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petrad

Schüler

Beiträge: 83

Wohnort: detmold

1

Donnerstag, 30. August 2007, 09:29

vergammeltes döner

28.08.2007 15:
Webnews
Mr. Wong
MÜNCHEN/BERLIN - Das bayerische Verbraucherschutzministerium teilte in München mit, die sichergestellten Liefer- und Vertriebslisten und weitere
Geschäftsunterlagen würden derzeit auf Hinweise durchforstet, ob über die bisher bekannten 20 Tonnen hinaus weiteres "nicht zum Verzehr geeignetes" Fleisch als Lebensmittel in den Verkehr gebracht worden sei. Die Länderbehörden seien informiert.

Die schwäbische Fleischfabrik hatte die Ware den Angaben zufolge aus Schleswig-Holstein bezogen, als "lebensmitteltauglich" umetikettiert und nach Berlin geliefert. Der Wertinger Betrieb sei nach den ersten Hinweisen sofort geschlossen worden. Weitere Lebensmittel könnten nicht mehr in den Handel gelangen. Auch die Bundesbehörden wurden dem Ministerium zufolge umgehend über den Vorfall informiert. Denn aufgrund der Erwähnung einer belgischen Firma in den Frachtpapieren könne auch ein anderer Staat involviert sein.

Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Großteil der im Juli ausgelieferten 20 Tonnen Fleisch von den Verbrauchern bereits verzehrt wurde. Ob die Ware verdorben war, ist noch unklar. Weitere 11,4 Tonnen Rind- und Putenfleisch wurden am Freitag sichergestellt, bevor sie verkauft werden konnten. Die Behörden waren über den mutmaßlichen Betrug durch den Fahrer einer Spedition informiert worden. (mit ddp)

petrad

Schüler

Beiträge: 83

Wohnort: detmold

2

Freitag, 31. August 2007, 11:37

Berlin/München - Wie das Magazin "Zeitspiegel" des Bayerischen Fernsehens am Mittwoch berichtete, hatten die Behörden schon vor etwa zwei Wochen Hinweise bekommen. Ein Nachbar habe damals das Veterinäramt des Landratsamts Dillingen über verdächtige Fleischlieferungen informiert. Die Sprecherin des Bundesverbraucherministeriums, Ulrike Hinrichs, sagte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwochabend, das Ministerium habe diesen Bericht zur Kenntnis genommen und prüfe jetzt die Vorgänge.

Gegenüber dem BR räumte das Veterinäramt des Landratsamtes Dillingen ein, trotz dieser Informationen keine unangemeldete Kontrolle des Betriebs Wertfleisch vorgenommen zu haben. Ein Lebensmittelkontrolleur habe lediglich auf dem Nachhauseweg den Betrieb von außen mehrfach beobachtet, ohne dass ihm Verdächtiges aufgefallen sei.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass bei der Wertinger Firma am Freitag nach dem Hinweis eines Lkw-Fahrers 11,4 Tonnen an ungenießbarem Rind- und Putenfleisch gefunden worden waren, die an Döner-Hersteller verkauft werden sollten. Im Juli hatte das Unternehmen nach Angaben der Memminger Staatsanwaltschaft bereits 20 Tonnen Fleisch, das nur noch als Tierfutter geeignet war, an Berliner Döner-Hersteller verkauft.

Nach Angaben der Berliner Lebensmittelaufsicht bezog der Döner-Hersteller im von der Staatsanwaltschaft ermittelten Zeitraum aber nur 14 Tonnen von für Menschen nicht genießbarem Fleisch, so genanntem K3-Material, von der Firma Wertfleisch. Diese seien höchstwahrscheinlich vollständig verzehrt worden. Der Hersteller habe das Fleisch außer nach Berlin auch an Döner-Buden in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Hamburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein geliefert. Gegen den Hersteller werde nicht ermittelt. Er habe das Fleisch allerdings zu einem Preis "an der unteren Grenze" eingekauft.

Verbraucher-Staatssekretär Gert Lindemann hatte der "Passauer Neuen Presse" vom Mittwoch nach Bekanntwerden des Skandals gesagt, der Fall habe gezeigt, "dass die Mechanismen gegen Handel mit Gammelfleisch funktionieren". Hinrichs betonte am Abend, diese Äußerungen habe Lindemann vor der Veröffentlichung des Fernsehberichts gemacht. Sie fügte hinzu, dass das Verbraucherschutzministerium nach den vorangegangenen Gammelfleischskandalen mehrere gesetzgeberische Maßnahmen eingeleitet habe, unter anderem das Verbraucherinformationsgesetz.

Die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Ulrike Höfken, nannte Seehofer dagegen "untätig" beim Verbraucherschutz. Seehofer habe beim Verbraucherinformationsgesetz die Chance verpasst, für Transparenz und Offenlegung von Missständen zu sorgen.

reh/AFP

3

Freitag, 31. August 2007, 15:29

Was lernen wir daraus ? Lieber gar kein Fleisch essen :]

"Freegan"

nickie

Schüler

Beiträge: 57

Wohnort: Detmold

4

Montag, 17. September 2007, 21:38

Das ist wirklich interessant.Es ist keine 2 Wochen her,das dIE Meldung kam:
Mindestens 2 Millionen vergammelte Döner in Deutschland verzehrt und trotzdem essen die Menschen wieder Massenhaft dieses eklige Zeugs.
Nicht zu fassen.Ich freue mich schon auf den nächsten Fleischskandal.
Mahlzeit :)

Beiträge: 616

Wohnort: aus timbuktu

5

Montag, 17. September 2007, 22:35

nene,sowas essen wir hier nicht!!! :]
hunde haben herrchen
katzen haben angestellte ;)