Donnerstag, 22. Februar 2018, 12:21 UTC

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Beiträge: 523

Wohnort: na, hier!

Beruf: Altenpflegerin

1

Freitag, 7. September 2007, 10:18

Katzen verlängern das Leben

Katzen verlängern Ihr Leben

Ein dreifaches Schnurr auf Samtpfote & Co von Sylvia Schneider
Natürlich von Tag zu Tag, Einfälle und Ausfälle

Die Welt teilt sich in 2 Hälften: Menschen, die mit Katzen leben, und jene Unglücksraben, denen dieses Glück nicht zuteil wird. Erstere feierten am Wochenende gemeinsam mit den pelzigen Vierbeinern den Weltkatzentag. Katzen tun dem Menschen gut mit ihrem Eigensinn und ihrer Charakterstärke, ihrer liebevollen Zuwendung, ihrem Humor und ihrer Langmut. Sie lassen dem Menschen ihre therapeutischen Qualitäten zukommen, ohne dass er dies merkt. Mittlerweile gibt es bereits Katzen, die in Kliniken, Heimen und in der psychotherapeutischen Behandlung als Therapeutikum eingesetzt werden.
Fast alle meine Freundinnen haben inzwischen die Therapie auf 4 Pfoten entdeckt. Aus den unterschiedlichsten Gründen sind sie auf Katze, Hund oder ein anderes Haustier gekommen. Sie sagen, dass sie sich seitdem besser fühlen. Auch meine Freundin Bina, die sehr krank ist, bekommt nächste Woche Zuwachs. Ein norwegischer Waldkater wird fortan ihr Leben bereichern. Seit der kleine Kerl in ihr Leben trat, ist sie mit den Vorbereitungen für die gemeinsame Zeiten beschäftigt und wird ein wenig von ihrer Krankheit abgelenkt. Ich bin sicher, dass das Tier ihr auch in der Zeit der Genesung ein guter und schnurriger Begleiter sein wird.
Tiere sind gute Begleiter in schwierigen Lebensphasen
Die arbeitslose Marga geht bei Wind und Wetter raus mit ihrem Collie. Fast immer ergibt sich ein Schwätzchen mit anderen Menschen. „Tasso erleichtert mir das Leben ohne Arbeit. Ich kann doch nicht ewig drinnen hocken.“ Single Monika hat sich ein Pferd angeschafft. So hat sie einen treuen Freund für ihre einsamen Wochenende. Christiane ist auf den Hund gekommen, seit ihr Arzt ihr wegen Herzproblemen zu mehr Bewegung riet. Vera hat sich inzwischen einen ganzen Zoo zugelegt, das wollten die Kinder so. Nur Ines pausiert gerade. Ihr Kater Paule ist kürzlich hochbetagt mit 25 Jahren gestorben. „Solange war ich mit keinem Mann zusammen“, resümiert die 55-jährige Witwe. Doch nach der Trauerzeit ist Nachwuchs angesagt: „Der Trauer und der unbestreitbaren Verantwortung zum Trotz: Ohne Katzen macht mir das Leben keinen Spaß!“
Ich selbst habe 2 norwegische Waldkatzen seit mein Mann für eine Weile in eine andere Stadt versetzt wurde. Sie haben mich in der Zeit des Alleinseins wunderbar über die Runden gebracht. Therapeutischer Nebeneffekt: Sie bringen meine Schwiegermutter zum Lachen, lenken sie von ihren Wehwehchen ab und beschäftigen sie mit Spielen. Neuerdings hat sie sogar „rein zufällig“ in Leckerchen in ihrer Handtasche. Auch Schwiegervater hält das eine Schwätzchen und das andere Nickerchen mit ihnen.

Katzen verlängern Ihr Leben
Haustiere, das sagt auch die Wissenschaft, mildern Stress, sorgen für Zufriedenheit und zaubern schlechte Stimmung fort. Sie lindern Einsamkeit und erleichtern den Kontakt zu anderen Menschen. Wo selbst Psychologen und sonstige Therapeuten nicht mehr weiter wissen, stellen sie noch allerhand auf die Beine. Die Zahlen der Haustiere steigen ständig. Weit über 6 Millionen Katzen und mehr als 5 Millionen Hunde leben derzeit in deutschen Haushalten. Über 4 Millionen Tierbesitzer sind bereits in Rente. Und so lässt sich hochrechnen, dass angesichts der steigenden Lebenserwartung noch mehr Tiere bei uns Einzug halten werden.
Wissenschaftler bestätigen anhand ihrer Studien sogar noch mehr: Haustiere regulieren den Blutdruck, senken erhöhte Cholesterinwerte, beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, lassen Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit verschwinden. Die Psyche wird stabiler. Generell verlangsamt sich der Alterungsprozess, wenn ein Tier seinen Menschen in die tägliche Pflicht nimmt. Eine amerikanische Studie an Herzkranken hat ergeben, dass die Überlebensrate von Katzenbesitzern nach einem Herzinfarkt auffallend höher war als bei Nichttierbesitzern. Faustregel: Katzenbesitzer leben mindestens 6 Jahre länger beziehungsweise wird ihre Lebenserwartung um 15 % gesteigert.



Wunderbar wäre es doch auch, wenn die Lebensdauer eines Menschen mit der Zahl der ihm gewogenen Katzen steigen würde – denn dann hätten wir endlich das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt.
Wie sehen Sie das?
P. S.: Kennen Sie übrigens den Unterschied zwischen einem Hund und einer Katze? Der Hund kommt, wenn er gerufen wird. Die Katze nimmt Ihren Lockruf huldvoll als Nachricht entgegen und meldet sich später bei Ihnen – falls es ihr in den Kram passt...

· Körpersprache der Katze

Wohlbefinden: Die Katze sitzt oder liegt mit freundlich entspanntem Ausdruck da. Die Ohren sind nach vorn und leicht nach außen gerichtet, die Schnurrhaare stehen seitwärts und sind wenig gefächert. Die Augen blicken ruhig und blinzeln je nach Helligkeit.
Zur Begrüßung kommt die Mieze mit hoch aufgerichtetem Schwanz und erhobenem Kopf auf Sie zu. Will sie mit Ihnen schmusen, drückt sie die Augen zu und reibt schnurrend Kopf und Flanken an Ihren Beinen. Oder sie reibt den Kopf an Ihrer Hand.
Aufmerksamkeit: Die Ohren sind gespitzt und direkt nach vorn gedreht. Die Schnurrhaare sind ebenfalls nach vorwärts gerichtet und breit gefächert. Vorläufig wirkt die Katze noch ganz ruhig, nur der Schwanz wedelt sacht hin und her. Spielerisch erhebt sie die Pfote, um nach dem Objekt der Aufmerksamkeit zu haschen.
Abwehr: Die Ohren klappen seitlich weg, die Pupillen werden groß, und die Schnurrhaare legen sich zurück. Übersieht man diese Zeichen geht die Katze zur Verteidigung über, zeigt ihre Krallen und teilt ärgerliche Tatzenhiebe aus. Dabei faucht und spuckt sie, oder sie knurrt tief in der Kehle und steigert sich je nach Grad der Verärgerung bis zum schrillen Schrei.
Angriff: Angriffslustig zeigt sich die Katze hauptsächlich gegenüber einer anderen Katze. Bei zusammenlebenden Wohnungskatzen, die sich kennen, handelt es sich meist um eine Aufforderung zu einer Balgerei. Mit hoch aufgerichteten Beinen baut sie sich auf, dreht die Ohren nach hinten, hat breit gefächerte Schnurrhaare und kleine Pupillen. Der Schwanz ist kurz hinter der Wurzel hakenförmig abgebogen, und seine Haare sind gesträubt. Sie duckt sich im rechten Winkel und wirft sich dann auf die andere. Diese rollt sich blitzschnell auf den Rücken und pariert mit Zähnen und Krallen. Will sie jedoch gerade nicht, senkt sie den Kopf und signalisiert Unterlegenheit. Bei Desinteresse wendet sie den Kopf weit zur Seite.
Ängstliche Zurückhaltung: Wenn sich eine Katze in ein Versteck zurückzieht, versucht sie sich erst einmal unauffällig zu machen. Die Ohren sind nach der Seite gelegt und die Schnurrhaare angelegt. Augen und Pupillen sind schmal, das Kinn ist angedrückt. Das Gesicht sieht aus wie "eingefroren", wie überhaupt alles am Körper.
Wächst die Angst, geht sie schnell zum Angriff über. Das sollten Sie wissen, wenn sie eine ängstliche Katze anfassen wollen. Ihr sträuben sich die Haare, die Ohren liegen seitwärts am Kopf an, die Pupillen sind riesengroß, der Schwanz peitscht hin und her, und womöglich stößt sie ein lautes Kreischen aus. Reden Sie lieber nur beruhigend auf sie ein, und ziehen Sie die Hände zurück, wenn Sie ein paar blutige Kratzer vermeiden wollen.



Schokolade ist ungesund für Hunde
Viele menschliche Nahrungs- und Genussmittel sind für Hunde mehr oder wenig giftig. Als Beispiel sei hier Schokolade angeführt. Das Theobromin in der Schokolade ist für Hunde in größeren Mengen sehr gesundheitsschädlich und kann in Einzelfällen auch zum Tode führen. Die letale Dosis beträgt 100 mg Theobromin/kg Körpergewicht, bereits geringere Mengen führen aber zu Vergiftungserscheinungen, die sich in Erbrechen, Durchfall, Unruhe, Muskelkrämpfen und Harninkontinenz äußern können. Wann diese gefährliche Dosis erreicht wird, ist sehr umstritten und zudem abhängig von der Schokolade, resp. von deren Art. Es kann davon ausgegangen werden, dass ein mittelgroßer Hund (25 kg) mehrere Tafeln Milchschokolade fressen muss, bevor es wirklich gefährlich wird. Allerdings kann das Theobromin auch gespeichert werden, darum muss man auch bei regelmäßiger Verabreichung von kleinen Mengen aufpassen. Ebenfalls giftig für Hunde sind Speisezwiebeln, Weintrauben und Rosinen, so dass Essensreste mit solchen Inhalten nicht an Hunde verfüttert werden dürfen.
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pesetas Frauchen« (7. September 2007, 15:04)


salatherz

Anfänger

Beiträge: 31

Wohnort: NRW

Beruf: Studentin

2

Freitag, 7. September 2007, 12:58

Hey - super!
Kannst Du vielleicht die Quelle nennen, wo Du das her hast?
Gruß!
Salatherz
"Auch das kleinste Katzentier ist ein Meisterwerk."
Leonardo da Vinci

Beiträge: 523

Wohnort: na, hier!

Beruf: Altenpflegerin

3

Freitag, 7. September 2007, 15:07

Hallo, hab jetzt mal den ganzen Text eingefügt.
Sorry, hätt ich auch sofort tun können.

Hab den Text per Mail von meinem PetFit-Tiernahrung Vertreter bekommen.

Woher das stammt weiß ich leider auch nicht.
Aber ich finde es absolut passend.
"Das einmal das Wort Tierschutz erfunden werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung"
- Theodor Heuss -

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pesetas Frauchen« (7. September 2007, 15:07)


922andreas

Anfänger

Beiträge: 3

Wohnort: Deutschland

4

Donnerstag, 13. März 2008, 17:06

Toller Artikel! Dankeschön!