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41

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 12:50

Beschwerde

Hallo.



Eine Freundin von mir war auf meinen Rat mit ihrer Mutter und ihrem Bruder gestern, 30.12.09 im Katzenhaus. Die Familie besitzt bereits einen Kater der ihnen vor ein paar Jahren zugelaufen ist, dieser ist ca. 10 Jahre alt, Freigänger und eher nicht so dem Menschen zugetan. Das Neue Zuhause wäre in einer ruhigen Umgebung, angrenzendem Wald und sehr netter Familie mit erwachsenen Kindern.

Sie fragten mich, ob sie sich eine weiter Katze dazu nehemen könnten. Daraufhin verwies ich Sie auf das Tierheim.

Sie wurden von einer sehr netten Mitarbeiterin beraten und hatten mit Ihrer Hilfe bereits Katzen die in Betracht kamen gefunden. Leider stoß eine weitere Mitarbeiterin dazu und jetzt kommt die Beschwerde!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Meine Freundin und ihre Familie wurde als unwissend durch die beratende Mitarbeiterin des Katzenhauses dargestellt! Und ihnen strikt von einer zweiten Katze abgeraten. Ich frage mich ob es sich dabei um eine Laune der Mitarbeiterin handelt, oder ob das Tierheim das Neue Katzenhaus ausfüllen muss und die vorrangige Vermittlung an einen festen Platz vernachlässigt und damit verweigert wird.



Angegebene Punkte gegen eine zweite Katze waren:

- der vorhandene Kater würde sich nicht mit dem Neuen Tier verstehen!

Natürlich kann das passieren, aber es ist auch nicht unmöglich. Außerdem ist es absurd so etwas zu behaupten, da das Tierheim mehrere Katzen in Gruppe hält. Und dieses auch funktioniert.

- Nach mehrmaligen fragen, ob man es nicht ausprobieren könnte und bei nicht verstehen der beiden, die Katze dem Tierheim zurückzugeben könnte, wurde der dadurch entstandene Streß als unzumutbar angeführt.

- Wenn ein Tier in eine Neue Umgebeung kommt hat es immer Streß (das ist klar), aber dieser ist doch zu bewältigen mit der Aussicht auf einen festen Platz.



Bitte beachten Sie diese Punte in der Auswahl und in den Gesprächen mit zukünftigen Besitzern. Bei der vorgestellten Familie handelt es sich wirklich um einen Guten Platz.



Einen Guten Rutsch ins Jahr 2010 und die Besten Wünsche



Melissa

42

Freitag, 1. Januar 2010, 09:32

unverträglicher, Prügelnder Kater

Hallo Melissa ,



das Gespräch ist mir noch sehr gut im Gedächtniss .Allerdings etwas anders als dargestellt und deswegen möchte ich auch hier und jetzt gleich Antworten.



Der Kater der besagten Freundin wurde von der Mutter als Revierverteiligender ,oft Verletzter Kater der Nachts lautstark mit anderen Katzen schreit da gestellt. Der nun erst im alter etwas ruhiger wird aber draussen noch Massiv sein Revier von anderen Katzen frei hält.

Tut man dem Kater wirklich einen gefallen ?tut man dem Jungtier einen gefallen ?

Die Mutter der Freundin sagte auch ihre Nachbarin hätte Ihr absolut abgeraten .Sie wäre nur wegen der Tochter dort die unbedingt noch ein Jungtiere möchte.



Das es eine gute Stelle ist hat niemand angezweifelt............



Und ja ,es ist ein sehr großer Stress für jedes Tier ins Tierheim wieder zurück gebracht zu werden....oder?wieder ein Zuhause verloren??Natürlich kann es immer schief gehen .....aber unter der Voraussetzung im neuen Zuhause eine unverträgliche Katze Vorzufinden wie groß sind dann die Chancen das es geht?

Und ..wir wollen unser Katzenhaus nicht füllen ganz im gegenteil wir vermitteln sehr gut sind nur leider gegen die Flut der Abgabekatze und Fundtiere die keiner Abholt Machtlos.....16 Tiere in 3 Tagen .......dagegen haben wir ca.30 Tiere in drei Tagen vermittelt.Soviel einmal zu den Zahlen und unsere Art und Weise keine Tiere abgeben zu wollen.





Sehr nachdenkliche Grüße

Bettina

43

Freitag, 1. Januar 2010, 14:45

Hallo Melissa,
ich kann Bettina nur zustimmen. Habe das Gespräch am Rande mitbekommen und finde es gut und richtig, wie sich hier von Tierheimseite verhalten wurde.
Jetzt mal ganz ehrlich Melissa, würdest DU es gut finden, wenn du ewig mit einer Katze zum Tierarzt müsstest, weil das vorhandene Tier das neue verprügelt? Abgesehen von den Kosten ist es auch für das Tier purer Stress, immer auf der Hut zu sein vor einem Revierverteidiger.
Und dieser Satz " wenn sie sich nicht verstehen, kann man das Tier dann zurückbringen"- da sträuben sich mir die Nackenhaare.
Auch wenn das deutsche Gesetz ein Tier oft noch als Sache bezeichnet, ein Tier ist ein LEBEWESEN und hat es verdient, als solches behandelt zu werden. Es ist nicht einfach austauschbar wie ein kaputtes Paar Schuhe, eine zu eng gewordene Hose etc.
Was meinst du denn, wie verstört viele Tiere sind, die von ihren Besitzern abgegebe wurden? Die müssen erst mal wieder mühsam lernen, Vertrauen aufzubauen. Auch Katzen sind sensibler, als viele denken und es ist sehr schade, dass sie nicht in einer für Menschen verständlichen Sprache sagen können, was ihnen widerfahren ist.
Vielleicht solltest du deine Beschwerde nochmals überdenken- klar, dass deine Bekannten enttäuscht und sauer waren, dass sie kein Jungtier bekommen haben, allerdings, wenn sie das für und wider in aller Ruhe nochmals überdenken, kommen sie ja vielleicht zu dem selben Schluß wie Bettina und ich.
Ebenfalls nachdenkliche Grüße
Antje
gibt es ein größeres geschenk
als die liebe einer katze?
(charles dickens)

44

Freitag, 1. Januar 2010, 18:49

Beschwerde

Hallo Bettina!

Vielen Dank für Deine schnelle und ausführliche Antwort.

Durch Deinen Beitrag wird klar, dass es zwei absolut verschiedene Ansichten zu dem abgelaufenen Gespräch gibt.

So steht nun Aussage gegen Aussage!

Entweder handelt es sich dabei um falsch Aussagen oder aber um ein totales Missverständnis. Ich bin überzeugt, dass es sich um ein Missverständnis handelt.

Ich fungiere hier in diesem Forum als vermittelnde Instanz. Das bedeutet ich habe nur das wieder gegeben, was mir zu Ohren gekommen ist.


Nun mal etwas zu sogenannten Revierverteildigern:

Freigänger werden von Ranghöheren oder ihrerseits von Rangniedrigeren Tieren herausgefordert. Diese Rangkämpfe laufen mit viel Getöse, aber ohne die Absicht, den Gegner völlig außer Gefecht zu setzen ab. Es kommt häufiger mal zu kleineren Blessuren. Dieses Verhalten ist völlig normal (auch für einen kastrierten Kater) und deutet überhaupt nicht auf einen „unverträglichen Kater“ hin.

Nach Festlegung des Chefs im Ring, beruhigt sich die Atmosphäre. Natürlich gibt es Ausnahmen, dass will ich nicht leugnen.


Die von Dir beschriebene „sehr große Streßbelastung“ die bei einem Zurückbringen des Tieres entstehen würde ist nur teilweise richtig. Hier antworte ich auch auf Antjes Beitrag.

Schon 1997 wurde die Streßbelastung bei Tierheimkatzen in verschiedener Haltungsbedingungen im Hinblick auf einen optimalen Eingewöhnungsprozess und die tiergerechte Haltung von Katzen überprüft.

In dieser Studie wurden 277 heimatlose Katzen und 184 Pensionskatzen in verschiedenen Schweizer Tierheimen beobachtet.

In den ersten 2 Aufenthaltswochen nahm der Stress von Pensionskatzen in allen Haltungsformen (Einzel-, Paar- und Gruppenhaltung) ab. Dabei erreichten oder unterschritten in der 2. Woche im Mittel zwei Drittel der Tiere das Stressniveau 'leicht angespannt', 4% der Tiere lagen in der 2. Aufenthaltswoche über dem Stressniveau 'stark angespannt'. Heimatlose Tiere, die als 'gegenüber Artgenossen nicht sozialisiert' eingestuft wurden, waren in Gruppenhaltung gestresster als in der Einzelhaltung und führten zu einem höheren Stressniveau bei den anderen Gruppenmitgliedern. Bei 'gegenüber Artgenossen sozialisierten Tieren' wurden keine Unterschiede im Eingewöhnungsprozess zwischen Einzel- und Gruppenhaltung festgestellt. 'Gegenüber Menschen nicht sozialisierte' Tiere waren in Einzel- und Gruppenhaltung deutlich gestresster als 'gegenüber Menschen sozialisierte' Tiere. Der erstmals untersuchte Zusammenhang zwischen Belegungsdichte und Stressniveau von Tierheimkatzen ergab eine deutliche Korrelation. Dabei erreichten die eingewöhnten Tieren in stabilen Gruppen das Stressniveau 'leicht angespannt“.

Das Projekt zeigt, dass für zwei Drittel der Pensionskatzen ein 2-wöchiger Tierheimaufenthalt eine geeignete Abwesenheitslösung darstellt. 'Gegenüber Artgenossen nicht sozialisierte' Tiere sollten einzeln gehalten werden. Für sozialisierte Tiere sind vorübergehende Tierheimaufenthalte in Einzel- und Gruppenhaltung gleichermaßen empfehlenswert. Um eine anhaltende, grössere Stressbelastung zu vermeiden, sollte bei 'gegenüber Menschen nicht sozialisierten' Katzen ein längerer Tierheimaufenthalt vermieden werden. In der Gruppenhaltung sollte die Belegungsdichte von 0.6 Tieren pro qm nicht unterschritten werden.

Weiter zu Antje:

Da keine Katze vermittelt wurde, müssen wir nicht diskutieren, was bei einem nicht vertragen der beiden Katzen passiert wäre. Es wurde lediglich von der Familie nachgefragt, was in einem solchen Fall getan werden sollte. Leider hat das Tierheim für solche Fälle keinen Ausweg, oder?

Im BGB § 90a steht, dass Tiere keine Sachen sind und durch besondere Gesetze geschützt werden. Allerdings sind auf Tiere weiterhin dieselben Vorschriften anzuwenden, die auch für Sachen gelten, soweit im Gesetz nicht etwas anderes bestimmt ist.


Zu den Zahlen die Bettina angeführt hat: Anstatt 30 Katzen hätten es schon 31 in ca. 3 Tagen sein können. ;-) Ich finde jede Chance die sich einem Tier bietet sollte genutzt werden, auch wenn es sich nur um die Kleinste Chance handelt. Und in diesem Fall wäre die Chance genau so groß gewesen, wie bei jeder anderen vermittelten Zweitkatze.



Ich finde es super eine schnelle Resonanz erhalten zu haben und wie respektvoll mir geantwortet wurde. Wie schon geschrieben, es handelt sich wohl um ein Missverständnis.


Ein erfolgreiches Jahr 2010


Melissa

45

Sonntag, 3. Januar 2010, 15:57

Was für eine Diskussion!

Wenn sich jeder ein bischen zurücknimmt und nicht jedes Wort auf die Goldwaage legt, sollte es doch möglich sein, so miteinander umzugehen, dass es für beide Seiten o.k. ist.

Es geht doch hier um die Tiere und nicht um uns Menschen - ihnen, den Tieren, den Aufenthalt ein bischen netter zu gestalten und sie möglichst optimal zu vermitteln.

Wir haben 6 Katzen aus verschiedenen Tierheimen - und ich freue mich, dass es Menschen mit diesem Engagement gibt, ob ehrenamtlich oder angestellt.

Und: wenn was nicht gut läuft, in nettem Ton ansprechen.....in der Regel gibt es immer eine Lösung...

in diesem Sinne euch allen ein gutes Jahr 2010 und dem Tierheim viele gute Vermittlungen, Susanne :)

Jutta Knip

Anfänger

Beiträge: 44

Wohnort: Hesselteich

Beruf: Personalfachwirt

46

Sonntag, 28. Februar 2010, 10:39

Dominater Revierwächter

Hallo,
zuerst möchte ich mal anmerken, daß "von-hören-sagen" immer von der tatsächlichen Wahrheit abweicht, hinzu kommen die empfundenen Emotionen und Interpretationen.
Aus der Psychologie kennen wir doch alle das kleine Spielchen. Mehrere Leute bilden eine Schlange, der erste flüstert dem Zweiten was ins Ohr, dieser dem Dritten und so weiter...
Je länger die Kette, desso mehr ändert sich die Ursprungsbotschaft.
Warum beschäftigen wir uns so ausgiebig mit den kleinen Schwächen??
Besinnen wir uns doch auf unsere Stärken!
Ich denke, wir alle hier im Forum verfolgen doch nur ein Ziel: TIERSCHUTZ!
Und damit verbunden, das Harmonische Miteinander von Mensch und Tier, ich spreche von Respekt, Toleranz, Akzeptanz, Mitgefühl und Wertschätzung.

Zum Thema Revierkater kann ich von meinem wahren "König" Leroy ( abgeleitet von Le roy aus dem französichen) sprechen.
Ich habe Ende 2001 Leroy im Alter von 7 Jahren aus tierquälerischer Haltung übernommen.
Er war bis auf 1,5 kg abgemagert, hatte einen gebrochen Unterkiefer und einen gebrochenen Willen.
Die vorherige Halterin war stolz, daß sie den Kater so gut erzogen hat: "Er geht auf keine Fensterbank, durfte nicht raus, hauste in einer 1-Zimmer-Wohnung auf dem Boden..." Die Zähne verlor er bei einer Erziehungsmaßnahme, beim Aufschlagen. Da sie keine dicken Katzen mag und es so schön fand, daß die Augen so groß hervorkommen, hat sie ihn "schön schlank" gehalten.
Als ich Leroy aufnahm, sprang er sofort auf den Kleiderschrank und kam nicht mehr runter. Bei dem Versuch ihn anzusprechen, war er sehr aggressiv, fauchte und schlug um sich.
Ich hatte tatsächlich Angst, daß er mir auf dem Schrank verhungert.

Mittlerweile ist unser Leroy ein wahrer Schmusekater, genießt die Sonne, geht im Sommer gerne raus (im Winter ist er ein Hauskater) und ist ein waher Pascha geworden.
Andere Katzen muss er nicht um sich haben, er genießt seine Ruhe. Dennoch habe ich ihm dann ab 2004 eine Partnerin "Ilse" dazugeholt. Er machte einen Riesenaufstand, fauchte und schlug die neue Katze. Ich hatte mir extra Urlaub genommen, um die beiden zu sozialisieren. Leroy erhielt von uns mehr Aufmerksamkeit als die Neue, bekam immer zuerst zu Essen, behielt seinen eigen Futterplatz und seine eigene Toilette. Wenn er Ilse schlug, habe ich ihn angefaucht. Als er merkte, das die Neue ihm die Revierherrschaft nicht nehmen wollte, sondern sich unterordnete, wurde sie infolge einfach ignoriert, als wenn sie nicht da wäre, auch kein Fauchen, keine Schläge mehr. Da ich auf dem Lande wohne, eine Klappe in der Tür eingebaut habe, hat sich die Neue eine obdachlose Bekanntschaft angelacht (unser Kater Willi, der leider immer noch verschwunden ist). Willi wurde kastriert und zog erstmal in den Pferdestall, zum Winter hin in unsere Wohnung mit ein. Das Eis war gebrochen, als Leroy im Garten auf einen anderen stattlichen Rieserkater traf und bei seinem Schreien Ilse und Willi zur Hilfe kamen und sie gemeinsam den Feind in die Flucht trieben. Ab da waren Alle Kumpels, Streitereien gab es immer nur mal zwischendurch, wenn Willi mal versuchte die Revierherrschaft zu übernehmen, aber Willi ist so gutmütig, er hat es schnell aufgegeben, obwohl er bei ernsthaften Kämpfen Leroy weit überlegen wäre (Leroy 4 kg, Willi 8 kg).
Im August 2009 kam dann der obdachlose Streuner Kalle dazu (10 kg Kater), der sich gleich mit Willi anfreundete.
Kalle ist völlig sozial und mit allen Katern und Katzen befreundet, die hier langkommen.
Willi vermisse ich jetzt seit dem 31.10.2009.
Aktuell habe ich 3 Kater und 1 Katze, ein Kleiner Kater ist im Dezember dazugekommen.
Wie gehabt wurde der kleine Sam am Anfang angefaucht, Kalle stellte sich jedes mal einfach zwischen Sam und Leroy und so ist das geklärt.
Leroy ist ganz klar bei uns Chef und König im Hause und er genießt es speziell draußen, wo es viele Fremde Kater gibt (bei uns im Umkreis sind 5 Bauernhöfe mit vielen Katzen) , einen stattlichen Adjudanten "Kalle"
im Hintergrund zu haben.
Ich respektiere die Natur der Katze und versuche mit ihr in ihrer Sprache zu kommunizieren.
Ich habe jetzt seit 30 Jahren Katzen (meist Ältere Mißhandelte) und habe jede "geknackt". Auch wenn es mal Jahre dauerte. Jede Katze war immer die Mühe wert.
Ich hoffe, daß mein Leroy, zur Zeit noch top-fit,noch viele schöne Jahre bei mir hat.
In diesem Sinne
Jutta :pfeif:
»Jutta Knip« hat folgende Dateien angehängt:
  • 3 Kater.jpg (32,82 kB - 2 mal heruntergeladen - zuletzt: 1. März 2010, 11:10)
  • Kalle und Sam.jpg (58,23 kB - 2 mal heruntergeladen - zuletzt: 1. März 2010, 20:41)
  • König Leroy.jpg (66,17 kB - 2 mal heruntergeladen - zuletzt: 1. März 2010, 11:09)
  • Ilse.jpg (79,54 kB - 1 mal heruntergeladen - zuletzt: 1. März 2010, 11:09)
"Die Dinge sind, was sie sind, durch die NATUR, nicht durch den Willen. "
Ralph Cudworth

47

Montag, 6. September 2010, 15:48

ich auch....

dazu möchte ich auch was sagen....



es geht immer um die eine oder die andere seite. schade finde ich das sich nicht ein bischen mehr mühe gemacht wird zusammen einen weg zu finden aus gewisse situationen.



ich habe sehr negative erfahrungen gemacht mit dem th bielefeld. mir wurden aufgrund einer aussage von einer selbsternannten ts meine welpen weggenommen vom th bielefeld.



ihn ging es nachweislich gut bei mir die versicherung hat sämtliche kosten übernommen sowie futter arztbesuche und und und.



das th polterte rein und machte mir die hölle heiss und setzte mich unter druck.



so dazu. ich kann verstehen wenn ts ein mulmiges gefühl bei der sache hatten ( warum auch immer) anstatt dareinzurauschen mich dermassen rund zu machen hätten sie doch sich lieber die ganze situation ansehen sollen und mir einfach hilfe anbieten können bei der vermittlung meinetwegen hätte auch jede woche jemand schauen kommen können .sowas



und sowas auch bei einer vermittlung zu einem vielleicht vorhandenen tier oder anderen lebensumständen die vielleicht nicht ganz so buch haft ablaufen müsste das alle glücklich sind .



meine hündin die auch aus dem th war lebt heute noch glücklich bei mir. ist inzwischen fast 10. gucken kahm niemand mehr ..





was ich sagen will ich kann beide seiten verstehen aber mann muss mehr miteinander arbeiten zum wohle der tiere



und nicht weil tierschützer offiziell tierschützer sind sind alle anderen menschen keine ts oderr machen sich nicht mindestens genauso viele gedanken



und helfen auch so gut wie sie können.

48

Montag, 6. September 2010, 18:57

Beschwerde

Hallo Daniela und Devin,

ich bin durch Ihre Schilderung der Wegnahme von Welpen durch das Tierheim (den Tierschutz-Verein)? nicht so richtig durchgestiegen.
Handelt es sich bei den genannten Welpen um die Welpen der Hündin, die Sie aus dem Tierheim haben und die Sie vielleicht hätten kastrieren lassen müssen? Auch wäre es interessant zu erfahren, in welcher Weise die von Ihnen genannten resp. nicht genannten Tierschützer mit Ihnen umgegangen sind. Ich denke, bei Missständen und Nichteinhaltung von Verträgen muss der Tierschutz-Verein natürlich eingreifen. Allerdings gebe ich Ihnen recht, es kommt dabei darauf an, wie man mit den Haltern umgeht.

Maike

Anfänger

Beiträge: 29

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Studentin

49

Dienstag, 7. September 2010, 13:46

Unsre Hundedame ist auch aus dem Tierheim Bielefeld, und ich kann kein negatives Wort über die Mitarbeiter verlieren.

Wir wurden sehr gut beraten, haben alle Zeit der Welt gehabt und es lief sehr gut.
Das Einzige, was bei uns unglücklich gelaufen ist, war die Nachkontrolle, die kam nämlich abends am Tag der Kastration, demzufolge war der Hund schwer fertig und eigentlich nicht er selbst. Ich hätte damit gerechnet, dass nochmal jemand vorbei kommt, aber wir scheinen einen guten Eindruck gemacht zu haben...


(Or)Landa geht es inzwischen richtig gut bei uns, und ich würde jederzeit wieder ins Tierheim gehen und nach einem Hund schauen.

Mince

Schüler

Beiträge: 113

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Erzieherin

50

Dienstag, 7. September 2010, 20:06

Manchmal habe ich den Eindruck das Tierheim ist doch selbst Schuld, dass es so ein schlechten Ruf hat. Man habe ich mich heute aufgeregt, als ich die Lokalzeit auf WDR schaute.
Schöne neue Internet Welt. Jetzt kann man schon via Googel schauen, wie ein Potenzielle neuer Besitzer wohnt. Frage wie haben den die Mitarbeiter vor dem Internetzeitalter, eine Besichtigung gemacht?!?
Ganz ehrlich wer heute den Bericht gesehen hat, fragt sich wirklich was da im TH schief läuft.
Man spricht von Katzenschwemme, macht ein Aufnahme stop und dann kommt jemand der eine Katze haben will und bekommt keine, weil "ja eine viel befahrende Straße" irgedwo in der nähe ist.
Will man keine Katzen mehr vermitteln oder wie?
Ansonsten fällt mir nur ein Spruch wiederein, die ich damals, als wir uns für eine Katze Intressierte von einer TM Mitarbeiterin gehört habe. Für mich war klar, ich wohne an einer wirklich für Katzen sehr befahrende und gefährlichen Straße und wollte daher KEINE KAtze für nach draußen. Die Antwort war darauf hin :"naja sagen wir mal so,jedes zu Hause ist besser als das TH und dann sollte auch mal eine Katze die nach draußen möchte, dahin vermitteln werden, Denn dann hat sie vielleicht ein paar schöne Momente außerhalb des Th und kann dann vielleicht auch schon mal von einen Auto angefahren werden, als länger im Th sein zu müßen" Sehr nette Antwort

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mince« (7. September 2010, 20:12)


Susanne.

unregistriert

51

Dienstag, 11. Januar 2011, 23:43

Nur weil ich heute einmal einige Beiträge in diesem Forum gelesen habe, habe ich mich angemeldet. Ich kann es nämlich nicht sein lassen, meinen Kommentar abzugeben, insb. zu diesem Thema.

Ich habe meine Hunde und Katzen aus dem Tierheim Bielefeld und bin nicht nur freundlich behandelt worden, sondern auch kompetent beraten worden. Durch den Besuch der Hundeschule, die auf dem Tierheimgelände übt, bin ich über Monate hinweg mit Mitarbeiter/Innen in Kontakt gekommen. Mag sein, daß der ein oder andere einmal ein wenig kurz angebunden war, aber unfreundlich ist mir niemand begegnet.

Im Gegenteil, ich habe mich sehr oft gefragt, wie man bei dem Trubel, der dort herrscht und der Dreistigkeit, mit der sich einige Besucher lautstark in den Vordergrund drängen, überhaupt noch so ruhig bleiben kann.

Aufgrund meiner positiven Erfahrungen mit den Mitarbeitern habe ich mich auch entschlossen, mich ehrenamtlich im Tierheim Bielefeld zu engagieren. Und auch in dieser Hinsicht sind mir die Mitarbeiter/Innen bislang nur sehr freundlich entgegen getreten.

Es gibt ein schönes Sprichwort: "So, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus." Wenn sich der ein oder andere weniger wichtig nehmen würde und sich erst einmal mit seinem eigenen Verhalten anderen gegenüber beschäftigen würde, ginge es in dieser Gesellschaft humaner und damit auch freundlicher zu.