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nickie

Schüler

Beiträge: 57

Wohnort: Detmold

1

Samstag, 2. Januar 2010, 13:04

Tierheime vegetarisch

Tierheime vegetarisch





Veröffentlicht am 25. Sep 2009
Vor
einem Monat berichteten wir von der erfreulichen Nachricht, dass das
Berliner Tierheim bei Veranstaltungen seine Gäste nun zu 100 Prozent vegetarisch verpflegt.

Dieses Beispiel macht jetzt Schule: Bei der Mitgliederversammlung
des Deutschen Tierschutzbundes (DTB) vor einer Woche haben alle
Landesverbände des DTBs einstimmig eine Empfehlung an die
angeschlossenen Tierheime abgegeben, in Zukunft bei öffentlichen
Veranstaltungen auf Fleischgerichte zu verzichten. Die Albert
Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gratuliert den Landesverbänden
zu diesem wegweisenden Beschluss!

Welcher Anteil der Tierheime diese Empfehlung umsetzt, ist zwar noch
nicht klar, aber wir gehen davon aus, dass die Empfehlung ihre Wirkung
nicht verfehlen wird. Dies ist ein sehr wichtiger Fortschritt für die
vegetarische Idee: Wenn sich Hunde- und Katzenfreunde mit dem Gedanken
auseinandersetzen, ihre Tierliebe auch auf die »Nutz«tiere zu
erweitern, ist davon auszugehen, dass manch einer seine
Konsumgewohnheiten überdenken wird.

Unser Tipp, um aktiv zu werden: Sprechen Sie die Tierheime in Ihrer
Umgebung freundlich darauf an, ob ihnen die DTB-Empfehlung bekannt ist
und ob sie umgesetzt wird. Dabei ist es nicht entscheidend, ob das
Tierheim dem DTB angeschlossen ist oder nicht. Wichtig ist (wie fast
immer) der Tonfall: Zeigen Sie keine tiefe Enttäuschung oder gar Wut,
wenn die Empfehlung nicht sofort umgesetzt wird, sondern lassen Sie die
Ansprechpartner vor Ort wissen, dass Sie sich freuen würden, wenn der
Schritt später umgesetzt wird. Fassen Sie nach 4-6 Monaten noch einmal
nach. Bieten Sie Ihre Hilfe an: einfache und leckere Rezepte,
Information der Besucher etc.


VN:F [1.7.9_1023]

2

Montag, 4. Januar 2010, 02:13

:pinch: wie oft wird dieses thema hier wohl noch durchgekaut???

nickie

Schüler

Beiträge: 57

Wohnort: Detmold

3

Montag, 4. Januar 2010, 10:24

...das wird solange thema sein,bis endlich alle tierheime ihre feste vegetarisch veranstalten.
nickie

4

Montag, 4. Januar 2010, 16:04

dann sollen sich doch bitte diejenigen, die vegetarische Kost geniessen möchten, organisieren und regelmäßig einen Stand mit vegetarischem Angebot samstags anbieten.Ich gehe mal davon aus, dass da niemand was dagegen hat, ansonsten fragt vorher mal im Tierheim nach.
Schöne Grüße
Antje
PS: ich finde die Samstags-Bratwurst im Tierheim aber superlecker :keks:
gibt es ein größeres geschenk
als die liebe einer katze?
(charles dickens)

nickie

Schüler

Beiträge: 57

Wohnort: Detmold

5

Montag, 4. Januar 2010, 21:50

es geht nicht um einen fleischfreien stand,sondern um ein komplett fleischfreies angebot.dies ist eine empfehlung vom deutschen tierschutzbund.
warum sollen tiere(fleischprodukte) für andere tiere leiden und sterben?

Cecile

Fortgeschrittener

Beiträge: 185

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Hundesitterin

6

Montag, 4. Januar 2010, 23:45

Lass doch einfach jeden essen was er mag! Herrje- man kanns auch übertreiben.
Das Leben sollte NICHT eine Reise ins Grab sein mit dem Ziel möglichst wohlbehalten und mit einem attraktiven Körper anzukommen, sondern eher seitwärts hineinzuschlittern, Chardonnay in einer Hand, Barbiepuppen und Erdbeeren in der anderen. Den Körper total verbraucht und abgenutzt und dabei jubelnd: "WOH WOH!!! Was für ein Ritt!!!

7

Dienstag, 5. Januar 2010, 12:24

Lass doch einfach jeden essen was er mag! Herrje- man kanns auch übertreiben.
Was für eine fabelhafte Idee. Dann miete ich mir jetzt eine Industriehalle, topfe dort ein paar dicke Hunde und Katzen ein, mäste diese, transportiere sie zusammengepfercht viele 100km zum Schlachthof, wenn die Hälfte dabei drauf geht oder mit gebrochenen Beinen ankommt - egal - und dann endlich der Bolzenschuss! Was für ein Festessen. Schmeckt bestimmt wunderbar so ein Katzenragout oder Hundeschnitzel. Und solange es schmeckt, warum denn auch nicht? Wozu drauf verzichten? Werden doch eh geschlachtet....es ist ja auch leichter nicht darauf zu verzichten. Schon klar.
Warum macht ihr Unterschiede was man verspeisen darf und was nicht? Bei welchem Tier ist es moralisch vertretbar es zu töten und zu essen? Und bei welchem nicht?
Und wem der Tod und die schlechten Haltungs- bzw. Transportbedingungen nicht reicht, nur einige kurze Argumente gegen den Verzehr von Fleisch, wer mehr Infos möchte, kann sich gerne an mich wenden

"Was verursacht mehr Treibhausgasemissionen: Viehzucht oder

Autofahren?" Diese Frage stellt die Welternährungsorganisation der Vereinten

Nationen (FAO) - und beantwortet sie auch gleich selbst in einer neuen

Studie namens "Der lange Schatten des Viehs": Weltweit erzeugen rund 1,5

Milliarden Rinder, 1,7 Milliarden Schafe und Ziegen sowie unzählige Schweine

und Hühner 18 Prozent der weltweit freigesetzten Treibhausgase und damit

mehr als der gesamte Transportsektor.



Und nicht nur das Klima wird geschädigt. Hinzu kommen Brandrodung,

Überweidung und Erosion, der Verlust von Artenvielfalt sowie die

Verschwendung von Wasser und seine Verschmutzung mit Dünger, Antibiotika und

den beim Anbau von Viehfutter besonders großzügig verwendeten Pestiziden.

"Die Viehwirtschaft gehört zu den Verursachern von einigen der schlimmsten

Umweltprobleme", urteilt Henning Steinfeld, leitender Autor der Studie.

Auf einem Drittel der weltweit verfügbaren Ackerfläche werden inzwischen

Pflanzen fürs Vieh und nicht für Menschen angebaut. Weiden und die Felder,

auf denen das Viehfutter angebaut wird, bedecken inzwischen fast 30 Prozent

des Festlandes - nicht zuletzt auch da, wo noch vor kurzem Regenwald stand.

Die Rodung der Wälder trägt wiederum zur Erderwärmung bei.

Es gibt unzählige Nachteile, die lassen sich in dei Kathegorien aufteilen:



Ethisch (siehe z.B. http://veg-tv.info/Earthlings )



Ökologisch (siehe z.B.

http://www.virtualcentre.org/en/library/…ad/A0701E00.htm



Gesundheitlich (siehe zum Beispiel

http://www.vegetarismus.ch/heft/2003-3/ADAdeutsch.htm





Bitte schaut nicht nur liebevoll auf die Tiere bei euch auf dem Sofa, sondern auch auf die, die ihr euch aufs Butterbrot schmiert. Wenn ihr euch ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt habt, euch Videos angeschaut oder euch vielleicht selbst mal einen Schlachtbetrieb angeschaut habt oder bei einer Schlachtung dabei wart und guten Gewissens ins Mettbrot beissen könnt, dann können wir gerne argumentieren. Aber zu sagen: "esst doch alle was ihr wollt", "Man kann es auch übertreiben" oder " Es schmeckt halt superlecker" ist wirklich erschreckend ignorant und sehr traurig.

8

Dienstag, 5. Januar 2010, 12:36

Ich frage mich was los wäre, wenn es jeden Samstag einen Stand mit Leder- und/oder Pelzartikeln in Tierheimen gäbe.....würde es da auch soviele Fürsprecher geben?
Na ja, wenn ihr also Argumente FÜR das essen von Fleisch habt, außer das es Lecker ist, immer her damit. Und seht euch vielleicht vorher mal auf der Peta.de Seite um....

Mit freundlichen Grüßen

Cecile

Fortgeschrittener

Beiträge: 185

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Hundesitterin

9

Dienstag, 5. Januar 2010, 16:54

Ich fühle mich bei solchen Beiträgen einfach bedrängt und in meiner Lebensweise verurteilt. Und das muss jawohl nicht sein.
Andersherum macht das doch auch keiner.

Die Links und Infos könnt ihr doch in der Vegetarisch/ Tierschutz Ecke hinterlassen- warum hier?
Und warum auf diese Art?
Das Leben sollte NICHT eine Reise ins Grab sein mit dem Ziel möglichst wohlbehalten und mit einem attraktiven Körper anzukommen, sondern eher seitwärts hineinzuschlittern, Chardonnay in einer Hand, Barbiepuppen und Erdbeeren in der anderen. Den Körper total verbraucht und abgenutzt und dabei jubelnd: "WOH WOH!!! Was für ein Ritt!!!

10

Dienstag, 5. Januar 2010, 19:09

ich muss Cecile Recht geben, warum werden Leute, die Fleisch essen, hier so dermaßen verurteilt, wenn nicht gar angegriffen?
Mal ein paar Fragen an die Vegetarier, die hier so vehement posten:
- aus welchem Material sind die Schuhe, die ihr tragt?
- wie ernährt ihr eure Hunde, Katzen, Reptilien? Vegetarisch???
- besitzt ihr Feder- oder Daunenbetten?
- tragt ihr nur Baumwollkleidung oder darf es auch mal ein Wollpullover sein?
Wie gesagt, wenn ihr was verbessern wollt, beteiligt euch mit vegetarischer Kost an den Tierheimsamstagen, dann aber bitte regelmäßig!
Außerdem wird in unserem Tierheim bereits regelmäßig vegetarische Kost angeboten, wenn auch "nur" in Form von Kuchen( sorry, dass in den Kuchen Eier verarbeitet werden, aber die stammen vom lebenden Huhn). ...aber wir sprachen ja von vegetarisch, nicht von vegan;-)
Gruß
Antje
gibt es ein größeres geschenk
als die liebe einer katze?
(charles dickens)

11

Mittwoch, 6. Januar 2010, 11:23

Es ist nicht meine Absicht jemanden zu verurteilen, das steht mir auch gar nicht zu. Niemand ist 100%. Das einzige was ich will, ist, zum Nachdenken anregen, weil mich diese Ignoranz traurig macht. Denn, wenn jemand es schaffen kann und versuchen sollte, die Menschheit darauf aufmerksam zu machen, dass man sich vegetarisch ernähren kann und für eine bessere Welt "sollte", dann kann das wohl am besten ein "Tier"schutzverein (kein Hunde/Katzen/Nagerschutzverein, Nein, ein TIERschutzverein, das bezeiht jawohl Nutztiere mit ein, oder nicht?). Und Mitglieder dieses Vereins, dort Angestellte oder regelmäßige Besucher sollten für so ein Vorhaben wohl aufgeschlossener und empfindsamer sein als der Otto-Normal-Verbraucher. So sehe ich das nunmal, wenn ich da falsch liege ist das traurig.
Wer sonst, wenn nicht wir Tierschützer, sollte auch für die Belange der Nutztiere ein offenes Ohr haben?
Das ihr euch so angegriffen fühlt zeigt mir nur, das ihr wisst, dass es falsch ist. Tut mir Leid.
Das einfachste was man für den Tierschutz tun kann, ist doch, auf Fleisch/tierische Produkte weitesgehend zu verzichten. Man muss dafür nicht mal das Haus verlassen, es kostet kein Geld (es spart sogar), man setzt nicht sein Leben aufs Spiel (wie andere radikale Tierschützer), man muss einfach nur auf den ein oder anderen Leckerbissen verzichten :)
Ich persönlich werde sogar sehr oft dafür angegriffen oder als lächerlich dargestellt, weil ich kein Fleisch esse, mit Sicherheit öfter als die "Fleischesser". Diese Leute, die das tun, begegnen mir überall. Im Familien- und Freundeskreis, auf Partys. Überall. Und jedes Mal setze ich mich damit wieder und wieder auseinander, manchmal bringt es was, meistens nicht. Also wenn hier jemand im normalen Leben "angefeindet" und in seiner Lebensweise verurteilt wird, dann wohl eher die Vegetarier ;) Trotzdem kann ich mit diesen Leuten befreundet sein oder einen netten Umgang pflegen.
Ich will niemanden verurteilen und ich will mich auch nicht streiten, das kostet zuviel Energie, die ich lieber positiv nutzen möchte. Nur möchte ich darauf hinweisen, das es auch anders geht, tier- und menschenfreundlicher.
Vielleicht aber denkt ihr bei eurem nächsten Biss in die Wurst dann einmal über das Schicksal des Tieres nach, welches ihr gerade verspeist und dann kann vielleicht langsam ein Umdenken entstehen. Wäre doch schön für alle Beteiligten. Denn bis jetzt kam ja noch kein Argument FÜR das Essen von Tieren.
Ich hoffe es bleibt eine nette Diskussion,
in diesem Sinne,
das Kaninchen

meike

Schüler

Beiträge: 111

Wohnort: Werther

Beruf: Sozialpädagogin, Tierheilpraktikerin

12

Mittwoch, 6. Januar 2010, 12:50

Halloechen,

das sind gute Ideen, die man bei der Mitgliederversammlung des TSV sicher einbringen kann.

Auch aktiver Einsatz wird gerne angenommen in Richtung vegetarische Stände - bei Welt-Tierschutz-Sonntag hat es ja bereits geklappt.

Also, bitte keine 'heisse Luft', aktiv werden :)
... liebe Grüße, Meike, Mascha, Kasi und MauMau ^^
www.vier-pfoten.de
www.baerenwald-mueritz.de
www.animalsasia.org

Albert

Profi

Beiträge: 576

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Rentier

13

Mittwoch, 6. Januar 2010, 18:50

Vegetarisches Tierheim - von mir aus gerne

das sind gute Ideen, die man bei der Mitgliederversammlung des TSV sicher einbringen kann.

Auch aktiver Einsatz wird gerne angenommen in Richtung vegetarische Stände - bei Welt-Tierschutz-Sonntag hat es ja bereits geklappt.

Also, bitte keine 'heisse Luft', aktiv werden :)
Hallo,

ist ja vieles richtig geschrieben worden. Ein Tierschutzverein (ist kein Tierheimverein) setzt sich folgerichtig im Rahmen seiner Möglichkeiten selbst redent für alle Tiere ein. Das macht da sinn, wo es im Rahmen der Möglichkeiten liegt, etwas zu verändern.

Das Fleischkonsumverhalten der Bevölkerung verändern zu wollen ...... solch ein Versuch ist nach Lage der Dinge zum Scheitern verurteilt. An der Entwicklung zur fabrikmäßigen Massentierhaltung der letzten 50 Jahre sind wir nun mal fast alle schuld.

Verbesserungen für die Nutztiere sind Ziele der Tierschutzvereine, die auch im kleinen Rahmen möglich sind. Siehe den Verzicht der Qual-Käfig-Eier im Handel. Wer hätte vor Jahren noch Gedacht, dass es mal bei Aldi nur Eier aus Freiland- und Bodenhaltung geben würde.

Die Mitglieder des Tierschutzvereins sind sicher ein Querschnitt durch die Bevölkerung (allerdings etwas alterslastig).

Nun ist so ein Verein in der Tat ein demokratisches Gebilde. Veränderungen (hier das "Fleischverbot" im Tierheim) lässt sich auf jeden Fall durch einen Mehrheitsbeschluss auf einer Mitgliederversammlung durchsetzen. Nur muss man dazu Mitglied werden, für seine Ideen auf der HV argumentieren und eine Mehrheit finden.

Alles andere wird zu keiner kurzfristigen Veränderung führen. Auch würde außer diesem Achtungszeichen nicht wirklich was bewirkt (meine Meinung). Und leider waren die gut gemeinten Vorschläge doch größstenteils nur heiße Luft. Da stimme ich zu (meine Meinung).
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

tala

Fortgeschrittener

Beiträge: 171

Wohnort: Bielefeld

14

Donnerstag, 7. Januar 2010, 08:36

Eigentlich wollte ich mich zu diesem leidigen und langatmigen Thema nicht mehr äußern, aber nu denn:

Wir sind jetzt tatsächlich schon seit 1 Jahr mit unserem Grill vor Ort, jedes Wochenende, egal was für ein Wetter ist, egal was privat ansteht. Und wir sind NUR 4 ( bald 5 ) Leute.
Seid Anfang an suchen wir Vegetarische Mitmacher, zusammen grillen, an den Wochenenden abwechselnd grillen, auf der einen Seite Vegetarisches auf der anderen Seite Fleisch.was auch immer - alles wäre machbar. :keks:
ABER: es kommt nichts, absolut gar nichts ?( und das seit 1 Jahr!!!!!!!!( Ach doch, etwas kam:mecker, mecker, mecker...) :motz:
Wir würden uns wirklich sehr über eine gemeinsame Gestaltung freuen. Ideen haben wir selber auch, aber nicht die Zeit sie zu verwirklichen
( Vorbereitung) :danke:
Wir sind alle berufstätig,die meisten von uns arbeiten Samstags bis mind. 13 Uhr, eilen dann ins Tierheim.
Aber wir tun es gerne und packen an anderen Stellen auch mit an wenn Hilfe gebraucht wird.

Es gibt Vegetarier und Fleischesser - ist doch nicht so schwer das zu akzeptieren?
( es schimpfen auch immer die Nichtraucher über die Raucher- andersrum nicht...) :zwinker:

15

Donnerstag, 7. Januar 2010, 13:08

Das Fleischkonsumverhalten der Bevölkerung verändern zu wollen ...... solch ein Versuch ist nach Lage der Dinge zum Scheitern verurteilt. An der Entwicklung zur fabrikmäßigen Massentierhaltung der letzten 50 Jahre sind wir nun mal fast alle schuld.

Verbesserungen für die Nutztiere sind Ziele der Tierschutzvereine, die auch im kleinen Rahmen möglich sind. Siehe den Verzicht der Qual-Käfig-Eier im Handel. Wer hätte vor Jahren noch Gedacht, dass es mal bei Aldi nur Eier aus Freiland- und Bodenhaltung geben würde.
Wenn wir mit der Einstellung "Bringt ja sowieso nichts" durch die Welt gehen, kann sich ja auch nichts ändern. Gott sei Dank haben das nicht alle Menschen in der Geschichte getan, auch wenn manche Veränderungen als "zum Scheitern verurteilt" anmuteten. Dann hätten wir heute wohl keinen Tierschutz (in den verschiedensten Formen) . Und weil wir eh alle Schuld sind kann mans auch so lassen? Diese Argumentation entzieht sich mir völlig....

Was an Bodenhaltung so viel besser sein soll als an Käfighaltung entzieht sich mir ebenso....

Cecile

Fortgeschrittener

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Beruf: Hundesitterin

16

Donnerstag, 7. Januar 2010, 15:13

Ich habe Albert so verstanden, dass er meint, dass es Zeit und Teilschritte zu so großen Veränderungen braucht.
Zum Beispiel, dass sich jemand beim Grillen zeigt und vegetarisches Essen mitbringt. ;)
Das Leben sollte NICHT eine Reise ins Grab sein mit dem Ziel möglichst wohlbehalten und mit einem attraktiven Körper anzukommen, sondern eher seitwärts hineinzuschlittern, Chardonnay in einer Hand, Barbiepuppen und Erdbeeren in der anderen. Den Körper total verbraucht und abgenutzt und dabei jubelnd: "WOH WOH!!! Was für ein Ritt!!!

tala

Fortgeschrittener

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17

Donnerstag, 7. Januar 2010, 20:28

Ich denke das auch so, alles braucht seine Zeit, und wenn die Leute, die hier am meisten schimpfen mal einen kleinen Beitrag dazu tun würden, wäre das ein riesen großer Schritt um zusamen zu kommen und dann auch mal in die Richtung Vegetarisch aufbauen zu können: ABER DA KOMMT NIX!!!
Wir arbeiten - wie gesagt seid 1 Jahr dranUnterstützung von der Seite zu bekommen:Ergebnis gleich Null!
Klingt Euch doch entlich mal bei uns ein, um dann gemeinsam die Richtung anzusteuern!

18

Donnerstag, 7. Januar 2010, 22:21

ich werde auf jeden Fall bei einem meiner nächsten Besuche im Tierheim eine große, elektrisch betriebene Pfanne ( sogenannte Pizzapfanne) mitbringen und spenden;-)- Brauche dazu nur ein Auto, denn bei diesem Wetter kann und will ich die nicht auf dem Rad transportieren.
Da können die Leute, die sich dann hoffentlich regelmäßig für vegetarische Alternativen sorgen, Champignons, gebratene Gemüsenudeln oder Reibekuchen anbieten.
Schöne Grüße
Antje
gibt es ein größeres geschenk
als die liebe einer katze?
(charles dickens)

19

Freitag, 8. Januar 2010, 17:26

huhu Tala,
dann bin ich aber ´ne dicke Null *grins
Übrigens ist die Pfanne im Tierheim angelangt, nun fehlen nur noch die vegetarischen Köche ;)
Liebe Grüße
Antje
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(charles dickens)

Mary

Fortgeschrittener

Beiträge: 287

Wohnort: Schloß Holte

Beruf: Tierarzthelferin

20

Samstag, 9. Januar 2010, 20:37

ich hab jetzt nicht alles gelesen, kann aber dem Kaninchen nur zustimmen ;)

jemand hatte ein paar fragen gepostet, die er/sie von einem vegetarier beantwortet haben moechte... mach ich:



aus welchem Material sind die Schuhe, die ihr tragt? chucks sind aus gummi und stoff. meine roxy winterstiefel sind aus polyester oder som kram - innen sind sie weich gefuettert mit stoff. die sind sooo warm und soooo kuschelig und sehen einfach nur verdammt super aus. im sommer trag ich oft flip flops (gummizeug) und adidas ballerinas...ein paar ist so mintgruen, aus stoff. und das andere paar ist aus lack und kunstleder.

um es kurz zu machen: ich trage kein leder. nirgendwo.


- wie ernährt ihr eure Hunde, Katzen, Reptilien? Vegetarisch??? nein! leider muss ich da passen. hunde sind auf jeden fall keine vegetarier, sondern der hundekoerper ist fuers fleisch fressen gemacht. amy (hund) bekommt dinner for dogs futter.


- besitzt ihr Feder- oder Daunenbetten? nein.


- tragt ihr nur Baumwollkleidung oder darf es auch mal ein Wollpullover sein? ich trage keine wolle, ne. find ich haesslich, ist nicht mein stil und da werden ja schafe teilweise echt qualvoll behandelt, um daran zu kommen. nene, trag ich nicht;)
Animals are not ours to use for experiments!

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