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nickie

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1

Montag, 21. April 2008, 06:55

Welthungerkrise durch Fleischkonsum

Pressemitteilung:
Welthungerkrise durch Fleischkonsum

Derzeit leiden 842 Millionen Menschen an Unterernährung oder Mangel an
gesunden Lebensmitteln. Jede Minute sterben weltweit elf Kinder an
Hunger. Die Verzweiflung der Menschen löst Revolten in Nordafrika, Asien
und Lateinamerika aus – in Haiti stürzt die erste Regierung. Die
Herstellung von Biosprit aus Getreide macht derweil das Auto zum
Nahrungskonkurrenten, Spekulationen mit Agrarrohstoffen und Dürren durch
den Klimawandel sind weitere Ursachen der Krise. Die Organisation ‚die
Tierfreunde e.V.’ weist nun darauf hin, dass einen noch weitaus höheren
Einfluss die fortwährend steigende Nachfrage nach tierischen
Lebensmitteln hat. „Fleisch ist Lebensmittelverschwender Nummer eins“,
meint der Vorsitzende Jürgen Foß. Zur Produktion einer tierischen
Kalorie werden rund sieben pflanzliche Kalorien verbraucht. Siebenmal so
viele Menschen können mit der gleichen Getreidemenge ernährt werden,
wenn statt einem Schweineschnitzel ein Weizen- oder Sojaschnitzel daraus
würde. Um die Tiere in der unserer Agrarindustrie zu ernähren, wird
Getreide zu großen Teilen aus Lateinamerika importiert. Auch für
deutsche Schweinemästereien und Milchfabriken brennen dort Regenwälder,
um neuen Platz für Futtergetreidefelder zu schaffen. Jürgen Foß: „Die
Politik der reichen Staaten unterstützt indes weiterhin die tierhaltende
Agrarindustrie und kurbelt damit die Lebensmittelverschwendung an, statt
Alternativen zu fördern und nachhaltige Lösungswege beim Namen zu
nennen: Weg von tierischen Lebensmitteln, hin zu pflanzlichen
Alternativen.“

Der weltweite Fleischkonsum ist von 1961 bis heute von 71 Millionen auf
284 Millionen Tonnen gestiegen. Bis 2050 soll sich der weltweite
Fleischverbrauch nochmals verdoppeln. Auch die Nachfrage nach
Milchprodukten ist ungebremst. Bis zum fertigen ‚Produkt’ werden
unverhältnismäßig viele Ressourcen wie Getreide, Wasser und Land
verbraucht. All die Tiere, die in der Agrarindustrie gehalten werden,
müssen fressen und trinken, um wachsen und ihren Stoffwechsel aufrecht
erhalten zu können. Daher bedeutet die Herstellung von tierischen
Produkten einen besonders ineffektiven Einsatz der vorhandenen
Ressourcen gegenüber einer direkten Nutzung zum Anbau von
Menschennahrung statt Futtergetreide.

Der Konsum von Fleisch und anderen tierische Nahrungsmitteln hat noch
weitreichendere Folgen: 30 Prozent der eisfreien Flächen der Erde werden
dafür in Anspruch genommen. Die Fleisch- und Milchproduktion ist für
mehr als 20% der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Ein Jojo-Effekt,
der Dürrekatastrophen und damit eine weitere Verschärfung der
Lebensmittelknappheit zur Folge hat. Darüber hinaus werden für die
Produktion von nur einem Kilo Fleisch tausende Liter Wasser benötigt.
Gleichzeitig sind mehr als zwei Milliarden Menschen nach Angaben der
UNESCO mit Engpässen in der Wasserversorgung konfrontiert. Die
Wissenschaftler der jährlich stattfindenden ‚World Water Week’ in
Stockholm bezeichnen die Nachfrage nach Fleisch und Milchprodukten daher
als „nicht nachhaltig“ und empfehlen eine Änderung der Ernährungsstrategie.

Sinnvolle politische Förderungen müssen weg vom Fleisch auf eine
pflanzliche Kost zielen, statt durch Agrarsubventionen und staatlicher
Propaganda die Tierindustrie zu fördern. Ohne diese grundsätzliche
Änderung unserer Ernährungsstrategie sind alle Bemühungen dem Welthunger
zu begegnen Augenwischerei. Harvard-Ernährungswissenschaftler Jean Mayer
schätzt, dass durch eine Reduktion der Fleischproduktion um 10% soviel
Getreide eingespart werden könnte, wie zur Versorgung von 60 Millionen
Menschen notwendig ist. „Voraussetzung zur Bekämpfung des Hungers wäre
allerdings auch die Bereitschaft, die vorhandenen und dadurch
freiwerdenden Nahrungsmittelressourcen auch den Hungerleidenden zukommen
zu lassen, statt damit Auto zu fahren“, meint Foß abschließend.

Weitere Informationen und Tipps zur Ernährung sind zu finden unter
www.die-tierfreunde.de.

Beiträge: 69

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2

Montag, 21. April 2008, 16:05

So... und nun das ganze nochmal! Aber diesmal aus der Sicht eines Fleischessers. Und dann noch mal aus der Sicht eines neutralen Dritten (quasi Außerirdischer, der sich von freier Energie ernährt).

Es geht einfach nicht, GANZ auf Fleisch zu verzichten. Da würden gar nicht genug Menschen mitspielen.
Was aber möglich wäre (ACHTUNG! Konjunktiv!), wäre die Fleischproduktion einzuschränken.
richtig ist auch, dass die herstelltung von Biodiesel und co. eine enorme Menge an pflanzlicher Nahrung benötigt. Und dabei könnte das Zeug niemals flächendeckend eingesetzt werden, da dazu viel zu viele Felder angelegt werden müssten. So viel Platz haben wir auf der Erde aber gar nicht.

was ich auch mal wieder anmerken möchte, ist, dass auch in diesem Artikel die Milchindustrie mit verantwortlich für alles gemacht wird. Demnach handelt es sich um einen veganen Artikel.
Mal angenommen, es würden keine Tiere mehr gezüchtet, geschlachtet oder sonst wie "ausgebeutet" (um mal die Begriffe der Veganer zu benutzen). Was passiert dann mit den ganzen Arbeitsplätzen? Gut, die bauern werden wohl ihre Jobs behalten. Aber was ist mit den Schlachtern/Metzgern, den Fleischereifachverkäufern, den Käsern, den Joghurtherstellern, Quarkmacher, Kakaoproduzenten etc. pp.????
Ach ja, ich vergaß.... Vegetariern und Veganern geht das Wohl ihrer Mitmenschen ja am Ar*** vorbei!

BTW: In der Wikipedia habe ich in der Diskussion zum Artikel über Campari eine Frage gestellt. Die Antwort darauf interessiert mich brennend!

nickie

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Beiträge: 57

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3

Montag, 21. April 2008, 16:44

Mal angenommen, es würden keine Tiere mehr gezüchtet, geschlachtet oder sonst wie "ausgebeutet" (um mal die Begriffe der Veganer zu benutzen). Was passiert dann mit den ganzen Arbeitsplätzen? Gut, die bauern werden wohl ihre Jobs behalten. Aber was ist mit den Schlachtern/Metzgern, den Fleischereifachverkäufern, den Käsern, den Joghurtherstellern, Quarkmacher, Kakaoproduzenten etc. pp.????
Ach ja, ich vergaß.... Vegetariern und Veganern geht das Wohl ihrer Mitmenschen ja am Ar*** vorbei!

hallo mm,das wohl unserer mitmenschen bedeutet mir sehr viel.ich esse auch aus dem grund kein fleisch,weil wir mit dem fleischkonsum verantwortlich sind für den hungertod von 40000-50000 mensch pro tag!!!!!!,und für die umweltzerstörung und den daraus resultierenden folgen für unsere mitmenschen.
was soll das mit den arbeitsplätzen??bist du z.b. auch für den verkauf von uranmunition,und anderen massenvernichtungswaffen,weil ja sonst arbeitsplätze vernichtet werden????
ausserdem entstehen durch den steigenden konsum von milch und fleischalternativen wieder neue arbeitsplätze.frag doch mal bei der tofufirma taifun nach,wieviel neue arbeitsplätze in den letzten jahre dort entstanden sind.......
ich finden deine wortwahl ziemlich daneben und beleidigend.

lg nickie

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4

Montag, 21. April 2008, 20:04

Klar, es sterben viele Menschen täglich den Hungertod.
Jetzt behaupten da einige Leute diese Menschen sterben weil wir hier Fleisch essen? Das ist doch wirklich harter Toback!!! :motz:

Ist doch seltsam das Menschen in Ländern verhungern die zwar keine Nahrung haben und auch vielleicht zu trocken sind um dort Getreide anzubauen, die haben aber reichlich Mittel um Waffen für ihre andauernden Kriege zu kaufen. Man schaue nach Afrika, Eritrea, Namibia...hungernde Menschen, sterbende Kinder. Schreckliche Blder sieht man da. Aber was sehe ich da fast immer im Hintergrund? Gut genährte Soldaten mit blitzenden Waffen und neuen Uniformen im Hintergrund.

Wenn in solchen Ländern die Regierungen ihre Mittel einsetzen würden um ihr Volk zu ernähren anstatt alles in Waffen und Rüstung zu stecken, dann würden dort auch nicht so viele verhungern.

Also erzählt mir hier bitte keiner, das an dieser Situation die "Fleischesser" Schuld sind.
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

Beiträge: 69

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5

Montag, 21. April 2008, 20:12

Ich bin nur so beleidigend wie Vegetarier und Veganer!

Mal angenommen, wir könnten diese vielen tausend Hungertoten verhindern. Was hätten wir davon? Richtig: Noch mehr Menschen auf der Welt.
Noch mehr Menschen bedeutet, noch mehr herzustellen. Noch mehr herstellen erfordert aber noch mehr Ressourcen. Ressourcen, die nirgendwo mehr angebaut werden können, weil das Mehr an Menschen auch ein Mehr an Wohnraum erfordert. Der würde wiederum wilden Tieren den Platz wegnehmen, wogegen Tierschützer ja auch noch sind.
Wie man es dreht und wendet: Eine Seite zieht immer den Kürzeren.
Und warum also dann nicht beim alten bleiben? Mensch tötet Tier zum Verzehr, dadurch können nicht alle Menschen versorgt werden, was den Tod vieler Menschen zu bedeuten hat... es hält sich die Waage. GLEICHGEWICHT!

Auf der angegebenen Website ist die Rede davon, dass Fleisch krank macht. Es soll Krebs verursachen. *lach* War nicht vor relativ kurzer Zeit erst ein veganes Produkt in der Kritik Krebs zu verursachen? Genau! Pommes frites! Acrylamid!
Außerdem können Pflanzen auch eine Menge Krankheiten verursachen, wenn man nicht aufpasst! Schließlich gibt es so gefährliche Sachen wie das Mutterkorn. Man müsste die ganze pflanzliche Nahrung vor Pilzen, Käfern etc. schützen. Man müsste sogar größere Tiere - Säugetiere - wie Kaninchen, Rehe usw. von den Feldern fernhalten. Ansonsten wäre die Ernte ruiniert. Qualitativ minderwertige Nahrung macht nämlich auch krank.
Und was ist mit Lebensmittelallergikern? Gluten, um nur mal ein Beispiel herauszunehmen, kommt in vielen Getreidesorten vor. Auch als Vegetarier/Veganer hat man doch sicherlich ein Recht auf abwechslungsreiche Nahrung, oder? Aber immer nur Kartoffeln, Soja oder Wildreis als Beilage? *gähn*

Noch etwas, was mich an Vegetariern/Veganern "stört": Tofu! An sich ein tolles Produkt. Vielseitig verwendbar und richtig gewürzt äußerst lecker. Aber warum sind die Fleischgegner so besessen darauf, das Zeug noch fleischähnlicher zu machen? Das Zeug wird geräuchert, wie Salami hergerichtet, in Bratwurstform gebracht etc. Warum, wenn Fleisch doch soooo schlecht ist? Als Atomwaffengegner backe ich doch auch keinen Kuchen in Form einer Atombombe.... tz tz tz...

Wie ich schon sagte: Der Fleischkonsum sollte eingeschränkt, aber nicht abgeschafft werden.

Ich pers. esse gerne Fleisch. Ich mag es. Ich weiß wie die Tiere teilweise aufwachsen müssen, ich weiß auch wie ihr Ende von statten geht. Aber es verdirbt mir nicht den Appetit.
Das heißt aber nicht, dass ich mich nur von Fleisch ernähre. Ich esse - und damit verbunden ist auch das selbst kochen - wahnsinnig gerne asiatisch. Da drüben gibt es nur wenig Fleisch zu essen und trotzdem haben die unheimlich viele verschiedene, leckere Gerichte zur Wahl. Da verzichte ich schonmal ne halbe Woche oder so auf Fleisch. Aber eben nicht ganz.
Warum auch? Nur damit eine kleine Gruppe von Menschen mir auf die Schulter klopft und sagt "gut so"? Ich versuche so gut es geht, keinem Trend bewusst hinterher zu jagen, nur um anderen damit zu gefallen.

Ich finde es immer wieder traurig, dass Vegetarier/Veganer in den meisten Fällen äußerst intolerante Menschen sind. Sie versuchen ihren Mitmenschen auf die perfidesten Arten das Fleischessen zu verbieten.
Ich pers. dagegen würde niemals einen Vegetarier/Veganer dazu zu überreden, Fleisch zu essen. Ich würde auch keinen heterosexuellen Mann dazu bringen, mit einem anderen Mann zu schlafen, nur weil ich das so mache. Menschen haben nun mal einen freien Willen und den sollte man auch respektieren!

nickie

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6

Montag, 21. April 2008, 20:44

@madman du wirfst vegetariern vor,dass ihnen das wohl von meschen am arsch vorbei geht.du schreibst "
Und warum also dann nicht beim alten bleiben? Mensch tötet Tier zum Verzehr, dadurch können nicht alle Menschen versorgt werden, was den Tod vieler Menschen zu bedeuten hat... es hält sich die Waage. GLEICHGEWICHT!"
da kann sich jeder selbst was zu denken........
du unterstellst allen fleischloslebenden menschen,dass sie beleidigend sind.inwiefern?weil sie sich aus tierliebe und ökologischen gründen gegen den fleischkonsum aussprechen??
ich versuche die menschen darüber aufzuklären,was es bedeutet fleisch zu essen.viele wissen leider nicht,was hinter den hohen mauern und zäunen der fleischindustrie passiert und was das ganze für folgen ffür die menschheit hat.
was ist daran beleidigend??perfide sind nicht die argumente der vegetarier,sondern die abscheulichen zustände in der fleischindustrie.
dies ist doch ein forum von tierschützern.da gehört sowas rein.denn es sind fakten und keine spinnereien.
die folgen des fleischkonsumes auf den klimawandel und die welternährunssituation auf der erde,wurde erst im winter von der welternährungsorganisation (FAO) in einer neuen studie belegt.
das meiste getreide,was in deutschland an die tiere verfüttert wird stammt aus lateinamerika und asien,wo die menschen hungern.

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7

Montag, 21. April 2008, 21:35

Ich erinnere nur an den Thread "Fleischverzehr Warum?", den es hier im Forum gibt... Dort wird man als Fleischesser sehr stark angegriffen.
Schon allein der Name dieses Bereiches "... Fleischfresser" ist beleidigend.
Zusätzlich wird man als Konsument tierischer Erzeugnisse hier als Verbrecher abgestempelt. Man wird verachtet.
Du glaubst, dass das nicht beleidigend ist?

Was mich auch - mal wieder - sehr beleidigt, ist, dass du nur auf einen winzig kleinen Bruchteil von dem, was ich geschrieben habe, eingehst. Du bleibst an einem Punkt kleben und argumentierst immer und immer wieder gleich.
Hier werden derart viele Gegenargumente gebracht, auf die du nicht eingehst. Liest du gar nicht erst so weit?

Mir geht es ganz einfach darum, dass Artikel wie der, den du zitierst, nur dazu beitragen sollen, den Menschen etwas vorzuschreiben.
Mit den Artikeln in den Gesetzbüchern dieses Landes kann ich mich anfreunden. Die regeln das Leben der Menschen miteinander.
Mit Vorschriften, die irgendetwas zu ändern versuchen, was sich längst nicht mehr ändern lässt, kann ich nichts anfangen. Die sind in meinen Augen sinnlos. Und in diesem Fall auch noch radikal!

Wie in dem anderen Thread schon so schön steht: Als Raucher wird man verachtet, als Hundehalter ebenfalls, als Autofahrer auch noch und jetzt sogar noch als Fleischesser?

Feministinnen verachten Männer.
Machos verachten Frauen.
Ökos verachten die Industrie.
Christen verachten Muslime.
Vegetarier verachten Fleischesser.
Heteros verachten Homos.
Aber keiner hört auf das, was die andere Seite zu sagen hat. Trotzdem wird weiter diskutiert. Es werden vermeintliche Studien aufgeführt etc. pp. Und was bringt es letztendlich? GAR NICHTS!!!
Entweder es ist zu spät, etwas zu ändern, oder es lässt sich aufgrund irgendeines Mangels (meistens Geld) nichts machen...

Ich argumentiere auch gerne nochmal christlich: Gott will es so. Wenn nicht, würde er/sie was dagegen unternehmen.

Albert

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8

Montag, 21. April 2008, 22:36

Welthungerkrise durch Fleischkonsum

Hallo,

das ganze Thema ist mir zu komplex, um es hier auch nur ansatzweise richtig diskutieren zu können. Auch nicht neu. Mit radikalen Gedanken ist der Misere unserer Nutztiere leider nicht beizukommen.

Menschen hungern - leider. Aber die Gründe dafür sind vielschichtig. In erster Linie wohl auch, weil sich herrschende Klassen lieber die Taschen vollstopfen, als die Mißstände im eigenen Lande anzugehen.

Sorry, ich werde auch weiter Fleisch essen. Wer ohne auskommen kann und will hat meinen Respekt. Beim Fleischverzehr ein wenig bewußter einzukaufen, das wäre in meinen Augen schon ein gewaltiger Schritt für eine zivilisierte Gesellschaft. Leider haben unsere Bauern im Allgemeinen keinen Respekt vor der Schöpfung. Es ist in meinen Augen nicht das Was, sondern das Wie. Aber der Verbraucher in seiner Masse will es ja (noch) nicht anders. Billig muß es sein.

Fragt doch zu dem ganzen Thema einmal Menschen, die die Zeit direkt nach dem zweiten Weltkrieg miterlebt haben. Die mußten sich mit Kartoffeln, Steckrüben und allem was Feld und Wiese noch hergaben ernähren. Für die war (und ist) es keine Frage ein Vegetarier sein zu wollen. Unsere Generation hat das große Glück sich das aussuchen zu dürfen.

Meint
Albert
Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit. Albert Schweitzer

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9

Dienstag, 22. April 2008, 09:50

RE: Welthungerkrise durch Fleischkonsum

Zitat

Original von Albert
Fragt doch zu dem ganzen Thema einmal Menschen, die die Zeit direkt nach dem zweiten Weltkrieg miterlebt haben. Die mußten sich mit Kartoffeln, Steckrüben und allem was Feld und Wiese noch hergaben ernähren. Für die war (und ist) es keine Frage ein Vegetarier sein zu wollen. Unsere Generation hat das große Glück sich das aussuchen zu dürfen.


Seitdem es unserem Land aber wieder besser geht, wollen die auch nicht wieder zu den Zuständen von vor 50 Jahren zurück. Sie wissen zwar, was es heißt, nicht wählerisch sein zu dürfen, aber die meisten Menschen aus der Kriegsgeneration, die ich kenne, sind heute wählerischer als manches Kleinkind! Es MUSS Kaffee von dieser Marke sein, Salami von jener Marke, Käse nur aus der Schweiz usw. usf.
Zudem ist es schlecht, immer alles mit der damaligen Situation zu vergleichen. Dahin möchte wohl niemand zurückkehren, oder?

nickie

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10

Dienstag, 22. April 2008, 12:03

RE: Welthungerkrise durch Fleischkonsum

Zitat

Original von Madman-Maniac

Zitat

Original von Albert
Fragt doch zu dem ganzen Thema einmal Menschen, die die Zeit direkt nach dem zweiten Weltkrieg miterlebt haben. Die mußten sich mit Kartoffeln, Steckrüben und allem was Feld und Wiese noch hergaben ernähren. Für die war (und ist) es keine Frage ein Vegetarier sein zu wollen. Unsere Generation hat das große Glück sich das aussuchen zu dürfen.


Seitdem es unserem Land aber wieder besser geht, wollen die auch nicht wieder zu den Zuständen von vor 50 Jahren zurück. Sie wissen zwar, was es heißt, nicht wählerisch sein zu dürfen, aber die meisten Menschen aus der Kriegsgeneration, die ich kenne, sind heute wählerischer als manches Kleinkind! Es MUSS Kaffee von dieser Marke sein, Salami von jener Marke, Käse nur aus der Schweiz usw. usf.
Zudem ist es schlecht, immer alles mit der damaligen Situation zu vergleichen. Dahin möchte wohl niemand zurückkehren, oder?


ihr könnt doch wohl nicht im ernst die situation vor über 60 jahren mit der heutigen zeit vergleichen?also da kann ich echt nur mit dem kopf schütteln.
dazu nur soviel:früher gabe es wenige lebensmittel,heute quellen die regale über von vegetarischen sachen...........

nickie

Schüler

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11

Dienstag, 22. April 2008, 12:09

Zitat

Original von Madman-Maniac
Ich erinnere nur an den Thread "Fleischverzehr Warum?", den es hier im Forum gibt... Dort wird man als Fleischesser sehr stark angegriffen.
Schon allein der Name dieses Bereiches "... Fleischfresser" ist beleidigend.
Zusätzlich wird man als Konsument tierischer Erzeugnisse hier als Verbrecher abgestempelt. Man wird verachtet.
Du glaubst, dass das nicht beleidigend ist?

Was mich auch - mal wieder - sehr beleidigt, ist, dass du nur auf einen winzig kleinen Bruchteil von dem, was ich geschrieben habe, eingehst. Du bleibst an einem Punkt kleben und argumentierst immer und immer wieder gleich.
Hier werden derart viele Gegenargumente gebracht, auf die du nicht eingehst. Liest du gar nicht erst so weit?

Mir geht es ganz einfach darum, dass Artikel wie der, den du zitierst, nur dazu beitragen sollen, den Menschen etwas vorzuschreiben.
Mit den Artikeln in den Gesetzbüchern dieses Landes kann ich mich anfreunden. Die regeln das Leben der Menschen miteinander.
Mit Vorschriften, die irgendetwas zu ändern versuchen, was sich längst nicht mehr ändern lässt, kann ich nichts anfangen. Die sind in meinen Augen sinnlos. Und in diesem Fall auch noch radikal!

Wie in dem anderen Thread schon so schön steht: Als Raucher wird man verachtet, als Hundehalter ebenfalls, als Autofahrer auch noch und jetzt sogar noch als Fleischesser?

Feministinnen verachten Männer.
Machos verachten Frauen.
Ökos verachten die Industrie.
Christen verachten Muslime.
Vegetarier verachten Fleischesser.
Heteros verachten Homos.
Aber keiner hört auf das, was die andere Seite zu sagen hat. Trotzdem wird weiter diskutiert. Es werden vermeintliche Studien aufgeführt etc. pp. Und was bringt es letztendlich? GAR NICHTS!!!
Entweder es ist zu spät, etwas zu ändern, oder es lässt sich aufgrund irgendeines Mangels (meistens Geld) nichts machen...

Ich argumentiere auch gerne nochmal christlich: Gott will es so. Wenn nicht, würde er/sie was dagegen unternehmen.[/quote
wollte gott auch den 2.weltkrieg?wollte gott den vietnamkrieg?wollte gott den irakkrieg??


"Mal angenommen, wir könnten diese vielen tausend Hungertoten verhindern. Was hätten wir davon? Richtig: Noch mehr Menschen auf der Welt.
Noch mehr Menschen bedeutet, noch mehr herzustellen. Noch mehr herstellen erfordert aber noch mehr Ressourcen. Ressourcen, die nirgendwo mehr angebaut werden können, weil das Mehr an Menschen auch ein Mehr an Wohnraum erfordert. Der würde wiederum wilden Tieren den Platz wegnehmen, wogegen Tierschützer ja auch noch sind."

das stimmt nicht.es gibt mehr als genug lebensmittel auf der welt.nur das meiste landet davon in den mägen der tiere.wir würden sogar noch resourcen einsparen bei einer veggieernährung.

"Und warum also dann nicht beim alten bleiben? Mensch tötet Tier zum Verzehr, dadurch können nicht alle Menschen versorgt werden, was den Tod vieler Menschen zu bedeuten hat... es hält sich die Waage. GLEICHGEWICHT!"
das ist sehr zynisch......

"Auf der angegebenen Website ist die Rede davon, dass Fleisch krank macht. Es soll Krebs verursachen. *lach* War nicht vor relativ kurzer Zeit erst ein veganes Produkt in der Kritik Krebs zu verursachen? Genau! Pommes frites! Acrylamid!"
wenn mann sich nur von pommes oder sonstigen fastfood ernährt,ist ads natürlich ungesund,ob mit fleisch oder ohne.und fleisch ist nicht grundsätzlich krebserregend,sondern nur bei übermässigen verzehr.genauso wie mit vielen anderen lebensmittel.
"Außerdem können Pflanzen auch eine Menge Krankheiten verursachen, wenn man nicht aufpasst! Schließlich gibt es so gefährliche Sachen wie das Mutterkorn. Man müsste die ganze pflanzliche Nahrung vor Pilzen, Käfern etc. schützen. Man müsste sogar größere Tiere - Säugetiere - wie Kaninchen, Rehe usw. von den Feldern fernhalten. Ansonsten wäre die Ernte ruiniert. Qualitativ minderwertige Nahrung macht nämlich auch krank."
das vestehe ich nicht.
"Und was ist mit Lebensmittelallergikern? Gluten, um nur mal ein Beispiel herauszunehmen, kommt in vielen Getreidesorten vor. Auch als Vegetarier/Veganer hat man doch sicherlich ein Recht auf abwechslungsreiche Nahrung, oder? Aber immer nur Kartoffeln, Soja oder Wildreis als Beilage? *gähn*"
du hast leider keine ahnung von der vielfalt der vegetarischen lebensmittel.es gibt tausende von sachen,von denen du noch nie was gehört hast.allerdings ist das angebot von veggiegerichten in den deutschen restaurants noch nicht so üppig,wie z.b. in england.aber das wird sich noch ändern....

"Noch etwas, was mich an Vegetariern/Veganern "stört": Tofu! An sich ein tolles Produkt. Vielseitig verwendbar und richtig gewürzt äußerst lecker. Aber warum sind die Fleischgegner so besessen darauf, das Zeug noch fleischähnlicher zu machen? Das Zeug wird geräuchert, wie Salami hergerichtet, in Bratwurstform gebracht etc. Warum, wenn Fleisch doch soooo schlecht ist? Als Atomwaffengegner backe ich doch auch keinen Kuchen in Form einer Atombombe.... tz tz tz..."
was soll ads denn wieder??ich habe früher auch gerne fleisch gegessen.warum sollte ich dann nicht ein leckeres veggiewürstchen essen dürfen?


"Ich pers. esse gerne Fleisch. Ich mag es. Ich weiß wie die Tiere teilweise aufwachsen müssen, ich weiß auch wie ihr Ende von statten geht. Aber es verdirbt mir nicht den Appetit.

Das heißt aber nicht, dass ich mich nur von Fleisch ernähre. Ich esse - und damit verbunden ist auch das selbst kochen - wahnsinnig gerne asiatisch. Da drüben gibt es nur wenig Fleisch zu essen und trotzdem haben die unheimlich viele verschiedene, leckere Gerichte zur Wahl. Da verzichte ich schonmal ne halbe Woche oder so auf Fleisch. Aber eben nicht ganz.
Warum auch? Nur damit eine kleine Gruppe von Menschen mir auf die Schulter klopft und sagt "gut so"? Ich versuche so gut es geht, keinem Trend bewusst hinterher zu jagen, nur um anderen damit zu gefallen."

vegetarismus ist doch kein trend zum hinterherlaufen.das bedeutet egsundheitliche vorteile,weniger tierleid und verschwendung von ressourcen.

"Ich finde es immer wieder traurig, dass Vegetarier/Veganer in den meisten Fällen äußerst intolerante Menschen sind. Sie versuchen ihren Mitmenschen auf die perfidesten Arten das Fleischessen zu verbieten."
ich finde auch nicht ,dass wir tierschützer-rechtler intolerant sind.wir klären nur über die zustände in der fleischindustrie auf.und ads wird ja wohl noch erlaubt sein.
wie gesagt,wenn die meschen hinter die schlachthofmauern gucken könnten,dann gäbe es viele,viel neue vegetarier.aber natürlich wird es trotzdem immer menschen gebn,die fleisch essen.
"Ich pers. dagegen würde niemals einen Vegetarier/Veganer dazu zu überreden, Fleisch zu essen. Ich würde auch keinen heterosexuellen Mann dazu bringen, mit einem anderen Mann zu schlafen, nur weil ich das so mache. Menschen haben nun mal einen freien Willen und den sollte man auch respektieren"
du hast vergleiche drauf,die einfach nicht passen.zum wiederholten mal:fleischessen verursacht unbeschreibliches tierleid,umweltzerstörung,regenwaldvernichtung,hunger.unser essverhalten hat konsequenzen für millionen von menschen und tiere.
ich verachte keine fleischesser und stemple sie auch nicht als verbrecher ab.ich setze mich lediglich für die rechte der tiere ein und zwar für alle und nicht nur für katzen und hunde.
ich verachte auch keine homos,menschen die an gott glauben,und sonstige.warum auch?

Beiträge: 69

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12

Dienstag, 22. April 2008, 12:39

Zitat

Original von nickie
heute quellen die regale über von vegetarischen sachen...........

Ja also, wenn das so ist, dann kann's auch keine Hungersnot geben, weil dann jawohl anscheinend genug da ist... :rolleyes:

Zitat

Original von nickie
wollte gott auch den 2.weltkrieg?wollte gott den vietnamkrieg?wollte gott den irakkrieg??

Katholiken würden ganz klar mit ja antworten.
Und zumindest, was den Irakkrieg angeht, würde auch Bush mit ja antworten.

Zitat

Original von nickie
das stimmt nicht.es gibt mehr als genug lebensmittel auf der welt.nur das meiste landet davon in den mägen der tiere.wir würden sogar noch resourcen einsparen bei einer veggieernährung.

Ach, wir sollen die Tiere also verhungern lassen, oder wie? Ja schönen Schrank auch! Sehr tierlieb...

Zitat

Original von nickie
wenn mann sich nur von pommes oder sonstigen fastfood ernährt,ist ads natürlich ungesund,ob mit fleisch oder ohne.und fleisch ist nicht grundsätzlich krebserregend,sondern nur bei übermässigen verzehr.genauso wie mit vielen anderen lebensmittel.

Aha! Du bist dir aber schon im Klaren darüber, dass Kinder aber nicht sonderlich viel mehr an Gemüse essen als Kartoffeln in Form von Pommes?! Demnach würden viele Kinder (von denen wir ohnehin schon viel zu wenige haben) sehr schnell sehr krank werden. Oder sollen die etwa dazu gezwungen werden, Dinge zu essen, die ihnen einfach nicht schmecken?

Zitat

Original von nickie
das vestehe ich nicht.

Das wundert mich ehrlich gesagt kein Stück! Ihr Vegis informiert euch nur darüber, wie schädlich doch Fleischkonsum ist und so, aber was ihr auf dem eigenen Teller habt, interessiert euch nicht die Bohne...

Zitat

Original von nickie
du hast leider keine ahnung von der vielfalt der vegetarischen lebensmittel.es gibt tausende von sachen,von denen du noch nie was gehört hast.allerdings ist das angebot von veggiegerichten in den deutschen restaurants noch nicht so üppig,wie z.b. in england.aber das wird sich noch ändern....

Ich kenne eine ganze Menge. Das Problem daran ist nur, dass das meiste davon nicht in Deutschland angebaut werden kann. Außer natürlich mit Treibhäusern, was aber wiederum schlecht ist. Und alles, was außer Landes produziert werden muss, muss importiert werden. Und das wiederum kostet mehr... ergo: Auswahl an erschwinglichem Obst und Gemüse gering...

Zitat

Original von nickie
was soll ads denn wieder??ich habe früher auch gerne fleisch gegessen.warum sollte ich dann nicht ein leckeres veggiewürstchen essen dürfen?

Weil du gegen den Konsum von Fleisch bist. Du suggerierst damit doch nur den anderen, dass du ebenfalls Fleisch isst und dass das in Ordnung ist. Tofu-Fleischimitate lassen sich oft nur schwer von echten Fleischprodukten unterscheiden.

Zitat

Original von nickie
vegetarismus ist doch kein trend zum hinterherlaufen.das bedeutet egsundheitliche vorteile,weniger tierleid und verschwendung von ressourcen.

Oh, aber natürlich... Wenn du das sagst...

Zitat

Original von nickie
ich finde auch nicht ,dass wir tierschützer-rechtler intolerant sind.wir klären nur über die zustände in der fleischindustrie auf.und ads wird ja wohl noch erlaubt sein.
wie gesagt,wenn die meschen hinter die schlachthofmauern gucken könnten,dann gäbe es viele,viel neue vegetarier.aber natürlich wird es trotzdem immer menschen gebn,die fleisch essen.

Ihr klärt aber teilweise auf sehr brutale Weise auf! Wenn ich mir ansehe, was ihr teilweise an Film- und Bildmaterial ins Netz stellt oder bei Demos zeigt... Das sehen auch kleine Kinder. Wenn ihr meint, dass die sowas sehen müssten, müssten nach eurer Logik auch Killerspiele erlaubt sein, denn da ist die Gewalt zum Teil wesentlich geringer...

Zitat

Original von nickie
du hast vergleiche drauf,die einfach nicht passen.zum wiederholten mal:fleischessen verursacht unbeschreibliches tierleid,umweltzerstörung,regenwaldvernichtung,hunger.unser essverhalten hat konsequenzen für millionen von menschen und tiere.
ich verachte keine fleischesser und stemple sie auch nicht als verbrecher ab.ich setze mich lediglich für die rechte der tiere ein und zwar für alle und nicht nur für katzen und hunde.
ich verachte auch keine homos,menschen die an gott glauben,und sonstige.warum auch?

Und warum musst du uns dann so vieles erklären? Wissen die Tiere denn von ihren Rechten?
Die Frage beantworte ich mal für dich: Nein, denn sie haben nicht die erforderliche Intelligenz dafür.
Dann könnte ich folgendermaßen argumentieren: Was sollen Lebewesen, deren Intelligenz nicht hoch genug ist, dann mit Rechten? Sie wissen doch gar nichts damit anzufangen, ja nicht mal, was das überhaupt ist.
Und du: Nur weil sie das nicht können, heißt es nicht, dass man ihnen keine geben kann.
Ich: Und wer gibt ihnen diese Rechte? Die sind nirgendwo offiziell dokumentiert.
Auf den Konter darauf bin ich sehr gespannt...

Der Mensch hat nun mal die Macht über die Tiere.

aber wo du schon von Hunden und Katzen sprichst: Heimtierhaltung ist also in ordnung, ja?
Tz... Hört man in den Medien nicht immer wieder auch von verwarlosten Heimtieren? Glaubst du, dass alle Hunde-/Katzen-/Kaninchen-/Vogel-/Sonstwashalter ihre Tiere artgerecht behandeln? Meinst du, es ist in Ordnung, ihnen das zu fressen zu geben, was die Industrie für sie produziert? Und denkst du, dass es ok ist, Tiere, die in der freien Wildbahn andere Tiere jagen und fressen, auf vegetarische Ernährung umzustellen, obwohl es wider ihre Natur ist?


Ich glaub, ich gehe jetzt ne Bratwurst essen und quäle damit indirekt unschuldige Tiere. Unterwegs atme ich zudem Abgasdurchsetzte Luft ein und quäle mich damit selbst. Mein Zigarettenkonsum hilft auch noch mit.
Hmmm... was könnte ich mir und meiner Umwelt denn noch so schönes schlechtes tun, was aber noch nichtmal illegal ist?

nickie

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13

Dienstag, 22. April 2008, 14:46

Zitat:
Original von nickie
das stimmt nicht.es gibt mehr als genug lebensmittel auf der welt.nur das meiste landet davon in den mägen der tiere.wir würden sogar noch resourcen einsparen bei einer veggieernährung.

Ach, wir sollen die Tiere also verhungern lassen, oder wie? Ja schönen Schrank auch! Sehr tierlieb...

tut mir leid,wenn ich jetzt ein wenig beleidigend werde,aber soo DOOOF kann man doch wohl nicht sein,um das zu kapieren,oder??
was du dir da zusammen schreibst ist dermassen behämmert,da fehlen einem wirklich die worte.soviel blödsinn in einem artikel,das übertrifft selbst die blödzeitung.
ein beispiel:du schreibst:
Ich kenne eine ganze Menge. Das Problem daran ist nur, dass das meiste davon nicht in Deutschland angebaut werden kann. Außer natürlich mit Treibhäusern, was aber wiederum schlecht ist. Und alles, was außer Landes produziert werden muss, muss importiert werden. Und das wiederum kostet mehr... ergo: Auswahl an erschwinglichem Obst und Gemüse gering.

wo kommt denn das futter für die masttiere her?richtig aus lateinamerika
wo kommt z.b. das soja her,das die fima taifun verwendet?aus südeutschland.
warum sollte die auswahl an obst und gemüse gering sein?
ich baue selbst obst un dgemüse an,teilweise auch im gewächshaus,warum ist das schlecht???so ein quatsch,auf sowas kann und will ich nicht mehr antworten.
wenn es wirklich leute geben sollte,die diesen unfug glauben schenken sollte,dann gute nacht deutschland.

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14

Dienstag, 22. April 2008, 20:44

Und da haben wir es mal wieder.... Vegetarier denken nicht weiter als sie spucken können!
Ihre Argumente sind das non plus ultra und wer sie nicht versteht, ist dumm. In Ordnung, dann bin ich eben dumm, aber anstatt mich mit der Nase auf mein Problem zu stoßen hättest du mir das ganze noch mal sachlich erklären können. Wenn Vegetarismus soooooo viel besser sein soll, warum werden dann nur mit wüsten Beschimpfungen geworfen, was doch alles so schlecht am Fleischkonsum sei, anstatt mal mit Fakten aufzuwarten?

Was passiert denn, wenn niemand mehr Fleisch essen soll/darf? Richtig, die Masttiere werden nicht mehr gebraucht. Und da deren Futter nun für den Menschen bestimmt ist, bekommen sie folglich nichts mehr. Sie verhungern also. Was ist an meiner Denkweise dumm? Das ist logisch!

Wenn es so dramatisch ist, Getreide aus Lateinamerika zu importieren, warum exportieren sie es dann? Man exportiert doch im Idealfall nur Überschüsse, oder? Dazu gehören immer zwei Seiten! Also hack nicht nur allein auf den Deutschen rum!

Toll, dass du selbst Obst und Gemüse anbaust. Ich kann das nicht. Mir fehlt der Platz dafür. Ich wohne nur in einer Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus. Das einzige, was wir hier an Grünfläche haben, ist ein schäbiger Vorgarten und das, was zum Spielplatz hinterm Haus gehört... Und in der Wohnung werde ich wohl kaum genug anbauen können, oder?
Was schlecht an Gewächshäusern ist? Hmm... mal überlegen... ach ja... die Dinger müssen produziert werden. Würde man alle Weideflächen durch Ackerland für den Obst-/Gemüse-/Getreideanbau verwenden, müssten zwangsläufig auch für viele Sorten mehr Gewächshäuser her. Um diese Nachfrage zu decken, müssen mehr Fabriken dafür her. Die schleudern Abgase und Feinstaub in die Luft. --> schlecht!
Treibhäuser heizen sich auf (was ja der Sinn des ganzen ist)... aber wohin mit der Abwärme? Die geht auch in die Umwelt. --> Erderwärmung --> schlecht!
Das Glas dieser Gewächshäuser reflektiert Licht, was u.a. Vögel blenden könnte, wodurch sie verwirrt werden könnten. --> schlecht!
Wo ich schon bei den Vögeln bin: Die Viecher wissen nicht, was Glas ist und würden auch vor die ganzen Scheiben fliegen und sich dabei verletzen, wenn nicht sogar sterben. --> schlecht!


Und um dich jetzt auch mal zu beleidigen: Vegetarismus scheint vielleicht gut für die Psyche zu sein und u.U. (aber nur, wenn man den Argumenten der Vegis vertrauen kann) auch für den Körper, aber eine bessere Rechtschreibung und Grammatik bekommt man davon offensichtlich nicht. Was du hier an Fehlern fabrizierst, geht auf keine Kuhhaut! X(

Ein kluger Mensch sagte mal: Beleidigungen sind die Argumente derer, die über keine Argumente verfügen.

Ich habe massig Argumente vorgebracht, denen du letztlich nur mit Beleidigungen entgegnest. Und mit deinem Vorhaben, nicht weiter darauf zu antworten, ziehst du dich auch ziemlich feige aus der Affäre. Immerhin bist du der Themenstarter und musstest damit rechnen, dass in einem DISKUSSIONSforum darüber - auch heftig - diskutiert wird...
Ich würde mal sagen: Spiel, Satz und Sieg für die Fleischesser!

Sport-Freak

Schüler

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Beruf: Fitnesslehrer

15

Mittwoch, 23. April 2008, 17:46

Sie (Vegetarier) versuchen es halt immer wieder.
Bekommen sie in einem Thread kein recht, wird eben ein anderer eröffnet.
Einfach ignorieren.... ;)

Beiträge: 69

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Beruf: Azubi

16

Donnerstag, 24. April 2008, 15:38

Zitat

Original von Sport-Freak
Sie (Vegetarier) versuchen es halt immer wieder.
Bekommen sie in einem Thread kein recht, wird eben ein anderer eröffnet.
Einfach ignorieren.... ;)

Ich weiß, aber es macht halt so einen Spaß, sie immer so weit zu bringen, dass ihnen die Gegenargumente ausgehen, wohingegen man als Fleischesser immer noch genug Argumente in petto hat :D
Das ist wie mit den Zeugen Jehovas :)