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Nessaja

Anfänger

Beiträge: 9

Wohnort: Bielefeld

21

Sonntag, 9. September 2007, 13:41

Hi,

ich finde es sehr traurig, dass sogar Menschen, die im Tierschutz arbeiten, Entschuldigungen erfinden, Fleisch essen zu dürfen.
Ich verurteile Fleischesser nicht, dafür mache ich genug eigene Fehler, aber es macht mich traurig.
Jeder, der eine Bratwurst oder ähnliches isst, sollte sich jedesmal fragen, weshalb dieses Tier sterben musste und warum es keine Rechte hatte.

Die einen Tiere werden unter Artenschutz gestellt, andere gelten als Haustiere und Freunde des Menschen und wieder andere sind Futter. Wer gibt den Menschen das Recht, so etwas zu entscheiden?

Ich esse seit fast 20 Jahren kein Fleisch, weil ich nicht das Recht habe, zu morden, wenn es Alternativen gibt. Das Recht für sein Essen zu töten hatten vielleicht die Neandertaler, aber wir nicht mehr. Und sogenannte "artgerechte Haltung" schließt zwar Legebattierien und Tiertransporte aus, aber die Tiere sind trotzdem zu Tode verurteilte Gefangene, die unschuldig bestraft werden. Ich möchte nicht ihr Richter sein ...

Traurige Grüße
Nessaja

Teddy

Anfänger

Beiträge: 29

Wohnort: Bielefeld

22

Sonntag, 9. September 2007, 14:36

Also ich kann nur für mich sprechen und da muss ich sagen: Ich entschuldige mich nicht und suche keine Entschuldigung, dass ich Fleisch esse. Ich esse Fleisch und Punkt. Verzichtet auf Lederschuhe, Ledergürtel, Fleisch und Fisch, Eier und meinetwegen auch auf Honig (Ausbeutung der Bienen). Ich entbehre einen Teil von diesen Dingen, geben mich hin und wieder der Wolllust von Fleisch hin und kann damit gut leben.
Und jetzt mal was ganz ironisches, damit sich hier einige wieder aufregen können, den der Thread hat nicht das im Inhalt gebracht, was er hätte bringen können.
Vergeßt nicht Euer eigenes Besteck und euren eigenen Teller in ein Restaurant, oder zu einem Besuch, mitzubringen, den es könnte sein, dass es vorher schon einmal zum Fleischverzehr genutzt wurde. Das ist kein Witz. Ich kenne auch Vegetarier und die tun dies und trotzdem mag ich sie als Menschen. Die können damit leben, dass ich Fleisch esse. Da muss ich mir nicht so einen Schmarn anhören.

MrsGoalkeeper

Fortgeschrittener

Beiträge: 178

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Bürotuse

23

Montag, 10. September 2007, 16:13

hab ja am anfang irgendwo schon gesagt, dass ich auch Vegetarier ebenso wie Veganer kenne und mag udn die mich auch...und wir akzeptieren nd respektieren die Meinugn des anderen.

Und ich esse auch Fleisch. Punkt.
Ich brauche da keine rechtfertigung für.
Ich habe kein schlechtes Gewissen als solches.

Bitte ernährt alle Fleischfressenen Tiere von jetzt an auch vegetarisch... was gibt denen das recht andere Tiere zu fressen? Und was gibt einem Menschen das recht Pflanzen zu essen?



sorry, ich schreib hier lieber nicht mehr...
Ich bin Tierschützer und esse trotzdem Fleisch!

Mein Hund ist ein Jagdhund...da ich keinen Prinzen aufm Pferd haben möchte, sucht er nun den Vampir im Volvo für mich

petrad

Schüler

Beiträge: 83

Wohnort: detmold

24

Dienstag, 11. September 2007, 20:24

Glaubst du ernsthaft du kannst die ganze Welt oder ganz Deutschland davon überzeugen Vegetarier zu werden? Nein! Nicht in hundert und auch nicht 500 Jahren!!

natürlich werden nicht alle vegetarier werden,aber wenn allen menschen,die sich für tierschutz interessieren,ab sofort kein fleisch mehr essen würden,dann gäbe es bald keine massentierhaltung mehr.und das wäre doch schon mal ein fortschritt.

Würden sämtliche Tiere artgerecht und lange gehalten würden die Fleischpreise steigen un....

völlig illusorisch.es gibt keine artgerechte tierhaltung.in vielen biobetrieben haben die schweine gerade mal 0,5 quadratmeter mehr platz als in der intensivhaltung und das tageslicht sehen sie auch nicht.masthähnchen leben statt 4-5 wochen in der massentierhaltung,ca 2-3 woch länger.wirklich toll.
findet du das artgerecht??



Und wie sieht es bei dir mit Fisch aus? Der wird auch grausam gefangen.

Ich esse natürlich auch keinen fisch oder eier.

petrad

Schüler

Beiträge: 83

Wohnort: detmold

25

Dienstag, 11. September 2007, 20:34

.

Bitte ernährt alle Fleischfressenen Tiere von jetzt an auch vegetarisch... was gibt denen das recht andere Tiere zu fressen? Und was gibt einem Menschen das recht Pflanzen zu essen?


Das ist nun wirklich hart an der grenze zum schwachsinn.du vergleichst tatsächlich ein raubtier,z.b. einen löwen mit uns menschen.das sind raubtiere.sollen die sich vielleicht eine gemüsesuppe kochen oder im nächsten supermarkt ein veggiewürstchen kaufen??
viele grüsse p.

"Ethik besteht darin,
dass ich die Nötigung erlebe,
allem Willen zum Leben die gleiche Ehrfurcht entgegenzubringen wie dem eigenen.
Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt."

Albert Schweitzer
1875-1965; Theologe und Missionsarzt; Friedensnobelpreis 1952

nickie

Schüler

Beiträge: 57

Wohnort: Detmold

26

Mittwoch, 12. September 2007, 08:55

Das Fleischessen


Ist Ihnen bewusst, dass das Stück Fleisch und die Scheibe Wurst auf Ihrem Teller einmal ein Lebewesen war? Wie wir Menschen empfinden Tiere Glück, Leid und Schmerz. Schweine sind mindestens genau so intelligent wie Hunde. Ist Ihnen bewusst, dass die sog. "Schlachttiere" entsetzlich gelitten haben und einen grausamen Tod erleiden mussten, bevor sie auf Ihrem Teller landeten?


Das Leid der Tiere

Tiere leiden in der heute üblichen Massentierhaltung entsetzlich. Schweine zum Beispiel werden dort im wahrsten Sinne des Wortes verrückt und fressen sich gegenseitig Schwänze und Ohren ab. Mutterschweine müssen ihr Leben als Gebärmaschinen in engsten Metallgitterständen verbringen, in denen sie sich noch nicht einmal umdrehen können. Warum? Die in der Massenhaltung verrückt gewordenen Schweine würden ihre eigenen Kinder töten, was in der Natur niemals vorkommen würde. Kuhmüttern nimmt man sofort nach der Geburt ihre Kinder weg und steckt die Kälber in dunkle Einzelboxen. Mütter und Kinder leiden entsetzlich unter dieser erzwungenen Trennung. Warum macht man das? Für die Tierindustrie ist es profitabler, wenn der Verbraucher die Milch der Kühe trinkt als wenn dies die Tierkinder tun (mehr zum Thema Milch). In der dunklen Einzelbox bei hohen Temperaturen haben die Kälbchen ständig Durst. Diesen ständig vorhandenen Durst versuchen die Tiere durch den angebotenen Futterbrei zu löschen, in dem früher sogar die zu Tiermehl verarbeiteten Artgenossen enthalten waren - eine der Ursachen für BSE. Durch das Zwangsmästen nehmen die Tiere rasch an Gewicht zu und können innerhalb kürzester Zeit profitabel vermarktet werden.



Filmdokumente aus Schlachthäusern zeigen, dass im normalen Schlachtalltag in "vorbildlichen" Betrieben Schweine und Rinder mitunter bei lebendigem Leibe zerschnitten werden. Sie erleben ihren Tod und ihr Ausbluten durch den Stich mit dem Schlachtermesser nicht nur bei vollem Bewusstsein mit, sondern müssen den Anfang ihrer Verarbeitung zu Fleisch und Wurst bei vollem Bewusstsein erleben.


Der Schlachthausalltag

In dem Buch "Slaughterhouse" von Gail A. Eisnitz wurden Schlachthausarbeiter mit einer Erfahrung von insgesamt zwei Millionen Stunden an der Betäubungsbox befragt. Hier einige Auszüge über den Schlachthausalltag:

"Ich habe lebendiges Rindfleisch gesehen. Ich habe sie muhen gehört, wenn die Leute das Messer anlegen und versuchen, die Haut abzunehmen. Ich denke, dass es grausam für das Tier ist, so langsam zu sterben, während jeder seine verschiedenen Jobs an ihm macht." "Die Mehrzahl von Kühen, die sie aufhängen, ist noch am Leben. Sie öffnen sie. Sie häuten sie. Sie sind immer noch am Leben. Ihre Füße sind abgeschnitten. Sie haben ihre Augen weit aufgerissen und sie weinen. Sie schreien, und du kannst sehen, wie ihnen die Augen fast rausspringen." "Ein Arbeiter hat mir erzählt, wie eine Kuh, die mit ihrem Bein in dem Boden eines Lasters steckengeblieben ist, zusammengebrochen ist. ‚Wie hast du sie lebendig rausgekriegt?' habe ich den Typ gefragt: ‚Oh', sagte er, ‚wir sind einfach unter den Laster gegangen und haben ihr Bein abgeschnitten.' Wenn jemand dir das sagt, weißt du, es gibt viele Dinge, die dir niemand sagt."


Schlachthof

Wenn wir die schön hergerichtete und präsentierte Ware Fleisch und Wurst im Metzgerladen, das appetitliche Steak und den schönen leckeren Braten auf dem Tisch sehen, sind die grausamen Qualen, die Angst und Panik der Lebewesen, von denen die appetitlichen Köstlichkeiten stammen, nicht mehr erkennbar. Beim Genießen dieser "Köstlichkeiten" überlassen wir ja die tierquälerische Intensivtierhaltung, die furchtbaren Tiertransporte und die blutigen Gemetzel der Schlachtungen mit all ihren Grausamkeiten anderen bereitwilligen "Vollstreckern". Nur durch den Konsum von Fleisch und Wurst werden aber all diese Grausamkeiten überhaupt erst in Auftrag gegeben.


Das System

Da alle Beteiligten außer den wehrlosen Tieren ihren Vorteil daraus ziehen, funktioniert dieses tierfeindliche System so gut: Profiteure verdienen viel Geld, der Verbraucher bekommt seine Lieblingsspeisen so serviert, dass keine Erinnerungen an die vorhergegangenen Grausamkeiten ihm den Appetit verderben. Falls im Fernsehen "unglücklicherweise" ein Bericht über diese grausamen Tierquälereien laufen sollte, schaltet man lieber ab, weil "man das Leid der armen Tiere ja nicht mit anschauen kann". Am nächsten Tag kauft man dann wieder das Fleisch genau dieser gequälten Tiere, weil "wir ja schon immer Fleisch gegessen haben". Muss denn das, was immer schon so war, ethisch auch richtig sein? Auch Kriege, Sklavenhaltung, Unterdrückung von Frauen, Rassismus etc. gab es schon immer und wurden teilweise in vergangenen Zeiten als völlig normal angesehen.



Wissenschaftler für eine pflanzliche Kost

Um Leid und Tod von Mitlebewesen zu rechtfertigen, behauptet die Werbung der Fleischindustrie, dass Fleisch gesund sei und Menschen Fleisch zu einer gesunden Ernährung brauchen. Doch was sagt die Wissenschaft dazu? Professor Dr. Claus Leitzmann vom Institut für Ernährungswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen gilt als einer der renommiertesten Ernährungsexperten in Deutschland. In seinem 1999 erschienen Buch über "Alternative Ernährungsformen", das er zusammen mit den Ernährungswissenschaftlern Markus Keller von der Universität Gießen und Dr. Andreas Hahn von Universität Hannover verfasste, steht folgendes wörtlich zu lesen:

"In der Vergangenheit wurde die vegetarische Ernährung seitens der Medizin und der Ernährungswissenschaft fast ausnahmslos als >Mangelernährung< eingestuft. Dies lag teilweise auch daran, dass gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse über die ernährungsphysiologische Wirkung einer fleischlosen Kost fehlten und jahrtausendealte Erfahrungswerte nicht akzeptiert wurden. Mittlerweile liegen umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen vor. Diese belegen eindrucksvoll, dass nicht nur - wie früher häufig behauptet - die insgesamt gesunde Lebensweise von Vegetariern (ausreichend Bewegung, weitgehender oder völliger Verzicht auf Alkohol und Nikotin) den guten Gesundheitsstatus bedingt. Sie zeigen ebenso, dass zahlreiche Vorteile direkt auf die Ernährung zurückzuführen sind." Weiter heißt es: "Als Folge ihrer gesünderen Ernährungs- und Lebensweise ist das Risiko von Vegetariern für Diabetes mellitus, Gicht, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen niedriger. Die Lebenserwartung von Vegetariern ist in der Regel höher als die von Mischköstlern."

Was die Lügen der Fleischindustrie aber vollends entlarvt, ist die Tatsache, dass mittlerweile eine immer größere Anzahl von wissenschaftlichen Studien veröffentlicht wird, die Fleischkonsum als erheblichen Risikofaktor für die Entstehung von Krebs bewerten. Wissenschaftler der Universität Oxford verglichen die Darmkrebsraten und Eßgewohnheiten in insgesamt 28 Ländern hinsichtlich Aufnahme von Fleisch, Fisch und Olivenöl. Der Verzehr von Fleisch und die Häufigkeit von Darmkrebs stehen nach Erkenntnissen dieser britischen Wissenschaftler in einem klaren Zusammenhang. In den westlichen Industriestaaten mit hohem Fleischkonsum sei die Darmkrebsrate dreimal höher als in ärmeren Ländern, wo vor allem Gemüse und Getreide auf dem Speiseplan stehen, heißt es in der Studie von Stoneham et al., welche in der Fachzeitschrift "Journal of Epidemiology and Community Health" 2000;54:756-760 veröffentlicht wurde.

Aber nicht nur der Verzehr von Fleisch ist mit einem erhöhten Risiko an Darmkrebs zu erkranken verbunden, sondern auch der von Fisch! Schützend dagegen erwies sich wieder einmal das Produkt pflanzlicher Herkunft: Olivenöl. Wichtigster Faktor bei der Entstehung von Brustkrebs ist die Ernährung. Das berichten amerikanische Forscher im Fachmagazin "Cancer" 2002; 94:272-281. Die Wissenschaftler um William B. Grant verglichen in 35 Ländern verschiedene Risikofaktoren mit der Brustkrebs-Sterblichkeit. Sie fanden heraus, dass Fleischkonsum das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, am stärksten erhöht. Auch Alkohol begünstige Brusttumore, schreiben die Forscher. Eine an Gemüse reiche Kost und ausreichend Sonne, ohne sich jedoch zu verbrennen, senke dagegen die Sterblichkeitsrate. Mit den genannten Faktoren konnten die Wissenschaftler rund 80 Prozent der Unterschiede in der Brustkrebs-Sterblichkeit zwischen den Ländern erklären. Das zeige, dass Frauen mit der Ernährung ihr Brustkrebsrisiko am stärksten beeinflussen können, sagen die Forscher.

ADA, die größte US-amerikanische Vereinigung von Ernährungsexperten mit rund 70.000 Mitgliedern, kommt zu dem Schluss: "dass eine entsprechend geplante vegetarische Ernährung gesund und ernährungsmäßig ausreichend ist und gesundheitliche Vorteile bei der Vorbeugung und Behandlung bestimmter Krankheiten bietet". "Eine gut geplante vegane oder andere Art der vegetarischen Ernährung ist für jede Lebensphase geeignet, inklusive während der Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit und in der Pubertät." (Details zur ADA-Studie siehe: Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus).


Die Moral

Fleisch ist also nicht nur für eine gesunde Ernährung unnötig, sondern gilt mittlerweile aus medizinischer Sicht sogar als erhebliches Risiko für tödliche Krankheiten. Was bleibt, ist also nur der kurze Fleischgenuss. Ist dies aber moralisch höher zu bewerten als das Leben eines Mitgeschöpfs, welches noch dazu entsetzlich gelitten hat? Oder gebietet uns nicht die Moral, Mitleid zu haben? Tierschutz hat in Deutschland Verfassungsrang. Der Grundsatz unseres Tierschutzgesetzes (§1) lautet: "Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen." Der Konsum von Fleisch zerstört aber das Leben und das Wohlbefinden der Tiere auf radikalste Weise: Tierschutz fängt daher beim Essen an.



www.die-tierfreunde.de

MrsGoalkeeper

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27

Mittwoch, 12. September 2007, 16:49

ich schalte meine ironie und meinen sarkasmus mal aus

nein ich glaueb nicht dass man alle menschen überzeugen kann, vegetarier zu werden (oder wie Du veganer?)

nein ich meinte NICHT ernsthaft, dass man einen Löwen mit einem menschen vergleichen kann
obwohl wir Löwen zB ja gemüsesuppen kochen könnten (oops ironie is ausversehen wieder angegangen)

ich bin sicher, man kann Tieren trotzallem ein angenehme(re)s Leben bieten

Ich BIN Tierschützer

ich esse fleisch weil ich es möchte.

Punkt.
Ich bin Tierschützer und esse trotzdem Fleisch!

Mein Hund ist ein Jagdhund...da ich keinen Prinzen aufm Pferd haben möchte, sucht er nun den Vampir im Volvo für mich

petrad

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28

Mittwoch, 12. September 2007, 17:09

"Ich BIN Tierschützer

ich esse fleisch weil ich es möchte."


du bist für tierschutz und lässt die tiere dann für deinen kurzen gaumenkitzel grausam im schlachthof ermorden?passt das zusammen??

APB

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29

Mittwoch, 12. September 2007, 17:34

Find ich voll ok und ich Akzeptiere deine Meinung ;)

Albert

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30

Mittwoch, 12. September 2007, 21:50

Frage am Rande

Vegetarier essen doch auch Milch- und Eierprodukte - oder?

Achtet ihr dann auch immer darauf, wie das produziert wird, was da fleischloses aus dem Kühlregal kommt?

Oder Kekse, Nudeln etc. ????

Deutscher Tierschutzbund verkündet Motto zum Welttierschutztag 2007: "Macht Regale frei von Hühnerquälerei!"

Ob Bahlsen, Verpoorten, Coppenrath & Wiese oder auch Birkel: Jährlich werden in der Lebensmittelindustrie Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung verarbeitet. Anlass für den Deutschen Tierschutzbund, den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober unter das Motto: "Macht Regale frei von Hühnerquälerei – Keine Käfigeier in Produkten" zu stellen. Die tierschützerische Forderung: Kennzeichnung der Eierherkunft nach Haltungsform auf den Verpackungen und Verzicht auf Käfigeier in Produkten. Machen Sie mit, nutzen Sie die Kampagnenmotive und nehmen Sie an der Online-Umfrage teil.
Mehr Informationen erhalten Sie hier
Hier geht es direkt zur Umfrage



Besuchen Sie die Website des Deutschen Tierschutzbundes e.V.: www.tierschutzbund.de
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

APB

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31

Donnerstag, 13. September 2007, 16:02

Zitat

Original von petrad
du bist für tierschutz und lässt die tiere dann für deinen kurzen gaumenkitzel grausam im schlachthof ermorden?passt das zusammen??



Grausam Ermorden????
Morden ist immer ein Grausamer Akt!
(ok auser wenn es dafür ist wenn man jemand mit dem Tod von seinen Schmerzen erlöst)

Aber ich versteh nicht warum er sie´ermorden lässt?
Fordert er die Schlachter zum Morden auf?
Ich versteh dich einfach nicht ?(

missy979

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Beruf: im verkauf

32

Donnerstag, 13. September 2007, 17:27

also ich und meine familie essen auch fleisch, und ich möchte auch nicht drauf verzichten, zumal ich 2 kleinkinder hab, die dieses auch für einen gesunden wachstum brauchen, allesdings find ich es auch ok wenn andere drauf verzichten, ich würd denen aber nie meine meinung aufzwingen.
aber ich meine auch , es heißt doch " fressen und gefressen werden"!
dieses bezieht sich auf die natur und somit auch auf die menschen und tierwelt!
denn wenn man es genau nimmt, sterben tiere nicht nur zu unserem wohl, sondern auch zu dem wohl des ein oder anderen haustieres, z.b. hundefutter , katzenfutter, usw.!
oder hat schonmal wer nen hund oder eine katze gesehen die sich vegetarisch ernähren?

petrad

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33

Donnerstag, 13. September 2007, 18:44

Zitat

Original von APB

Zitat

Original von petrad
du bist für tierschutz und lässt die tiere dann für deinen kurzen gaumenkitzel grausam im schlachthof ermorden?passt das zusammen??



Grausam Ermorden????
Morden ist immer ein Grausamer Akt!
(ok auser wenn es dafür ist wenn man jemand mit dem Tod von seinen Schmerzen erlöst)

Aber ich versteh nicht warum er sie´ermorden lässt?
Fordert er die Schlachter zum Morden auf?
Ich versteh dich einfach nicht ?(

Hallo APB,das ist doch ganz einfach.wenn du fleisch kaufst,muss dafür ein tier sterben.es wird für deinen kurzen gaumenkitzel umgebracht.
kaufen wir kein fleisch,ist der schlachter bald arbeitslos.

petrad

Schüler

Beiträge: 83

Wohnort: detmold

34

Donnerstag, 13. September 2007, 18:53

Zitat

Original von missy979
also ich und meine familie essen auch fleisch, und ich möchte auch nicht drauf verzichten, zumal ich 2 kleinkinder hab, die dieses auch für einen gesunden wachstum brauchen, allesdings find ich es auch ok wenn andere drauf verzichten, ich würd denen aber nie meine meinung aufzwingen.
aber ich meine auch , es heißt doch " fressen und gefressen werden"!
dieses bezieht sich auf die natur und somit auch auf die menschen und tierwelt!
denn wenn man es genau nimmt, sterben tiere nicht nur zu unserem wohl, sondern auch zu dem wohl des ein oder anderen haustieres, z.b. hundefutter , katzenfutter, usw.!
oder hat schonmal wer nen hund oder eine katze gesehen die sich vegetarisch ernähren?


wir menschen brauchen kein fleisch.das wurde nun schon in hunderten von studien nachgewiesen.vegetarier leben gesünder als flesichesser.

es gibt mittlerweile auch viele vegetarische hunde,die nicht mehr diesen ganzen müll essen müssen,der bei uns als hundefutter verkauft wird.
in england wird das schon länger gemacht.und dort empfehlen sogar die tierärzte eine vegetarische hundeernährung.

vg p.

nickie

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35

Freitag, 14. September 2007, 06:59

RE: Frage am Rande

Vegetarier essen doch auch Milch- und Eierprodukte - oder?

Achtet ihr dann auch immer darauf, wie das produziert wird, was da fleischloses aus dem Kühlregal kommt?

Oder Kekse, Nudeln etc. ????


Hallo Albert,ich bin Veganer und konsumiere keine tierischen Produkte.
Von vielen Vegetariern weiss ich,dass die Ihre Produkte aus dem Bioladen kaufen.

Viele Grüsse Nickie

APB

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36

Freitag, 14. September 2007, 09:46

ok so gehen wir davon aus das der Mensch es schafft ALLEN Tieren den Fleischverzeher auszutreiben.
Dann wird folgendes passieren:

Suchen wir mal bei den Fischen...

Der Wal ist pro Woche eine ganze Menge kleiner Fische...
Wenn der Wal(z.B. Krustenwal) keine kleinen Fische mehr essen würde würde sich der Bestand der kleinen Fische in einem Jahr um das knapp 30fache vergrößern!!!
damit werden nach ungefähr 10Jahren die Meere so kochend voll sein das es schon wieder fast an Übervölkerung grenzt!
So könnten ganz schnell die Algen im mehr verschwinden und Die Meere weden nicht mehr Gesäubert und Frisch gehalten.
Das wäre die Totale Katastrophe 8o

MrsGoalkeeper

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37

Montag, 17. September 2007, 14:39

Zitat

Original von petrad
wir menschen brauchen kein fleisch.das wurde nun schon in hunderten von studien nachgewiesen.vegetarier leben gesünder als flesichesser.

es gibt mittlerweile auch viele vegetarische hunde,die nicht mehr diesen ganzen müll essen müssen,der bei uns als hundefutter verkauft wird.
in england wird das schon länger gemacht.und dort empfehlen sogar die tierärzte eine vegetarische hundeernährung.

vg p.


also, es gibt auch Studien die ds Gegenteil "beweisen", über die Wahrheit ist die Wissenschaft einfach zweigeteilt.

Hunde vegetarisch ernähren..jais klar...dann die von mir erwähnten Löwen weiter oben bitte auch...wenn die wissenschaft meint...

sorry darüber kann ich nur den Kopf schütteln
Hunde sind keine vegetarier, fertig.

Noch eine Frage erlaube ich mir...
ich bin zB auch gegen grausame Tierversuche, einige sind aber leider wohl "notwendig" ohne diese gebe es keine Medizin und medikamente

Ich hab da meine ganz eigene Meinung zu, aber das gehört hier nicht her.

wenn es eine andere Möglichkeit gebe wäre ich die erste die sagt schafft ALLE Tierversuche ab
LEIDER gibt es nur wenige medikamente die es erwiesen ohne Tierversuche gibt.
Wie verhält es sich bei Dir mit medikamenten?
übrigends müsste man zB sogar beimZahnarzt wenn man eine Spritze bekommt fragen wie diese Dosis geteste wurde.

also, kannst Du als Vegetarier / Veganer nicht die Menshcen udn Tierschützer die Fleisch essen möchten lassen so wie sie Dich lassen?
Sicha uf die Wisenschaft zuberufen ...nun da gibt es wie gesagt imemr zwei seiten

EDIT: @ APB kann ich nur zustimmen!
Ich bin Tierschützer und esse trotzdem Fleisch!

Mein Hund ist ein Jagdhund...da ich keinen Prinzen aufm Pferd haben möchte, sucht er nun den Vampir im Volvo für mich

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MrsGoalkeeper« (17. September 2007, 14:40)


petrad

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38

Montag, 17. September 2007, 15:01

..."also, es gibt auch Studien die ds Gegenteil "beweisen", über die Wahrheit ist die Wissenschaft einfach zweigeteilt."

Sicherlich gibt es auch andere Studien,nur muss man auch schauen,wer die Studien in Auftrag gegeben hat.Viele dieser Studien werden von der CMA finanziert und da wundert es ja nun wirklich nicht,wenn die zu anderen Schlussfolgerungen kommen,da ja bei denen wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen und nicht die Gesundheit der Bevölkerung.
Ich vertraue da eher auf unabhängige Studien,die eindeutig die Vorteile der vegetarischen Ernährung beweisen.

http://www.vebu.de/gesundheit/Positionsp…ehrung_2003.htm

zu der Hundeernährung und den Tierversuchen sollte es einen eigenen Thread geben.

nickie

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39

Montag, 17. September 2007, 21:32

Original von APB
ok so gehen wir davon aus das der Mensch es schafft ALLEN Tieren den Fleischverzeher auszutreiben.
Dann wird folgendes passieren:

Suchen wir mal bei den Fischen...

Der Wal ist pro Woche eine ganze Menge kleiner Fische...
Wenn der Wal(z.B. Krustenwal) keine kleinen Fische mehr essen würde würde sich der Bestand der kleinen Fische in einem Jahr um das knapp 30fache vergrößern!!!
damit werden nach ungefähr 10Jahren die Meere so kochend voll sein das es schon wieder fast an Übervölkerung grenzt!
So könnten ganz schnell die Algen im mehr verschwinden und Die Meere weden nicht mehr Gesäubert und Frisch gehalten.
Das wäre die Totale Katastrophe

Hallo APB,
die totale Katastrophe für unseren Planeten ist der Mensch.Wir Menschen zerstören unseren Planeten,wir sind Schuld an der Ausrottung unzähliger Tier-und Pflanzenarten,wir sind verantwortlich für den Klimawandel,u.a.durch den Fleischverzehr.
Kein Mensch hat die Absicht alle Tiere vegetarisch zu ernähren.

Zu den vegetarisch ernährten Hunden:Bekannte von mir haben einen Mischlingshund,der glaube ich seit 10 Jahren kein Fleisch mehr bekommt.
Er ist 14 oder 15 und TopFit.Mit 4 Jahren hat er ein schwere Hautallergie und Darmkrebs bekommen.U.a.ist er durch die Ernährungsumstellung gesund geworden und die Krankheiten sind nicht wiedergekommen.
Schüttelt MrsGoalkeeper immer noch ihren Kopf???

"Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf, dass, wer gegen Tiere grausam ist, kein guter Mensch sei."
Arthur Schopenhauer

MrsGoalkeeper

Fortgeschrittener

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Beruf: Bürotuse

40

Dienstag, 18. September 2007, 13:27

wenn alle hunde jetzt vegetarisch ernährt werden sollen ja.
bei deisem besagten hund gabs ja nen grund.
Ich bin Tierschützer und esse trotzdem Fleisch!

Mein Hund ist ein Jagdhund...da ich keinen Prinzen aufm Pferd haben möchte, sucht er nun den Vampir im Volvo für mich