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Pepes Frauchen

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1

Mittwoch, 14. März 2007, 12:33

Warnung vor illegalem Hundehandel

Polizei beschlagnahmt Welpen aus Rumänien
bmt warnt vor illegalem Hundehandel
Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) warnt alle Tierfreunde, die sich einen Hund anschaffen möchten, eindringlich davor, Hunde an Autobahnraststätten oder "aus dem Kofferraum" zu kaufen.

Hintergrund dieser aktuellen Warnung ist die Sicherstellung von 11 Hundewelpen aus Rumänien an der Autobahnraststätte Kassel-Ost in der Nacht zum 14. März durch Polizei und Veterinäramt. Die Welpen wurden entgegen den Vorschriften der EU-Tierschutztransportverordnung befördert, und es besteht zudem der dringende Verdacht, dass die Impfausweise der Tiere gefälscht sind.

"Wir haben zahlreiche Hinweise, dass dieser illegale Hundehandel mit "Importware" aus Osteuropa in der Vergangenheit drastisch zugenommen hat", erklärt Petra Zipp, 2. Bundesvorsitzende und Koordinatorin des Auslandstierschutzes des bmt. "Mittlerweile agieren international tätige Hundehändlerringe, die in Ungarn und Rumänien Hundewelpen aufkaufen und sie illegal nach Deutschland einführen."

"Hierbei werden die Tiere in den Herkunftsländern bereits im Alter von nur wenigen Wochen vom Muttertier und oft auch von ihren Wurfgeschwistern getrennt. Die frühe Trennung hat negative Auswirkungen auf das Sozialverhalten und führt zu Entwicklungs- und Verhaltensstörungen der Hunde, die dadurch nicht selten zu "Problemhunden" werden", sagt Petra Zipp. "Auch der Impfschutz der Tiere ist oft nur unzureichend bzw. sie sind gar nicht geimpft und leiden an Wurmbefall und Unterernährung. Darüber hinaus entsprechen auch die Ahnentafeln vermeintlicher Rassetiere oft nicht der Wahrheit."
"Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt."
Christian Morgenstern

Pepes Frauchen

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2

Donnerstag, 15. März 2007, 09:38

RE: Warnung vor illegalem Hundehandel

Pressemeldung März 2007


07.03.07
Der Leidensweg der Welpen: Deutscher Tierschutzbund warnt vor dubiosem Hundehandel
Das dubiose Geschäft mit Hunden, vor allem aus Osteuropa boomt. Viele der Tiere sind krank, von langen Transporten geschwächt und meist ohne Impfungen und ohne Papiere. Die Hintergründe zu diesem Geschäft mit Tierleid veröffentlicht der Deutsche Tierschutzbund in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift du und das tier, die diese Tage erscheint. Nach den Recherchen ist Deutschland der größte, und wohl auch lukrativste Markt für die illegalen Tierhändler.

Viele dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossene Tierschutzvereine berichten von einer Zunahme des illegalen Hundehandels. Besonders betroffen sind die Vereine in Nähe der Grenzen zu osteuropäischen Nachbarstaaten, aber auch in anderen Teilen der Republik. Deutschland ist nach Recherchen des Deutschen Tierschutzbundes der größte Markt für die Anbieter. Per Kleinanzeigen in deutschen Zeitungen oder im Internet werden die Welpen angeboten. Der Verkauf geschieht dann oft auf einer Autobahnraststätte aus einem Auto heraus. Allein in Tschechien werden ca. 30.000 Hunde für den illegalen Handel gezüchtet.

Die Welpen sind entgegen den Versprechungen nicht geimpft. Es fehlen die Begleitpapiere wie Heimtierausweis und auch die Kennzeichnung oder Tätowierung. Zudem werden die Tiere viel zu früh vom Muttertier getrennt und sind dann, auch durch die Strapazen der langen Transportfahrt kaum überlebensfähig. Während verantwortungsbewusste Züchter das Tier frühestens nach der zehnten Woche vom Muttertier trennen, bleibt es in den Händen der illegalen Tierhändler in der Regel nun zwei-vier Wochen bei der Mutter. Der Deutsche Tierschutzbund warnt davor, Hundewelpen und andere Tiere „anonym“ von Straßenhändlern zu kaufen. Wer so etwas beobachtet, sollte umgehend die Polizei, den örtlichen Tierschutzverein oder den Deutschen Tierschutzbund direkt informieren.

Mitglieder des Deutschen Tierschutzbundes erhalten die Zeitschrift du und das tier kostenlos. Interessierte können das Heft beim Deutschen Tierschutzbund anfordern.
"Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt."
Christian Morgenstern