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Beiträge: 576

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Rentier

1

Donnerstag, 9. Mai 2013, 20:27

Tierheimkosten

Auf der Basis der Zahlen von 2013 kostet derzeit ein Tierheimtag (reiner Zweckbetrieb) 1662 €.
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Helmut« (27. Mai 2014, 21:26)


Maike

Anfänger

Beiträge: 29

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Studentin

2

Sonntag, 12. Mai 2013, 12:16

Wenn ein Tierheimtag soo teuer ist, frage ich mich, warum Tiere aus dem Ausland angeschleppt werden, anstatt zu sparen oder die Problematiken vor Ort zu lösen?!

Susanne.

unregistriert

3

Montag, 13. Mai 2013, 20:12

Erst nachdenken, dann...

Ein Tierheim kostet tagtäglich Geld, selbst wenn es rein theoretisch an einem Tag einmal kein Tier im Tierheim gäbe. Geld nimmt ein Tierheim aber unter anderem auch durch die Vermittlung von Tieren ein. Es muss daher in Tierheimen "genügend" Tiere geben, die man "schnell" vermitteln kann, damit man sich die Unterbringung hiesiger "Problemhunde" überhaupt leisten kann.
Zudem werden Hunde aus dem Ausland nicht "angeschleppt". Erfreulicherweise gibt es Menschen, die sich dem Tierschutz verschrieben haben und dies nicht nur in ihren Heimatländern. Dazu gehört auch, dass man Tiere, die ansonsten unter den grauenhaftesten Bedingungen leben müssen oder sogar getötet werden auch nach Deutschland holt, weil man weiß, dass diese Tiere hierzulande vermittelt werden können oder weil man sie hier medizinisch adäquat versorgen kann etc. Und dazu gehört auch, dass sich derartige Menschen in den Ursprungsländern dieser Tiere engagieren und sei es nur, dass man den Tierschützern in diesen Ländern finanziell unter die Arme greift, damit unter anderem Kastrationsprogramme etc. durchgeführt werden können.
Kurz und gut: Tierschutz ist ein sehr umfangreiches Gebiet, wo Menschen benötigt werden, die sich theoretisch/politisch engagieren, die sich aber auch nicht zu schade sind, praktisch mit anzupacken, ehrenamtlich versteht sich.
Also bevor man irgendwelchen Unsinn von sich gibt, sollte man die Zeit sinnvoll nutzen, um sich persönlich ein Bild von Tierschutz zu machen!

Beiträge: 576

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Rentier

4

Montag, 13. Mai 2013, 23:15

@ Maike - Tiere aus dem Ausland im Fall des Bielefelder Tierheimes richtig: Hunde aus dem Ausland (in Verbindung mit den Tierheimkosten)

Hallo Maike,
Sie haben sich vermulich bisher nicht mit dem Thema "Auslandstierschutz" näher auseinandergesetzt. Die Frage im Bezug auf die Tierheimkosten ist natürlich legitim. Verbunden mit der Frage: "Warum rettet der Bielefelder Tierschutzverein 103 Hunde (2012) aus dem Süden, die dort keine Chance auf eine Vermittlung haben? ... hätte ich ja noch besser gefunden. Zumindest 93 dieser Hunde kommen von unseren Partnerorganisationen aus dem Süden. Es ist Fakt, dass diese Tiere dort nach kurzer Verweildauer bisher in einer Tötungsstation getötet wurden. Wir haben also in den letzten Jahren einigen Hundert Hunden das Leben gerettet.

(Seit Oktober 2003 gibt es zwar in Spanien ein nationales Tierschutzgesetz. Leider mangelt es jedoch an der nötigen Umsetzung)

Bezüglich der Zahlen ist das aber eher ein Nullsummenspiel. Wir zahlen einen Obulus an unsere Partner für die dortige tierärzliche Behandlung. Auch übernehmen wir die Kosten für den Rücktransport der Transportboxen. Wir testen alle Hunde mit einem großen "Mittelmeercheck" auf unsere Kosten. Die Hunde werden zu den üblichen Konditionen in fast allen Fällen relativ schnell und innerhalb weniger Tage hier vermittelt. Die Transportbegleitung übernehmen tierliebe Urlauber, denen aber keine Kosten oder Unannehmlichkeiten entstehen.

Weder der Bielefelder Tierschutzverein, noch die Partner vor Ort machen dabei einen Gewinn. Aber durch die gute vermittelbarkeit der Hunde entstehen eben auch keine zusätzlichen Kosten für Verein und Tierheim. Wir verzichten bewußt dabei auf Welpen!

Wir haben derzeit ein "Luxusproblem" - sehr wenig Hunde im Tierheim. Interessenten, die z.B. einen kleinen (unter 20/40) Hund für die Etagenwohnung suchen, werden kaum mit Rottweiler oder Schäferhund vorlieb nehmen. Den Langsitzern entseht durch den "Import" kein Nachteil bei der Vermittlungschance.


Viele Grüße
Helmut Albert

.
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

Maike

Anfänger

Beiträge: 29

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Studentin

5

Montag, 13. Mai 2013, 23:31

Vielen Dank für die Aufklärung, aber ich denke ich bin da augeklärt genug.
Tiere werden aus dem Ausland angeschleppt. Immer wieder werden FLugpaten gesucht, ganze LKW Ladungen Hunde aus dem Osten nach Deutschland gebracht. Die Vorortaufklärung ist mangehaft, wenn überhaupt vorhanden. Warum auch? Das Problem der Straßenhunde wird ja gelöst, sie sind vor Ort nicht mehr auf der Straße und stören nicht mehr, was damit passiert ist denen erst mal egal. Ich bin der Meinung, dass man vor Ort eben viel mehr machen muss, als die Tiere immer wiede rnach Deutschland zu schleppen. Und ja, auch wenn das damit endet, dass die Tiere im Ausland getötet werden.
Ich kenne persönlich viele Menschen mit einem Tier aus dem Ausland und alle, wirklich alle sind mit den Tieren überfordert. Da werden Straßenhunde in Familien vemrittelt und man beschwert sich, dass der HUnd "freiheitsliebend" ist, ja natürlich sit er das, er kennt es nicht anders.

Eins noch, auch wenn ich mich damit mehr als unbeliebt hier mache: Ich habe mich mehr als schlecht beraten gefühlt im Tierheim. Auf mögliche Rassetypische Erkrankungen wurde nicht hingewiese, Rasseeigenschaften wurden "verschwiegen" und der Hund als "sehr lieb im Umgang mit Mensch und Hund" abgeben. Wir wollten einen Hund, aber als Student hat man wohl nicht genügend finanzielle Mittel, Zeit und das Schloss mit großem Gfarten, was sich das Tierheim gewünscht hätte, stattdessen gab mein uns einen "durchweg lieben HUnd, die mit keinem Hund im Tierheim Probleme hat". Nur am Rande, der Hund ist sozial absolut unverträglich, Freilauf mit anderen Hunde war niemals möglich und wird es auch nie sein. Weiterhin frage ich mich, wie ein Hund, mit kahlen Ohren und Bauch vermittelt wird, auf eine mögliche Allergie nicht hingewiesen wird, erzählt wird, der Hund sei ein guter Esser (zu Hause hat er das Futter, welches im TH schon gefüttert wurde nicht angerührt) und der Hund mit Zwingerhusten vermittelt wird und man erst bei der Abholung erfährt, dass de rHund ja nicht geimpft wurde, wegen eben diesem Husten.
Eine weitere Frage die ich mir stelle, wenn das Tierheim so darauf bedacht ist Tiere zu vermitteln, warum wird nicht nachgeforscht?! Wir haben einen Schäferhund aus dem Tierheim, angeblich keine chance etwas über die Herkunft rauszubekommen. Ich habe die Tattoonummer im Ohr shcon beim ersten Spaziergang gesehen, habe das Tierheim darauf hingewiesen, war aber wohl egal. Ich hatte, als der Hund bei uns eingezogen war, innerhalb von FÜNF Minuten raus, wo der Hund herkommt, welcher Züchter dahinter steckt und warum er im Tierheim gelandet ist. Der Züchter im übrigen war schwer erstaunt, dass der Chip anscheinend nicht überprüft wurde, denn der Hund war bei allen möglichen Stellen registriert...Weiterhin wurde der Hund im Tierhim mit 11 Monaten Grundimmunisiert, was man sich hätte sparen können, wenn man sich schlau gemacht hätte, denn der Hund wurde Grundimmunisiert, beim Züchter. Dieser Züchter hätte den Hund auch JEDERZEIT zurück genommen....
Aber was weiß ich schon...Für mich war die Beratung, Nach- und Vorsorge im Tierheim Bielefeld mangelhaft...aber ok, der Hund musste weg, da kamen wir wohl gelegen...

Susanne.

unregistriert

6

Donnerstag, 16. Mai 2013, 19:14

Nochmals: nachdenken lohnt sich

Hallo Maike,
ich bin ehrenamtlich im Tierheim tätig und muss dem, was du schreibst widersprechen. Zudem frage ich mich schon zum wiederholten Mal, ob du nachdenkst, bevor du etwas tust oder sagst.
Im Einzelnen:
1. Bei jedem Hund, der ins Tierheim kommt, wird geschaut, ob er gechipt ist bzw. ob eine Tätowierung vorliegt. Bei Fundhunden wird zudem geschaut,
ob man irgendwelche Dinge findet, die es ermöglichen, den Halter ausfindig zu machen.
2. Wenn ich mir gerne einen Hund zulegen möchte mache ich mir im Vorfeld Gedanken darüber, was es für ein Hund sein soll. Dabei ist nicht
entscheidend, ob mir eine bestimmte Rasse vorschwebt, weil sie z.B. gerade in Mode ist. Entscheidend ist, welche Rasse passt am besten zu meinen
Lebensumständen, welcher Rasse kann ich gerecht werden (sei es aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, sei es aufgrund der finanziellen Situation).
Sich darüber Gedanken zu machen ist die Aufgabe dessen, der sich einen Hund zulegen möchte. In guten Tierheimen wird aber nochmals dezent
hinterfragt, ob sich ein Interessent im Vorfeld Gedanken gemacht hat. Denn den Tierheim Mitarbeitern ist nicht daran gelegen, irgendwem
irgendeinen Hund "anzudrehen".
Ganz im Gegenteil. Man ist bemüht, den Hund zu finden, der zu dem Interessenten am besten passt. Einen Rottweiler an einen Menschen zu
vermitteln, der im Studentenwohnheim eine Studentenbude von gerade mal 16 m² bewohnt, am besten noch im dritten Stock ohne Fahrstuhl etc. pp
wäre Schwachsinn, also wirst du keinen Rottweiler bekommen.
3. Weiterhin frage ich mich bei deinen Beschreibungen, ob du zu dem Zeitpunkt, als du im Tierheim warst, ein Problem mit den Augen hattest. Bei
einem Hund, der kein Fell hat und der kein Nackthund ist ( :) ), frage ich doch nach, was dem Hund fehlt oder hast du es nicht gesehen?
4. Du bist doch sicherlich zuvor - wie im Tierheim üblich - mit dem Hund spazieren gegangen. Dabei stellt sich unmittelbar heraus, ob sich der Hund mit
Artgenossen versteht oder nicht. Hast du das nicht bemerkt?
5. Du sagst, du hast den Züchter angerufen und erfahren, warum der Hund ins Tierheim kam. Die Informationen dürfte der Züchter ja vom ursprünglichen
Besitzer/Käufer des Hundes haben. Diesem scheint der Züchter aber nicht gesagt zu haben, dass er den Hund in jedem Fall zurücknimmt, komisch...
Warum hast du den Züchter nicht gefragt, wie es kommt, dass der Hund so schlecht sozialisiert ist? Die Sozialisation erfolgt ja gerade während der
Wochen, wo der Hund noch bei seiner Mutter und seinen Geschwistern ist resp. beim Züchter.
Zum guten Schluss: du fragst dich "Aber was weiß ich schon...". Das frage ich mich auch. Als Student hat man weder die Zeit, sich um einen 11 Monate alten Schäferhund zu kümmern, noch wird man dem Hund in irgendeiner Weise gerecht. Als ich studiert habe, hatten die längsten Studiengänge - von Biochemie abgesehen - eine Regelstudienzeit von 6 Jahren. Mal angenommen, auch dein Studiengang benötigt 6 Jahre, dann ist der Hund knapp 7 Jahre alt. Was machst du dann den ganzen Tag mit dem Hund oder studierst du nur so zum Spaß und bleibst nach dem Studium bei deinem Hund zu Hause?
Offensichtlich hast du auch in diesem Punkt erst gehandelt statt nachgedacht. Traurig für den armen Hund.
Ergänzung: Du scheinst nicht nur nicht nachzudenken, du scheinst auch unter Gedächtnisstörungen zu leiden oder wie sonst erklärt sich der folgende von dir verfasste Eintrag in diesem Forum:


Dienstag, 7. September 2010, 14:46
Forenbeitrag von: »Maike«
beschwerde

Unsre Hundedame ist auch aus dem Tierheim Bielefeld, und ich kann kein negatives Wort über die Mitarbeiter verlieren. Wir wurden sehr gut beraten, haben alle Zeit der Welt gehabt und es lief sehr gut. Das Einzige, was bei uns unglücklich gelaufen ist, war die Nachkontrolle, die kam nämlich abends am Tag der Kastration, demzufolge war der Hund schwer fertig und eigentlich nicht er selbst. Ich hätte damit gerechnet, dass nochmal jemand vorbei kommt, aber wir scheinen einen guten Eindruck gemacht z...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Susanne.« (16. Mai 2013, 19:25)


Maike

Anfänger

Beiträge: 29

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Studentin

7

Donnerstag, 16. Mai 2013, 23:03

RE: Nochmals: nachdenken lohnt sich


1. Bei jedem Hund, der ins Tierheim kommt, wird geschaut, ob er gechipt ist bzw. ob eine Tätowierung vorliegt. Bei Fundhunden wird zudem geschaut, ob man irgendwelche Dinge findet, die es ermöglichen, den Halter ausfindig zu machen.

Anscheinend nicht, denn der ZÜchter wusste nichts davon, dass der Hund im Tierheim war. Er war sogar sehr erstaunt darüber, dass man ihm nicht Bescheid gesagt hat...der Hund wurde als Pensionshund abgegeben im Tierheim und nicht abgeholt. Hund ist offensichtlich im Ohr tattoowiert und der SV in Augsburg hat mit innerhalt von 5 MInuten am Telefon gesagt, wo der Hund herkommt...

2. Wenn ich mir gerne einen Hund zulegen möchte mache ich mir im Vorfeld Gedanken darüber, was es für ein Hund sein soll. Dabei ist nicht
entscheidend, ob mir eine bestimmte Rasse vorschwebt, weil sie z.B. gerade in Mode ist. Entscheidend ist, welche Rasse passt am besten zu meinen Lebensumständen, welcher Rasse kann ich gerecht werden (sei es aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, sei es aufgrund der finanziellen Situation). Sich darüber Gedanken zu machen ist die Aufgabe dessen, der sich einen Hund zulegen möchte. In guten Tierheimen wird aber nochmals dezent hinterfragt, ob sich ein Interessent im Vorfeld Gedanken gemacht hat. Denn den Tierheim Mitarbeitern ist nicht daran gelegen, irgendwem irgendeinen Hund "anzudrehen". Ganz im Gegenteil. Man ist bemüht, den Hund zu finden, der zu dem Interessenten am besten passt. Einen Rottweiler an einen Menschen zu vermitteln, der im Studentenwohnheim eine Studentenbude von gerade mal 16 m² bewohnt, am besten noch im dritten Stock ohne Fahrstuhl etc. pp wäre Schwachsinn, also wirst du keinen Rottweiler bekommen.

Das mag sein, die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Wir haben uns viele Hunde angeschaut im Tierheim. Bei jedem gabs einen Grund, weswegen der Hund nicht passte...Man zeigte uns dann unseren jetzigen Hund mit den Worten "naja, sie darf erst in ner Woche vermittelt werden, aber als Schäferhund wird die sonst ewig sitzen". Ich habe mich schlau gemacht über die Rasse, ich wusste auf was ich mich einlasse, allerdings frage ich mich, warum das Tierheim nicht aufklärt, es kommen wesentlich schlechter informiertere Menschen als wir in ein Tierheim...

3. Weiterhin frage ich mich bei deinen Beschreibungen, ob du zu dem Zeitpunkt, als du im Tierheim warst, ein Problem mit den Augen hattest. Bei einem Hund, der kein Fell hat und der kein Nackthund ist ( :) ), frage ich doch nach, was dem Hund fehlt oder hast du es nicht gesehen?

Oh doch, ich habe nachgefragt, was der Hund hat, warum er Kahl ist und warum er schuppig ist. Antwort war, "Ach das, das sind typische Hautprobleme beim Schäferhund, das ist bei dieser Rasse so..." Danke, ich habe google bemüht, und meinen Tierarzt und eben rausgefunden, was es ist...Aber ok, der Hund hat Trockefutter bekommen, laut Tierheim "happy dog" generell erst mal schlecht bei einem Hund, der hochgradig gegen GEtreide und Rindfleisch allergisch ist...

4. Du bist doch sicherlich zuvor - wie im Tierheim üblich - mit dem Hund spazieren gegangen. Dabei stellt sich unmittelbar heraus, ob sich der Hund mit Artgenossen versteht oder nicht. Hast du das nicht bemerkt?

Aber natürlich sind wir spazieren gegangen, aber bei den 20 minütigen spaziergängen (länger durften wir mit dem Hund nicht raus) auf dem wir keinen Hund gesehen haben und auf dem Probetag (an dem wir eher zu Hause waren, um eben zu schauen wir der Hund auf Haus und Co reagiert) haben wir da nichts gemerkt. Deswegen habe ich mich auf die Aussage des Tierheims verlassen, die war, dass der Hund sehr vertröglich ist...

5. Du sagst, du hast den Züchter angerufen und erfahren, warum der Hund ins Tierheim kam. Die Informationen dürfte der Züchter ja vom ursprünglichen Besitzer/Käufer des Hundes haben.

Das der Hund im Tierheim war, wusste er von mir

Diesem scheint der Züchter aber nicht gesagt zu haben, dass er den Hund in jedem Fall zurücknimmt, komisch...

Oh doch, das wusste der Mensch, der den Hund genommen hat. Aber dazu muss ich ein wenig ausholen. Die gute Frau hat den Hund vom Züchter, hat ihn dort aber nie bezahlt, hat sich aus dem Staub gemacht, ist unbekannt verzogen und eine Anzeige des Züchters verlief ins Leere...der Hund scheinbar spurlos verschwunden...Hund kommt aus Berlin, die Dame, die den HUnd vom Züchter hat kommt aus Rostock, der Hund landet in Bielefeld im Tierheim...Der Hund wurde am 30. März vom ZÜchter an die Dame vermittelt und wurde um den 30. Mai rum im Tierheim abgeben...VIER Wochen später also...und über 400 km Reise...

Warum hast du den Züchter nicht gefragt, wie es kommt, dass der Hund so schlecht sozialisiert ist? Die Sozialisation erfolgt ja gerade während der Wochen, wo der Hund noch bei seiner Mutter und seinen Geschwistern ist resp. beim Züchter.

Auch das habe ich den Züchter gefragt, ich habe ein sehr gutes Verhältis zu dem ZÜchter, habe sogar Papiere uns original Imfpass ausgehändigt bekommen. Warum also ist der Hund nicht gut Sozialisiert, komischerweise war er das, ist beim Züchter im Rudel mitgelaufen. Aber ich suche keinen Schuldigen für die schlechte Sozialisation, jeder, der sich auch nur mit HUnden beschäftigt, sollte wissen, wie schnell ein hund versaut ist, dazu braucht es, wenn man sich "geschickt" anstellt nur wenige Stunden...Ich will ncith wissen wer da, warum einen Bock geschossen hat, ich will wissen, warum das Tierheim einen solchen Hund als Verträglich vermittelt...mehr nicht.

Zum guten Schluss: du fragst dich "Aber was weiß ich schon...". Das frage ich mich auch. Als Student hat man weder die Zeit, sich um einen 11 Monate alten Schäferhund zu kümmern, noch wird man dem Hund in irgendeiner Weise gerecht.

Das finde ich mehr als anmaßend! Unser Hund ist bestens erzogen, wurde vom ersten Tag an erzogen, gefördert und gefordert, Einzelstunden bei einem, meiner Meinung nach, sehr kompetenten HUndetrainer genommen, ich trainiere regelmäßig auf einem Hundeplatz (nein kein SV Platz, ich stehe nicht auf Meideverhalten und Druck im Training). Wir clickern seit dem ersten Tag, lernen Tricks, unser Hund wird ausreichend beschäftigt und bespaßt. Sie steht an erster Stelle und kommt niemals zu kurz, dafür bin ich alt genug um zu wissen, das ich Verantwortung für ein Lebewesen haben und mich dementsprechend einschränken muss. Ich finde es wirklich sehr anmaßend, dass du mir unterstellst, ich hätte nicht die Möglichkeit/Zeit oder sonstwas meinem Hund gerecht zu werden bzw die Zeit sich zu kümmern. Und wenn du mir kein Wort glaubst biete ich dir jederzeit an, dass du gerne vorbei kommen kannst und dich davon überzeugen kannst, dass es dem Hund gut geht!

Als ich studiert habe, hatten die längsten Studiengänge - von Biochemie abgesehen - eine Regelstudienzeit von 6 Jahren. Mal angenommen, auch dein Studiengang benötigt 6 Jahre, dann ist der Hund knapp 7 Jahre alt. Was machst du dann den ganzen Tag mit dem Hund oder studierst du nur so zum Spaß und bleibst nach dem Studium bei deinem Hund zu Hause?

Ich habe den HUnd im zweiten Semester bekommen. bin seit letztem Jahr September fertig (BA 6 Semester Regelstudienzeit). Hund wird morgen 4 Jahre alt. Was ich den ganzen Tag mit dem HUnd mache? Bzw. gemacht habe, denn mittlerweile gehe ich Vollzeit arbeiten. Ich bin der Meinung, dass ein Hund durchaus auch mal einige Stunden alleine bleiben kann. Da mein Freund noch studiert und ich vollzeit arbeiten gehe ist Hund nie länger als 6 Stunden alleine. Der Hund kommt morgens und Abends eine große Runde raus, kann gelegentlich mit zur Arbeit undkommt zwischendurch zum Pinkeln auch noch mal raus. Wir clickern täglich irgendwelche Tricks, trainieren auf die BH zu und longieren...aber du scheinst meinen HUnd zu kennen, und zu wissen was er für ne arme Sau ist. Wie gesagt, das Angebot steht, du darfst jederzeit vorbei kommen und dich davon überzeugen dass es dem Hund mehr als gut geht.


Zu meinem Beitrag, wir wurden nicht komplett schlecht beraten. Der Beitrag ist im Sep 10 entstanden, 4 Monate nach dem der Hund eingezogen ist, damals wusste ich von der ganzen Geschichte bezüglich Züchter und Co nichts. Weiterhin hatten wir da noch keine Diagnose bezüglich Fellausfall. Erstmal verlässt man sich ja auch auf die Aussage des Tierheimes. Weiterhin war zu dem Zeitpunkt auch noch nicht wirklich klar, dass der HUnd so unverträglich ist, da er gerade mal vier MOnate bei uns war und noch nicht wirklich freigelaufen ist, da ich erst mal vertrauen aufgebaut habe und mit der Schleppleine trainiert habe...
Ich hab mal in rot geantwortet, in deinem Beitrag, das macht es übersichtler :)

Susanne.

unregistriert

8

Mittwoch, 22. Mai 2013, 21:22

Nachdenken lohnt sich

Hallo Maike,

inzwischen bist du vom ursprünglichen Thema weggekommen, was allerdings typisch ist, wenn man "sich ertappt fühlt" und anfängt, sich rund ins Runde zu rechtfertigen. Ich spreche in dem Fall gerne von Laien-Psychologie. Soll heißen, man muss nicht studierter Psychologe sein, um zu erkennen, dass du dich für Dinge rechtfertigst, die dir niemand Dritter vorgehalten hat. Du versuchst, dein eigenes schlechtes Gewissen zu rechtfertigen, was nicht funktionieren kann.
Ich hatte bereits mit der Überschrift "Nachdenken lohnt sich" versucht, dich dezent darauf hinzuweisen, dass es von Vorteil ist, wenn man sich an das, was man bereits im Vorfeld geäußert hat - in diesem Fall sogar schriftlich fixiert hat (man hätte also nur nachlesen müssen) - zu erinnern versucht. Dann wären dir sicher die unendlich vielen Widersprüche, die du zum Besten gibst, aufgefallen.
Aber das hast du - wie man sieht - leider nicht verstanden.

Zum guten Schluß zwei Zitate aus: Wikipedia: Deutscher Schäferhund

"Der Schäferhund ist lernwillig aber auch selbstbewusst und braucht eine
fortdauernde konsequente Erziehung mit viel Geduld,
positiver Verstärkung und Verständnis.[11]
Er zeigt ein stark ausgeprägtes Schutzverhalten. Viel Auslauf und Beschäftigung
sind für diese Hunde wichtig,
Hundesport ist angebracht; eine geistige Beschäftigung,
die über reine körperliche Auslastung hinaus geht, ist unabdingbar."


„Wächst ein Deutscher Schäferhund speziell mit anderen seiner
Rasse auf (die entsprechend gut sozialisiert sind), so gehört er zu den Rassen,
welche untereinander schnell eine soziale Rangordnung aufbauen und nur relativ
wenig Aggressionen (ernsthaft als auch ritualisiert) zeigen und gut miteinander
auskommen.“


– Dorit Urd Feddersen-Petersen.[12]

9

Freitag, 24. Mai 2013, 17:25

Aufgeklärt?


Hallo Maike,

Du bist bestimmt nicht genug aufgeklärt. Sicher wird im Auslandstierschutz viel Mist gemacht. Aber Du darfst nicht alle über einen Kamm scheren. Wir karren keine LKW-Ladungen aus dem Osten nach Deutschland. Wir sprechen vorher mit unseren Auslandspartner ab, welche Hunde kommen können. Hast Du schon mal einen halb verdursteten Hund durch die Öde von Lanzaroteoder Gran Canaria torkeln sehen? Ich habe so einen zuhause und sie ist die liebste, ie man sich vorstellen kann. Und die meisten Hunde, die wir aufnehmen, kommen von Lanzarote und Gran Canaria und sind genau das, was in deutschen Tierheimen oft nicht zu finden ist: kinderlieb, verträglich mit anderen Hunden und meistens auch mit Katzen. Und keine von Dir zitierten freiheitsliebenden Straßenhunde.
Und Du wirst von den hunderten Haltern dieser Hunde keine 20 zusammen kriegen, die mit ihrem Hund überfordert sind.



Vielen Dank für die Aufklärung, aber ich denke ich bin da augeklärt genug.
Tiere werden aus dem Ausland angeschleppt. Immer wieder werden FLugpaten gesucht, ganze LKW Ladungen Hunde aus dem Osten nach Deutschland gebracht. Die Vorortaufklärung ist mangehaft, wenn überhaupt vorhanden. Warum auch? Das Problem der Straßenhunde wird ja gelöst, sie sind vor Ort nicht mehr auf der Straße und stören nicht mehr, was damit passiert ist denen erst mal egal. Ich bin der Meinung, dass man vor Ort eben viel mehr machen muss, als die Tiere immer wiede rnach Deutschland zu schleppen. Und ja, auch wenn das damit endet, dass die Tiere im Ausland getötet werden.
Ich kenne persönlich viele Menschen mit einem Tier aus dem Ausland und alle, wirklich alle sind mit den Tieren überfordert. Da werden Straßenhunde in Familien vemrittelt und man beschwert sich, dass der HUnd "freiheitsliebend" ist, ja natürlich sit er das, er kennt es nicht anders.

Eins noch, auch wenn ich mich damit mehr als unbeliebt hier mache: Ich habe mich mehr als schlecht beraten gefühlt im Tierheim. Auf mögliche Rassetypische Erkrankungen wurde nicht hingewiese, Rasseeigenschaften wurden "verschwiegen" und der Hund als "sehr lieb im Umgang mit Mensch und Hund" abgeben. Wir wollten einen Hund, aber als Student hat man wohl nicht genügend finanzielle Mittel, Zeit und das Schloss mit großem Gfarten, was sich das Tierheim gewünscht hätte, stattdessen gab mein uns einen "durchweg lieben HUnd, die mit keinem Hund im Tierheim Probleme hat". Nur am Rande, der Hund ist sozial absolut unverträglich, Freilauf mit anderen Hunde war niemals möglich und wird es auch nie sein. Weiterhin frage ich mich, wie ein Hund, mit kahlen Ohren und Bauch vermittelt wird, auf eine mögliche Allergie nicht hingewiesen wird, erzählt wird, der Hund sei ein guter Esser (zu Hause hat er das Futter, welches im TH schon gefüttert wurde nicht angerührt) und der Hund mit Zwingerhusten vermittelt wird und man erst bei der Abholung erfährt, dass de rHund ja nicht geimpft wurde, wegen eben diesem Husten.
Eine weitere Frage die ich mir stelle, wenn das Tierheim so darauf bedacht ist Tiere zu vermitteln, warum wird nicht nachgeforscht?! Wir haben einen Schäferhund aus dem Tierheim, angeblich keine chance etwas über die Herkunft rauszubekommen. Ich habe die Tattoonummer im Ohr shcon beim ersten Spaziergang gesehen, habe das Tierheim darauf hingewiesen, war aber wohl egal. Ich hatte, als der Hund bei uns eingezogen war, innerhalb von FÜNF Minuten raus, wo der Hund herkommt, welcher Züchter dahinter steckt und warum er im Tierheim gelandet ist. Der Züchter im übrigen war schwer erstaunt, dass der Chip anscheinend nicht überprüft wurde, denn der Hund war bei allen möglichen Stellen registriert...Weiterhin wurde der Hund im Tierhim mit 11 Monaten Grundimmunisiert, was man sich hätte sparen können, wenn man sich schlau gemacht hätte, denn der Hund wurde Grundimmunisiert, beim Züchter. Dieser Züchter hätte den Hund auch JEDERZEIT zurück genommen....
Aber was weiß ich schon...Für mich war die Beratung, Nach- und Vorsorge im Tierheim Bielefeld mangelhaft...aber ok, der Hund musste weg, da kamen wir wohl gelegen...

10

Sonntag, 26. Mai 2013, 19:28

Tolle Hunde aus dem Ausland

Hallo Maike,

Du schriebst:

"Vielen Dank für die Aufklärung, aber ich denke ich bin da augeklärt genug.
Tiere werden aus dem Ausland angeschleppt. Immer wieder werden FLugpaten gesucht, ganze LKW Ladungen Hunde aus dem Osten nach Deutschland gebracht. Die Vorortaufklärung ist mangehaft, wenn überhaupt vorhanden. Warum auch? Das Problem der Straßenhunde wird ja gelöst, sie sind vor Ort nicht mehr auf der Straße und stören nicht mehr, was damit passiert ist denen erst mal egal. Ich bin der Meinung, dass man vor Ort eben viel mehr machen muss, als die Tiere immer wiede rnach Deutschland zu schleppen. Und ja, auch wenn das damit endet, dass die Tiere im Ausland getötet werden.
Ich kenne persönlich viele Menschen mit einem Tier aus dem Ausland und alle, wirklich alle sind mit den Tieren überfordert. Da werden Straßenhunde in Familien vemrittelt und man beschwert sich, dass der HUnd "freiheitsliebend" ist, ja natürlich sit er das, er kennt es nicht anders."


Meine Hündin ist vom spanischen Tierschutz in den deutschen überführt worden. In meinem Wohnviertel gibt es mehrere Hunde, aus Spanien, aus Polen. Alle sind super freundlich und haben uneingeschränkt mit ihnen zufriedene Frauchen und Herrchen.
Natürlich wäre es am Besten, wenn der Auslandstierschutz das Recht auf Leib und artgerechtesLeben der Tiere vor Ort sichern könnte; aber so weit sind viele Menschen der südländischen u. osteurop. Länder vielerorts z.Zt. leider noch nicht.

Dass Du (Zitat: "Und ja, auch wenn das damit endet, dass die Tiere im Ausland getötet werden.") die Notwendigkeit von Schutz und Unterstützung der Tiere sowie die Arbeit derTieschützer nicht scheinst sehen zu können, finde ich sehr bedauerlich und läßt mich auch an Deiner ehrlichen, fühlenden Tierliebe zweifeln.

OldLady

Susanne.

unregistriert

11

Donnerstag, 30. Mai 2013, 21:59

ausgesprochen lieb und anhänglich

Hallo Michael,
ich kann mich deinen Worten nur anschließen. Meine drei Hunde sind von den Kanaren und sie sind die anhänglichsten Hunde, die ich jemals hatte. Zudem sind sie ausgesprochen lieb und verschmust. Gut, der Jüngste ist extrem ängstlich gegenüber anderen Menschen, was sich auch nur recht langsam verbessert, aber dass er so viel Angst hat ist auf die Behandlung durch Menschen zurückzuführen.
Wer sagt, Straßenhunde hätten keine Bindung zu ihren Menschen, irrt. Ich hatte meinen "Straßenhund" Balou drei Monate, da haben wir in der Hundeschule getestet, welcher Hund welche Bindung an seinen Menschen hat. Mein Balou hatte die stärkste Bindung an seinen Menschen und das hat sich bis heute nicht geändert.
Ich bin durch meine positiven Erfahrungen mit "ausländischen" Hunden ein großer Fan eben dieser geworden.
Zudem, sowohl meine drei Hunde, als auch meine drei Katzen, habe ich aus dem Tierheim Bielefeld. Und da ich mit meiner Rasselbande sehr glücklich bin und ich ausgesprochen tolle Vierbeiner habe, werde ich mir immer wieder Tiere aus dem Tierheim Bielefeld holen.

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