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Pepes Frauchen

Fortgeschrittener

Beiträge: 388

Wohnort: Leopoldshöhe

1

Dienstag, 13. Februar 2007, 08:16

RE: Gepard tötet Besucherin im Gehege

Selbstmord vermittels eines Geparden, oder wie lese ich das jetzt ?
"Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt."
Christian Morgenstern

Beiträge: 616

Wohnort: aus timbuktu

2

Dienstag, 13. Februar 2007, 08:19

hmmmm......
erstmal ganz klar,die besuchrin ist selber schuld,ein gepard ist kein schmusetier!!!!!
und wegen eines solchen vorfalls gleich nen zoo zu schließen,find ich übertrieben... ?(
wenn aber gemerell nicht verantwortungsbewusst mit den tieren umgegangen wird und besucher tun uns lassen können was sie wollen,
finde ich ne schließung gerechtfertigt
hunde haben herrchen
katzen haben angestellte ;)

Beiträge: 616

Wohnort: aus timbuktu

3

Dienstag, 13. Februar 2007, 08:20

hanne du kannst lesen? ?(
wer weiß was sie mit dem geparden vorhatte... X( :motz:
hunde haben herrchen
katzen haben angestellte ;)

petrad

Schüler

Beiträge: 83

Wohnort: detmold

4

Dienstag, 13. Februar 2007, 09:01

Stahlgitter, Beton und Kacheln bilden die trostlose Umgebung der Tiere im Zoo-Knast. Zur Bewegungslosigkeit verdammt vegetieren die Tiere den ganzen Tag hinter ihren Gittern oder Gräben. Sie können nicht mehr auf Beutejagd gehen, eine Beschäftigung, die in der Natur einen großen Zeitraum ihres Lebens einnimmt. Sie haben keineMöglichkeit Kontakt zu anderen Tierarten aufzunehmen oder den Gerüchen ihrer natürlichen Feinde, die im Nachbarkäfig eingesperrt sind, zu entkommen. Die Zootiere sind ihrer elementarsten Bedürfnisse beraubt. Die Folgen dieser brutalen Tierquälerei sind verhaltensgestörte und in den Wahnsinn getriebene Geschöpfe: Frustration, Apathie, Streß und Lethargie machen sich unter den Tieren breit. In ihren engen Gefängnissen entwickeln die Tiere stereotype Verhaltensmuster. Sie schaukeln rhythmisch hin und her oder laufen tagein, tagaus die gleiche Strecke in ihrem Käfig ab. Oder sie weben mit dem Kopf. Diese Verhaltensmuster sind besonders bei Raubtieren, Primaten und Elefanten zu beobachten. Der Wahnsinn der Tiere wird auch anders sichtbar: Gorillas, die ihre Exkremente auffressen, ein Löwe, der die Besucher anpinkelt oder der Orang Utan, der die gaffenden Menschen vor seinem Käfig anspuckt. Und gerade bei diesen gestörtesten Tieren bleiben die Menschenmassen stehen. So wie die Menschen früher zu Tausenden die Irrenanstalten und die dort eingesperrten Insassinnen besichtigten. Den Schakal, der seinen Schwanz oder den Makaken, der Hoden und Penis aufgefressen hat, bemerken die Zoo-Besucherinnen nicht. Auch die weit verbreiteten Formen des Kannibalismus bleiben den Besuchern verborgen. In der Europäischen Union gibt es mindestens 1000 Zoos und Tierparks mit 1 Million Tiere. In Deutschland sind es allein 300. Bevor die Tiere eingeknastet werden können, müssen sie an ihren Hauptfeind, den Menschen gewöhnt werden. Mit körperlicher und psychischer Gewalt wird in einer Art "Umerziehungslager" der Wille der Tiere gebrochen, bevor sie an die Zoos geliefert werden.

Pepes Frauchen

Fortgeschrittener

Beiträge: 388

Wohnort: Leopoldshöhe

5

Dienstag, 13. Februar 2007, 09:51

Habe ich gerade dazu bei www.biteback.be gefunden: Der belgische Tierschutzminister schickt eine Inspektorenkommission in den Tierpark Olmen, um die Sicherheitsbedingungen dort zu untersuchen:

http://www.biteback.be/library/index_cat…=Telexberichten

Sicherheitsbedingungen, nicht Haltungsbedingungen.
"Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt."
Christian Morgenstern

Pepes Frauchen

Fortgeschrittener

Beiträge: 388

Wohnort: Leopoldshöhe

6

Dienstag, 13. Februar 2007, 10:00

Hier gibt es eine interessante Studie über Verhaltensstörungen von Zootieren: http://www.bornfree.org.uk/zoocheck/zcbehaviour02.htm

Und im Juni 2006 haben Tiger in diesem Tierpark Olmen bereits eine Artgenossin totgebissen: http://www.biteback.be/news/detail.php?news_id=2472&act=13

Ich weiß schon, warum ich seit Jahren keine Zoos und Zirken mit Tierhaltung mehr besuche....
"Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt."
Christian Morgenstern

daisy

Anfänger

Beiträge: 23

Wohnort: NRW

Beruf: Sonstiges

7

Montag, 11. Juni 2007, 12:12

RE: Gepard tötet Besucherin im Gehege

Es scheint sich bei dem Zoo um ein sehr fragwürdiges Unternehmen zu
handeln. Deshalb finde ich die Schließung - nicht nur wegen das Vor-
falls - gerechtfertigt. Jedenfalls solange, bis entsprechende tier- und
besucherfreundliche Maßnahmen greifen.
daisy
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (Erich Kästner)