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Claudia

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Donnerstag, 15. Dezember 2011, 11:52

Reptilienfund im Hotel - Zoo richtet Quarantänestation ein

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Zitat

Reptilienfund
Zoo richtet Quarantänestation ein

Von Susanne Happe, 12.12.11, 22:21h, aktualisiert 13.12.11, 15:24h

Die Polizei hat am Wochenende in einem Hotel im Gepäck von Asiaten zahlreiche Reptilien sichergestellt. Drei Reisende haben mehrere Koffer gefüllt mit Reptilien nach Deutschland gebracht - der Zoll überprüft jetzt die Tiere, die solange im Zoo untergebracht sind.

Köln - Schöne Bescherung im Aquarium am Zoo: Die Mitarbeiter hatten am Freitagabend ihre Weihnachtsfeier eingeläutet, als ihnen die Zollfahndung Essen reichlich Päckchen und Pakete anliefern ließ. Insgesamt hatte sie bei zwei Japanern (32 und 36 Jahre alt) und einem Chinesen (36) 570 Tiere sichergestellt, die die im Handgepäck auf ihrem Flug von Hongkong nach Frankfurt am Main mitgebracht hatten. Die Asiaten hatten mit ungewöhnlich vielen Koffern in einem Hotel in der Kölner Innenstadt eingecheckt und fielen dort dem Inhaber auf. 14 Tiere haben den Transport nicht überlebt. Die Männer, die die Tiere zum Teil in kleine Dosen und Plastikkästchen gesteckt hatten, wollten Tausendfüßler, Geckos, Schlangen, Schildkröten, Molche und Echsen am Samstag auf dem Reptilienmarkt in Hamm verkaufen. Sie mussten eine Sicherheitsleistung von 20 000 Euro hinterlegen. Sie hatten keine Frachtpapiere dabei, viele der Tiere sind geschützt. Deshalb wird gegen die drei Tierhändler nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und des Verstoßes gegen den Artenschutz ermittelt, so Ulrich Schulze, Sprecher der Zollfahndung Essen. Die Tiere seien auf „unmöglichste Weise“ transportiert worden.

Er sprach vom größten „Fang“ dieser Art in den vergangenen sechs Jahren. Der Kölner Zoo erklärte sich bereit, die Tiere zunächst in Quarantäne zu nehmen. Ein Raum, der leer war, weil er renoviert werden sollte, dient nun zunächst als Unterkunft.

Neun Mitarbeiter des Aquariums begannen dann Freitagabend bis Mitternacht damit, die Tiere zu zählen und die Art zu bestimmen. Es handelt sich, so Dr. Thomas Ziegler, Leiter des Aquariums am Zoo, um 501 Wirbeltiere und 69 wirbellose Tiere – darunter 58 Sandboas, hundert Schildkröten – fast alle artengeschützt wie etwa die hinterindische Scharnierschildkröte – 69 Tausendfüßler, 67 Schlangen 117 Molche. Sechs Arten sind geschützt, darunter 60 Tiere einer kleinbleibenden Riesenschlangenart und fünf Schildkrötenarten, für die die Händler auf einer Börse teils 1000 Euro pro Tier erzielen können, sagte Ziegler. Er sagte, eine solche Menge an seltenen Schlangen habe er noch nicht auf einmal gesehen.

Der Leiter des Aquariums machte aber auch deutlich, dass sich der Zoo nicht in der Lage sehe, alle Tiere zu behalten: „Wir sind keine Auffangstation.“ Möglicherweise könne man einige wenige seltene Exemplare übernehmen.

Ansonsten liegt es nun in der Hand der Zollfahndung, über den weiteren Verbleib der Tiere zu entscheiden. Die wiederum hat Kontakt mit dem Bundesamt für Naturschutz aufgenommen.


http://www.rundschau-online.de/html/arti…357143803.shtml
Liebe Grüße,
Claudia mit dem schwarzen Monster Fritz

und mit Roddy für immer im Herzen.