Freitag, 27. April 2018, 00:00 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum des Bielefelder Tierheims. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Dienstag, 10. April 2012, 17:17

Wo fängt Tierschutz in der Nachbarschaft an?

Hallo,
ich wende mich an euch, weil ich ehrlich gesagt nicht weiß, wie ich mit diesem "Problem" umgehen soll.

Es geht darum, dass in der Nachbarschaft ein Herr mit Hund wohnt. Er behandelt ihn auf den ersten Blick nicht schlecht. Es gibt aber mehrere Dinge die mich beschäftigen:
Ich weiß, dass die Wohnung des Mannes nicht wirklich groß sein kann (ich schätze großzügig auf max. 40m²).
Was auch bekannt ist, dass der Mann in irgendeiner Form "krank" ist, ich kann das nicht genauer definieren. Nicht arbeitsfähig auf jeden Fall, mit ihm reden kann man aber einigermaßen. Dazu gehört zum Beispiel auch das "Sammeln von Gegenständen". Das ist ebenfalls bekannt und auch einer der Gründe, weshalb er normalerweise nicht die Tür aufmacht wenn es klingelt (sprich: ich war nie drinnen, aber es ist schwer davon auszugehen, dass die Wohnung ZIEMLICH vollgestopft ist).
Wenn er nicht zu Hause ist, sitzt der Hund (der Lautstärke nach) direkt an der Tür und jault erbärmlich. Er ist noch ziemlich jung. Der Herr hatte vorher schon einen Hund, der öfters Flöhe hatte (was wahrscheinlich auf die Lebensumstände zurückzuführen ist). Betreuer oder so, die wissen würden, was da los ist, gibt es nicht...

Wie gesagt, Bescheid wissen tun viele Leute. Es ist ja auch nicht zu überhören wenn der Kleine so jammert. Das macht mich fertig :(

Wenn ich jemanden auf das Thema anspreche, heißt es, ich soll keine Unruhe stiften. Habe schon gesagt, dass ich es einfach melden möchte, damit irgendwer schaut.
Klar hat der Mann nichts, außer seinem Hund. Ich bin mir auch sicher, dass er ihn lieb hat. Er geht auch oft mit ihm raus. Nur wenn ich an die Flöhe denke und an die Umstände, glaube ich, dass er es einfach nicht besser machen KANN... oder was auch immer...

Ich habe aber selbst Tiere, und musste schon das Argument hören, dass er vielleicht aus Wut oder was auch immer (wenn man ihm den Hund wegnehmen sollte), meinem etwas tun könnte... man weiß es ja nicht!

Keine Ahnung wie lange ich mir das anschauen kann. Vielleicht spreche ich mal mit ihm persönlich darüber. Fällt mir allerdings schwer, weil ich dafür kein Verständnis aufbringen kann. Aber sollte ich wirklich jemanden von "außen" brauchen, ab wen müsste ich mich wenden? Und könnte ich das anonym tun?

Ich freue mich über jeden Rat.

mfg malkaviani

2

Freitag, 13. April 2012, 19:40

hi!
du hast die möglichkeit, dich ans tierheim zu wenden, und dann kann evtl jemand mal einen besuch machen. ruf doch einfach mal an, montag bis freitag zwischen 15 und 18 uhr, oder samstags 14-18 uhr erreichst du auf jeden fall jemanden unter 05205/98430, deine name und deine adresse werden definitiv nicht weitergegeben, alternativ wende dich an das veterinäramt der stadt bielefeld, unter telefon 0521/510 kommst du bei der stadtzentrale raus, die können dich verbinden. einfach nach frau dr. friedrich vom veterinäramt fragen ;)

hoffe ich konnt dir damit weiterhelfen,

schönes wochenende!


m.

Maike

Anfänger

Beiträge: 29

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Studentin

3

Donnerstag, 26. April 2012, 12:21

RE: Wo fängt Tierschutz in der Nachbarschaft an?

Hallo,
ich wende mich an euch, weil ich ehrlich gesagt nicht weiß, wie ich mit diesem "Problem" umgehen soll.

Es geht darum, dass in der Nachbarschaft ein Herr mit Hund wohnt. Er behandelt ihn auf den ersten Blick nicht schlecht. Es gibt aber mehrere Dinge die mich beschäftigen:
Ich weiß, dass die Wohnung des Mannes nicht wirklich groß sein kann (ich schätze großzügig auf max. 40m²).
Du warst nie in dieser Wohnung, also sind das nur Mutmaßungen!

Was auch bekannt ist, dass der Mann in irgendeiner Form "krank" ist, ich kann das nicht genauer definieren. Nicht arbeitsfähig auf jeden Fall, mit ihm reden kann man aber einigermaßen.

Woher weißt du, dass er nicht arbeitesfähig ist? Woher willst du wissen, dass er krnak ist?

Dazu gehört zum Beispiel auch das "Sammeln von Gegenständen".
Das ist ebenfalls bekannt und auch einer der Gründe, weshalb er normalerweise nicht die Tür aufmacht wenn es klingelt (sprich: ich war nie drinnen, aber es ist schwer davon auszugehen, dass die Wohnung ZIEMLICH vollgestopft ist).

Auch dafür hast du keinerlei Beweise, sondern spekulierst lediglich!

Wenn er nicht zu Hause ist, sitzt der Hund (der Lautstärke nach) direkt an der Tür und jault erbärmlich. Er ist noch ziemlich jung. Der Herr hatte vorher schon einen Hund, der öfters Flöhe hatte (was wahrscheinlich auf die Lebensumstände zurückzuführen ist). Betreuer oder so, die wissen würden, was da los ist, gibt es nicht...

Flöhe haben nichts mit Dreck oder unreinem Leben zu tun, dann müssten alle Kids, die mit ihren Hunden auf der Straße leben Flöhe habe!
Dass er an der Tür steht und jault mag sein, machen aber viele Hunde!
Weiso sollte der Herr einen Betreuer haben? Denkst du jeder, der die spanisch vorkommt braucht nen Betreuer?

Wie gesagt, Bescheid wissen tun viele Leute. Es ist ja auch nicht zu überhören wenn der Kleine so jammert. Das macht mich fertig :(

Wenn ich jemanden auf das Thema anspreche, heißt es, ich soll keine Unruhe stiften. Habe schon gesagt, dass ich es einfach melden möchte, damit irgendwer schaut.
Klar hat der Mann nichts, außer seinem Hund. Ich bin mir auch sicher, dass er ihn lieb hat. Er geht auch oft mit ihm raus. Nur wenn ich an die Flöhe denke und an die Umstände, glaube ich, dass er es einfach nicht besser machen KANN... oder was auch immer...

Woher willst du was über seine Umstände wissen? Du warst noch nie in seiner Wohnung und hast dich wohl auch nich mit ihm richtig unterhalten, sonst könntest du mehr anbringen als einen, meiner Meinung nach, unbegründetet Verdacht!

Ich habe aber selbst Tiere, und musste schon das Argument hören, dass er vielleicht aus Wut oder was auch immer (wenn man ihm den Hund wegnehmen sollte), meinem etwas tun könnte... man weiß es ja nicht!

Keine Ahnung wie lange ich mir das anschauen kann. Vielleicht spreche ich mal mit ihm persönlich darüber. Fällt mir allerdings schwer, weil ich dafür kein Verständnis aufbringen kann. Aber sollte ich wirklich jemanden von "außen" brauchen, ab wen müsste ich mich wenden? Und könnte ich das anonym tun?

Ich freue mich über jeden Rat.

mfg malkaviani
Rede mit dem Mann bevor du die hier die Welle schlägst! Ich hab hier im Viertel auch einen Mann wohnen, der eine sehr alte Hündin hat, der Mann ist nicht der fitteste, sieht sehr verwahrlost aus, aber mehr wei ich nicht! Er hat eine Wohnung, der Hund bellt viel, aber wenn ich die beiden draußen sehe, geht es dem Hund gut, er ist nicht abgemagert, sieht nicht krank aus und die beiden harmonieren. Nur weil er vielleicht nicht dem Bild eines normalos entspricht, heißt dass doch nicht dass er sich nicht um sein Tier kümmern kann. Und wenn der Hund jault sprich ihn darauf an!
Vielleicht hat de rHund niemals gelernt alleine zu bleiben? Und wenn er noch so jung ist muss er generell vielleicht noch viel lernen!

4

Samstag, 28. April 2012, 11:29

Hallo Maike!
Kann es sein, dass du dich im Ton ein wenig vergriffen hast? Ich finde, man kann auch ne Nummer freundlicher antworten.


Hallo malkaviani,
gibts denn schon was neues mit dem Herrn?

5

Samstag, 28. April 2012, 15:39

Das sowas von wegen "Wellen schlagen" kommt hatte ich mir schon gedacht, ich wohne hier allerdings seit 20 Jahren und es ist mit der Zeit mit dem Herren leider schlimmer geworden...

Man hat das vielleicht nicht ganz so gut herauslesen können, aber es ist hier allgemein bekannt, das er krank ist (im Sinne von Messihaftigkeit). Er hat einen gesetzlichen Betreuer, und ich spekuliere dabei nicht.

Woher ich das weiß? Weil ich ihn persönlich kenne, und er eine relativ lange, freundschaftliche Beziehung zu einem Teil meiner Familie hat. Eben wegen dieser freunschaftlichen Beziehung möchte meine Familie nichts unternehmen. Ich kann das aber nicht mehr sehen. Außerdem wohne ich daneben, und sehe WIE viel Zeug allein draußen rumsteht.

Es ist relativ warm heute, wie sicher alle wissen. Seit mindestens 12.30 Uhr ist der Mann unterwegs. Ich kann nicht mit meinem in den Garten gehen, weil der Hund von dem Herren, sobald er was hört erbärmlich zu jaulen und zu bellen anfängt.

Ich hab mir gerade nochmal von meiner Fam. bestätigen lassen, dass man an den Mann so nicht herankommt. Ich werde wohl seinen Betreuer kontaktieren, sobald ich den Namen heraus habe, und fragen, wie der sich die Zukunft vorstellt.

Und vielen Dank für die freundliche Antwort und Tipp von Salto fatale.

Tammy

Profi

Beiträge: 543

Wohnort: NRW

6

Samstag, 5. Mai 2012, 18:20

Halte uns aber bitte weiter auf dem laufenden.
Ich bin die Schnellste :

Während andere noch stolpern - liege ich schon auf der Fresse .