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Vogelfütterung
- aber richtig!
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Umstritten ist in den letzten Jahren die Notwendigkeit der Vogelfütterung im Winter.
Unumstritten ist allerdings die hervorragende Möglichkeit, das Verhalten der Vögel am Futterplatz beobachten zu können.
Gegner und Befürworter haben jedoch eines gemeinsam: die Erhaltung unserer einheimischen Vogelwelt.
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Kinder und Jugendliche erwerben hier ihre ersten Artenkenntnisse und sehen den Vogel nicht als Vertreter einer Spezies, sondern als Individuum.
Der ältere Mensch bewahrt durch die Winterfütterung die in der Jugend erworbenen emotionalen Bindungen an die Vogelwelt. Er versorgt seine Vögel und kann ihr Verhalten täglich beobachten und sich daran freuen.
Der konventionelle Vogelschutz schaft so emotionale und rationale Grundlagen für ein Umweltverständnis.
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Wichtig ist allerdings die richtige Fütterung, um unsere Vögel nicht zu gefährden.
Daher hier einige Tipps:
Futterstelle
Um die Vögel möglichst gut beobachten zu können, sollte das Vogelhaus an einem Ort aufgestellt werden, an dem man eine gute Sicht hat, die Vögel sich aber trotzdem ungestört fühlen. Die Futterstelle sollte nicht direkt an Gebüschen aufgestellt werden, da sich sonst Katzen unbemerkt anschleichen können.
Futterhaus
Das Häuschen sollte so konzipiert sein, dass möglichst viele verschiedene Vögel ihr Futter holen können. Im Handel gibt es sogenannte Futterhaussilos, die sich sehr gut eignen.
Achtung: Kein rotes Haus nehmen, da die Farbe Rot für Vögel ein Alarmzeichen ist.
Die wichtigste Grundregel: Das Häuschen muss täglich gereinigt werden. Hierfür gibt es im Handel spezielle Desinfektionsmittel, um Keime und Krankheitserreger, die sich durch Kot und Futterreste einschleichen können, abzutöten.
Das Haus sollte so gebaut sein, dass Schnee und Regen das Futter nicht durchnässen können. Es ist besser, mehrere kleine Futterstellen einzurichten, damit sich durch die Vielzahl der Besucher und deren Kotabsonderungen keine Infektionsherde (Salmonellen) bilden können.
Futter
Grundsätzlich unterscheidet man bei unseren Wintergästen zwischen Körner- und Weichfressern. Es gibt hierfür spezielle Futtermischungen, die sowohl Sämereien mit harter Schale als auch Haferflocken und getrocknete Beeren enthalten. Für die Vögel, die ihr Futter an frei aufgehängten Futterballen zu sich nehmen, sollten noch einige Meisenknödel oder -ringe aufgehängt werden.
Trink- und Badegelegenheit
Schnee, Rauhreif und kleine Eiszapfen sorgen in der Regel ausreichend für Wasser.
Geeignete Futterstellen können auch leicht selbst gebaut werden.
Hier einige Beispiele:
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Blumentöpfe mit Futtergemisch können Sie wieder auffüllen, indem Sie etwas Fett (Palmin) erwärmen und dann das Futter einrühren. Das Ganze dann in den Blumentopf gießen und aushärten lassen.
Im Fachhandel gibt es übrigens zahlreiche Bücher, in denen Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema finden.
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Welcher Vogel frisst was?
Amsel
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Äpfel, fettgetränkte Haferflocken
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Kohlmeise
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Sonnenblumenkerne, Hanf, Erdnusskerne, Fett (Butter, Margarine, Talg-Schweinefett-Mischung) etc.
Warnung vor Meisenringen, die nur aus Talg und Sämereien bestehen (bei Kälte zu hart).
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Blaumeise
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ähnlich Kohlmeise, jedoch mit ausgeprägterer Vorliebe für Fettfutter in Glocken, Knödeln etc.)
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Tannenmeise
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Sonnenblumenkerne, Hanf, sehr gern Fettfutter
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Kleiber
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Sonnenblumenkerne, Hanf, Erdnusskerne. Versteckt Futter hinter der Borke.
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Baumläufer
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An Futterstellen selten. Nimmt gelegentlich Fett und Partikel von zerriebenem Butter-Spritzgebäck.
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Schwanzmeise
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wie Baumläufer
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Grünling
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Sonnenblumenkerne, Erdnusskerne, kleinere Sämereien. Anfällig gegen Salmonellen; darf nicht im Futter sitzen.
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Buchfink
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Hanf und zahlreiche kleinere Sämereien, zerkleinerte Erdnüsse. Fast nur am Boden.
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Bergfink
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Sonnenblumenkerne
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Gimpel
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ähnlich Buchfink
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Kernbeißer
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Sonnenblumenkerne
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Haus- und
Feldsperling
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nahezu Allesfresser
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Zeisig
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Erdnusskerne in hängenden Netzen, Negersaat. Fast nur im Spätwinter. Anfällig gegen Salmonellen!
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Heckenbraunelle
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Negersaat, Mohn, Partikel von Erdnusskernen. Fast nur am Boden.
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Rotkehlchen
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Partikel von Erdnusskernen. Futter für Insektenfresser, Fettfutter. Fast nur am Boden.
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Star
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Fettfutter
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Türkentaube
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Sämereien aller Art
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Spechte
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Fettfutter, am besten in Futterhölzern.
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weitere Tierschutz-Themen
- letzte Aktualisierung: 20.07.2011 -
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