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Helmut

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Wohnort: Bielefeld

Beruf: Rentier

1

Freitag, 24. April 2015, 20:55

Pressemeldung - Jagdgesetz NRW: Koalition einigt sich auf Gesetzesentwurf

Jagdgesetz
NRW: Koalition einigt sich auf Gesetzesentwurf Medienberichten zufolge
haben sich die rot-grünen Regierungsfraktionen in Nordrhein-Westfalen
auf eine Novelle des Jagdgesetzes geeinigt. Neben dem Verbot von
Totschlagfallen und dem Abschuss von Hauskatzen, soll auch die Baujagd
mit Hunden auf Füchse und Dachse künftig untersagt sein. Der Deutsche
Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband Nordrhein-Westfalen
loben diesen Durchbruch, wenngleich noch mehr Tierschutz nötig gewesen
wäre. So sollte auch ein Abschussverbot für Hunde eingeführt und
Wildtierarten, bei denen keine ökologische Notwendigkeit zur Bejagung
besteht, wie etwa Dachs oder Elstern, von der Liste jagdbarer Arten
gestrichen werden. „Der Jagdgesetzentwurf ist ein Kompromiss, der den
Tierschutz jetzt voranbringt. Wir freuen uns, dass die rot-grüne
Landesregierung ein zentrales Versprechen einlöst und sich auch von der
teils billigen Polemik der Jäger nicht abhalten ließ“, kommentiert
Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Dr. Ralf
Unna, Vize-Präsident des Landestierschutzverbandes Nordrhein-Westfalen,
ergänzt: „Die Tötung von jährlich rund zehntausend Katzen gehört bald
der Vergangenheit an. Das ist ein Erfolg. Gleichzeitig bleiben Hunde
Zielscheibe für die Jäger, das ist sicher ein Wermutstropfen.“ In den
letzten zehn Jahren mussten allein in Nordrhein-Westfalen mehr als
137.000 Katzen und 1.400 Hunde ihr Leben lassen – ohne dass deren
Abschuss einen nachhaltigen Effekt erzielt hat. Damit das im
Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel, das Jagdrecht an ökologischen
Prinzipien und dem Tierschutz auszurichten, tatsächlich erfüllt wird,
besteht nach Angaben der Tierschützer im Gesetzentwurf an verschiedenen
Punkten Nachbesserungsbedarf: Beispielsweise mit einem vollständigen
Verbot der Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren sowie einer
Begrenzung der Jagdzeiten, um den Tieren ausreichend Schonzeit zu
gewähren, und einem grundsätzlichen Fütterungsverbot. Dies sei nicht nur
aus Gründen des Tierschutzes notwendig, sondern auch wildbiologisch
unstrittig. In der kommenden Woche debattiert der Landtag in Düsseldorf
die Gesetzesnovelle, welche zum 1. Juli in Kraft treten soll, in zweiter
Lesung.[font='&quot']Mit freundlichen Grüßen
Presseabteilung
Deutscher Tierschutzbund e.V.

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Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer