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APB

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41

Dienstag, 18. September 2007, 13:48

Zitat

Original von nickie


Hallo APB,
die totale Katastrophe für unseren Planeten ist der Mensch.Wir Menschen zerstören unseren Planeten,wir sind Schuld an der Ausrottung unzähliger Tier-und Pflanzenarten,wir sind verantwortlich für den Klimawandel,u.a.durch den Fleischverzehr.
Kein Mensch hat die Absicht alle Tiere vegetarisch zu ernähren.



Ok ich sehe ein das Wir Menschen oft die Totalen Zerstörer sind...
Ja aber wenn man auch mal auf der anderen Seite schaut, wie zum Beispiel die Tierschützer.
Oder ich setze mich seit ich 12 bin extrem für den Regenwald ein (das kommt warscheinlich davon das mein Vater auch Regenwaldschützer war) und wenn es diese Schützer nicht gäbe wäre die Welt schon vor Jahren Komplett zerstört worden X(.
Nun schau... Der Mensch ansich ist NICHT die KATASTROPHE sondern sein Verhalten!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »APB« (18. September 2007, 13:48)


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42

Dienstag, 18. September 2007, 19:30

Zitat

Original von APB

Der Mensch ansich ist NICHT die KATASTROPHE sondern sein Verhalten!


Wäre doch ein passender Schlußspruch für diese Diskussion, oder?
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

Sport-Freak

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43

Dienstag, 18. September 2007, 23:39

Zitat

Ein Organismus braucht mindestens 10.000 Jahre, um sich auf eine totale Ernährungsveränderung umzustellen. Um sich auf Fertigfutter umzustellen, hatte der Hund etwa 60 Jahre. In diesen 60 Jahren hat sich der allgemeine Gesundheitszustand unserer Hunde drastisch verschlechtert. Das hängt UNBEDINGT mit der schlechten Ernährung zusammen.

Viele Tierärzte, Züchter und Hundebesitzer sind heute der Meinung, daß Fertigfutter einer der Hauptverursacher eines schlechten Gesundheitszustandes ist, und suchen Alternativen zu Fertigfutterprodukten. Eine dieser Alternativen, die mittlerweile Befürworter in der ganzen Welt hat, ist die sogenannte BARF-Ernährung.


Wenn ich kein Fleisch mehr esse, woher bekomme ich dann das lebenswichtige Vitamin A + E? Oder woher bekomme ich lebenswichtges tierisches Eiweiß?

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44

Mittwoch, 19. September 2007, 19:51

Zitat

Original von Sport-Freak

Wenn ich kein Fleisch mehr esse, woher bekomme ich dann das lebenswichtige Vitamin A + E? Oder woher bekomme ich lebenswichtges tierisches Eiweiß?


Mußt du "Chappi" essen.
Da ist alles drin, nur kein Fleisch! :D

In der Werbung heißt es doch: klarer Blick, glänzendes Fell und gute Zähne!
Besser gehts doch garnicht. Nie wieder Brille und Zahnarzt! 8) 8) 8)
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

APB

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45

Mittwoch, 19. September 2007, 20:53

Zitat

Original von Pesetas Frauchen
Mußt du "Chappi" essen.



Vielleicht klingt das jetzt komisch aber was ist Chappi?? ?(

Sport-Freak

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46

Donnerstag, 20. September 2007, 00:04


petrad

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47

Donnerstag, 20. September 2007, 11:27

"Oder ich setze mich seit ich 12 bin extrem für den Regenwald ein (das kommt warscheinlich davon das mein Vater auch Regenwaldschützer war) und wenn es diese Schützer nicht gäbe wäre die Welt schon vor Jahren Komplett zerstört worden"

hallo apb,als regenwaldschützer solltest du dich für die vegetarische lebensweise einsetzen,da für die fleischproduktion riesige flächen,urwald, für den sojaanbau benötigt werden.10-15kg getreide,soja für 1 kg fleisch.
jeder mensch,der sich vegetarisch ernährt vermeidet zusätzlich 1,5 tonnen co 2,

viele grüsse p.

APB

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48

Donnerstag, 20. September 2007, 12:39

Also ich setze mich ganz besonders für Regenwälder an der Brasilianischen Grenze ein und da hab ich so was noch nie gehört!
Aber ich kaufe sowieso fast immer Biofleisch

Und Sport-Freak danke für die Info ;)

petrad

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49

Freitag, 21. September 2007, 06:44

Regenwald wird für die Rinder der reichen Welt abgeholzt, in Brasilien und Costa Rica sind große Waldgebiete gerodet worden, Genmanipuliertes Soja wird für das Viehfutter der Satten angebaut. In Brasilien ist bereits 1/5 der Ackerfläche so besetzt. Das Land fehlt für den Anbau von Lebensmitteln für die Menschen. Ein Drittel der Weltgetreideproduk-tion landet in den Mägen der Rinder. 1.3 Milliarden Rinder werden gemästet, genau so viele, nämlich auch 1.3 Milliarden Menschen leiden an Hunger.......
Quelle:Uni Kassel Friedensforschung

APB

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50

Freitag, 21. September 2007, 11:24

Tut mir leid!
Endweder deine Quelle ist falsch oder die schaffen das so das das keiner Mitbekommt.
Weil ich mich vor ca. 3 jahren noch so stark dafür eingesetzt habe und ich fast alles über denn Regenwald wusste!
Das ist mir vollkommen neu was du erzählst aber ich werde mich mal bei ARA erkundigen. Dort wissen die Alles über die Regenwälder überall auf der Welt

petrad

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51

Freitag, 21. September 2007, 12:12

Aktuelles aus Brasilien

Neue Greenpeace-Soja-Aktion

Für Hühnchen-Futter brennt der Regenwald
Greenpeace Pressemitteilung, 2.5.06

Amsterdam, 02.05.2006: Gegen einen Frachter mit Soja aus dem Amazonas-Gebiet protestieren 70 Greenpeace-Aktivisten aus ganz Europa, darunter auch Deutsche, im Amsterdamer Hafen. Kletterer malen "Forest crime" (Verbrechen am Urwald) auf einen Soja-Speicher und befestigen Transparente an einem Entladekran. Der Grund für die Aktion: Für den Anbau von Soja wird immer mehr bedrohter Regenwald vernichtet.

Der Frachter "Flecher" liefert nach Greenpeace-Recherchen 53.000 Tonnen Soja aus den brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso, Rondonia und Pará. Die Fracht gehört dem US-Agrarkonzern Cargill. Er kauft die Sojabohnen in Amazonien und verarbeitet sie in Amsterdam zu Schrot und Öl. Diese dienen vorwiegend als Futter für Schweine, Rinder oder Hühner in Europa.

"Cargill zerstört den Urwald, damit das Kilo Fleisch in Europa möglichst billig ist", sagt Greenpeace Waldexperte Oliver Salge in Amsterdam. "Für eine solche Schiffsladung Soja müssen 19.000 Hektar Urwald gerodet werden, eine Fläche von 26.000 Fußballfeldern. Greenpeace verlangt von Cargill, keine Soja aus dem Amazonas-Gebiet mehr zu kaufen. Der Schutz des Urwaldes ist wichtiger als billiges Futter für die skandalöse Massentierhaltung erfolgt mit sehr großen Beständen und meist nur eine Tierart.Massentierhaltung in Europa."

Deutschland importiert jährlich über drei Millionen Tonnen Soja aus Brasilien. Ein Großteil wird aus Holland eingeführt, das Schrot mit Binnenschiffen nach Deutschland geliefert. Ein wichtiger Abnehmer sind die Raiffeisen-Werke, die es ins Tierfutter mischen und an Landwirte verkaufen.

Erst am 7. April protestierte Greenpeace mit Schlauchbooten gegen den Frachter "W-One", der ebenfalls Sojabohnen aus dem brasilianischen Regenwald nach Amsterdam brachte. In einem Gespräch zwischen Greenpeace und der Konzernleitung von Cargill vergangene Woche in Washington, D.C., weigerte sich Cargill, den Einkauf von Amazonas-Soja zu stoppen.

Anfang April veröffentlichte Greenpeace den Report "Eating up the Amazon (Wir essen Amazonien auf)". Er zeigt, wie die Massentierhaltung in Europa die Urwaldzerstörung vorantreibt. Der Report dokumentiert zum Beispiel die Schritte von der Urwald-Rodung bis zum Chicken McNuggets von McDonalds in Großbritannien. Die US-Agrarkonzerne Cargill, ADM und Bunge kontrollieren 60 Prozent der Sojaproduktion in Brasilien und mehr als drei Viertel der Soja-Verarbeitung in Europa.

Die Brandrodung für den Soja-Anbau vernichtet den Lebensraum der Ureinwohner, der Pflanzen und Tiere. Zudem gefährdet sie das Weltklima. Die Soja-Farmer eignen sich das Land oft illegal an und vertreiben die Bewohner gewaltsam. Nach der Brandrodung kommen häufig Sklaven zum Einsatz: entrechtete Menschen, die in abgelegenen Regionen wie Arbeitstiere gehalten werden. Die Soja-Monokulturen verursachen Bodenerosion, außerdem werden große Mengen von chemischem Dünger und Pestizide eingesetzt.

APB

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52

Freitag, 21. September 2007, 12:48

Oh gut vielen Dank!
Dann muss ich mich mehr erkundigen ;)
aber das ist mir neu ?(


Aber gut zu Wissen :D

Danke petrad

Teddy

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53

Donnerstag, 1. November 2007, 15:50

Ich möchte nur kurz hinzufügen, dass Soja (für die der Regenwald ebenfalls abegerodet wird, sicherlich) in sovielen Produkten enthalten ist, dass sämtliche Verbraucher die Firmen Maggi, Knorr etc. boykottieren sollten. Und ihr meint, das die Menschen das wirklich machen?

nickie

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54

Donnerstag, 1. November 2007, 16:25

das meiste soja wird für die fleischindustrie verbraucht.7-16kg getreide oder soja für ein kilo fleisch.
es gibt einige firmen,z.b.taifun,die verwenden für ihre sojaprodukte nur soja aus deutschland.
dazu passend dei anzeigenkampagne:"Werde Lebensretter,iss vegetarisch"

http://www.vegetarische-initiative.de/an…ebensretter.htm

Mary

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55

Mittwoch, 12. Dezember 2007, 07:50

Wieso denken eigentlich alle, dass Fleischverzehr LEBENSWICHTIG ist?
Vegetarier und Veganer LEBEN doch auch, und zwar sehr gesund.
Ich z.b. nehme keine Zusatzstoffe (esse auch eigentlich kein Soja oder Tofu, und wenn - sehr, sehr selten), und ich nehme keine Tabletten oder so.
?(
Animals are not ours to use for experiments!

nickie

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56

Sonntag, 16. Dezember 2007, 11:30

Zitat

Original von Mary
Wieso denken eigentlich alle, dass Fleischverzehr LEBENSWICHTIG ist?


hallo mary,das liegt wahrscheinlich daran,dass die fleischindustrie jahrzehntelang sehr erfogreich die verbraucher,ernährungsberater und ärzte manipuliert hat.
einige dieser märchen halten sich ja immer noch,wie z.b. tierisches eiweiss sei wertvoller,oder die lüge von dem eisengehalt im fleisch.
fakt ist aber,dass pflanzliches eiweiss mindestens gleichwertig ist und das der hohe eisengehalt im tierischen eiweiss sogar schädlich ist und das die eisenversorgung von vegetariern normal ist.
ernährungsberater,die nicht auf der lohnliste von der fleischindustrie stehen,
sprechen sich immer öftter für die pflanzliche ernährung aus.und bringen das tierische eiweiss in verbindung mit vielen krankheiten,wie z.b. krebs und herz-kreislauferkrankungen.
mehr infos zu diesen sachen gibt es beim vebu.
www.vebu.de

vg nickie



Gut ist der Mensch nur, wenn ihm das Leben schlechthin, das der Pflanze und das des Tieres wie das des Menschen heilig ist und er sich ihm überall, wo es in Not ist, helfend hingibt.

Albert Schweitzer

Mary

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57

Sonntag, 13. Januar 2008, 18:13

fleisch ist mord, ungesund und unnötig.
punkt aus ende ;)
Animals are not ours to use for experiments!

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58

Montag, 14. Januar 2008, 05:53

Hach ja, die uralte Diskussion ^^

Ich fange mal direkt mit einem Satz der ersten Seite an. Dort schrieb jemand, dass die einzige artgerechte Tierhaltung die Freiheit wäre. *halbtotlach* Sorry, das mag ja sein, aber in einem Forum eines Tierheims, in dem bestimmt jeder User mind. ein Haustier hat, klingt dieser Satz wie die größte Ironie der Welt. Schweine und Rinder sollen also in Freiheit leben, aber Katzen und Hunde darf man einsperren? Ne ist klar, ne?

Ich esse Fleisch, weil es mir schmeckt. Und weil ich die Proteine brauche. Und auch andere Stoffe, die weder ich selbst noch Pflanzen produzieren können.
Ich habe absolut nichts gegen Vegetarier und Veganer (oder Frutarier etc. pp.; wie sie nicht alle heißen). Warum auch? Es sei denn, sie fangen an militant zu werden und versuchen jemandem wie mir die Lust auf Fleisch zu vermiesen.

Es ist übrigens zu spät, alle Menschen zu Vegetariern zu machen. Es gibt ja kaum noch unberührte Flecken Natur auf der Welt, wo die Nutztiere dann freigelassen werden könnten. Außerdem bräuchten wir dann zusätzliche Anbaugebiete für Obst und Gemüse...
Außerdem müssten wir dann unsere carnivoren Haustiere verhungern lassen. Fleischhaltiges Tierfutter wird aus dem produziert, was bei der Produktion für den Menschen übrig bleibt. Wird für den Menschen kein Fleisch mehr produziert, gibt es auch kein Fleisch mehr für Hunde und Katzen. Denn Schwein, Rind oder Huhn für Bello und co. zu schlachten ist ebenso Mord.

Fazit: Lasst einfach jeden so leben wie er es mag und für richtig hält, solange er sich im Rahmen der Gesetze bewegt.

In diesem Sinne: Schönen Tag euch allen ;)

petrad

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59

Montag, 14. Januar 2008, 08:38

fleischfresser verursachen entsezliches und unnötiges tierleid.

welche stoffe brauchst du denn,die pflanzen nicht produzieren können??
bitte informier dich doch mal vernünftig,bevor du hier einen solchen unsinn schreibst."Gut geplante vegane, lakto-vegetarische und lakto-ovo-vegetaris che Ernährungsformen sind zu allen Zeiten des Lebenszyklus angemessen, einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit. Eine vernünftig geplante vegane, lakto-vegetarische und lakto-ovo-vegetaris che Ernährung deckt den Nährstoffbedarf von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen und fördert das normale Wachstum"
das ist das ergebnis der grössten ernährungsvereinigung ada in den usa,wo zigtausende ärzte und ernährungsexperten vereinigt sind.
auch ist es totaler quatsch,dass wir mehr anbaufläche für obst und gemüse bräuchten.fakt ist,dass für 1 kilo fleisch zwischen 7-14 kg getreide benötigt wird.zustzlich braucht man ca 15000 liter wasser für ein kilo fleisch.
ich lasse nicht jeden so leben wie er mag,weil ich dann ja auch akzeptieren müsste,dass es menscehn gibt,die pelztiere abschlachten,grausame tierversuche machen,hunde,katzen und andere tiere aus vergnügen abknallen(jagd).......die tiere sind auf unsere hilfe angewiesen.und ich bekämpfe alle tierquälereien,aber deswegen bin ich nicht militant.

"Nichts wird die Chancen für ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zu einer vegetarischen Ernährung" Albert Einstein

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60

Montag, 14. Januar 2008, 09:13

Oh nein! Tiere sind nicht auf unsere Hilfe angewiesen. Zumindest wären sie es nicht, wenn der Mensch sich nicht eingemischt hätte.
Du sagtest doch, dass Tiere in Freiheit leben sollen. Das können sie aber nicht, wenn sie ständig vom Menschen kontrolliert würden.
Tiere für ihre Pelze, Hörner oder andere schmückende Sachen zu töten, finde ich auch nicht richtig. Aber Fleisch ist nunmal ein Lebensmittel, ohne das ICH nicht leben möchte. Ich esse auch sehr gerne Obst und Gemüse etc., aber Fleisch gehört für mich nunmal mit dazu. Es schmeckt mir einfach viel zu gut.
Was da nun so essenzielles drin ist, was Pflanzen nicht haben, weiß ich nicht im Detail. Mir fallen da nur die tierischen Proteine ein, die, da wir ja nunmal auch aus Fleisch bestehen, wir besser verarbeiten können.
Der Mensch ist nunmal ein Allesfresser. Das zeigt schon unser Gebiss. Wir haben Schneidezähne, um Fleisch zu beißen und Mahlzähne, um Gemüse zu kauen. Unsere Verdauung kommt auch mit beidem gut klar (wobei viele pflanzliche Nahrungsmittel größtenteils sogar unverdaut durchgehen).

Wir züchten die Tiere doch, um sie zu essen.
Bei der Jagd ist es etwas anderes. Da wird das Töten zum Hobby gemacht und die Beute im Wohnzimmer aufgehängt. Das Fleisch wird meist nicht verwendet. Damit bin ich auch nicht einverstanden. Das ist wirklich Mord!

Aber das ist alles nur unsere Sicht und Verständnis. Tiere haben kein Bewusstsein. Sie wissen nicht, dass sie sterben müssen. Zumindest nicht von vornherein.
Und was gibt uns Menschen eigentlich das Recht, darüber zu urteilen, dass wir keine Tiere töten dürfen, Pflanzen hingegen schon? Nicht nur Fleisch wird irgendwann weggeschmissen. Auch pflanzliche Produkte landen nicht selten auf dem Müll. Wer oder was gibt uns das Recht DAZU? Nur weil Pflanzen kein Gehirn haben? Fühlen können sie scheinbar auch ohne, oder woher "wissen" sie, aus welcher Richtung das Licht kommt, dem sie entgegenwachsen, oder wo im Boden die meisten Nährstoffe sind, oder wann sie ihren Samen verlassen müssen, um zur Oberfläche durchzubrechen?

Ich habe irgendwann mal auf GBO ein Zitat gelesen, das ungefähr so ging:
Vegetarier sind viel gemeiner als Fleischfresser. So ein Schwein hat wenigstens noch die theoretische Möglichkeit wegzulaufen, aber was ist mit einem Salatkopf?

oder:

Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg.


Zudem sind Pflanzen mittlerweile auch nicht gesünder als Fleisch. Alles ist durchzogen von irgendwelchen Schadstoffen. Davon kann sich auch kein Bio-Produkt freisprechen. Bei dem, was so alles in der Luft rumschwirrt und in den Böden steckt.... Und Allergien werden auch von genug anderen Dingen verursacht.

Wie gesagt: Ich lasse die Vegetarier und co. das sein, was sie sein wollen, aber ich möchte gleiches natürlich auch von ihnen. Solange es Tiere auf der Welt gibt und sie "produziert" werden, wird es Fleisch geben. Und solange es Fleisch gibt, wird es auch Menschen geben, die es kaufen und verzehren. Und genau solange werden es die Vegetarier etc. nicht schaffen, die Karnivoren ganz "auszurotten" (was übrigens äußerst intolerant ist).

Immerhin werden die Tiere hierzulande noch ziemlich sanft getötet. In anderen Ländern ist das viel brutaler. Wenn man mal überlegt, dass da die Tiere lebend aufgehängt werden und dann durch einen kleinen Stich in die Halsschlagader ganz langsam verbluten. Verglichen damit ist ein Bolzen im Kopf wirklich angenehm. Zumindest ist es schnell vorbei und damit weniger schmerzhaft.

mfG
Mario

P.S.: Es haben übrigens schon einige Vegetarier versucht mich umzukrempeln und nicht einer hat es bislang geschafft. Die Argumente haben mich allesamt nicht überzeugen können.
Es gibt allerdings Tiere, die ich nie essen würde. Ich bleibe lieber bei Schwein, Geflügel und ein bisschen Rind (das schmeckt mir nicht sooo besonders gut).