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1

Dienstag, 16. Juni 2009, 19:34

beschwerde

da es den thread "beschwerden über das tierheim" scheinbar nicht mehr gibt, eröffne ich ihn hier mal neu. Falls schon vorhanden, bitte verschieben… ich hatte heut im tierheim (mal wieder) ein erlebnis der ganz besonderen art. Wie kann es eigentlich sein, dass man von tierheim-mitarbeitern dumm angemacht wird, weil man nicht gleich mit 2 hunden spazieren geht, sondern nur 1 runde macht?der betreffenden kollegin sei gesagt, es gibt auch noch leute, die für ihr geld arbeiten müssen, und nicht 3 stunden jeden nachmittag zeit haben, spazieren zu gehen.
Ich bin beileibe kein „schön-wetter-gassigänger“, komme bei wind und wetter, sofern es mir möglich ist, und erwarte zumindest, dass mir ein kleines bischen respekt entgegengebracht wird, statt mich anzumotzen. oder ist das zuviel verlangt?

Ich wird hier öffentlich keine namen nennen, falls die betreffende kollegin hier mitliest, weiss sie wohl wer gemeint ist.

Beiträge: 158

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Beruf: kaufm. Angestellte

2

Montag, 27. Juli 2009, 13:41

Ist schon schlimm...es ändert sich anscheinend gar nix... schade...immer wieder hört und liest man von solchen Vorfällen.



WARUM??? Wem ist damit gedient?? Meiner Meinung nach niemandem...schon gar nicht den Tieren... :(

3

Montag, 3. August 2009, 20:42

assoziale mitarbeiter

ich kam heute mit meinem freund und unserem hund ins tierheim um hunde auszuführen, doch dazu kam es leider nicht. den hund haben wir für 2 minuten im auto gelassen da wir als wir ihn letztes mal mitnahmen schon dumm angemacht wurden jedenfalls gingen wir dann rein und wurden sofort angebrüllt SOOOFORT die tür zu schließen da dort ein kleiner terrier etwas verrückt spielte. die frau an der theke telefonierte die ganze zeit belustigt bis auf einmal eine frau reinstürmte und sagte oh mein gott da ist ein collie im auto dem gehts bestimmt total schlecht bei dem wetter. dazu muss ich sagen dass das auto im schatten geparkt war und es von der klima anlage noch sehr kühl war und NATÜRLICH sollte unser hund auch mit zum spaziergang. außerdem war das hintere fenster geöffnet. jedenfalls sagte mein freund es sei sein hund und die frau brüllte uns an wir sollen doch sofort hingehen und die fenster öffnen und dass wir unseren hund wohl nicht kennen würden und soweiter. unglaublich diese töne. wir gingen dann ohne einen hund auszuführen. bei dieser unfreundlichen art wundert es mich nicht dass manche hunde so lange im heim bleiben denn man sollte leuten die etwas für die hunde tun wollen schon etwas respekt gegenüber zeigen. ich würde den mitarbeitern dringend raten etwas daran zu ändern denn ich habe nun schon von einigen gehört dass ihr in diesem punkt absolut abschreckend seid. übrigens wäre ein lächeln ab und zu auch nicht schlecht. ansonsten würde ich überlegen den job zu wechseln, denn mit etwas mehr respekt und freundlichkeit tut ihr den armen tieren auch etwas gutes. auch uns habt ihr nun fürs erste leider erstmal abgeschreckt und wir werden nun ins gütersloher tierheim fahren. dort war der eindruck immer sehr positiv. es ist nur ein tipp denn mit respektlosigkeit und klugscheißerei ist den herrenlosen tieren auch nicht geholfen. Nicht vergessen: smile!

meike

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Beruf: Sozialpädagogin, Tierheilpraktikerin

4

Dienstag, 4. August 2009, 06:14

Hmmm, Tierliebe ist leider öfter nicht gepaart mit Menschenliebe / Respekt vor anderen Menschen. Leider!



























Machen wir es besser, ok? :)
... liebe Grüße, Meike, Mascha, Kasi und MauMau ^^
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Cecile

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5

Dienstag, 4. August 2009, 11:21

Ich hab das auch schon sooo oft gehört.
Hm, aber ist mir selbst noch nicht passiert- vielleicht liegt es auch am Stress den die Menschen dort haben? Oder an der Art, wie man selbst auftritt?

Ich komme immer mit einem breiten Grinsen rein (wenn ich denn mal komme) :D

Vielleicht ist das ja ansteckend?
Das Leben sollte NICHT eine Reise ins Grab sein mit dem Ziel möglichst wohlbehalten und mit einem attraktiven Körper anzukommen, sondern eher seitwärts hineinzuschlittern, Chardonnay in einer Hand, Barbiepuppen und Erdbeeren in der anderen. Den Körper total verbraucht und abgenutzt und dabei jubelnd: "WOH WOH!!! Was für ein Ritt!!!

tala

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6

Mittwoch, 5. August 2009, 11:36

Oh ja, ich habe da auch schon öfter jemand " brüllen" gehört:

- bei rennenden und Stöckchen spielenden Kindern aufm Hof
- bei Leuten, die nicht nach vorne gucken und alle anderen ihre Hunde in die Höhe reißen müßen damit nichts passiert
- ihren Hund die Katze aufmischen lassen
- Kinder die ihre Finger in die Zwinger stecken
- Leckerchen bei " nicht füttern" reinschmeißt
- Schweineohren bei " nicht füttern" reinschmeißen, die Hunde sich zerbeißen und zum Tierartz mußten
- Eltern, die (kleinen) Kindern große, völlig fremden Hunde an die Leine geben
- Hunde bei der Hitze ( passiert beim Tag der offenen Tür) im Auto lassen
- usw. usw. usw

Vielleicht ist der Ton nicht immer angebracht, aber es geschieht doch weitestgehend zum Schutz von allen. Mensch und Tier.

Am Samstag habe ich auch eine Situation beobachten können, wo die Menschen recht ignorant waren. Sie standen lange Zeit mit ihrem Colli direkt neben der Eingangstür. Der Hund bellte Hunde die rein und raus gingen an. Und da sind Samstags sehr viele Leute!
Natürlich ist es normal das Hnde bellen, aber man hatte die Besucher mehrmals freundlich drauf hin gewiesen doch bitte nicht direkt am Eingang zu stehen. Das interessierte nur nicht.
Das TH Gelände ist groß und es sind soviele- auch - Sitzmöglichkeiten vorhanden.

Eigentlich wollte ich nur sagen, das man sich doch mal beide Seiten angucken soll :danke:

7

Freitag, 7. August 2009, 12:49

ja mag sein das sowas oft vorkommt tala,aber das gibt doch noch lange keinen Grund dann die Laune an anderen auszulassen.

mein Mann und ich wollten uns auch vornehmen regelmäßig mit einem Hund Gassi zu gehen,aber da ist jedesmal so ein Chaos und teilweise ziemlich unpersönlich,das man überhaupt gar nicht mehr kommen mag.Ich halte mich dann lieber kurz im Katzenhaus auf.2007 haben wir unsere Mayday geholt und seitdem waren wir auch nicht mehr da.

Aber ist es nicht auffällig das so viele von solchen Vorfällen berichten? Das kann dann ja net einfach so aus der Luft gegriffen sein :(
Ich z.b. hab auch ne ganz bestimmte Dame im Kopf die mit ihrer Art nicht gerade einladend ist wenn man mal vorbeischaut.

Und sowas schreckt schon ab,weil man das Gefühl bekommt nicht wirklich erwünscht zu sein bzw.das man nervt oder so.
Wir z.b. waren anfangs ziemlich unsicher als wir das erste Mal dort waren und so..und dann kriegt man dann so nen harschen Ton an den Kopf geknallt,Leine wird in die Hand gedrückt und kurz der Name des Hundes..und dann noch "30 Minuten" :shock:

Jeder hat mal n schlechten Tag,aber da es bei weiteren Malen net anders war,haben wir dann beschlossen nicht mehr zu kommen,auch wenns mir schwer fiel.Aber man hat einfach das Gefühl das man nicht Willkommen ist. :bye:

Albert

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8

Freitag, 7. August 2009, 20:09

"Beschwerde"

Natürlich ist es nicht schön, wenn der geschilderte Vorgang denn so passiert.

Asozial sind unsere Mitarbeiter und Ehrenamtlichen nicht (wer solche beleidigenden Ausdrücke verwendet diskreditiert sich schnell mal selber). Insgesamt sind die Situationen manchmal etwas schwer zu händeln. Und das menschliche Miteinander ....... dazu gehören ja immer zwei.

Vielleicht ist es nicht zu viel verlangt, wenn man wie beschrieben "angebrüllt" wird, den Jenigen mal ruhig nach seinem Namen zu fragen. Und dann würde mich eine kurze Mail unter Angabe des Namens der betreffenden Person in die Lage versetzen, dem möglichst entgegen zu wirken.

Eines ist auf jeden Fall richtig. Freundlichkeit und ein Lächeln zu erwarten ist nicht zu viel verlangt.
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

Mince

Schüler

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Beruf: Erzieherin

9

Freitag, 7. August 2009, 21:08

Also ich habe ja auch schon häufiger gehört, dass es nicht immer so nett abgeht mhm und selbst ja auch schon mal erlebt :(
Aber seit drei Wochen besuchen mein Freund und ich das TH nun
regelmäßig um Hunde auszuführen und ich sehe selbst oft wie stressig
das ist 20 Leute gleichzeitig zu bedienen, alle haben irgendwelche
Wunsch Hunde, aber ich habe nie gehört, dass die Mitarbeiter dabei
unfreundlich waren, sondern sie nahmen sich auch mal zeit
besonderheiten der Hunde zu erwähnen, auch als wir mit den Hunden
wiederkammen und uns was aufgefallenm ist, hat man zugehört.

Celina-angel

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10

Dienstag, 11. August 2009, 17:22

ja, ich kann ja verstehen, wenn man etwas "gekrängt" ist, wenn man manchmal etwas unfreundlich behandelt wird. Aber man hat manchmal echt stressige tage, ich bin ja nun auch sogut wie jeden Tag im Tierheim und helfe da. Wenn ich manchmal sehe, wieviele Leute um Drei uhr reinstürmen, kann ich verstehen, dass man mal gestresst ist. Wenn man sowas miterlebt, dann kann man das sicher verstehen.

Klar ist es nicht richtig, dass man manchmal unfreundlich behandelt wird. Aber man muss die Mitarbeiter auch mal verstehen, wenn es ein Stressiger Tag ist. Sie versuchen ja auch jedem gerecht zu werden und jedem so gut es geht zu helfen. Aber die beschimpfung "asozial" finde ich schon sehr übertrieben, wenn man die leute nicht mal richtig kennt, und sie gleich auf so einer art beleidigt!!
[u][/u]

magdalena

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Beruf: Pädagogin

11

Freitag, 14. August 2009, 13:58

Ich kann da nicht viel aus erfahrungen sprechen..ich kenne viele Tierheime, aber nur wenig das Tierheim in Bielefeld.
ich finde nur, dass überall steht, dass Hunde NICHT im Auto zu lassen sind, und JEDER, dessen Hund im Auto verreckt ist, hat "Sicherheitsmaßnahmen" getroffen.... es ist sicherlich so, dass die frau es hätte netter sagen können, aber eigentlich Hut ab vor so viel Tier-einsatz..


zum anderem empfinde ich die leute im tierheim aber auch manchmal als unfreundlich... nun ja, finde ich nicht schlimm. die begegnen SO VIELEN Leuten, die gute fragen, dumme Frage stellen, die interessiert sind, aber aber auch aufdringlich.. man muss einfach sagen, dass Menschen auch nur menschen sind..und genauso wie Besucher nicht merken, welche Fehler sie machen, können die Mitarbeiter auch nicht immer sich selber im Blick haben..

und erhlich geagt: wenn ich hier lese, dass man Hunde nicht ausgeführt hat, weil die Leute nicht nett waren, dann ist doch alles gesagt. Die mitarbeiter erleben sicherlich oft, dass besucher samariterhaft tun.. die müssen nicht dankbar sein, es sollte wohl eine Selbstverständlichkeit sein, zu helfen wo es benötigt wird..
liebe grüße

Veggie

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12

Sonntag, 16. August 2009, 11:20

Verständniss

Hallo.

Habe dieses Thema schon eine Weile mitgelesen.
Ich selber helfe hier und da dem Tierheim in Bielefeld.
Und das mache ich sehr gerne!

Ich habe schon oft negatives über das Tierheim Bielefeld gehört.
Zusammengefasst geht es bei den Vorwürfen um falsche oder mangelnde Beratung, fehlende Sozialkompetenz, und allgemeine Unfreundlichkeit gegenüber Besuchern und Helfern.

Oft schlagen mir solche Äußerungen entgegen, wenn irgendwo ein Gespräch sich auf das Tierheim Bielefeld bezieht.
Höre dann manchmal: " ICH gehe lieber zu dem Tierheim XY".

Nun, ich habe jetzt mal versucht über den Tellerrand hinaus zu blicken.
Habe mir ein paar Tierheime in der Umgebung angesehen - um mitsprechen zu können.

Mein Fazit:
Diese Phänomen gibt es sicher mehr oder weniger über jedes Tierheim.
Überall gibt es Menschen die mit dem Kontakt zu einem Tierheim nicht zufrieden waren.
Manchmal berechtigt - manchmal auch weniger berechtigt.

Wenn es mal mit dem Umgang mit anderen Menschen "klemmt", liegt es manchmal daran, dass Mitarbeiter und /oder ehrenamtlich tätige Personen, überfordert sind mit der vielen Arbeit, wenig Zeit und ggf. Menschen in Massen, die auch anstrengend sein können.

Auch:
Wenn in der letzten Nacht, irgendjemand einTier einfach so über den Zaun des TH geworfen hat.
Oder ein Tier aus schlechter Haltung bekommen hat.
Das Leid sehen muss.

Und dann kommt so ein "Fraggle" dem man genau ansieht, wofür er den Staff haben möchte.
Genau solch einem Menschen ist der Hund schon abgenommen worden.



Ich kann gut vertehen, wenn dann mal ein Mitarbeiter des TH nicht ganz so gut gelaunt ist.
Auch wenn das sicher kein Besucher der helfen möchte ausbaden sollte.
Aber das ist doch nur menschlich.
Dafür sollte auch Verständniss da sein.

Und natürlich helfen ganz verschiedene Menschen im Tierheim.
Egal ob hauptamtlich oder ehrenamtlich.
Jeder mit einen anderen Habitus.
Unterschiedeliche Sozialkompetenzen.

Doch jeder gibt sein Bestes.

Ich bin überzeugt, JEDER von diesen Menschen will den Tieren möglichst gut helfen.

Wenn irgendetwas bei Beratung und Vermittlung schief laufen sollte, kann jeder das Gespäch mit dem TH suchen.
Ich denke, eine konstruktive Kritik wird niemals schlecht aufgenommen.

Die Gesprächssuche traue ich schon jedem Erwachsenen zu.
Das bringt mehr, wie sich ÜBER ein Tierheim zu beschweren.


Meine Meinung:

Respekt an alle Mitarbeiter der Tierheime - egal ob hauptamtlich, ehrenamtlich, in Ausbildung oder Ähnlichem.
Ihr macht tolle Arbeit!


Auch wenn KEINER perfekt ist - wer ist das schon ;-)


Ich selber fühle mich sehr wohl im Tierheim Bielefeld - trotz ( oder vielleicht auch WEIL) ich dort menschliche Reaktionen sehen kann.

Komme immer wieder gerne.

Lieben Gruß,

Michael
Initiative zur Abschaffung der Jagd
www.abschaffung-der-jagd.de

Ärzte gegen Tierversuche
www.aerzte-gegen-tierversuche.de

People for the Ethical Treatment of Animals
www.peta.de

meike

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13

Montag, 17. August 2009, 09:20

Hallo Michael,

da ist viel Wahres dran.

Es gibt aber einzelne Mitarbeiter, die fast immer schlechte Laune und Unhöflichkeit vor sich her schieben
... das kommt dann auch den Tieren und dem Tierheim nicht mehr wirklich zu Gute, denn Tieren kann nur helfen, wer auch Menschen respektiert :)
Im Namen 'Tierschutz' sollte nicht ausnahmslos alles geduldet werden an menschlichem Verhalten, finde ich.


Natürlich gibt es auch sehr freundliche Mitarbeiter!!!
... liebe Grüße, Meike, Mascha, Kasi und MauMau ^^
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Albert

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14

Dienstag, 18. August 2009, 00:01

Unhöflichkeit, Unfreundlichkeit usw.

Es gibt aber einzelne Mitarbeiter, die fast immer schlechte Laune und Unhöflichkeit vor sich her schieben
Hallo,

nun versuche ich mir wieder vorzustellen, wer von unseren Mitarbeitern denn hier nun gemeint sein könnte. Wer hat fast immer "schlechte Laune" ? Auch ich kann mir die Eine, den Einen vorstellen, deren Verhalten als unhöflich oder unfreundlich angesehen wird (und leider ist immer mal wieder tatsächlich so) - aber wer?

Wenn Kritik an "Mitarbeitern" dann im Einzelfall mal einen Namen bekommt und dieser/diese darauf angesprochen wird, kann er/sie es kaum glauben. Denn jeder nimmt sich selber naturgemäß anders war, als sein Gegenüber.

Am Rande sei erwähnt, dass es sich bei den mir bekannten Fällen fast immer (überwiegend) um Ehrenamtliche Helfer/Helferinnen handelt. Unser bezahltes Personal hat sicher auch mal einen schlechten Tag.

Nun würde ich mir natürlich nur super nette, verständnisvolle, absolut professionelle (usw.) Mitarbeiter und Helfer wünschen. Also Menschen ohne Fehler, die etwas über den Dingen stehen, aber eben auch bei dem einen oder anderen seltsamen Gegenüber immer den absolut richtigen Ton finden. (ich bin so einer leider nicht - und wenn es die denn geben sollte, können wir die vermutlich nicht angemessen bezahlen).

Ja natürlich überhaupt kein Problem, wenn dann einer sein altes, krankes Tier mal schnell (und kostenlos) loswerden muß. Im Gegenzug würde er uns aber auch gern von so einem süßen,kleinen Kätzchen befreien .....

Oder die fünf Katzen, die jetzt beim Umzug in eine kleinere Wohnung einfach nicht mehr hinpassen. Warum sich an Öffnungszeiten halten, mal vorher anrufen - ne. Jetzt bitte gleich, auch um 14 Uhr.

14.30 Uhr stehen dann die Ausführer vorm Tor. In der Hauptferienzeit naturgemäß etwas zahlreicher. Wir sind dankbar dafür, das es Menschen gibt, die mit unsere Hunden spazieren gehen. Viele kommen regelmäßig. Einzelne bis zu 6 mal die Woche. Es gibt auch solche, die Ihren Kindern in den Ferien mal einen etwas anderen Spaziergang (eben mit Hund) bieten möchten. Dafür gibt es die verschiedensten Motive. Im Einzelfall wünscht sich das Kind eigentlich sehnsüchtig ein eigenes Tier. Aber die Verantwortung für ein Tier - bringt eben auch Probleme mit sich. Tut es auch mal ein Spaziergang mit Hund ??? Wenn dann Verantwortung geübt wird, eben nicht nur mal mit Hund, sondern dann regelmäßig, egal bei welchem Wetter - dann alle Achtung.

Jeder sollte mal seine Phantasie etwas spielen lassen. Nur kurz noch. Natürlich habe ich dafür Verständnis, dass voll Berufstätige das regelmäßige Ausführen nicht immer leisten können.

Wir fordern eigentlich nichts - ja doch - Freundlichkeit sollte immer möglich sein.

Dann noch Danke für das Lob. Ja wir leisten sehr viel, auch wenn das nicht immer auf den ersten Blick zu sehen ist. Ja auch ich höre immer wieder kritisches über unser Tierheim. Ich höre es ungern, stelle mich dieser Kritik aber möglichst oder denke zumindest darüber nach. Aber ich höre seit Jahren vielfach mehr Positives als Negatives.

Nur wie immer wird schneller kritisiert als gelobt.
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

MrsGoalkeeper

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15

Donnerstag, 27. August 2009, 18:43

zum Ansturm pünktlich und regelmässig zur Öffnungszeit...
es wird immer oder meistens gedrängelt etc....
dadurch entsteht auch stress,...
Anstellen ist eine Lösung .. (geht drüben auf der Insel schliesslich auch und IMMER ohne nachzudenken)aber nein wir drängeln alle lieber.
Ist eigentlich nicht schwer eine reihe zu bilden...dann kann das Tierheim Personal iin Ruhe eine Hund auf der Liste ankreuzen udn ein anderer (oder mehrere je nachdem) holt ihn.
Vielleicht gibts auch einfachere ode r bessere Lösungen aber denke das würde einen Stressfaktor am Anfang runterschrauben
Ich bin Tierschützer und esse trotzdem Fleisch!

Mein Hund ist ein Jagdhund...da ich keinen Prinzen aufm Pferd haben möchte, sucht er nun den Vampir im Volvo für mich

Mince

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16

Freitag, 28. August 2009, 19:59

Finde dein Vorschlag so gar nicht übel, aber ich finde halt dann
gleiches Recht für alle, ich war nun schon ein paar mal da um einen
Hund spazieren zu gehen, was mich echt tierisch störrt, sind dann die
die wohl jeden Tag kommen (ist ja schön das es sie gibt) ABER wissen
die denn alles besser und warum rennen gerade diese Menschen, die einen
festen Hund haben, dann gleich so los und werden noch böse, wenn man
vorne wegen einer Frage eines bestimmten Hundes noch etwas länger
braucht.

Nun ist mir auch schon mal ein paar mal aufgefallen, dass die Hunde
zwar geholt werden, dann wird sich aber irgendwo draußen lange
hingesetzt. Ich meine die Hunde sitzen doch lange genug in den Boxen,
können sie da nicht erwarten 30 Minuten zu gehen? Ich liebe es zu
beobachten wenn sich ein Hund durch laufen auspowert, was beim
Gruppensitzen ja nicht unbedingt der Fall ist oder???

17

Freitag, 4. September 2009, 08:57

Nun ist mir auch schon mal ein paar mal aufgefallen, dass die Hunde
zwar geholt werden, dann wird sich aber irgendwo draußen lange
hingesetzt. Ich meine die Hunde sitzen doch lange genug in den Boxen,
können sie da nicht erwarten 30 Minuten zu gehen? Ich liebe es zu
beobachten wenn sich ein Hund durch laufen auspowert, was beim
Gruppensitzen ja nicht unbedingt der Fall ist oder???
auch wenn das hier eigentlich völlig an meinem thema vorbeigeht:
die leute von denen du sprichst, sind vor dem "rumsitzen" mit den hunden unterwegs. kannst du mir glauben, ich bin auch einer von denen. je nachdem, wie verträglich der hund ist, mit dem ich draussen bin, sitzte ich nach dem spazieren gehen mit ihm noch mit den andern zusammen, um nen kaffee zu trinken. und ich wüsste auch nicht, was dagegen sprechen sollte.
ich glaube, alles ist besser für die hunde, als gelangweilt in den boxen zu sitzen. und da die ausführdauer eben nunmal begrenzt ist, sitze ich nach dem gehen mit dem hund auf dem gelände, falls dann doch mal ein interessent kommt.

Mince

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18

Freitag, 4. September 2009, 14:47

Mhm könnte ich glauben, tu ich aber nicht ganz, denn ich sehe sie da
sitzen wenn ich anfange mit einem Hund weg gehe und sitzen da immer
noch wenn ich nach 30 Minuten wiederkomme. Klar ist manches und vieles
besser als in der Box zu sitzen meine meinung nach bräuchten die Hunde
auch mal bewegung, weil sitzen ohne beschäftigung tun sie meiner
meinung noch lange genug....

19

Freitag, 4. September 2009, 17:35

Als ich diesen Thread las, rollten sich mir die Zehennägel auf!

@Wauwi:
Bist du dir der Bedeutung "asozial" überhaupt bewusst?
Anscheinend nicht. Zum einen geht die korrekte Schreibweise an dir vorüber, zum anderen ist es nicht nur respektlos sondern über alle Maße beleidigend, die Mitarbeiter so zu titulieren.
Wenn du immer und überall so auftrittst, würde ich an deiner Stelle mal über die eigene Sozialkompetenz nachdenken UND darüber, ob nicht vllt. auch auf deine eigene aggressive Art und Weise entsprechend reagiert wurde.

An alle anderen, denen bei Ankunft nicht der rote Teppich ausgerollt und Tee serviert wurde:

Ich habe meinen Hund aus dem Tierheim und war SEHR zufrieden!
Das Einzige, was ich ausgiebig beobachten konnte, da ich in der intersozialen Kommunikation sehr geduldig bin, ist die Tatsache, dass die Menschen (die "Kunden" wohlgemerkt) im Infobereich völlig verrückt spielten.
Da wurde gedrängelt, gezickt, jeder wollte der Erste sein, kaum einer übte sich in Geduld, einer hielt sich für wichtiger als der andere und das Personal ging im Stress unter, da es allen Wünschen und Fragen gerecht werden wollte, was bei dem Durcheinander, welches eben durch die Interessenten verursacht wurde, aber schier unmöglich war!
Bei dem Gedrängel sollte es nur allzu menschlich und selbstverständlich sein, dass man NICHT von sich denkt, man sei die Nr.1 und alles müsste zur eigenen Zufriedenheit sofort erfüllt werden, sondern dass man sich die Lage genau anschaut, sich etwas in Geduld übt und freundlich bleibt!
Ich ziehe den Hut vor den Mitarbeitern, ganz gleich ob ehrenamtlich oder festangestellt.
Denn eines haben sie alle gemein: Es geht ihnen nicht um's große Geld, sondern darum helfen zu können, zum Wohl der Tiere, die auf ihre Hilfe angewiesen sind.
Wer das nicht begreift und objektiv bleiben kann, der sollte sich Gedanken darüber machen, ob er überhaupt in der Lage ist, auf die sensiblen und empfindlichen Bedürfnisse/den Charakter eines möglicherweise "schwierigen" Tieres einzugehen.
"Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede"
(Louis Armstrong)

20

Dienstag, 8. September 2009, 17:50

@IlkaCorinna

ich glaube nicht das dort irgendjemand erwartet mit Fanfare oder sonstigem empfangen zu werden :rolleyes:

und ich denke mal das hier nun schon eigentlich alles gesagt worden is,von "Kunden" Seite und von der "Tierheim" Seite.

Musst die Sache jetzt net wieder hochpushen :D