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Tammy

Profi

Beiträge: 543

Wohnort: NRW

1

Mittwoch, 23. März 2011, 20:27

Tierheim Detmold: Hund zu Tode gequält - Wer kennt diesen Hund?

Datum: Wed, 23 Mar 2011 14:48:43 +0100
Von: "R.Ließmann" <info@tierhilfe-lippe.de>
An: "'Sylvia Meier'" <Sylviameier64@gmx.de>
Betreff: WG: Tierheim Detmold: Hund zu Tode gequältTierhilfe Lippe e.V.
Hallo Sylvia

Diese mail erreichte uns eben.

Kannst Du den Fall in den Verteiler geben?
Danke Mit freundlichen Grüßen R.Ließmann für THL e.V.

Lippisches Tierheim Detmold
Zum Dicken Holz 19
32758 Detmold
Tel. 05231/ 24468
E-mail: info@tierheimdetmold.de
Internet: www.tierheimdetmold.de

Liebe Tierschutzkolleginnen und -kollegen,
erneut erschüttert uns ein Fall grausamer Tierquälerei.
Angehängt, finden Sie unseren Bericht mit der Bitte, ihn möglichst
zeitnah auch auf Ihrer Webseite zu bringen. Das Foto wurde in der
Tierklinik gemacht, es gibt nur dies eine Bild des armen kleinen Kerls.
Sämtliche regionalen Medien sind bereits informiert.
Vielen Dank und sehr traurige, schockierte und wütende Grüße,
Maria Toman
(Tierschutz der Tat e.V., Lippisches Tierheim Detmold)




Kleiner Hund starb an den Folgen brutaler Gewalt

Am 14.03.2011 erreichte das Lippische Tierheim Detmold eine Meldung aus der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne Augustdorf: Vor der Kaserne war ein verletzter kleiner Hund gefunden worden.
Ein Tierheimmitarbeiter fuhr sofort los, um das Tier zu bergen. Leider war der winzige Rüde so erheblich verletzt, dass eine sofortige Notoperation und eine intensivmedizinische Behandlung in der Tierklinik Bielefeld erforderlich wurden. Die Tierärzte der Klinik haben dem kleinen Hund den Namen „John Doe“ gegeben, das ist ein englischer Platzhaltername für fiktive oder nicht identifizierte Personen.
Mehrere Tage bemühten sich die Tierärzte rund um die Uhr um das Leben des tapferen kleinen Kerls, leider ohne Erfolg. Am Morgen des 22. März musste „John Doe“ von seinen Leiden erlöst werden. Er hatte keine Chance!
Seine schweren Bauchverletzungen erklären sich nach Ansicht der Tierärzte nicht durch einen Verkehrsunfall, sondern sehr wahrscheinlich durch massive körperliche Gewalt - wie etwa einen heftigen Fußtritt. Es ist also vermutlich erneut von einem Fall grausamer Tierquälerei auszugehen.
Die behandelnde Tierärztin der Klinik Lütgenau hat außerdem diagnostiziert, dass der Rüde bereits im Vorfeld der akuten Verletzung mehrfach groben Misshandlungen ausgesetzt gewesen sein muss, da Vernarbungen und Verwachsungen infolge alter Verletzungen im Bauchraum verraten, dass er offensichtlich wiederholt gequält wurde.
Die erneute heftige Attacke, der dieser winzige Hund hilflos ausgesetzt war, bevor er aufgefunden wurde, hat er leider nicht überlebt. Vermutlich haben die Täter das schwerverletzte Tier einfach fortgeworfen!

Der Rüde „John Doe“ war ein sehr kleiner Hund, vermutlich eine Mischung aus Langhaar-Chihuahua und Zwergdackel. Er war etwa 20 bis 25 cm hoch, schwarz und lohfarben, kurzbeinig und höchstens fünf Kilo schwer. Das Foto zeigt das schwerverletzte Tier auf dem Operationstisch.

Die Tierschützer vom Verein „Tierschutz der Tat e.V.“, der Träger des Lippischen Tierheims Detmold ist, haben Strafanzeige erstattet und bitten die Bevölkerung um Mithilfe:
Wer kennt den kleinen Rüden, der vermutlich in Augustdorf oder Umgebung gelebt hat?
Wer kann Angaben zu seinen bisherigen Haltern machen?
Wer hat am 14.03. in Höhe der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne Augustdorf Beobachtungen gemacht?

Hinweise sind erbeten an die Polizei in Detmold (05231-6090) und/oder an das Tierheim Detmold, Tel. 05231/ 24468 oder per Mail info@tierheimdetmold.de.
Ich bin die Schnellste :

Während andere noch stolpern - liege ich schon auf der Fresse .