In der kosmetischen Industrie wird ständig mit chemischen Stoffen experimentiert - sei es, um einen neuen Konservierungsstoff, eine neue Duftnuance oder eine neue Modefarbe zu entwickeln.
Diese Stoffe sind in pflegender Kosmetika, wie Hand- und Gesichtscremes, Lippenstifte, Gesichtswässer, Badezusätze, Seifen, Shampoos, Puder, Sonnenschutzmittel und in dekorativen Kosmetika, wie Wimperntusche, Haarfärbemittel oder Lidschatten enthalten.
Bevor die Mittel auf den Markt kommen, wird untersucht, ob sie möglicherweise giftig sind oder ob sie Haut und Schleimhaut reizen. Man prüft außerdem, ob ein Stoff, der mit der Haut in Kontakt kommt, Allergien auslöst oder Akne erzeugt.
... All diese Prüfungen erfolgen heute immer noch häufig in
Tierversuchen.
An diesem Kaninchen wurde die Reizwirkung eines
Männerparfüms auf die Augenschleimhäute getestet.
(Foto: PeTA)
Wir müssen uns dagegen wehren!
Helfen Sie mit! Machen Sie durch Ihr Verhalten als VerbraucherIn deutlich, dass Sie nicht bereit sind, Tierversuche für Kosmetikprodukte zu finanzieren.
Trotzdem braucht man auf kosmetische Artikel nicht zu verzichten. Es gibt Kosmetikhersteller, die sich bei der Herstellung ihrer Präparate auf altbewährte Stoffe und Naturprodukte beschränken. Sie erfüllen die Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes für heute tierversuchsfreie Präparate und geben die Inhaltsstoffe aller Produkte vollständig und für die VerbrauerInnen verständlich an. Damit verfügen Sie über zusätzliche Informationen, die Ihnen eine nicht nur tierschutzgerechte, sondern auch gesundheitsbewußte und umweltfreundliche Kaufentscheidung ermöglichen.
Vorsicht!
Einige Hersteller werben inzwischen mit Slogans wie Dieses Produkt wurde nicht am Tier getestet oder Wir machen keine Tierversuche. Doch was ist mit den Rohstoffen, die für diese Produkte verwendet wurden?