cahling (Body Builder)

Louis Freitas (Bodybuilder)

Murray Rose (Olympiasieger/Schwimmen)

Emerich Rath / Schwergewichtweltmeister Ringen)


Bertil Järlaker / Weltrekordler Marathon

Abele, Ridgely (Gewinner der Karate Weltmeisterschaft der US Karate Vereinigung)

Sharon Hounsell (Bodybuilding - Miss Wales)

Donnie LaLonde (Früherer Box Weltmeister)

Gähwiler, Beat / mehrfacher Schweizermeister im Zehnkampf


Cory Everson (Bodybuilderin, Ms. Olympia 6 mal)

Killer Kowalski (Wrestler)

Lindford McFarquar (Body Builderin)

Hank Aaron (US Baseball Star)

Ingra Marneke ( Mehrfache deutsche Meisterin,Diskuswurf )

Frogund Widmeyer (Meisterin,Rhytmischer Sport)

Stefan Herrman (Deutscher Tennismeister 1982)

Li Ning ( 6 fache Gewinnerin der Turnweltcups)

Lindford McFarquar (Body Builderin)

Monika Montsho (Gewichtheben)

Hinnen, Roy (vierfacher CH-Meister)


B. J. Armstrong (US Basketball Star)

Boris Becker (Tennis)

Sorya Bonali (Eisläuferin)

Les Brown (Läufer)

Peter Burwash (Tennis)

Joanna Conway (Eisläuferin)

Sylvia Cranston (Triathletin)

Sally Eastall (Marathonläuferin, vegan)

Di Edwards (Läufer, Olympia Semifinalist)

Katie Fitzgibbon (Marathon-läuferin)

Clare Francis (Segeln)

Carol Gould (Marathonläufer)

Estelle Gray (Radfahrerin)

Sammy Green (Läufer)

Ruth Heidrich (3-mal Ironman beendet, Marathonläuferin, Präs. der Vegetarischen Gesellschaft v. Honolulu, vegan)

Sally Hibberd (Britische Mountain Bike Meisterin)

David Johnson (BAA Coach)

Kathy Johnson (Turnerin, Olympia)

Alan Jones (Britischer Schispringerer)

Billie Jean King (Tennis)

Jack LaLaine (Fitness Guru, vegan)

Silken Laumann (Rudern, Olympia)

Judy Leden (Britische, Europa- & Weltmeisterin im Hängegleiten)

Marv Levey (Buffalo Bills Coach)

Jutta Müller (Mehrfache Weltcup-Siegerin im Windsurfen)

Jack Maitland (Triathlet)

Cheryl Marek (Radfahrer)

Kirsty McDermott (Läuferin)

Robert Millar (Radfahrer)

Edwin Moses (Läufer)

Martina Navratilova (Tennis)

Paavo Nurmi (Speerwerfer)

Dennis Rodman (Basketball, Chicago Bulls)

Dave Scott (Fünffacher Sieger des Ironman Triathlon, vegan)

Jonathon Speelman (Schach)

Lucy Stephens (Triathletin, vegan)

Kirsty Wade (Läuferin)

Bill Walton (Basketball)

u.v.a

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98

Samstag, 19. Januar 2008, 13:36

nickie, ich kenne die Seite(n). ;)

Die aufgelisteten Bodybuilder haben Steroide gespritzt.

Wie viele Foren und Fitness-Seiten soll ich Dir nennen die das Gegenteil behaupten? Ich selbst habe die Erfahrung am eigenen Leib gemacht, das ich nur mit tierischem Eiweiß zu Höchstleistungen im Stande war.

Kohlehydrate bekomme ich reichlich über Nudeln und Reis.

Ich esse auch weiterhin 2 mal die Woche Fleisch vom Fleischer meines Vertrauens! Das heißt ich weis von wo die Tiere kommen, wie sie gehalten werden.Da zahle ich auch gerne nen € mehr, als woanders.

Sport-Freak

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99

Samstag, 19. Januar 2008, 13:52

Zitat

Original von petrad
ich musses noch mal sagen.ihr schreibt unglaublichen schwachsinn.
ich sachreibe es jetzt ein weiteres mal(für die ganz blöden):

Jetzt wird aber jemand beleidigend!!!

Zitat

Original von petradvon selber vermehren sich die tiere nicht so stark.

Warum müssen die Jäger dann jedes Jahr eine gewisse Quote erfüllen? Warum müssen jedes Jahr so und so viele Füchse, Rehe, Hirsche, Hasen, Fasane usw abgeschossen werden?

Zitat

Original von petradich freue mich über jeden arbeitslosen schlachter,pelztierzüchter und alle menschen die am tierleid profitiert haben.

Spätestens jetzt wirst Du militant!!!Du siehst lieber Menschen in Armut und/oder Arbeitslosigkeit? Denn so schnell lässt sich das alles nicht umsetzen!

Zitat

Original von petrad"Ein gesunder Mensch braucht aber auch tierisches Eiweiß!"
das ist auch wieder so ein schwachsinn.das gegenteil ist der fall.zuviel tierisches eiweiss macht die menschen krank.

Schwachsinn scheint Dein Lieblingswort zu sein. newa? ;)

So, ich verabschiede mich hier aus dem Thread.
Ich mag keine Beleidigungen und keine miliitanten Menschen!

nickie

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100

Sonntag, 20. Januar 2008, 13:41

Zitat

Original von petradvon selber vermehren sich die tiere nicht so stark.

Warum müssen die Jäger dann jedes Jahr eine gewisse Quote erfüllen? Warum müssen jedes Jahr so und so viele Füchse, Rehe, Hirsche, Hasen, Fasane usw abgeschossen werden?
Hallo Sortfreak,Dazu kann ich folgendes sagen.Jäger sind überflüssig.Jäger töten aus reinem Vergnügen.Sie sind davfür verantwortlich,dass es ein Unglechgewicht gibt,z.b. durch zufütterung oder fasanenzucht.Mehr Infos gibt es auf www.tatort-wald.de.

Zitat

Original von petrad"Ein gesunder Mensch braucht aber auch tierisches Eiweiß!"
das ist auch wieder so ein schwachsinn.das gegenteil ist der fall.zuviel tierisches eiweiss macht die menschen krank.

Schwachsinn scheint Dein Lieblingswort zu sein. newa? ;)

So, ich verabschiede mich hier aus dem Thread.
Ich mag keine Beleidigungen und keine miliitanten Menschen!
[/quote]

Also ich finde auch,dass man Beleidugungen unterlassen sollte.Kann allerdings auch verstehen,dass Menschen eine gewisse Wut gegenüber Tierquälern empfinden.
Ich finde,dass es genauso wenig akzeptabel ist wegen unserer Nahrung Tiere töten zu lassen wie das töten von sogenannten Pelztieren,um daraus Kleidung zu machen.
vg Nickie