Im Tierheim fragte mich gestern eine nette Ehrenamtliche, ob mir irgendwas sehr nahe gehe, mich belaste, was ich dort erlebe.
Ich sagte mit einem Lächeln im Gesicht: nein, denn ich weiß, daß viele von unseren Süßen es vorher sehr viel schlechter hatten!
tja, und dann kam Benny....zurück...nach 7 Jahren...
Ich fing später die nette Ehrenamtliche ab, ging mit ihr zur Box und sagte mit Tränen in den Augen: DAS MACHT MIR ZU SCHAFFEN!
Abgabe wegen Trennung; MUß denn sowas sein? Ich weiß, das es seinen Menschen schwer gefallen ist, aber muß ich einem 12 jahre altem Hund ( oder überhaupt einem Tier) das antun?
Ich bin selber geschieden, hatte zum Trennungszeitpunkt 1 Hund, 2 Katzen und 3 Hasen; so ganz nebenbei eine 50 Std Woche bei 2 verschiedenen Arbeitsplätzen. Der Gedanke der Abgabe war nicht mal in 1000000km von mir entfernt aufgetaucht.
Ich weiß das Menschen verschieden sind, aber auch das es immer mehrere Lösungen gibt - wenn man wirklich will.
Es gibt Dogsitter, Jugendliche, Studenten die etwas Zeit haben; und Leute die keinen Hund halten können/ dürfen, aber gerne einen betreuen würden..
Bitte nicht böse sein, ich denke es werden einige Leute meckern:
Es gibt soviele getrennte Paare; aber keiner ( denke ich ) kommt auf die Idee in der Situation sein Kind aus Zeitmangel abzugeben, warum denn immer wieder die Tiere?
Wenn man die Verantwortung für ein Lebewesen übernommen hat, ist das doch auch lebenslang! Egal ob 2 Beiner oder 4 Beiner!