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petrad

Schüler

Beiträge: 83

Wohnort: detmold

1

Sonntag, 25. März 2007, 11:59

Stirbt Knut wohlmöglich noch „plötzlich“ und „unerwartet“?

hallo,anbei 2 artikel zum thema knut.

http://www.pr-inside.com/de/interview-mi…tzer-r73889.htm
http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB…n~Sspezial.html


Stirbt Knut wohlmöglich noch „plötzlich“ und „unerwartet“?

Wer will schon einen gestörten Eisbären!



Nürtingen. Tierrechtler Frank Albrecht, der „Tierschützer“, der angeblich KNUT´s Tod forderte, glaubt nicht daran, dass KNUT in irgendeinem Zoo, irgendwann wirklich willkommen ist. Albrecht fordert den Zoo Berlin auf, die angeblichen potentiellen Interessenten zu nennen, die KNUT angeblich haben wollen. Ein Blick in das Zuchtbuch, müsste eigentlich genügen. Der Tierrechtler ist sich sicher, dass KNUT, als späterer Problembär, kaum vermittelbar ist.



„Auch wenn es die ganze Welt nicht wahrhaben will und es weiter ignoriert, KNUT wird ein Problembär. So beweisen es jedenfalls die vielen anderen Eisbärenhandaufzuchten in Deutschland (siehe Dokumentation Anhang).“, so der Tierrechtler kritisch. „Heute ist KNUT noch ein knuddeliger Superstar, morgen ist er ein psychisches Frack. Diese zukünftige traurige Realität, wird durch die vielen Berichte der Zoos selbst, die Handaufzuchten durchgeführt haben, nur bestätigt.“



Albrecht weiter: „Keiner will einen gestörten Eisbären haben, der durch die zu starke Prägung auf den Menschen, sich kaum oder gar nicht „verpaaren“ lässt, der ständig den Zoobesuchern hinterher rennt, sie anschreit oder „annuckert“, oft aggressiv und bösartig gegenüber Artgenossen und Wärter ist, immer wieder an seinen eigenen Gliedmaßen oder Zunge stereotyp herumsaugt oder anderweitig verhaltensgestört ist. Das der Berliner Zoos also noch immer keinen Zoonamen nennt, an den KNUT einmal abgegeben werden soll, ist für mich bezeichnend.“



Heute bringt KNUT Geld, morgen kostet er Geld.



Albrecht gibt dem Zoo Berlin noch einige (NUR zoointerne!!!) Tipps, wie man sich mit (NUR bekannter gängiger) Zoopraxis aus der „Affäre“ ziehen könnte, wolle man Problembär KNUT, nach dem großen Geldregen, später eventuell doch noch loswerden:



1. KNUT einfach, wie bereits die 15 kanadischen Wölfe (Zoo Berlin), an anerkannte und vorerst namenlose „zoologische Einrichtungen“ oder „Tierhändler“ abgeben. Spätere Anfragen von Tierschützern nach dem wirklichen Verbleib einfach ignorieren und die Nennung der Zoonamen verweigern. Man hat ja nichts zu verbergen. Alles seriös und nachvollziehbar.
2. Einfach KNUT´s „plötzlichen“ und „unerwarteten“ Tod verkünden. Staatsanwaltschaften prüfen es, trotz eindeutiger Euthanasiehinweise (siehe Zoo Leipzig), scheinbar doch nicht nach, unter welchen Umständen Individuen wirklich starben.
3. Todesursache? Vielleicht wie Zootierarzt Dr. Rietschel (Zoo Wilhelma) es auf der Zookunftagung 2005 (in Stuttgart) den vielen Zoofreunden, unter großem Gelächter dieser, in Reimen vortrug. Eine Eibe! Tierfreundliche Zoobesucher werden das kurze Fütterungsangebot schon annehmen. Das spart eine Menge an T61, Munition oder unnütze Transportkosten! Gelacht haben alle, bis auf einen. Dieser Nürtinger Tierrechtler hat einfach keinen Humor!
4. Fällt Ihnen dann doch nichts ein, einfach mal den Zoo Krefeld anrufen, die finden schon irgendeinen Käufer „Privat“ (pssst Zirkus!) der KNUT in einen Käfig einpfercht, vielleicht gleich neben zwei 2,0 Seelöwen. Bei einer vom Zoll beschlagnahmten grünen Meerkatze hat die „Vermittlung“ an einen Zirkus 1984 auch reibungslos funktioniert. Auch wenn man überhaupt keine behördliche Erlaubnis zur Weitergabe des beschlagnahmten Primaten hatte.
5. Oder fragen sie mal im Tierpark Hirschfeld nach. Die kennen da einen Österreicher, der kennt wieder einen Belgier, der kennt einen Spanier und der kennt…Ist ja auch egal wie und wohin KNUT spurlos verschwindet. Der Tierpark war ja auch froh, dass sie ihre zwei Wölfe losgeworden sind. Hauptsache weg!



Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte „ZooTiere“, haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.



Frank Albrecht

http://www.pr-inside.com/de/interview-mi…tzer-r73889.htm