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Albert

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Beiträge: 576

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Rentier

1

Montag, 9. April 2007, 10:12

Hundesteuer / Kampfhundesteuer

In Bielefeld gibt es keine spezielle "Kampfhunde"-Steuer.

Da ist unsere Ordnungsbehörde sehr vernünftig geblieben. Auf diese Weise hatten wir die Möglichkeit, bisher die meisten "Kampfschmuser" gut zu vermitteln.
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

Beiträge: 616

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2

Montag, 9. April 2007, 10:23

das hab ich auch gelesen,und bin froh,
denn z.b. in düsseldorf liegt die die sogenannte kampfhundesteuer bei einem kampfschmuser bei 600!!!€ ab zwei hunden bei 900€ pro jahr!
und damit ich nicht denkt ich schreibe utopische zahlen,hier der link
http://www.duesseldorf.de/buergerinfo/22/02/04/059.shtml
unverschämt finde ich das.... X( :motz: X(
hunde haben herrchen
katzen haben angestellte ;)

APB

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Beiträge: 219

Wohnort: Bielefeld

Beruf: azubi

3

Mittwoch, 4. Juli 2007, 11:08

es ist doch pflicht für nen ,,Gefährlichen Hund'' also American Pitbull und so, für die eine Haftpflicht Versicherung abzuschließen

Beiträge: 616

Wohnort: aus timbuktu

4

Mittwoch, 4. Juli 2007, 11:40

ne haftpflicht sollte jeder hundehalter haben,egal was für nen hund man hat!
und ne haftpflicht hat ja mit der hundesteuer nix zu tun
hunde haben herrchen
katzen haben angestellte ;)

APB

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5

Mittwoch, 4. Juli 2007, 11:53

hm aber es sind ja auch Kosten aber ich habe mich erkundigt das sie beim kampfhund so um 30euro teure ist!

missy979

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Beiträge: 276

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6

Mittwoch, 4. Juli 2007, 15:11

also meine versicherung fragte nicht nach, was ich für eine hunde rasse habe!
aber ich bin froh das ich die versicherung hab, meine kira hatte nämlich schon etwas bei freunden kaputt gemacht, war zwar nichts teures, aber trotzdem gut das ich es selber nicht zahlen mußte!

Beiträge: 523

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7

Freitag, 6. Juli 2007, 13:45

Also, wer Tiere hält und diese nicht versichert....der ist selber Schuld.

Von Tieren verursachte Unfälle können den Halter fürs ganze leben ruinieren, wenn er nicht versichet ist.
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

missy979

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Beruf: im verkauf

8

Freitag, 6. Juli 2007, 17:47

jepp einig !!! pesetas frauchen
;)

Claudia

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Beiträge: 396

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Beruf: Industriekauffrau

9

Sonntag, 8. Juli 2007, 18:03

Zitat

Original von Pesetas Frauchen
Von Tieren verursachte Unfälle können den Halter fürs ganze leben ruinieren, wenn er nicht versichet ist.

...und das kann manchmal schneller gehen, als man denkt.
Da kann man noch so oft sagen "Ach, ich pass auf...da passiert nix" und *schwupps* erschreckt sich der Hund, macht nen Satz zur Seite und *peng*...da kam dann unglücklicherweise grad nen Auto...
Liebe Grüße,
Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

und mit Roddy für immer im Herzen.

Beiträge: 616

Wohnort: aus timbuktu

10

Sonntag, 8. Juli 2007, 18:10

jep,so seh ich das auch!
ne versicherung (egal wofür) hat man ja damit man sie hoffentlich nie braucht und wenn doch ws passiert ist man finanziell wenigstens nicht ruiniert :rolleyes:
hunde haben herrchen
katzen haben angestellte ;)

Albert

Profi

Beiträge: 576

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Beruf: Rentier

11

Donnerstag, 12. Juli 2007, 17:48

Haftpflichtversicherung für "Kampfschmuser"

Hallo,

natürlich wäre es ein großer Fehler, als Hundehalter auf eine Haftpflichtversicherung zu verzichten, auch beim Dackel usw.

Vorgeschrieben ist die (zumindest in NRW) für alle Listenhunde und auch für die 40/20er.

Für diese Hunde gilt ja auch die Meldepflicht beim städtischen Ordnungsamt. Und von dort wird der Versicherungsnachweis gefordert.

Das ein Listenhund mehr Beitrag kosten soll als für den "Normalhund", halte ich mit für Verlaub für "schwachsinnig". Nach der Beissvorfallstatistik führt wohl der deutsche Schäferhund. Für den (40/20) gilt ja zwar auch die Versicherungspflicht. Der wäre dann aber billiger zu versichern, wie der Hund mit besonderen Auflagen (Leinenzwang, Maulkorb usw). Da kann dann nach menschlichem Ermessen eher weniger passieren, als beim Durchschnitts-Hund. Also Versicherungsmathematisch kaum zu untermauern.

Also Finger weg von derartigen Versicherungsunternehmen. Es ist allerdings üblich, dass nach der Rasse und Zugehörigkeit zu den Listen gefragt wird. Warum ist mir unklar. Nur kam das sofort nach der Hundeverordnung auf. Da wussten selbst unsere Parlamentarier noch nichts genaues über die besondere Gefährlichkeit von zum Teil ausgestorbenen Hunderassen und ähnlichem Humbuk.
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

Mary

Fortgeschrittener

Beiträge: 287

Wohnort: Schloß Holte

Beruf: Tierarzthelferin

12

Freitag, 13. Juli 2007, 20:03

Amy ist auch versichert. Über knapp 1 Mio. glaube ich.
Ich finde auch, dass das sehr wichtig ist, da ja immer mal was passieren kann.
Animals are not ours to use for experiments!

Albert

Profi

Beiträge: 576

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Rentier

13

Mittwoch, 22. April 2009, 22:37

Kampfhundesteuer ist laut VGH rechtens .......

:moin: 19.04.2009
Höhere Steuer für Kampfhunde ist rechtens

Gemeinden dürfen Besitzern von Kampfhunden höhere Hundesteuern berechnen.
Das hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg entschieden
(Az.: 2 S 1619/0). Damit hat das Gericht die Klage einer Halterin eines
American Staffordshire Terriers abgewiesen. Die Hundehalterin hatte gegen
ihre Heimatstadt geklagt, weil die Stadtverwaltung für Kampfhunderassen
jährlich 600 Euro Hundesteuer berechnet, für andere Hunderassen jedoch nur
81 Euro.
Die Stadt argumentiert in ihrer Hundesteuersatzung, Kampfhunde seien
solche Hunde, die aufgrund ihres Verhaltens die Annahme rechtfertigen,
dass durch sie eine Gefahr für Leben und Gesundheit von Menschen und
Tieren besteht. Kampfhunde seien dabei insbesondere Hunde sogenannter
Kampfhunderassen. Hierzu zählt unter anderem der American Staffordshire
Terrier.
Die Klage der Klägerin gegen den Hundesteuerbescheid hatte vor dem
Verwaltungsgericht zunächst Erfolg. Das Verwaltungsgericht beanstandete,
dass die Stadt neuere Erkenntnisse über die Gefährlichkeit bestimmter
Hunderassen nicht beachtet habe.
Dem ist der VGH nicht gefolgt. Die Richter am VGH verwiesen auf
landesrechtliche Regelungen für das Halten gefährlicher Hunde. Eine Liste
des Landes Baden-Württemberg führt den American Staffordshire Terrier als
gefährliche Hunderasse. Das Vorgehen der Stadt sei also durch Landesrecht
gedeckt. Außerdem sahen die Richter keine Anhaltspunkte, dass die
Einschätzung der Gefährlichkeit des American Staffordshire Terrier
überholt sei.
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

Tammy

Profi

Beiträge: 543

Wohnort: NRW

14

Freitag, 31. Juli 2009, 21:02

Urteil vom 22.6.09 Kampfhundesteuer für Rottweiler nicht rechtens

Verwaltungsgericht Düsseldorf: (Kampf-) Hundesteuer für Rottweiler ist nicht mehr rechtmäßig


Mit unmittelbar nach der mündlichen Verhandlung verkündetem Urteil vom 22.06.2009 hat die 25. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf (25 K 699/09) einen Bescheid über die erhöhte Besteuerung für den Zeitraum 01.01. bis 31.12.2009 eines Hundes der Rasse Rottweiler aufgehoben und ist damit dem Vortrag des Klägers gefolgt.

Dieser war u.a. der Auffassung, daß es selbst bei Zugrundelegung der mit Vorsicht zu genießenden Beißstatistiken aus dem nordrhein-westfälischen Umweltministerium sowie der Evaluierung aus November 2008 nicht (mehr) gerechtfertigt sein könne, einen Hund der Rasse Rottweiler höher zu besteuern als Hunde der Rasse Deutscher Schäferhund bzw. Dobermann. Dies hätte spätestens im Jahr 2009 auch die beklagte Gemeinde erkennen und beachten müssen, was indes nicht geschehen sei.

Diese Ansicht teilte das erkennende Gericht.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Ferner bleibt abzuwarten, was sich aus der noch nicht vorliegenden schriftlichen Urteilsbegründung an Erkenntnissen ergibt.

Wir werden an dieser Stelle weiter berichten.


L.-J. Weidemann
2. Vorsitzender

http://www.hund-und-halter.de/modules.ph…110&page_id=652
Ich bin die Schnellste :

Während andere noch stolpern - liege ich schon auf der Fresse .

tala

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Beiträge: 171

Wohnort: Bielefeld

15

Freitag, 31. Juli 2009, 22:43

na entlich, da scheint ja jemand wieder " normal" zu denken.
ich kriege immer ne hasskappe wenn ich diese dämlichen urteile lese.
ich habe sehr viele jahre anlage hunde im th betreut; die waren verdammt heftig: anhänglich, erschmust, gehorsam... :ganzdolllieb:
wieso muß der schäferhund, cocker, spitz etc nicht mehr zahlen?
will ichja garnicht, aber eine erhöhte steuer bringt doch keinem was. die haufen sind nicht größer und dringend erforderlichen freilaufflächen gibts auch nicht. in bielefeld haben wir ja noch richtig glück mit der steuer.
und die versicherung sollte für jeden hund ähnlich gleich hoch sein. wenn ein unfall passert ist man immer mit dem höchsten satz am besten abgesichert.
EGAL WELCHE RASSE!!!

Cecile

Fortgeschrittener

Beiträge: 185

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Hundesitterin

16

Sonntag, 2. August 2009, 17:25

Also als ich eine Versicherung für Sookie gesucht hab musste ich auch angeben, welcher Rasse sie angehört.

Hab später mal Staff eingegeben- fast jede Versicherung wollte gut 50 € mehr im Jahr.
Genauso für einen Ridgeback, Kuvatz und Neufundländer- die sind keine Kampf/Listenhunde... man geht inzwischen schlicht nach der Größe und dem Gewicht (nach Zuchtstandart) wies aussieht X(
Das Leben sollte NICHT eine Reise ins Grab sein mit dem Ziel möglichst wohlbehalten und mit einem attraktiven Körper anzukommen, sondern eher seitwärts hineinzuschlittern, Chardonnay in einer Hand, Barbiepuppen und Erdbeeren in der anderen. Den Körper total verbraucht und abgenutzt und dabei jubelnd: "WOH WOH!!! Was für ein Ritt!!!