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1

Dienstag, 4. November 2008, 14:35

was tun wenn man ein verletztes Tier am Straßenrand findet?

Hallo, ich will mal eine Frage stellen, die mich und auch einige Bekannte interessiert. Außerdem ist die Angelegenheit für mich ziemlich aktuell. Und zwar habe ich gestern eine angefahrene Katze im Straßengraben gefunden. Sie lebte, war aber verletzt. Es war früh am Morgen, ich war mit meinem Motorroller auf dem Weg zur Arbeit. Mein Freund musste zum Arzt und konnte nicht mal eben vorbeikommen, die Katze einpacken und zum Tierarzt (um die Uhrzeit) fahren. Außerdem: was wäre mit den Kosten? Es handelte sich ja gar nicht um mein Tier. ZUM GLÜCK kenne ich einen sehr engagierten Menschen vom Tierschutz. Dieser liebe Mensch hat mir - und der Katze - gestern aus der Not geholfen, den Kater innerhalb von 20 Minuten abgeholt und zum Tierarzt gebracht.
Wenn ich die Telefonnummer nicht auf meinem Handy gehabt und diesen Menschen überhaupt gekannt hätte, hätte ich überhaupt nicht gewusst, was ich machen soll. Also: was macht man in so einer Situation? Polizei anrufen (helfen die überhaupt und wenn so schnell?) oder Telefonnummer vom Tierschutz dabei haben? Ich habe Angst, dass ich wieder vor so einer Situation stehe (letztes Jahr ist mir schon eine angefahrene Katze im Arm gestorben). Ich kann den netten älteren Herrn doch nicht jedes Mal "aus dem Bett" klingeln.
Für Menschen in Not gibt es ja eine Notrufnummer. Aber was ist bei Tieren?

2

Dienstag, 4. November 2008, 16:47

also zumindest auf die polizei solltest du dich in dem fall nicht verlassen... ich war mal in ner ähnlichen situation, und da sagten die mir am telefon wortwörtlich "eine katze ist nicht wichtig genug".

aber im tierheim gibts doch ne telefonnumer, die auch nachts erreichbar ist... oder guck mal unter www.tierklinik-bielefeld.de , die haben nen 24 stunden-notdienst, ich weiss aber nicht, ob die auch tiere einsammeln...

Cecile

Fortgeschrittener

Beiträge: 185

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Hundesitterin

3

Dienstag, 4. November 2008, 17:48

Hallo!

Google mal "zerg" im Internet.

Die sind ein Netzwerk aus Helfern der Tierrettung. Es sind Privatpersonen überall, die ihre Nummern dort hinterlassen haben und in der Regel auch 24 Stunden erreichbar sind. Sie sammeln die Tiere ein und bringen sie zum Tierarzt. Meistens sind es ja leider wildlebende Tiere die angefahren werden- also muss man sich mit dem Tierarzt auf die Kosten einigen. Wenn sie allerdings gechipt oder tätowiert sind, muss natürlich der auf das Tier als Halter eingetragene Mensch die Kosten tragen. Egal- ob sie ihm weggelaufen sind, ob er sie weitergegeben hat oder was auch immer.

Für Wildtiere (Rehe, Wildschweine...) ist das Forstamt zuständig. Da ruft man die Polizei an und bittet um Weiterleitung zum zuständigen Förster der Gegend. Bei Tieren die man findet und die man mitnehmen kann (Igel die krank sind, Wildvogelbabys, Eichhörnchen) ist eine Behandlung vom Tierarzt kostenlos.

Toll, dass du dich gekümmert hast! :thumbsup:
Das Leben sollte NICHT eine Reise ins Grab sein mit dem Ziel möglichst wohlbehalten und mit einem attraktiven Körper anzukommen, sondern eher seitwärts hineinzuschlittern, Chardonnay in einer Hand, Barbiepuppen und Erdbeeren in der anderen. Den Körper total verbraucht und abgenutzt und dabei jubelnd: "WOH WOH!!! Was für ein Ritt!!!

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Dienstag, 4. November 2008, 18:44

Danke für die guten Infos und das Lob - ich würde immer auf der Stelle einem Tier helfen wenn es in Not ist. Das ist überhaupt keine Frage für mich. Da habe ich bzw. der Kater wohl sehr viel Glück, dass wir diesen netten superengagierten Herrn vom Tierschutz kennen :) Wahrscheinlich ist es auch nicht immer einfach einen Tierarzt zu finden, der um 8 Uhr morgens Unfallopfer aufnimmt und sie mit der Wahrscheinlichkeit operiert, dass er seine Rechnung nicht bezahlt bekommt. Ich wohne ja auch recht ländlich und hier sind nur 2 Tierärzte in der Nähe, die eine macht erst ab 10 und die andere nur von 17 bis 18 Uhr auf. Ich werd mal nach der Info googlen... Grüße, Steffi